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Die Schönheit

Sieh hin, schau weg, sieh nochmals hin ...
Schönheit kommt von innen, aus einer reinen Seele … und was, wenn das schöne Antlitz dennoch eine Illusion ist? Was, wenn dieses liebevolle, beinahe perfekte Gesicht gar nicht zu einer Frau gehören würde, sondern zu einem geschickt geschminkten Mann?

Sex Blogger sind wichtige Stimmen für Wahrheit und Vielfalt

Noch andere Lüste im Kopf als zu heiraten?
Einige der Kernaussagen über „Sex und Blogs“ sind dumm und hinterhältig. Zum Beispiel, dass wir bewusst über „etwas Schmutziges“ schreiben, um viele Leser zu gewinnen. Da sag ich mal leichten Herzens: Du kannst über Stars, Mode, Schminken und Dessous schreiben, und du hast mehr Erfolg als mit dem Thema Sex. Sex sells? Wo hast du denn das gehört? Nein, Sex verkauft sich eher schlecht, wenn du die Wahrheit schreibst.

Ich habe gerade gehört (auch von Bloggern): Du, eigentlich ist doch alles beschrieben, jede Sex-Praxis, sogar „richtig perverse“ Methoden, jeder Körperteil in allen Variationen, und jedes verdammte Gefühl, das dir eine Frau oder ein Mann geben kann.

Nein, das ist nicht so. Da fehlt noch ganz viel. Zum Beispiel, wie du dich fühlst, wenn du jemandem etwas Gewöhnliches oder etwas Sonderbares schenkst. Oder wie dein(e) Partner(in) sich fühlt, wenn er/sie dies erlebt. Frag dich doch mal, wie sich „etwas anfühlt“ – das Ding im Ding? Die Finger und Zungen an dir? Das Körpergewicht auf dir? Der Schweiß, die Scheidenflüssigkeit, das erkaltende Sperma auf deinem Leib?

Die Literatur ist schrecklich banal, und sie schildert alles durch eine rosarote Brille. Du weißt es besser. Du hast es einmal gefühlt, du fühlst es jetzt und du hast die Fähigkeit, das zu schildern, was andere fühlen?

Deine Stimme zählt. Auch wenn du „nur“ ein Blog führst und keine Literatur produzierst. Und deine Fantasie zählt ebenso. Unfrisierte Gedanken beim Masturbieren? Teile sie mit anderen. Du musst nicht alles erlebt haben, über das du schreiben willst. Es existiert auch dann, wenn du es nicht erlebt hast, und du hilfst anderen, auch mit den Worten herauszukommen.

Wie du Sex genießen kannst

Genuss muss aus der Tiefe kommen
Wie kannst du Sex wirklich genießen? Wenn du dich das fragst, dann bist du wahrscheinlich eine der Leserinnen, die Sex nicht „wirklich“ lustvoll erleben, oder?

Die Grundeinstellung zum Sex

Sex gehört zu unserer Natur, und die Natur kann nicht falsch sein. Und sie schenkt dir die Möglichkeit, Sex zu genießen. Die Erfahrungen, die du dabei machst, verbinden dich mit der Natur und Körper und Seele werden in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Siehst du, Sex ist nicht auf das beschränkt, was wir einmal als „schicklich“ gelernt haben. Im Gegenteil: Sex entwickelt sich mit jedem Menschen, mit dem wir so intim zusammengekommen sind. Wenn du Sex wirklich genießen willst, musst du dich wieder auf deine Natur und die Schwingungen deiner Emotionen konzentrieren. Klar, dass dabei auch ein bisschen eher „Praktisches“ dazugehört. Doch wichtig ist die offene Einstellung zur Lust.

Was dir gut tut

Wenn du weißt, was dir wirklich gut tut, hat du wahrscheinlich viel masturbiert. Du hast gelernt, wie du deinen Körper berühren musst und welche Gedanken dich zum Orgasmus führen. Du hast von Männern gelernt, was zu zweit möglich ist und du hast Männer gelehrt, das mit dir zu tun, was dir Lust schwenkt. Vielleicht hast du den Genuss auch von Frauen gelernt. Und nun ist ziemlich wichtig, dass du deinem Partner (oder deiner Partnerin) sagst, was dir wirklich gut tut –oder, was du gerne mal ausprobieren möchtest, um den Sex noch mehr zu genießen.

