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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Die Woche: Tradition, Prüderie, Pornografie und Kleiderwechsel

Traditionen spielen immer noch eine gewaltige Rolle, wenn es um die Bewertung der Liebe, der Lust und der Sexualität geht. Selbst Teile der Psychologie beschreiben immer noch ein Weltbild, das ich als „deutschen romantischen Normalfall" bezeichne. Also: Der trifft sie, sie trifft ihn, beide verlieben sich, nehmen eine Wohnung zusammen, haben Sex und nach einer Weile Kinder. Das gleiche „Strickmuster“ kann begaffen, wer häufiger „First Dates“ sieht. Ja, ich habe über Fernbeziehungen geschrieben. Und ich kann euch versichern, dass ich mehr Fernbeziehungen in meinem Leben gesehen, erlebt und beobachtend begleitet habe als die meisten von euch. Ein Satz noch? Wer eine Fernbeziehung will und darin eine Perspektive für sich sieht, dem kann es auch gelingen.

Fordern oder brav machen, was der Mann will?

Ein zweites Tabu ist weibliche Dominanz, was schon beim Kennenlernen beginnt. Ein Großteil der Frauen von 18 bis 68 (um mal eine Spanne zu nennen) halten sich „verklärt zurück“, um nicht „mädchenhaft“ zu sagen. Soll eine Frau ihre soziale und sexuelle Dominanz ausspielen? Was alle raten davon ab. Warum eigentlich? Können Frauen nicht zu ihren Bedürfnissen stehen? Müssen sie die Rolle der emanzipierten Frau mit der Psyche eines „braven Mädchens“ spielen? Und wenn dies beim ersten Date noch ganz amüsant ist, sollte es dann beim zweiten Date genauso sein?

Heißes Eisen Pornografie – muss sie so sein, wie sie ist?

Dieser Tage las ich einige Artikel über Pornografie. Es ist immer noch ein Tabuthema, und es gibt deutlich mehr warnende Artikel dazu, als es objektive Berichte darüber gibt. Der Hauptvorwurf ist bekanntlich, dass Frauen in diesen Filmen oft abgewertet werden, was als schlechtes Beispiel für junge Männer gilt. Dies alles ist, wie es ist. Aber es heißt nicht, dass es sich nicht verändern ließe. Wir greifen das heißen Eisen auf.

Die Kleidung des anderen Geschlechts tragen …

Sissys, Crossdresser, Transen, Damenwäscheträger? Im Grunde gelten solche Wörter als „nicht angebracht“, weil sie oft in unseriösen „Bekanntschaftsanzeigen“ oder in der Pornografie verwendet werden. Unter den Tisch fallen dabei oft Frauen, die sich bewusst maskulin kleiden. Wie ihre männlichen „Gegenstücke“ haben sie auf Frau und Mann mal eine stimulierende, dann wieder eine abstoßende Wirkung. Wir informieren objektiv, soweit dies möglich ist.

Neue Lust für Paare - mal nicht nackt sein …

Für Paare, die sich schon lange kennen, aber auch für „junge“ Paare, die ihre Lust steigern wollen, kommen häufig neue Empfehlungen auf den Markt der „Tipps“. Sinnvoll oder nicht? Diesmal geht es um „bekleideten Sex“. Wichtig ist: Nicht gleich nackt machen – Berührungen durch die Kleidung genießen.

Eure Unterstützung ist gefragt

Die Liebeszeitung braucht eure Unterstützung. Wir reden nicht von den Kosten pro Wort, dem Hosting, den Energie- und sonstigen Kosten. Nein – wir reden von eurem Feedback – möglichst realistisch und selbstverständlich in angemessener Form. Der Grund ist, dass niemand so viel weiß, wie wir alle zusammen. Und ihr wisst bestimmt noch viel mehr als wir.

Und dazu natürlich: ein schönes Wochenende für euch alle. Für die Reisenden in der Welt der lustvollen Freude wie auch für die, die dort schon angekommen sind.

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