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Mann, werde empfindsamer, aber wehe, du tust es

Manche Frauen scheinen Spezialisten für Doppelbindungen zu sein. Sie tun es offenbar als Mütter, Ehefrauen und als Übermütter. Dann heißt es vielleicht so (Zitat):

Aber andererseits hat diese Männerbewegung auch etwas unglaublich Weinerliches an sich. Wenn ein Mann etwa als Einzelner von einer dominanten Frau unterdrückt wird, oder das so empfindet, heißt das nur, dass es auch dominante Frauen gibt – aber nicht, dass es gesellschaftlich relevant ist.


So spricht Erica Fischer, Jahrgang 1943. Nun gefällt auch mir nicht, wenn sich Männer über die psychische Gewalt aufregen, die von Frauen ausgeht. Sie sollten sich einfach von Frauen dieser Art fernhalten oder ihnen entkommen, solange es ihnen möglich ist. Aber immerhin haben diese Männer ein tiefes emotionales Empfinden für die missliche Lage, in der sie sind. Das heißt, sie sagen nicht einfach: „Schweißweiber“.

Was wäre, wenn ich schreiben würde: „Diese Frauenbewegung hat auch etwas unglaublich Weinerliches an sich?“ Oder aber dass die „feministische Bewegung etwas unglaublich Überhebliches in sich trägt?“ Oder „Es gibt inzwischen eine weibliche Dominanz, aber sie ist nicht relevant?

Konklusion

Möglicherweise ist es so: Frauen und Männer wollen gelegentlich die Verantwortung für sich selbst und ihre Misere abschieben – und dann sind sie eben störrisch, ungerecht und bisweilen auch weinerlich.

Und um auf die Doppelbindung zurückzukommen: An zwei gegensätzliche Eigenschaften (etwa Macht und Sinnlichkeit) gebunden zu sein, ist ziemlich normal. Das Widerwärtige ist, solche Bindungen zu verlangen: „Handele wie ein richtiger Mann, aber bitte mit femininem Einfühlungsvermögen.“

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