Männer machen Fehler beim Sex – korrigiere sie

Männer können sehr selbstsüchtig sein, wenn es um Sex geht. Das ist nicht unbedingt ihr Fehler. Wenn Sie nur wissen, wo’s reingeht und dass sie sich dann unheimlich anstrengen müssen, um schließlich einmal abzuspritzen, dann solltest du das korrigieren. „Schau mal, ich zeig dir, wie ich’s mag“, ist weder blöd noch abtörnend, vor allem, wenn er dabei auch lernt, den Sex länger und intensiver zu genießen. Und ich sag euch noch etwas: Es nützt nichts, Männern zu sagen, sie sollten sich mal mit deiner Lustperle beschäftigen. Da musst du schon konkreter werden und sagen, wie du es gern hast.

Machs ihm auf schön – eventuell hinterher

Wenn dein Lover es dir nach deinen Vorstellungen schön macht, dann heißt das eventuell, dass er dabei nicht das erlebt, was er eigentlich wollte. Dann mach es ihm schön, nachdem du selbst deine Lust genossen hast. Weißt du, auch Männer kriegen nicht alle Tage etwas wirklich schicken Sex. Und wenn er genießt, was du ihm gibst, dann kommt er auch gerne wieder.

GFE - „Sex wie mit einer Freundin?“

Der Traum, eine echte Freundin stundenweise zu genießen
Männer, die zu Huren gehen, wollen normalerweise etwas Frivoles oder etwas „das es Zuhause nicht gibt“. Frivole Dessous, aufs Heftigste ausgespielte Lüste, ungewöhnliche Praktiken – all das will „der Freier“ angeblich.

Na klar – „den Freier“ gibst nicht – wissen wir ja alle vom Kino. Jeder will etwas anderes, so wie einer Currywurst will und der andere ein raffiniertes Fünf-Gänge-Menü. Und wie das so ist, will der eine eben die raffinierte Verführerin, der andere ist mit einer schnellen Nummer zufrieden: Slip beiseiteschieben, Augen zu und durch.

So, und was ist nun eine „Girl Friend Experience?“

GFE kann vieles sein – aber es bleibt eine Illusion

Kommt darauf an, aus welcher Sicht man so was sieht. Eine Frau, die’s macht, schrieb gerade (1):

Eine Girlfriend Experience“, kann vieles bedeuten, sowohl für denn Klienten wie auch für die Anbieterin.


Geboten wird eine Illusion: Da kommt eine Frau, nett, aber harmlos aussehend. Sie kleidet sich ein wenig chic, aber nicht zu sehr, durchschnittlich sexy, so als wollte sie zum Klassentreffen gehen. Kurz: Sie sieht aus wie die eine Nachbarin in der Kleinstadt.

Mehr als eine „körperliche Begegnung?

Jedenfalls in der Theorie. Und die Theorie sagt auch aus: Bei der GFE (Girl Friend Experience) gibt’s alles, was es sonst nicht gibt: vorsichtige Berührungen, sanfte Zärtlichkeiten, süße Küsse.

Ich kann genau die Freundin sein, die sie brauchen, sei es für eine Stunde oder mehr. Es ist keine Beziehung, aber es ist mehr als eine körperliche Begegnung.


GFE – wenn die Hure eine echte Freundin spielt

Eine „Anbieterin“ kann normalerweise alles sein, alles spielen und jeden täuschen. „GFE“ heißt, dem Kunden eine ausgesprochen intime Begegnung vorzuspielen. So ähnlich, als wenn wirklich eine „ganz normale Frau von nebenan“ in seine Junggesellenbude kommt, nur dass sie sich schneller verführen lässt. Natürlich geht dieses Rollenspiel nicht durch, wenn besonders zahlungskräftige Herren ihre wilden Fantasien spielen lassen und sich eine Frau aufs Hotelzimmer komme lassen– denn dann sieht die Vorstellung im Hirn erheblich bunter aus.

In der Werbung herrschen Superlative

In der Werbung wird deshalb übertrieben. Da ist die Anbieterin stets eine tadellos aussehende Schönheit, die ausgesprochen intelligent und kultiviert ist. Ihre erotische Ausstrahlung ist in der Werbung faszinierend, überaus natürlich und ungekünstelt. An den Klienten gewandt, heißt es dann (2):

Sie ist der Typ Frau, den du all deinen und Freunden und Geschäftspartnern als diene Freundin vorstellen kannst, eine, die romantisch, leidenschaftlich und sinnlich ist, und die dich zum Lachen bringt und bei der du nur das Beste erlebst, was sich ein Mann wünscht.


