Skip to content
Werbung Email:

Eignest du dich zur „Femme Fatale“?

Femme Fatale aus der Sichte eines US-Magazins

Zunächst einmal: Was ist eine Femme fatale“? Nun sie ist eine Frau, die im Lauf ihrer Entwicklung entdeckt hat, dass sie eine eher geheimnisvolle und unerklärbare Fähigkeit entdeckt hat, auf Männer „unwiderstehlich erotisch“ zu wirken. Ist diese Fähigkeit einmal erkannt, versucht die „Femme fatale“ sie auszubauen und auszunutzen. Um ihre Gunst zu gewinnen, müssen Männer sich stets auf die eine oder andere Art erniedrigen, was so weit gehen kann, dass sie Vermögen und Ansehen für die ihre „Femme fatale“ opfern.

Wie fühlt sich eine „Femme fatale“?

Das Wesen der „Femme fatale“, ihre wahren Gefühle und Hintergründe, sind vage und verschließe sich zumeist dem Betrachter, ja, sogar den Autorinnen und Autoren, die sich an der „Femme fatale“ versucht haben. Im Grund eweiß sie nur selbst, wie sie sich fühlt.

Beste Voraussetzung: Nach außen geheimnisvoller Charme, nach innen Berechnung


Sicher ist, dass eine solche Frau einige der folgenden Voraussetzungen mitbringen sollte:

- Sie bestimmt restlos selbst, wem sie welche Gunst schenkt und überrascht dabei.
- Ihre erotische Ausstrahlung ist enorm, obgleich sie nur selten eine wirkliche Schönheit ist.
- Sie strebt nach Macht und/oder Geld und kann dabei skrupellos sein.
- Sei versteht sich darauf, Menschen zu manipulieren.
- Eine Femme fatale ist nicht berechenbar – sie setzt sich eigene Grenzen und überschreitet dabei gesellschaftliche Normen.

Ist das Leben einer Femme fatale erstrebenswert?

Sehr viele Frauen, auch die hier erwähnte „Femme fatale“, glauben daran, dass die besonderen Fähigkeiten, die sie haben, naturgegeben und unveränderbar sind. Insofern stellt sich die Frage für diese Frauen gar nicht. Wer einmal gelernt hat, dass sich Menschen manipulieren lassen, und die Fähigkeit beherrscht, dies auch zu tun wird kaum bereit sein, wieder umzukehren. Allerdings braucht eine Frau, die so leben will, vor allem eine stabile Persönlichkeit, die wenig soziale Züge hat und alles daran setzt, Macht und/oder Geld aus ihrem Verhalten zu ziehen. Vor allem aber muss ihr gleichgültig sein, wie viele „gebrochene Herzen“ oder gar „gebrochenen Seelen“ oder „vernichtete Existenzen“ sie nach Meinung anderer verschuldet hat. Sie selbst sieht das anders, Niemand war gezwungen, ihr zu verfallen, und sie forderte niemals etwas Unmögliches.

Wer eignet sich zur gefährlichen Geliebten?

Wenn deine Frage also ist: „Eigne ich mich zur Femme fatale?“, dann wäre die Antwort: wenn du die Gefühle anderer manipulieren kannst, um einen beträchtlichen Gewinn draus zu ziehen, dann ja. Wenn du das für skrupellos hältst, dann nein.

Gibt es eine bestimmte Aufmachung für die gefährliche Frau?

Viele Frauen denken: „Ah, da muss ich mich bombastisch aufmachen.“ Das ist absoluter Unfug. Eine Frau, die sich als filmreife „Femme fatale“ aufbrezelt, ist eine Rollenspielerin. Das geht auch, aber eine Rolle kannst du nur ein paar Stunden spielen und nicht gegenüber jedem.

Nein, nein … eine Femme fatale kann 18 oder 48 sein, gelegentlich auch älter, und sie kann T-Shirt und Jeans oder Bluse, Rock und Blazer tragen. Die kann einfacher Herkunft sein oder aus einer der „guten Familien“ stammen. Es gibt kein Merkmal außer der Frage, die über der „Femme fatale“ schwebt: „Ich bin vielleicht zu haben, aber du musst herausfinden, wie – und das werde ich dir so schwer wie möglich machen.“

Es gibt viele, viele Tricks. Einen davon will ich verraten: Die Leistung, die ein Mann für die Femme fatale erbringt, steht in keinem Verhältnis zur Gegenleistung, die er bekommen wird. Deshalb kann ein teures Geschenk mit wenig, eine ungewöhnliche Gefälligkeit aber mit viel belohnt werden, denn eine „Femme fatale“ denkt nicht wie eine Prostituierte, sondern wie eine Dame, die ihre Gunst nach Art der Fürstinnen verteilt. Und da gilt dann der Spruch: Je mehr Begierde du zeigst, umso weniger bekommst du, Mann.