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Frauen können selbstverständlich von Stripperin lernen

männer werden von ihnen magisch angezogen: stripperinnen


Die Emanzipation mag ihre Flügel so weit ausgestreckt haben wie ein Adler, doch werfen die Flügel viel Schatten auf diejenigen Männer, die sich gerne von Frauen verführen lassen möchten. Deshalb kommt heute ein Widerspruch: Frauen dürfen, können und sollen weiterhin lustvolle Unterhalterinnen sein – wenn sie mögen.

Nahezu jede Frau flirtet gerne, und diejenigen Frauen, die es mit vollem Einsatz ihres Körpers tun, haben eindeutig Vorteile dabei. Die Krönung des Flirts ist die erotische Präsentation. Im Gegensatz zu Männern, die schon wirklich tadellos gebaut sein müssen, um hier zu punkten, schaffen Frauen dies durch den Einsatz von echten und falschen Emotionen, angeborenen und erlernten lasziven Körperbewegungen ohne Weiteres, Männer schier verrückt zu machen.

Frau Zickendraht verliert gegen die sinnliche Verführerin

Was unterscheidet denn die übliche Frau Muffelzeisig oder Frau Zickendraht von einer Frau, der die Männer zu Füßen liegen? Doch wohl dies: Frechheit, Geschick im Umgang mit Männern, voller guter Laune und mit deutlich erkennbarer Lust daran, Frau zu sein. Sie kann das, was anderen Frauen schwerfällt: Aus voller Seele (oder anderen Interessen) „ja“ zu sagen, wenn „ja“ wirklich „Ja“ ist, und ebenso deutlich „Nein“, wenn etwas nicht möglich ist – und sie können etwas, was mittlerweile rarer ist als ein lustvoll dargebotener Frauenkörper: Zuhören.

Männer suchen, was rar ist: Sinnlichkeit und Verführung

Von Männern wird goutiert, was rar ist: sinnliche, verführerische Frauen, die sich von der Masse abheben. Frauen, die wirkliche Damen sind, aber im Bett frivoler und ideenreicher als eine Straßenhure. Aber bitte nicht zuletzt: Frauen, bei denen Männer sein können, was sie sie zu sein wünschen – egal, was es auch sein mag. Das hat nichts mit Stöckelschuhen oder dem „Herrn und Gebieter“ zu tun, sondern mit Unterhaltung, oder eben jenem Schauspiel, das üblicherweise „Verführung“ heißt.

Da nützt es nichts, gegen Frauen zu geifern, die solche Bücher schreiben: „Was Frauen von Stripperinnen lernen können: Eine Frau zu sein ist eine Kunst ...“, denn diese Frauen sagen nur, was für einen verführerische Frau möglich und machbar ist. Die Frau, die weder Talent noch Neigung zur erotischen Präsentation hat, soll das Buch weglegen, aber die Neugierigen werden es ohnehin lesen. Stripperinnen kennen die Wünsche der Männer besser als Ehefrauen, und nicht nur sie – „anständige“ Frauen können von Huren, Eskortfrauen oder sogar Dominas mehr über den Umgang mit Männern lernen als von jeder anderen Frau.

Falsche Sinnlichkeit kommt immer noch besser an als echte Arroganz

Die Tatsache ist bekannt –der Widerstand bei den „anständigen“ Frauen aber bedauerlicherweise groß. Bereits im Jahr 1993 schrieb die berühmteste Bordellbesitzerin Zürichs:

Ich plädiere dafür, dass Frauen aufhören, immer nur den Mann als den Schuldigen zu suchen … Wir Frauen müssen uns wieder öffnen für die Liebe, den Sex, für die Begierde, für die Sinne und für die Sinnlichkeit.


Wenn die Frau, mit der wir zusammen sind, nicht von Zeit zu Zeit die Rolle der sinnlichen Geliebten zu spielen vermag, ist es einfach schade um die Lust. Alle die Frauen, die durchaus egoistisch bei der Lust nur an sich selbst denken, sollten sich nicht wurden, wenn die Männer einen Ausweg suchen. Glaubhaft gespielte Sinnlichkeit übertrifft allemal zur Schau getragene Arroganz.

Dies ist ein Widerspruch zu Gabriele Kuhns Meinung im "Kurier" über Wunderweiber.

Zitat aus: Tina von S.: Ich bin eine Hure, Berlin 1993.

Foto © 2011 by liebesverlag.de

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Kommentare

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sandy am :

Sehr interessant und vorallem unterhaltsam geschrieben und dabei allerdings so wahr!!!!!!!!!!!!!

Ich habe vor vielleicht einer Stunde auf meinem Blog einen Artikel geschrieben. Es geht darin zwar um Dating und ein verrücktes Mädelsabend-Wochenende, aber was ich in einem InClub erlebt habe passt hierzu.

Wie man sich als Frau nach außen hin gibt bekommt man zurück. Ich bin kein Single, ich lebe in einer festen Partnerschaft. Mein Lebensgefährte ist auch der Meinung, dass die Männer sich eine tolle Frau wünschen die sie begleitet und, naja, ruhig ist vielleicht das falsche Wort ist, allerdings im Bett die Kunst der Verführung haben sollte.

Zurück zum Club. Ich bin in festen Händen, agiere beim Reden oder eigentlich immer mit dem ganzen Körper. Und wenn man sich wohl fühlt in sich und seiner Haut, wird man zwangsläufig angesprochen, obwohl man keine eindeutigen Signale gesendet hat.

Zum guten Schluss, liebe Single Frauen da draußen, entspannt euch, seid ihr selbst und seid selbstbewußt und cool, denn das kommt einfach bei den Männern an, egal ob auf dem Oktoberfest oder bei einem Dating Portal :-)

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