Viel Vorbereitung, aktives Rollenspiel für eine lange Zeit

Und was sagen die Anbieterinnen dazu? Sie sprechen von Vorbereitungen in Körper und Psyche, um der Rolle gerecht zu werden, sie erklären ihren Klienten, dass auch die „GFE“ nicht ohne Kondome absolviert wird.

Offenbar lohnt es sich, denn die Show ist nicht billig: GFE ist meist etwas teuerer, und die Männer zahlen mehr dafür, weil sie die Stunden bezahlen müssen, die diese Dame mit ihnen teilt – die perfekte Illusion kostet eben. Und ob sie wirklich perfekt ist?

Na ja, fragt euch doch selbst einmal, was ihr eine, drei oder sogar fünf Stunden lang glaubwürdig spielen könnt.

(1) Teile eines Internetartikels, auf den nicht verlinkt werden kann.
(2) Umschreibung von populärer Werbung für Escort-Dienste.
Bild nach einem historischen Foto.

Die großen Drei plus Eins der masochistischen Männer-Lust

Männer: am liebsten werden sie sexuell dominiert
Die Zutaten der masochistischen Lust? Sie sind nicht immer gleich, denn auch ein scharfes Essen kannst du mexikanisch, indisch oder kreolisch zubereiten. Und die masochistische Lust? Mal besteht sie schon in der Freude, überhaupt einer schönen Frau zu begegnen, die sich nicht scheut, einem Mann mit masochistischen Zügen „einzuladen“. Mal ist es die Lust an der völligen körperlichen und emotionalen Unterwerfung. Und mal ist es die Lust am Schmerz – doch selten am Schmerz schlechthin, sondern an dem Schmerz, der von einer Frauenhand ausgeht.

Dominanz war schon früher gefragt

Unterwerfung

Sich einer körperlich schönen, aber konsequenten Frau völlig hinzugeben und sich ihr am Ende restlos zu unterwerfen, ist der heimliche Traum vieler Männer. Sie wollen das natürlich nicht „dauerhaft“, sondern für ein paar Stunden. Dann sind die Männer "elendigliche Kreaturen", die sich beleidigen, mit Füßen treten oder an Leinen herumführen lassen. Na ja, jeder auf seine Art – und zwar so, dass du lernen musst, in dich hineinzulächeln und äußerlich erst zu bleiben.

Freude

Erstaunlicherweise spielt die Freude bei den Männern eine große Rolle, wenn sie sich unterwerfen. Sie wissen dann, dass sie ihre Gefühle anders erfahren als über die üblichen Wege, mit denen sie am Stammtisch prahlen können. Sagen wir’s salopp: Ihren Penis können sie dabei vergessen. Die Lust kommt bei Handschlägen oder beim Betrachten der wenigen nackten Hautstellen, die der Mann sehen, berühren oder belecken darf. (1)

Schmerz

Steht nicht immer auf der Speisekarte, ist aber einer der intensivsten Effekte, vor allem, wenn der Mann Lust und Schmerz zugleich empfinden will, was vielfach der Fall ist. Ein Mann beschrieb das neulich so: „Der Schmerz ist mein bester Freund und mein größter Feind.“

Bindung - das heimlich "PLUS"

Manche Männer sagen, dass ihr Hauptanliegen die „enge Bindung“ an ihre „Herrin“ ist. Was absurd klingt, ist allerdings durchaus möglich: Viele Männer wollen zurück in eine Phase, in der sie völlig abhängig von einer Frau waren und sich bedingungslos an sie gebunden haben. Manche Männer schwelgen auch in einer Jugenderinnerung, „mit einer schönen Frau einmal ein sehr frivoles Geheimnis“ geteilt zu haben. Wie auch immer - jedenfalls wollen sie eine „andere“ Bindung als die, die der Alltag mit sich bringt: soziale Lasten, emotionale Forderungen und den ständigen Beweis der Potenz.

(1) Dominas, die in frivolen Dessous oder nur in Slip und BH auftreten, sind Produkte der Pornofilmbranche. Sie mag es auch tatsächlich geben, aber meist sind Respektspersonen gefragt. Der Text wurden von "Wortwechsler Umschreibdienst" aus dem Internet aufgegriffen, neu zusammengestellt und völlig umgestaltet.