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  Eigenwerbung

Die intimen Doktorspiele der Erwachsenen

Nein, dies ist kein Doktorspiel .... (1)
Prolog zum Thema "Klinik- und Doktorspiele der Erwachsenen"

Warum spielen Erwachsene noch „Doktorspiele“? Kaum jemand wird euch die Frage beantworten wollen – sie ist zu intim. Der folgende Artikel enthält Informationen, die für manche Menschen „widerwärtig“ klingen. Zudem muss gesagt werden: Klinikspiele haben nichts mit der Realität zu tun. Sie hangeln sich viel mehr an Schamgefühlen, Ängsten und Fantasien lang. Weiterhin will ich vorausschicken, dass wir hier überwiegend von Spielen berichten, in denen Frauen dominieren. Sie haben auch die größte Relevanz.

Vorsichtiges Herantasten: Was die Rollen bieten

Tasten wir uns vorsichtig heran: Die meisten dieser Spiele beruhen auf dem unglaublichen Respekt, den wir vor Ärztinnen oder Ärzten haben. Vor Ihnen ziehen wir uns aus, obgleich wir Reste von Scham dabei empfinden. Sie dürfen unseren Körper berühren, obgleich uns dies unangenehm sein könnte. Und sie dürfen unseren Körper mit Gegenständen und Verfahren in Kontakt bringen, die schmerzhaft und peinlich sind.

Drehen wird die Befürchtungen in Reize um, dann haben wie einen Ansatz. Denn manchmal bemerken wir, wie wir uns überwinden. Dann sehen wir letztlich einen Erfolg darin, uns ganz den Augen, Händen und Instrumenten hingegeben zu haben.

Lest bitte nur weiter, wenn ihr unerschrocken seid ...
Im Rollenspiel sehr flexibel - die vermeintliche "Krankenschwester"
Der Reiz sogenannter "Krankenschwestern"

Eine ähnliche Situation wie beim Arzt-Patient-Rollenspiel finden wir auch bei einigen Praxis-Helferinnen (Helfern) und Krankenschwester (Pfleger) wieder. Das ist immer dann der Fall, wenn sich „Patienten“ als schwach oder empfindsam einschätzen, während Schwestern oder Pfleger durchaus resolut sein können. Insofern gibt es zwei völlig unterschiedliche „Klinikspiele“.

In einem ist der (meist männliche) Patient ungestüm und begierig, während die Rollenspielerin der „Krankenschwester“ sich als „naiv“ darstellt.

In dem anderen ist der Patient (oder auch die Patientin) das „Opfer“ einer rigorosen Krankenschwester, die mit althergebrachten Quecksilber-Thermometern brutal anale Messungen durchführt … ich verschone euch vor anderen rektalen Praktiken.

Die ungewöhnlichen, intimen Berührungen des männlichen Körpers

Üblich ist jedoch geworden, im Rahmen von Rollenspielen auch eine spielerische „Prostatauntersuchung“ anzubieten. Zwar sind solche Untersuchungen auch Realität, aber die Spielerinnen nutzen ihre Möglichkeiten, um die Prostata länger und intensiver zu reizen, als es Ärztinnen oder Ärzte tun würden. Für den „Hausgebrauch“ werden von Erotik-Versendern bereits zahlreiche „Sets“ angeboten, die neben einer Krankenschwesternuniform auch die entsprechenden medizinischen Handschuhe beinhalten. Und da wirst du vermutlich eine Überraschung erleben. Denn wenngleich Männer ihren Penis angeblich ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit in aufnahmebereite technische wie humane Öffnungen stecken, reagieren sie ausgesprochen empfindlich auf „Untersuchungen“. Das gilt vor alle, wenn sie mit ungewöhnlichen Instrumenten oder eben auch durch schmerzhafte „Humankontakte“ ausgeführt werden, wie beispielsweise mit spitzen Fingernägeln. Andere Bereich, die kaum eine weibliche Hand berühren darf, sind ihr Damm, das Skrotum, die „Rosette“ sowie -wie bereits erwähnt – die Prostata.

Sinnliche Qualen im Klinik-Rollenspiel

In der Praxis eines Neurologen ist es meist eine Helferin, die eine betont schmerzhafte Untersuchung durchführt: die Nervenleitgeschwindigkeit. Dies spielt auch in erotisch-schmerzhaften Rollenspielen mittlerweile eine recht große Rolle. In der Medizin nicht in Gebrauch sind derzeit Nervenräder – aber in Klinikspielen sind sie ein „Renner“.

Die Psychiatrie ist ein weiterer Bereich, aus deren historischem Fundus „grausame Spiele“ abgleitet wurden. Normalerweise ist dies etwas für „hart gesottene“ SM-Spieler, aber die Fesselungen ans Krankenbett, teils mithilfe von Zwangsjacken, gehört zum Repertoire vieler Domina-Studios.

Zum Abschluss will ich euch sagen: Klinik-Erotik ist ein weites Feld, in dem ganz ungewöhnliche und oft erschreckende Verfahren benutzt oder wiederbelebt werden. Ich nenne nur Dilatoren, Elektrostimulationsgeräte oder Nervenräder. Domina-Studios beinhalten meist einen „weißen Bereich“, in dem eine „falsche“ Arztpraxis oder ein Klinikzimmer für die entsprechenden Illusionen sorgt. Dort finden wir dann auch gynäkologische Stühle, auf denen überwiegend Männer platziert werden.

Epilog - der Hauch des Verruchten im häuslichen Schlafzimmer

Was davon ins heimische Schlafzimmer einzieht, ist zumeist der Reiz der Uniform, sei es nun ein Arztkittel oder ein Schwestern-Outfit. Und vor allem die Freiheit, während des Spiels viele ungewöhnliche körperliche Berührung am anderen zu vollziehen.

(1) Aus der Zeitschrift "Le Rire", 1932, Titelblatt, Signatur des Künstlers unleserlich. Originaltext: "Entschuldigen Sie, Herr Doktor ... aber um Zeit zu sparen, habe ich mich schon im Wartezimmer ausgezogen … "
(2) Aus dem Titel eines Romans von Faith Baldwin, 1936, Künstler unbekannt.
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