Unterwerfung – „typisch für Frauen“ oder eine Frage der Macht?

Geschrieben von © induna •Sonntag, 1. April 2012 • Kategorie: liebe an sich


Die alte Formel lautet: Wir Menschen haben mehrere Gehirnteile, und in unsrem alten Säugetiergehirn lauert die Unterwerfung der Frauen unter die Männer. Das modernere menschliche Gehirn enthält demnach im Gegensatz zum Alt-Gehirn unsere erlernten kulturellen Erkenntnisse, die durchaus wandelbar sind.

Wenn es so wäre, dann wäre dies richtig: „Manchmal geraten diese beiden Teile des (weiblichen) Gehirns in einen Krieg miteinander. Sie weiß, dass sie unabhängig und selbstbewusst ist … aber im Geheimen oder Unbewussten, träumt sie vielleicht davon, sich einem Mann zu unterwerfen.“

Dies klingt für viele Frauen, insbesondere auch für viele intellektuelle Frauen, absolut plausibel. Die Zweiteilung des Gehirns, der Konflikt von Kultur und Natur – ja, das alles haben wir gelernt, nicht wahr?

Dazu gehört dass Frauen keine Affentänzchen aufführen, sondern herumzicken, dass sie ihre Rivalinnen nicht auf die Schnauze hauen, sondern sie durch Intrigen vernichten … und … wollen Sie noch mehr Vorurteile hören?

das alte prinzip: wer macht hat, sucht auch unterwerfung
Bleiben wir mal bei der Unterwerfung: Ich habe niemals von einem schwachen Menschen gehört, der sich aus Lust unterwirft. Mir ist bewusst, dass es einzelne Exemplare der Gattung „Mensch“ gibt, die sich schwache Frauen oder Männer suchen, um sie zu knechten – aber dann schrammen wir schon die Grenze von Fällen für die Psychiatrie oder den Staatsanwalt.

Wer hingegen aus freien Stücken die Unterwerfung sucht, der tut dies aus einer Mischung eines machtvollen Lebens, verbunden mit der lustvollen Fantasie, erotisch dann und wann auf der anderen Seite zu stehen.

Machen wir es kurz: Unterworfen werden wollten bislang vor allem machtvolle Männer, und ihre Erniedrigerinnen waren so gut wie immer bezahlte, ihre Rolle perfekt spielende Frauen.

Das biologische Modell versagt hier. Eher ist es so, dass der Mann sich zurück in eine Situation wünscht, in der noch keine Verantwortung hatte, und in der andere noch Macht über ihn hatten.

Die Frage der Macht wird viel zu selten gestellt. Könnte es sich bei dem Wunsch der „neuen Frauen“ nach stilvoller (und bitte niemals stilloser) Unterwerfung darum handeln, zurück in die Verantwortungslosigkeit zu gehen? Zurück in einen Zustand, der aus Gehorsam, Wohlverhalten und Strafen besteht? Eine simple Welt, in der kleine Vergehen durch Strafpredigten, Liebesentzug, Taschengeldkürzungen, Hausarrest oder Teppichklopferschläge vollständig gesühnt wurden?

In der Welt der Macht gibt es keine Sühne für Vergehen gegen eigene Prinzipien. Die Personalchefin muss selbst damit fertig werden, 20 Mitarbeiterinnen entlassen zu haben, die man vielleicht nicht unbedingt hätte entlassen müssen. Jeden Tag Entscheidungen, Entscheidungen und wieder Entscheidungen – mindestens eine davon schmerzt täglich, aber das ist niemand, der die Machtinhaberin richtet oder straft. Sie hat die Wahl, ihre Entscheidungen zu verdrängen, zu ersäufen oder sich dafür abstrafen zu lassen. Ob der Beichtstuhl, das eine strikte Domina oder ein strenger Dominus dafür die richtige Wahl ist?

Wir werden sehen. Immer mehr Frauen wächst Macht zu, und deshalb werden immer mehr Frauen daran zerbrechen oder sich für die Ausübung abstrafen lassen – wie zuvor schon die Männer. Die kennen sich da schon aus - die Frauen noch nicht.
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was ist liebe

Was ist Liebe?
Die Liebe zu einer schönen Frau darstellen - nicht ganz einfach
Was ist diese Sache, die wie Liebe nennen? Fragen Sie Weise, Priester, Biologen oder Ärzte - und meinetwegen auch mal einen Psychologen. Die ehrlichste professionelle Antwort ist immer noch:

Generell lässt sich die Frage nicht beantworten, aber ich kann Ihnen die Sichtweise meiner Wissenschaft erläutern.


Je einfacher die Worte Ihres Gesprächspartners sind, umso ehrlicher ist normalerweise die Antwort, beispielsweise diese:

Ich weiß es nicht. Aber ich kann Ihnen sagen, wie ich sie erlebt habe.


Viele Menschen wollen nicht wissen, was Liebe wirklich ist

Liebe und alles, was damit zusammenhängt, kann nur derjenige in Worte bringen, der über die Macht des Wortes verfügt und tief in sich hineinsehen kann. Doch oft ist diese Art, die Liebe zu schildern, gar nicht gefragt, denn leider wollen die Menschen zweierlei:

1. Ultimative Antworten, die über den eigenen Erkenntnisstand hinausgehen. Sie sind sich unsicher, ob ihr Handeln und Unterlassen „gut für sie ist“.
2. Romantische Geschichten, die die Liebe verherrlichen, statt ihre Höhen und Tiefen nachvollziehbar zu machen. Davon lebt die gesamte Unterhaltungsbranche, vom Schlagertext über den Groschenroman bis hin zum preisgekrönten Bestseller-Liebesroman.

Das Ziel der Liebeszeitung: Sie gut zu informieren

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, die Liebe in all ihren Variationen zu schildern und schildern zu lassen, und zu versuchen, dabei so gut wie möglich die wenigen glaubwürdigen Erkenntnisse der Wissenschaft zu berücksichtigen. Dennoch kann ich Ihnen nicht ersparen, Ihren eigenen Weg zu gehen, der zur Liebe führt. Liebe ist eine der wenigen menschlichen Regungen, die sich jeder Beurteilung durch andere entziehen. Wir lernen Sie für uns, wir teilen sie mit andren, wir leben mit der Erfahrung, die Sie uns schenken, und die wir an andere weitergeben können. Liebe ist ein Kommunikationsprozess. Wir lernen sie, indem wir sie erproben. Dieses Einüben mit Versuch und Irrtum nimmt uns niemand im Leben ab.

Sie wollen wissen, was Liebe ist? Erfahren Sie die Liebe in verschiedenen Situationen und mit unterschiedlichen Menschen, bevor Sie sich festlegen, was für Sie (und nur für Sie) Liebe ist.

Das Foto wird unter dem uneingeschränkten © 2012 vom liebesverlag.de veröffentlicht
Lesen Sie zum Wahrheitsgehalt des Internets auch meinen Artikel: Warum die Unwahrheit siegt.


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