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Sex-Schnäppchen und devote Frauen per Inserat?



Einst hat es Josephine Baker in einem Song auf den Punkt gebracht: „Mister, wenn du es auf deine Art haben willst, kostet es das Doppelte“. Man kann auch sagen, dass die Gier nach „kostenloser“ sexueller Befriedigung oft die ohnehin aufgeheizten Gehirne von männlichen Lustmolchen noch weiter austrocknet. Die Kombination von „echt geilem Sex“ und „alles kostenlos“ treibt Männer in die Arme von Betrügerinnen – neu ist das nicht, doch offenbar klappen die ältesten Tricks immer wieder.

Wer weiß, dass er Sex nicht kostenlos bekommt, versucht weniger zu zahlen. Er will sozusagen eine an sich doch recht luxuriöse Dienstleistung zum Discountpreis. Ein schöner, lustvoller Geschlechtsakt, selbst, wenn er mit allen Emotionen, die dazugehören, nur gespielt ist, kostet entweder gutes Geld oder aber viel Mühe beim Flirten. Da die Männer weder das Eine noch das Andere aufwenden wollen, versuchen sie, irgendwelche schrägen Barmiezen mit ein paar Drinks zu kaufen, was unter „kostenlos“ fällt oder eine Hure herunterzuhandeln. Beides bringt selten den gewünschten Lustgewinn – sondern am Ende Frust und Verachtung.

Jeder Euro in Richtung Frau ist ein Verlust - bevor klar ist, was man bekommt

Die neusten Weg gehen über sogenannte Casual-Dating-Agenturen, aber auch über Internet-Anzeigen. Wo die „finanziellen Interessen“ der Damen beginnen und aufhören, ist fast nicht auszumachen. Sie werden hinter harmlos klingenden Begriffen wie „Taschengeld“ oder „Tribut“ verborgen, die doch nichts anderes als Synonyme für den Hurenlohn sind. Gut beraten ist, wer sich vorsichtig verhält und vor allem nicht gleich beim ersten Mal den Weg ins Lotterbett sucht, denn Fallen lauern überall. Die Anbieter von Casual Dating und Seitensprüngen garantieren für wenig, die reinen Anzeigenseiten für gar nichts. Jeder Euro, der in Richtung Frau vor einem Treffen fließt, kann ein verlorener Euro sein, jedes Blind Date im Sexbusiness eine Mausefalle. Das muss natürlich nicht so sein – aber wer einen heißen Kopf hat, könnte bald kalte Füße bekommen. Wie bei jedem Kontakt mit Fremden, so ist auch bim Sextreffen das erste Gebot: kühler Kopf und warme Füße.

Devote Frauen als Sekretärinnen und Bürohilfen?

Das Geschäft mit windigen Anzeigen läuft allerdings in beiden Richtungen: Mehr und mehr sieht man im Internet Anzeigen, in denen junge Frauen angeblich als „Büropersonal“ gesucht werden, während in Wahrheit eine devote Frau rekrutiert werden soll. Dies ist eine Art Schnäppchenjagd im großen Stil, denn eine geborene Serva für gelegentlich zu finden oder sich gar im Leben eine intensive Beziehung zu einer Frau mit devoten Neigungen aufzubauen, ist äußerst mühevoll und zeitintensiv. Keine Frage, dass man Servas auch stundenweise bezahlen kann – sie sind nur entsetzlich teuer.

Was soll man eigentlich von Männern halten, die nicht einmal Skrupel haben, sich mit Hilfe von Stellenangeboten ihren Nachschub an willfährigen „Sklavinnen“ mit gelegentlich Buchhaltungstätigkeiten zu suchen? Ich denke, sie sind in jeder Hinsicht verabscheuungswürdig. Wer eine dominant-submissive Beziehung sucht, sollte dafür den ganzen Einsatz wagen und sich nicht an junge Frauen per Stellenanzeige wenden. Die Praxis, in gewöhnliche Stellenanzeigenportale Mischungen aus Sexsklavinnen, Betthäschen und Bürohilfen in einer Person zu suchen, hat einen ekelhaften Beigeschmack.

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