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Liebe Woche: Deppen, Huren, Solide, Nippel und alles dazwischen

Letzte Woche sprachen wir noch von Zensur, jetzt war es nur eine voreilige (und wie ich meine völlig unqualifizierte) Maßnahme von moralisierenden Menschen bei Google. Wundervoll: Eine Zensur findet nicht statt. Steht ja auch so im Grundgesetz, nicht wahr?


Wir haben neulich lesen „dürfen“ dass Männer am liebsten romantisch, Frauen hingegen eher abenteuerlich vögeln wollen. So schmeichelhaft dieser Umstand für Männer auch sein mag – die ganze Umfrage, aus der diese Daten resultieren, ist nicht viel wert. Stutzig kann man auch werden, wen man hört, dass weibliche Weißkittel unbedingt männliche Nadelstreifenanzüge in die Kiste ziehen wollen. Wer waren die weiblichen Gesundheitsarbeiterinnen? Karbolmäuschen, Thai-Masseurinen oder Urologinnen? War auch in der Liebe Pur.

Wie erklärt man moralingelähmten Bürgern "Guten Sex"?

Psychologinnen und Psychologen haben ein doppeltes Problem: Was sie tun, ist kompliziert – und wenn sie es für Deppen beschreiben wollen, gehen sie oft so weit, ihre Ansichten auf drei bis sechs Punkte zu reduzieren. Guter Sex lässt sich mit vier Schlüsselbegriffen erklären? Mein lieber Schwan, was für ein entsetzliches Gesülze! Das ist kein „guter Sex“, das ist eine Sex-Erklärung für moralingelähmte Gutmenschen. Fällt unter das Motto – Gott weiß alles – der Psychologe weiß alles besser.

Der Mann und seine Brustwarze - lustvoll?

Ob die die Brustwarzen (Nippelchen) eines Mannes wirklich erogen sind? Warum fragt ihr eigentlich so was? Sucht euch einen aus, und probiert, wie er reagiert, wenn ihr sie benagt.

Hier "Solide" - dort ... alles nur Huren?

Die Moralin-Fraktion in Australien und Dänemark ist in ähnlicher Wiese sauer auf junge Frauen, die sich als Sugar-Babys gerne an reiche Männer hängen wollen. Da es für die Moralisten nur „Solide“ aka „Anständige“ Frauen einerseits und Prostituierte (aka („Nutten“) andererseits gibt, darf dazwischen kein Blatt Papier passen. Der Chef hat eine Latte von Argumenten zusammengestellt, warum „Sugar Babys“ keine Huren sind.

Penislängen sind nicht alles

Übrigens – was Sex betrifft unermüdlich forschend Wissenschaft hat die mittlere Penislänge des Mannes festgestellt – wer mehr oder weniger mitbringt, ist – auch nicht bessre dran. Was noch beim Sex wichtig ist? Vor allem eines: Alle guten Dinge des Lebens entstehen aus Kommunikation – Sex auch.

Dass Frauen nie Schuld an dem Mist sind, den sie uns und sich selbst zumuten, wissen wir ja alle längst. Und wenn ihre Beziehung immer und ständig nichts als mies sind? Denn sind vielleicht nicht die Beziehungen, sondern die Frauen mies. Der Artikel erschien auch in "Datingrat".

Der Chef erlaubte sich noch festzustellen, dass irgendwelche Berichte über ihn im Internet nicht ernst zu nehmen sind. Und bietet sich an, dies durch Artikel für euch unter Beweise zu stellen.

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