Nach dem ersten Sex – was wird aus der Wollust?

Geschrieben von © Gebhard Roese • Mittwoch, 28. März 2012 • Kategorie: liebe an sich


(Zweiter Teil von zwei Teilen)

Erster Teil: Das erste Mal Wollust?

lust, wollust, gar nichts? was wird aus dem ersten sex?


Machen wir uns einmal auf den Weg und verfolgen wir eine junge Frau, die gerade „erweckt wurde“. Ich weiß, das ist eine veraltete Bezeichnung für den ersten Sex, aber sie trifft ganz gut das, was ich hier schreiben will. Sie kann nun drei Wege gehen:

1. Ach, das war’s? Na schön – irgendwann mal wieder, aber nicht sobald.
2. Ich möchte genau das, und zwar von ihm, vielleicht wird es auch noch ein bisschen schöner.
3. Das kann nicht alles gewesen sein. Ich möchte viele Erfahrungen mit diesem Mann, aber auch noch einige mit anderen Männern, Frauen oder gar Paaren – da muss mehr dahinter sein als das, was ich bekommen habe.

Diese drei Wege sind natürlich nicht exklusiv gemeint – es gäbe jeden Weg dazwischen. In den letzten Jahren gibt es eine deutliche Tendenz, den dritten Weg zu wählen. Zwischen dem „ersten Mal“ und dem Heiratsalter liegen heute 10 bis 15 Jahre. Die „heftige Zeit“ zwischen dem 18. Und dem 25. Lebensjahr wird zumeist für Experimente genutzt, dann wird es etwas ruhiger um den Drang, sich sexuell zu verausgaben – erst mit Mitte 30 wird der Drang wieder größer, und dann setzt er noch einmal heftig ein – kurz vor der Menopause.

Sklave oder Meister der Lust?

Die alte Frage der Erzieher: „Beherrscht uns die Lust, oder beherrschen wir die Lust?“ ist reichlich akademisch. Mal beherrschen wir die Lust, mal beherrscht sie uns, und das ist nun wirklich keine Schande – problematisch wird die Angelegenheit erst, wenn uns die Lust vor sich hertreibt, wenn sie uns in dunklen Ecken dieser Erde lockt, in denen gierige Hyänen darauf warten, über unsere Kadaver herzufallen.

Man kann dies deutlich abgrenzen: Ein sehr großer Teil der ledigen Frauen und Männer verschafft sich selbst Lust – das wird gerne verschwiegen und ist dennoch ein offenes Geheimnis. Ein anderer Teil leistet sich Gelegenheitslover mit Stil, meist auf der Basis gegenseitigen Gebens und Nehmens, gelegentlich aber auch durchaus gegen Geldzahlungen oder Geschenke. Soweit diese Gruppen betroffen sind, ist die Gefährdung gering. Der dritte Teil kriecht in den Ritzen des Internets und fragwürdigen realen Plätzen herum (nicht zwangsläufig in Bordellen), um suchtartige Erlebnisse zu haben – und sich hernach zu schämen.

Das Fazit: Lust an sich ist keine Schande

Ich will das Fazit für heute kurz halten: Lust an sich ist keine Schande, und wenn sie uns befällt, dann zollen wie Mutter Natur eben Tribut. Auch die Ausweitung der Lust auf wildsinnliche Vergnügungen ist nicht bereits „an sich“ fragwürdig. Suchtartiges Suchen ist hingegen gefährlich, vor allem, wenn man dazu in die Niederungen entwürdigender Plätze hinabsteigen muss.

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was ist liebe

Was ist Liebe?
Die Liebe zu einer schönen Frau darstellen - nicht ganz einfach
Was ist diese Sache, die wie Liebe nennen? Fragen Sie Weise, Priester, Biologen oder Ärzte - und meinetwegen auch mal einen Psychologen. Die ehrlichste professionelle Antwort ist immer noch:

Generell lässt sich die Frage nicht beantworten, aber ich kann Ihnen die Sichtweise meiner Wissenschaft erläutern.


Je einfacher die Worte Ihres Gesprächspartners sind, umso ehrlicher ist normalerweise die Antwort, beispielsweise diese:

Ich weiß es nicht. Aber ich kann Ihnen sagen, wie ich sie erlebt habe.


Viele Menschen wollen nicht wissen, was Liebe wirklich ist

Liebe und alles, was damit zusammenhängt, kann nur derjenige in Worte bringen, der über die Macht des Wortes verfügt und tief in sich hineinsehen kann. Doch oft ist diese Art, die Liebe zu schildern, gar nicht gefragt, denn leider wollen die Menschen zweierlei:

1. Ultimative Antworten, die über den eigenen Erkenntnisstand hinausgehen. Sie sind sich unsicher, ob ihr Handeln und Unterlassen „gut für sie ist“.
2. Romantische Geschichten, die die Liebe verherrlichen, statt ihre Höhen und Tiefen nachvollziehbar zu machen. Davon lebt die gesamte Unterhaltungsbranche, vom Schlagertext über den Groschenroman bis hin zum preisgekrönten Bestseller-Liebesroman.

Das Ziel der Liebeszeitung: Sie gut zu informieren

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, die Liebe in all ihren Variationen zu schildern und schildern zu lassen, und zu versuchen, dabei so gut wie möglich die wenigen glaubwürdigen Erkenntnisse der Wissenschaft zu berücksichtigen. Dennoch kann ich Ihnen nicht ersparen, Ihren eigenen Weg zu gehen, der zur Liebe führt. Liebe ist eine der wenigen menschlichen Regungen, die sich jeder Beurteilung durch andere entziehen. Wir lernen Sie für uns, wir teilen sie mit andren, wir leben mit der Erfahrung, die Sie uns schenken, und die wir an andere weitergeben können. Liebe ist ein Kommunikationsprozess. Wir lernen sie, indem wir sie erproben. Dieses Einüben mit Versuch und Irrtum nimmt uns niemand im Leben ab.

Sie wollen wissen, was Liebe ist? Erfahren Sie die Liebe in verschiedenen Situationen und mit unterschiedlichen Menschen, bevor Sie sich festlegen, was für Sie (und nur für Sie) Liebe ist.

Das Foto wird unter dem uneingeschränkten © 2012 vom liebesverlag.de veröffentlicht
Lesen Sie zum Wahrheitsgehalt des Internets auch meinen Artikel: Warum die Unwahrheit siegt.


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