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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex
Warnung! Teile dieser Texte könnten mithilfe menschlicher Intelligenz erzeugt worden sein.

Wer küsst besser, warum küssen sich Frauen gerne und was sagt die Wissenschaft?

Ein Kuss ist ... nicht nur ein Kuss
Wer jemals intensiv und lustvoll küsste oder geküsst wurde, wird schon einmal erlebt haben, wie schnell dabei die Lust in ihm/ihr aufkam. Oftmals versuchten die Beteiligten, ihre erkennbare körperliche Erregung zu verbergen, weil sie ihnen peinlich war. Das gilt für Männer mit Frauen, Frauen mit Männern und Frauen mit Frauen und gelegentlich auch bei Männern und Männern.

Sexuelle Lüste beginnen oft mit einem Kuss

Bleiben wir einen Moment bei Frauen. Nachdem eine Zeit behauptet wurde, sie würden einander küssen, um die Aufmerksamkeit von Männern auf sich zu lenken, sehen Wissenschaftler dies heute anders. Dazu ein Zitat (1):

Frauen küssen einander nicht nur wegen der Aufmerksamkeit der Männer. Oder weil sie dadurch zeigen wollen, dass sie stolz auf ihre bisexuelle oder lesbische Identität sind. Denn dazwischen gibt es zahlreiche weitere Bedeutungen …

Der Kuss als Initialzündung für Sex

Behauptet wird oft, dass sich Frauen „in Emotionen hineinküssen“. Das heißt, sie versuchen, mithilfe von Küssen sich selbst und ihre Partner oder Partnerinnen in die geeignete Stimmung für intimere Berührungen zu versetzen.

Das passt zu anderen Aussagen von Forscherinnen, die Aussagen, dass viele heterosexuelle Frauen „lange Zeit geleugnet haben, dass sie andere Frauen attraktiv finden.“ Mittlerweile scheint aber festzustehen, dass Frauen weitaus empfänglicher für (sinnliche) sexuelle Reize sind als Männer. Und dazu eignen sich Küsse vorzüglich.

Von Männern wird behauptet, sie nutzen die Küsse vor allem dazu, sich selbst und ihre Partner(innen) möglichst schnell zu sexuellen Handlungen anzuregen. Offensichtlich funktioniert dies in vielen Fällen problemlos.

Indessen beleibt die Frage: Ist das alles wirklich so? Und genau an dieser Stelle kommt „die Wissenschaft“ ins Spiel – mist einem bunten Strauß von Meinungen und vereinzelten Fakten.

Wissenschaft, Behauptungen und Klischees

Bei den Sätzen, die Forscher und/oder Journalisten über „Unterschiede“ zwischen Männern und Frauen verlieren, ist Vorsicht angebracht. Eine der kürzesten Versionen will ich euch nicht vorenthalten (2):

Männer küssen für die Gegenwart, Frauen küssen für die Zukunft.

Dieser Satz basiert auf populären Forschungen aus der Evolutionspsychologie, und die Langform sei hier zitiert (3):

Frauen ginge es beim Küssen eher darum, potenzielle Partner auf ihre Tauglichkeit zu testen, sagt die Anthropologin (Helen Fisher). Männer küssten hingegen, um ihrem Ziel, Sex zu haben, näher zu kommen. Dies funktioniere, indem sie die Frau mit ihrem testosteronhaltigen Speichel in Kontakt bringen, um ihr so biochemisch Lust auf die Lust zu machen.

Es ist kein Wunder, dass damit Klischees gestützt werden. Das funktioniert so: Sieht man Lippen- und Zungenküsse in all ihren Formen als „Handlungen“, so kann man daraus höchst unterschiedliche Ergebnisse ableiten. Und in diesem Fall werden eben auch Klischees gestützt. Falls man aber fragt: „Welche Form des Kusses nutzen Frauen und Männer, um den Partner/die Partnerin sexuell anzuregen?“, dann wären die Unterschiede minimal.

Keine Frage - Frauen küssen sinnlicher - aber nicht ausschließlich

Wollte man ein Fazit ziehen, so können sowohl Frauen als auch Männer von den sinnlichen Kussqualitäten der Frauen profitieren, wenn sie „langsam“ erregt werden wollen. „Fordernde Küsse“ sind hingegen, wie es scheint, eher eine Domäne der Männer. Das bedeutet nun wieder nicht, dass Frauen „niemals“ fordern und leidenschaftlich geküsst werden wollen.

Küsse sind – wie auch alle anderen oralen Kontakte – unzweifelhaft intime Liebesbezeugungen, die nur dann genossen werden können, wenn eine gewisse Schamschranke überwunden wird. Diese Hürde kann hoch oder niedrig sein und sie kann von der „sexuellen Ausrichtung“ abhängen.

Aber all dies gilt nicht immer und überall. Im Grunde entscheidet jeder Mensch selbst darüber, wie tief oder hoch die Latte seiner Neigungen oder Abneigungen gelegt wird.

Und falls ihr es vergessen habt: die meisten Personen, von denen die Rede ist, definieren sich als „Heterosexuell“ oder „Heteroflexibel“ -und oftmals einfach als menschliche Wesen ohne jeden Aufdruck.

Im Anhang findet ihr alle Quellen und zahnlose Hintergrundinformationen.
Zitate und weitere Informationen:

Kurzzitat Unterschiede Männer-Frauen und Klischees web.de
Langzitat zum selben Thema: Süddeutsche.
(1) Dieses Zitat nach einem Artikel aus der "Daily Mail" nach wissenschaftlichen Unterlagen. (Jamie Budnick)
(2) Kurzzitat Unterschiede Männer-Frauen und Klischees web.de
(3) Langzitat zum selben Thema: Süddeutsche.
Aktuellste Studie (nicht zitiert) von 2014: Pubmed
Mehr Informationen auch in der ZEIT (nicht zitiert).
Interessante Fakten über Küsse unter Frauen und Fluidität bei Kanazawa (PDF).

Dazu eine persönliche Schilderung aus einer verlässlichen Quelle sowie zahllosen Beiträgen aus Blogs und Foren, die nicht einzeln genannt werden können.


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