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Die Liebeszeitung orientiert sich neu

Wer interessiert sich für die Liebe? Seien wir doch ehrlich: Überwiegend Frauen wollen wissen, wie sie ihre Gefühle deuten können – von der strengen Zurückhaltung bis zur vollständigen, schrankenlosen Hingabe.

Dabei kommt ihnen das Internet nicht wirklich entgegen. Schmieren-Romantik verführt zum Träumen und mag Balsam für die Seele sein. Sie hilft aber nicht, wenn Sie angezogen, in Dessous oder nackt vor einem Mann stehen und sich jetzt für ein Liebesspiel entscheiden sollen, das Sie noch nicht kennen.

Noch vor 20 Jahren wären solche Gedanken völlig sinnlos gewesen, denn Sie wären kaum in eine ungewöhnliche erotische Situation geraten. Heute aber sind Frauen nicht nur offener, sondern auch neugieriger auf „unbekannte Feuchtgebiete“, um es salopp zu sagen.

Ein anderer Makel der heutigen Liebesratgeber und Liebesromane liegt darin, sich auf die Altersgruppen der 18- bis 25-Jährigen oder der 26- bis 35-Jährigen zu konzentrieren. Die Frage der Frauen über 40, ja gar über 50 ist aber, wie sie ihre heftig aufwallenden Lüste und Bedürfnisse nicht nur „abträumen“, sondern sie auch noch in die Realität umsetzen können. Nicht alle Frauen über 45 fühlen sich schon bereit für den Genuss der „Bunten Zeitschriften“, die Illusionen nähren oder für Gesundheits-Magazine „für die ältere Generation“. Sie wollen vielmehr wissen, wie sie Lust, Liebe und Leidenschaft noch einmal bei den Hörnern packen können. Wie war das mit den jungen Männern? In welchen Situationen darf frau sich ganz hingeben, und wie steht es mit den Gerüchten über bisexuelle Kontakte, Liebe zu dritt oder gar schmerzvollen Lüsten?

Hinzu kommen Fragen wie: „Was denkt wohl meine Tochter/Schwiegertochter, wenn ich mich ganz meiner Lust hingebe?“ Manchmal will frau alles sein: die gute Mutter, die liebe Oma, und dann auch noch die lustvolle Geliebte. Geht das überhaupt zusammen?

Soweit ist alles für Frauen geschrieben, die alleine leben – oder doch nicht? Manche vernachlässigte Ehefrau entdeckt erst mit 45, was sie alles versäumt hat. Darf frau sich dann dem Solovergnügen hingeben und „Spielzeug“ benutzen? Kann man den Ehemann noch dafür gewinnen, Neues zu erproben? Sind Seitensprünge eine Lösung?

Sie werden in der „Bürgerpresse“, also ihren regionalen Zeitungen, kaum Informationen finden – und selbst das Internet schweigt häufig zu diesen Themen. Der Grund liegt darin, dass es der „guten Bürgerin“ nach wie vor peinlich ist, Lüste mit 40 oder gar eine aufkommende Wollust über 50 zuzugeben. Um gleich einmal einem Irrtum vorzubeugen: Nein, es sind keine „Schlampen“ gemeint, die früher einmal im Rotlicht-Milieu gearbeitet haben, keine Ex-Stripperinnen und keine „Firmenmatratzen“. Jede Frau, gleich, welcher Herkunft und welchen Bildungsgrads, kann die Frau sein, die mit 40, 45 oder 50 auf amouröse Abenteuersuche geht.

Die Liebeszeitung hat sich entschlossen, Licht auf die Frauen ab 40 fallen zu lassen – und natürlich auf die Männer zwischen 25 und 75, die als Liebhaber infrage kommen.

Seien Sie gespannt auf das, was die Liebeszeitung Ihnen in Zukunft zu bieten hat.

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