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Wie pervers ist eigentlich ... Pegging?

Pegging ist – oh, oh … das geht’s an die Grenzen. An seine und an deine. Wenn du „anal“ sowieso als pervers ansiehst, und Analverkehr beim Mann als eklig, dann ist es für dich „pervers“. Ansonsten kann es für den Mann alles sein – ein Vergnügen, eine Erniedrigung oder eine Strafe. Wenn du es einem Mann machst, hast du so gut wie nix davon, musst dich aber ziemlich anstrengen, damit es klappt.

Das Schöne für dich: Du hast Macht über den Mann. Und der Mann bekommt dabei Gefühle, die ziemlich ungewöhnlich sind und ihn sehr aufregen können. Manchmal musst du ihn psychisch „auffangen“, wenn ihr es tut.

Wenn du nicht weißt, was Pegging ist - sieh einfach im Lexikon nach. Theoretisch ist es Analverkehr beim Mann, der durch eine Frau mit Dildo-Geschirr vollzogen wird. In dieser Serie vertreten unsere Autoren ihre persönliche Meinung, aber nicht ihre persönliche Praxiserfahrung. Das Wort „pervers“ wird hier im Sinne des bürgerlichen Gebrauchs im 19. Jahrhundert verwendet. Die Verbreitung als Fantasie ist unbekannt, weil darüber keine statischen Fakten vorliegen, Allerdings hat der Vertrieb von Vorrichtungen in den letzten Jahren erheblich zugenommen.

Warum wurdest du eigentlich nicht bisexuell?

Sich einfach verführen lassen ... oder lieber nur davon träumen?
Du kannst jemanden fragen, wie er entdeckt hatte, dass er „schwul“ oder „lesbisch“ ist. Du kannst kaum jemanden fragen, warum er heterosexuell wurde – und die Frage st auch ganz dumm. Aber: Warum wurdest du eigentlich nicht bisexuell?

Die Frage ist einfach zu beantworten, wenn man eine lineare Entwicklung nahm: einen Freund zu haben war gut für das Ansehen, und so schlecht war der Sex mit einem Mann auch nicht. Und du konntest masturbieren, was auch ziemlich aufregend war.

War das bei dir so?

Manchmal sagen Leute: je älter du wirst und je mehr du dich darauf festlegst, zu genießen, kommt es nicht mehr drauf an, wer dir Lust bereitet, Hauptsache sie gefällt dir. Ich denke, meistens ist es Zufall, dass dir eine Frau gefällt, eine Stimmung für Lust entsteht und jemand von beiden, die initiativ ergreift. Das höre ich jedenfalls immer wieder.

Die Frage ist, wie du dich fühlen wirst. Vorher, während du es durchlebst, und hinterher.

Ein Medizin-Professor hat mir mal gesagt: „Wenn Sie sündigen, tun sie es schamlos und genießen Sie es.“ Na ja, das galt für das Essen. Aber gilt es nicht auch für die Lust auf andere Körper?

Eigentlich schon. In einem BLOG findest du einen Beitrag zum Thema, in dem die Zweifel an der eigenen Heterosexualität angesprochen werden. Und wenn frau nicht heterosexuell ist und auch nicht lesbisch, ist sie dann Bi? Oder nur Bi-neugierig?

Die Bloggerin stellt sich darin die Frage, ob sie ihre sexuelle Etikettierung ändern muss, wenn sie Frauen liebt, und sie antwortet anderen (und sich selbst) so:

Ich sage ihnen, sie sollten sich keine Sorgen machen … es gibt keinen Grund, sich an eine Etikettierung zu halten, wenn es nur ein Teil deiner sexuellen Reise und Reife ist.


Wenn wir Lust einmal von „Geschlecht“ trennen, werden wir sowieso finden, dass wir im Grunde alles sinnlich empfinden können, wenn es schön, erregend und sicher ist. Wissen wir das nicht längst, wenn wir unseren eigenen Körper genießen?

