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Enorme Umsätze mit angeblich „suchenden“ Bikinischönheiten

Viel verwendetes Fake-Profil (hier ohne Unterleib, aus gutem Grund)
Menschen kennenlernen? Prima Sache – vor allem, wenn man Single ist und einen Partner oder eine Partnerin sucht. Fragt sich nur, warum Männer 100 Millionen Euro für Dating-Portale ausgeben, auf denen es nahezu unmöglich ist, eine Partnerin zu finden.

Fake-Kennenlernseiten - meist mit freizügigen Frauenfotos

Dazu hat der Singlebörsen-Vergleich „normale“ Datingseiten auf der einen Seite und Dating-Seiten mit sogenannten „Fakes“ auf der andern Seite untersucht. Die typische Datingseite mit Fakes lädt notgeile und meist etwas „unterbelichtete“ Männer dazu ein, sich in die Arme von Bikini-Schönheiten zu begeben oder sich an große Brüste anzukuscheln.

Wo finden Männer diese Pseudo-Kennenlernseiten?

Wie erreichen die Fake-Seiten ihre männlichen Kunden?

Dazu weiß der Singlebörsen-Vergleich (Zitat)

Den Schwerpunkt am Graumarkt bilden Dating-Plattformen, bei denen Männer durch Animation zum Bezahlen motiviert werden.
Sie unterscheiden sich im Automatisierungsgrad:
• Vertriebsmitarbeiter versuchen mittels Fake-Profilen User von anderen Portalen abzuwerben und woanders in Bezahl-Mitgliedschaften zu quatschen. Für diese Jobs als „IKM-Schreiber“ gibt es sogar offizielle Stellenausschreibungen.
• Aktuell am erfolgreichsten sind Tausende Kontaktseiten mit ausgereiften automatisiert animierten Fake-Profilen, die bevorzugt im halbseidenen Kontext über Porntube-Channels, nachts auf TV-Kanälen aber auch über Internet-Kleinanzeigenmärkte beworben werden.


Verlockende nackte Schönheiten per E-Mail

Typisches Wäschfoto aus einem Fake-Profil
Das Modell ist bekannt – und es funktioniert genau, wie beschrieben, doch zusätzlich kommen noch besondere Verlockungen dazu: Wer einmal seine E-Mail-Adresse dort deponiert hat, um eine „kostenlose Mitgliedschaft“ zu erreichen, wird mit E-Mail zugeschüttet, die mehr oder weniger bekleidet (oftmals ganz und gar unbekleidete oder schrittoffene) Damen zeigt – manchmal mit Sternchen über den intimsten Stellen, dann aber auch mal ganz ohne Blickschutz.

Ziel ist es nun, diese Männer zu einem Abonnement zu bewegen, das ihnen angeblich ermöglicht, solche Damen Kennzulernen. Selbstverständlich ist es höchst unwahrscheinlich, dass sich Frauen so darstellen, um Männer für echte Beziehungen kennenzulernen – aber wer „notgeil“ ist, wird trotzdem darauf hereinfallen.

Wer sind nun die "Frauen", die dort „angeboten“ werden?

Sie sind vor allem nur selten Frauen, denn sie existieren nur als Foto, das irgendwo her gestohlen wurde (meist von den Webseiten junger Models, Cam-Girls oder Wäschemodellen), aber auch durchaus aus ganz gewöhnlichen sozialen Netzwerken. Hinter dem Foto steht dann entweder ein Märchenonkel (IKM-Schreiber sind oft Männer) oder ein Roboter-Schreibsystem, das aus gewissen Stichwörtern halbwegs passable Dialoge erzeugen kann. Das ist schon mit einfachen Programmiertechniken möglich, solange man keine ungewöhnlichen Wörter benutzt oder extrem persönliche Fragen stellt.

Was sehr bedenklich ist: Diese 100 Mio. Euro mussten ja irgendwie einmal mit ehrlicher, harter Arbeit erwirtschaftet werden, bevor sie in die Taschen der Internet-Anbieter flossen.

Die Anbieter ihrerseits sind „fein heraus“: Sie nutzen ihre AGB, um darin ihre Rechte abzusichern, dem Kunden Fake-Profile unterzujubeln.

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