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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Die Woche: Psychotests, Persönlichkeit und sichtbare Nacktheit

Dieser Tage war ich etwas verblüfft, wie viele Menschen das Wort „psychologische Tests“ benutzen, ohne zu wissen, wovon sie sprechen. Offenbar meinen viele, da würde festgestellt, ob jemand „noch alle Tassen im Schrank“ hat. Wer etwas näher „dran“ ist, der meint mindestens, dabei würde die „gesamte Persönlichkeit“ durchleuchtet, bis der letzte Knorpel sichtbar wird – etwa wie in einem Röntgenbild.

Worauf sich Persönlichkeitstests berufen

Ich weiß, auch unsere Online-Partnervermittler nutzen psychologische Tests. Einstmals beriefen sie sich noch auf Freud oder C.G. Jung. Dann war es Mode, sich auf Myers-Briggs zu berufen oder auf die „Big Five“, und im fremden Argentinien gibt es gar jemanden, der behauptet, die ultimative Lösung für das perfekte Match zu haben. Heute heißt das Zauberwort „künstliche Intelligenz“ – ein Begriff, der immer mehr Ehrfurcht erzeugt, obwohl oft nicht viel dahintersteckt. Und – nicht ganz zuletzt – berufen sich absolute Laien noch immer auf die populären Formen des Aberglaubens. Das funktioniert angeblich „super“ -wenn man daran glaubt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Vertraut auf euch selbst. Denn die Persönlichkeit exakt auszuloten, ist unmöglich. Uns ist aber zumeist gegeben, ob wir mit dem begehrten Menschen leben können oder nicht. Und das ist die Botschaft.

Aufgeschminkte Persönlichkeiten

Neu ist eine Branche, die uns mit Pseudo-Persönlichkeiten ausstattet. Sie geht Hand-in-Hand mit einem Zweig der Psychobranche, die uns allerlei Persönlichkeiten anschminken möchte. Früher nannte man so etwas „Erfolgsseminare“. Heute sollen wir mit ausgebaggerten Gefühlen und antrainierten „Persönlichkeitsmerkmalen“ für Job und Liebe „fitgemacht“ werden. Das ist natürlich nicht umsonst – und die Branche scheint zu blühen. Also muss mal über Pseudo-Persönlichkeiten gesprochen werden.

Ich verwende immer mehr Avatare, weil es immer schwieriger wird, vernünftige Bilder zu bekommen, auf denen noch kein „Eigentumsetikett“ klebt. Meine neue „Avatarin“ nenne ich „Esi Fazane“, was so viel heißt wie „diese Frau“.

Sie eröffnet auch unseren Artikel darüber, wie viel Nacktheit du dir beim Date leisten kannst. Wir haben dazu eine Methode verwendet, die einstmals in einer Disco getestete wurde: Der Professor (ich erinnere mich nicht mehr, wer es war) hatte seien männlichen Studenten gebeten, die Kleidung der anwesenden Damen unter die Lupe zu nehmen. Dabei sollten sie den Anteil der sichtbaren Haut im Verhältnis zur Attraktivität bewerten. Die jungen Männer arbeiteten mit Fünfteln – wir haben uns auf Achtel geeinigt.

Und wieder beginnt das Wochenende, das uns hoffentlich ein paar Sonnentage bringt. Was ich mir wünsche? Ein paar Vorschläge, was euch vor allem interessiert.

Dann also bis zum Montag … oder wann immer mir wieder etwas einfällt.

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