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Deine Rolle als Erotik-Darstellerin

Die erste Rolle im Traum
Du bist keine Schauspielerin, wenn du einmal in einer Laienspielgruppe auf der Bühne gestanden hast. Und trotzdem wirst du wissen: Da warst du jemand anders, nicht du selbst.

Wo beginnt deine Rolle als Erotik-Darstellerin?

Die erste Rolle - im Bett, insgeheim

Die erste Rolle, die du in deinem Leben als sexuelles Wesen spielst, findet in dienen Träumen und Tagträumen statt. Da gibt es nicht viel zu spielen: du wirst deine Fantasie an und bist jemand, der du „eigentlich“ nicht bist: Eine „Schlampe“, eine „Lesbe“, eine „Sklavin“, eine „Domina“, eine Swingerin oder was sonst deine Fantasie beflügelt. Wahrscheinlich weißt du wann das am besten funktioniert: Wenn du unbedingt einen Orgasmus erreichen willst, sei es allein oder mit deinem Partner (deiner Partnerin). Klar haben Männer auch solche Fantasien, aber die „kommen“ ja sowieso immer.

Solltet ihr das zugeben? Auch selbst gegenüber, der besten Freundin gegenüber oder gar eurem Sex-Partner oder Ehemann? Ich glaube, eher nicht. Kommunikation soll ja helfen, sagen die Psychologen. Aber ich sag euch ehrlich: so etwas muss man erste mal über die Lippen bringen - und dann die Reaktionen aushalten können. Die sind garantiert nicht immer liebevoll.
Die zweite Rolle - für diejenigen, die schreiben können

Die zweite erotische Rolle, die du spielen kannst? Du lässt eine andere für dich spielen. Auch wenn du keine begnadete Autorin bist, kann es dir selber viel Freude bereiten - und sicher auch Lust. Wenn du das tust, musst du etwas detaillierter werden. Es ist so eine Art Rollenspiel mit dir selbst. Deine Figur ist natürlich viel mutiger als du, und sie macht Sachen, für die du dich vielleicht selber schämst. Es ist gut, wenn du dich damit auseinandersetzt.

Die dritte Rolle - mit jemandem etwas spielen
Auch ein Schauspiel
Mit jemandem eine Rolle zu spielen, bei der es keinen Text, sondern nur eine ungefähre Vorstellung gibt, wie alles ablaufen soll, erfordert eine echte schauspielerische Leistung. Doch es gibt einen Trick: Manchmal kannst du dich während des „Schauspiels“ so in deine Rolle hineinsteigern, dass du alles empfindest, was eine wirkliche Person dabei fühlen würde. das funktioniert nicht nur bei erotischen Rollenspielen, sondern auch bei vielen anderen. Gute Rollenspieler „leben“ die Rolle, sobald und solange sie „drin“ sind, und sie brauchen meistens eine gewisse Zeit, bis sie wieder „raus “ sind.

Die vierte Rolle - etwas sein wollen

Die vierte Rolle ist - im „gewöhnlichen“ Leben wie beim Sex - etwas komplizierter. Du spielt etwas, weil du glaubst, es spielen zu müssen, zum Beispiel, weil du denkst, dass es zu deinem „Lifestyle“ gehört. Manche Menschen behaupten, diese Rollen nicht einfach zu spielen (Prodommen, 24/7-Paare, Swinger), sonder genau dies zu sein.

Und die reale Rolle als „Erotik-Darstellerin“?

Bei erotischen Darstellerinnen denken wir in erster Linie an „echte“ Schauspielerinnen, die oftmals in Nacktszenen oder Sexszenen zu sehen sind - und für manche sind es die notorischen Erotik-Darstellerinnen, die sie gerne sehen.

Doch die Rollen sind vielfältig, und leider sind die meisten mit einem „Rotlicht-Schimmer“ versehen. Sie reichen von Formen der Prostitution (Escorts, Sugar Babys, Berührerinnen) über Dominas und Servas bis hin zu „Senderinnen“, „Stripperinnen“, Tischdamen, Table Dancers, „Wäschemodelle“ und ähnlichen Anbieterinnen. Ob sie gelobt oder gescholten werden - sobald ihre Tun in die Öffentlichkeit gerät, üssen diese Personen zu dem stehen, was sie tun. Und NEIN - hier werden nicht alle in einen Topf geworfen. WIR wissen, dass viele nur ihre Rollen spielen - aber die ANDEREN denken oft: Das, was sie spielen, sind sie auch.

Die Rolle - das lustvollste Phänomen in der Erotik

Ich zitiere hier mal einen Text aus „Show Boat“:

I admit it's fun
To smear my face with paint,
Causing ev'ryone
To think I'm what I ain't,
And I like to play a demi-mondy role
With soul!
Ask the hero does he
Like the way I lure
When I play a hussy
Or a paramour.
(Jerome Kern)

Die Kurzfassung:

Ja, es macht mir Freude, allen vorzuspielen, was ich nicht bin. Und ich liebe es, eine Halbweltdame mit viel Gefühl zu spielen. Frag doch den Kerl, ob er es mag, wenn ich in verführe, während ich eine Schlampe Spiele oder eine Mätresse.

Die Frage ist, wie du dich fühlst, wenn du von der Bühne wieder herunterkommst, die ein bisschen geschüttelt hast wie ein Hund, der im Regen war, und dann in deinen Lieblingssessel versinkst.

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