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Nach dem ersten Sex – was wird aus der Wollust?

(Zweiter Teil von zwei Teilen)

Erster Teil: Das erste Mal Wollust?

lust, wollust, gar nichts? was wird aus dem ersten sex?


Machen wir uns einmal auf den Weg und verfolgen wir eine junge Frau, die gerade „erweckt wurde“. Ich weiß, das ist eine veraltete Bezeichnung für den ersten Sex, aber sie trifft ganz gut das, was ich hier schreiben will. Sie kann nun drei Wege gehen:

1. Ach, das war’s? Na schön – irgendwann mal wieder, aber nicht sobald.
2. Ich möchte genau das, und zwar von ihm, vielleicht wird es auch noch ein bisschen schöner.
3. Das kann nicht alles gewesen sein. Ich möchte viele Erfahrungen mit diesem Mann, aber auch noch einige mit anderen Männern, Frauen oder gar Paaren – da muss mehr dahinter sein als das, was ich bekommen habe.

Diese drei Wege sind natürlich nicht exklusiv gemeint – es gäbe jeden Weg dazwischen. In den letzten Jahren gibt es eine deutliche Tendenz, den dritten Weg zu wählen. Zwischen dem „ersten Mal“ und dem Heiratsalter liegen heute 10 bis 15 Jahre. Die „heftige Zeit“ zwischen dem 18. Und dem 25. Lebensjahr wird zumeist für Experimente genutzt, dann wird es etwas ruhiger um den Drang, sich sexuell zu verausgaben – erst mit Mitte 30 wird der Drang wieder größer, und dann setzt er noch einmal heftig ein – kurz vor der Menopause.

Sklave oder Meister der Lust?

Die alte Frage der Erzieher: „Beherrscht uns die Lust, oder beherrschen wir die Lust?“ ist reichlich akademisch. Mal beherrschen wir die Lust, mal beherrscht sie uns, und das ist nun wirklich keine Schande – problematisch wird die Angelegenheit erst, wenn uns die Lust vor sich hertreibt, wenn sie uns in dunklen Ecken dieser Erde lockt, in denen gierige Hyänen darauf warten, über unsere Kadaver herzufallen.

Man kann dies deutlich abgrenzen: Ein sehr großer Teil der ledigen Frauen und Männer verschafft sich selbst Lust – das wird gerne verschwiegen und ist dennoch ein offenes Geheimnis. Ein anderer Teil leistet sich Gelegenheitslover mit Stil, meist auf der Basis gegenseitigen Gebens und Nehmens, gelegentlich aber auch durchaus gegen Geldzahlungen oder Geschenke. Soweit diese Gruppen betroffen sind, ist die Gefährdung gering. Der dritte Teil kriecht in den Ritzen des Internets und fragwürdigen realen Plätzen herum (nicht zwangsläufig in Bordellen), um suchtartige Erlebnisse zu haben – und sich hernach zu schämen.

Das Fazit: Lust an sich ist keine Schande

Ich will das Fazit für heute kurz halten: Lust an sich ist keine Schande, und wenn sie uns befällt, dann zollen wie Mutter Natur eben Tribut. Auch die Ausweitung der Lust auf wildsinnliche Vergnügungen ist nicht bereits „an sich“ fragwürdig. Suchtartiges Suchen ist hingegen gefährlich, vor allem, wenn man dazu in die Niederungen entwürdigender Plätze hinabsteigen muss.

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