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Die Brüste – mal ganz anders gesehen

Teilweise Haut, teilweise Textilien - und natürlich - der "Busenspalt"
Wahrscheinlich wird Sie die „biologische Funktion“ der weiblichen Brust nicht sonderlich interessieren, wenn sie erotische Romane schreiben. Die Brüste, eigentlich zur Ernährung von Säuglingen gedacht, haben aber bei den Menschen nun unzweifelhaft auch noch die Funktion, erotisch anzuregen.

Berührungen und optische Verlockungen

Es geht dabei um die Anziehungskraft einerseits und die Berührung andrerseits, also um optische und taktile Reize. Während nun aber die Optik die Begierde des Mannes anregen soll, was zumeist in der einen oder anderen Form auch gelingt, wirken Berührungsreize meist in beide Richtungen. Und so lernen wir spätestens nach der Pubertät: oh ja, da passiert etwas, wenn die Brüste, namentlich die Brustwarzen, von sanften Händen oder lustvollen Lippen berührt werden.

Brust, Büste, Busen

Nehmen wir uns zunächst die Begriffe vor: Die Brust ist die Brust, die aber üblicherweise aus zwei Brüsten besteht. Das kann man durchaus so stehen lassen. Die Büste, die leider noch im Wort „Büstenhalter“ fortgeschrieben wurde, ist ein altbackenes Dummwort. Etwas bekannter ist schon der „Busen“, ein Wort, das dauernd von Haarspaltern interpretiert wird. Mal wollen sie, dass damit die schmale oder auch recht breite Furche bezeichnet wird, die die Brüste voneinander trennt. Dann bezeichnen Sie das Innere der Brust als „Busen“, und schließlich nennen sie das ganze Gebilde „Busen“ – ein schreckliches Wort, so oder so.

In Ansätzen sind Brüste heute auch öffentlich nackt

Heute sind Brüste mehr oder weniger sichtbar, entweder als deutlich erkennbare Erhöhungen und Textilien oder in Ansätzen nackt in einem Ausschnitt, der deswegen auch Dekolleté heißt. Bei den meisten europäischen Frauen werden die Brüste in dem bereits erwähnten „Büstenhalter“ getragen. Von dessen Gnaden sind dann auch die dummdeutschen Bezeichnungen AA bis DD (und höher) abgeleitet. Diese Kleidungsstücke sorgen üblicherweise dafür, dass die Brustwarzen nicht hervorstehen, weil dies als unschicklich gilt, und sie haben zudem formende und auffüllende Funktionen, indem sie die Brüste anheben oder zusammenpressen.

Das Porblem mit der Warze - und was sidn eigentlich "Titten"?

Der Mittelteil der Brüste gilt in der Öffentlichkeit als Tabuzone. In ihm liegen die Warzenhöfe, die in der Literatur selten vorkommen, obgleich sie Beachtung verdienen, und dann die Brustwarzen, deren erogenes Wirken bekannter ist.

Da haben Autoren nun Probleme, denn die „Warze“ ist wirklich kein schöner Ausdruck, ob es nun die Warzenhöfe sind oder die Brustwarzen als solche. Während die sinnlichen Warzenhöfe auch Aureolen genannt werden, hat sich für die Brustwarze der Ausdruck „Nippel“ überall durchgesetzt.

Was sind nun aber die Titten? Sie sind, wie die Tütteln Wechselbegriffe für die Brustwarzen einerseits und die Brüste andererseits. Ob ein Wort anstößig ist, liegt dabei nicht in seiner Entstehung, sondern im Zeitgeist. Mal sind die Titten also ordinär, mal sind sie’s nicht.

Der Westen, die Erotik und der "Büstenhalter"

Ein großer Teil der erotischen Literatur des Westens dreht sich um die Entfernung des „Büstenhalters“, der letztlich das „Ja-Wort“ zu intensiven intimen Berührungen ist. Um ihn, seinen Verschluss und dessen Öffnung sind ganze Kapitel in erotischen und sogar unerotischen Schriften geschrieben worden. Es ist also nicht ganz unwichtig, wie und wann der Büstenhalter geöffnet wird.

Die Brüste - der Einsatz eröffnet ein weites Feld

Was danach geschieht – oh, es ist ein weites Feld. Die Nippel sind, wie allgemein bekannt, bei Frauen äußert sensibel, was manche Frauen schreckt und andere anregt. So können Kontakte mit Händen und Lippen durchaus unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Es gibt Frauen, die es kindisch oder despektierlich finden, wenn ihre Brustwarzen angesogen werden, während andere geradezu danach lechzen. Ja, es gibt sogar Schmerzliebhaberinnen, die Lust an den als „Nippelklemmen“ bekannten Vorrichtungen haben. Manche Männer lieben es, zwischen großen Brüsten festgehalten zu werden, andere entwickeln eine fanatische Neigung, die Brüste zu verehren.

Falls Sie eine Frau sind – beschreiben Sie die Empfindungen intensiv und farbenfroh, die ihre Heldinnen bei Berührungen, , Hitze, Kälte, Benetzungen oder gar Klemm- oder Schlagvorgängen durchleben. Und wenn Sie ein Mann sind, lassen Sie ihre Figuren ruhig einmal liebkosend an die Brustwarzen heran. Und versuchen Sie, dabei ehrlich zu sein. Garde die Vorgänge, die im Geheimen ablaufen, interessieren Leserinnen und Leser erotischer Literatur. Die andren gucken längst Pornos.

Hinweis: Dieser Artikel könnte auch in anderen Medien erscheinen.
Foto nach einem 50-er-Jahre Cover.

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