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Zu früh "kommen" – wirklich so schlimm?

Gegen Ende beißt mancher Herr die Zähne zusammen ...
„Durchhalten! Durchhalten! Zähne zusammenbeißen, bis die Scheidezähne zerbrechen und die Kronen herausfallen. An fette, eklige Frauen denken oder an eine Eisscholle.

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Ja, ja. Der Mann. Er will beweisen, dass sein Penis Ausdauer hat. Und dann quält er sich, und quält sich – und ist froh, wenn er am Ende (nur wo ist eigentlich das Ende?) „Kommen“ darf. Die Theorie, wie sie im Lehrbuch steht, geht dazu so: Frauen kommen langsam in Fahrt, also müssen sie länger den berühmten Hubbewegungen ausgesetzt werden. Wenn sie dann endlich (ächz, ächz) zum Orgasmus kommen, dann darf auch der Mann endlich „kommen“. Nun ja, wir wissen’s doch: Damit das unendliche Bemühen endlich mal zum Abschluss kommt, täuscht die Frau den Orgasmus eben vor. Dann darf er sich ergießen. Mann ist glücklich, Frau auch, weil’s endlich vorbei ist.

Kommen wir mal zurück zum „Durchhalten“. Natürlich geht das auch anders. Denn Zahnersatz ist teuer, die Ekel- oder Eisversion nicht unbedingt höflich. Und „länger können“ – na ja. Bei manchen Frauen ist es die höfliche Pflicht, die uns gebietet, lange von ihren Vaginen begeistert zu sein, bei anderen eher eine Marginalie, weil sie sowieso nicht vaginal „kommen“. Wissen wir eigentlich, kapieren wir nur nicht. Was für die Frau die romantische Vorstellung ist, ist für den Mann die Vorstellung, die Frau „in den Orgasmus gevögelt“ zu haben. Ist meistens Blödsinn, reden wir uns aber trotzdem ein.

Flinke Finger, heiße Zungen

Von Frauen lernen, heißt siegen lernen. Flinke Finger und heiße Zungen bringen das Blut schneller in Wallungen als das, was die Engländerin „einander auf biblische Art begegnen“ nennt. Na also. Und dann wäre da noch ein weiser Erfahrungswert: je öfter, umso weniger Druck und je weniger Druck, umso länger. Manche Frauen beherrschen auch „Edging“ – das ist ein Handverfahren, um zu lernen, den Samenerguss lange zurückzuhalten. Soll zu Anfang stark gewöhnungsbedürftig sein, denn der Mann darf nicht „kommen“, wann er will – und, wie schon gesagt, das Verfahren wird per Hand gesteuert.

Ja – und dann gibt’s da noch die kleinen Helfer, die allesamt den Prozess prolongieren sollen: Mal wird’s eingeworfen, mal aufgetragen, mal übergestülpt.

Und das soll der Geheimtipp sein: Ruhig mal zu früh kommen lassen, dann neu aufbauen. Beim zweiten Mal dauert der Prozess länger, weil der Körper des Mannes länger benötigt, um den gesamten Prozess erfolgreich wieder aufzubauen. Wenn frau es denn braucht: Beim zweiten Mal dauert es länger … und beim dritten Mal noch länger. Jedenfalls, wenn die „erektile Funktion“ dann noch gewährleistet ist. Ansonsten: Auf jede Nacht folgt ein Morgen. Auch eine Variante.

Mit Vergnügen etwas Ähnliches gelesen bei ADAM spricht. (18+)
Bild: nach einem historischen Holzschnitt, Teilansicht.

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