Was meint ihr?

Zitat: Simply Oloni Blog

Wie pervers ist eigentlich – Handverkehr?

Pah … sagten die Männer immer, wenn man ihnen Handverkehr anbot – du kennst ja wahrscheinlich die Antwort: „Das kann ich auch selber.“ Leider stimmt das meistens, aber wenn du es gut kannst, ist es für den Mann trotzdem ein Erlebnis. Pervers ist es gar nicht – sondern wunderschön, wenn du es gut kannst.

In den letzten Jahren haben viele „Edging“ probiert – das ist Langzeitmasturbation mit Bremse, bevor’s ihm kommt. Das gilt schon als ein bisschen anrüchig. Handverkehr bei der Frau heißt „Fingern“ und ist – köstlich, wenn dein Lover es gut kann. Klar kann man das als „pervers“ ansehen, aber du wirst sehen – das haut unheimlich hin.

In dieser Serie vertreten unsere Autoren ihre persönliche Meinung, aber nicht ihre persönliche Praxiserfahrung. Das Wort „pervers“ wird hier im Sinne des bürgerlichen Gebrauchs im 19. Jahrhundert verwendet. Die Verbreitung als Fantasie liegt bei ungefähr 70 Prozent und ist ziemlich ausgewogen zwischen Frauen und Männern

Eignest du dich zur „Femme Fatale“?

Femme Fatale aus der Sichte eines US-Magazins

Zunächst einmal: Was ist eine Femme fatale“? Nun sie ist eine Frau, die im Lauf ihrer Entwicklung entdeckt hat, dass sie eine eher geheimnisvolle und unerklärbare Fähigkeit entdeckt hat, auf Männer „unwiderstehlich erotisch“ zu wirken. Ist diese Fähigkeit einmal erkannt, versucht die „Femme fatale“ sie auszubauen und auszunutzen. Um ihre Gunst zu gewinnen, müssen Männer sich stets auf die eine oder andere Art erniedrigen, was so weit gehen kann, dass sie Vermögen und Ansehen für die ihre „Femme fatale“ opfern.

Wie fühlt sich eine „Femme fatale“?

Das Wesen der „Femme fatale“, ihre wahren Gefühle und Hintergründe, sind vage und verschließe sich zumeist dem Betrachter, ja, sogar den Autorinnen und Autoren, die sich an der „Femme fatale“ versucht haben. Im Grund eweiß sie nur selbst, wie sie sich fühlt.

Beste Voraussetzung: Nach außen geheimnisvoller Charme, nach innen Berechnung


Sicher ist, dass eine solche Frau einige der folgenden Voraussetzungen mitbringen sollte:

- Sie bestimmt restlos selbst, wem sie welche Gunst schenkt und überrascht dabei.
- Ihre erotische Ausstrahlung ist enorm, obgleich sie nur selten eine wirkliche Schönheit ist.
- Sie strebt nach Macht und/oder Geld und kann dabei skrupellos sein.
- Sei versteht sich darauf, Menschen zu manipulieren.
- Eine Femme fatale ist nicht berechenbar – sie setzt sich eigene Grenzen und überschreitet dabei gesellschaftliche Normen.

Ist das Leben einer Femme fatale erstrebenswert?

Sehr viele Frauen, auch die hier erwähnte „Femme fatale“, glauben daran, dass die besonderen Fähigkeiten, die sie haben, naturgegeben und unveränderbar sind. Insofern stellt sich die Frage für diese Frauen gar nicht. Wer einmal gelernt hat, dass sich Menschen manipulieren lassen, und die Fähigkeit beherrscht, dies auch zu tun wird kaum bereit sein, wieder umzukehren. Allerdings braucht eine Frau, die so leben will, vor allem eine stabile Persönlichkeit, die wenig soziale Züge hat und alles daran setzt, Macht und/oder Geld aus ihrem Verhalten zu ziehen. Vor allem aber muss ihr gleichgültig sein, wie viele „gebrochene Herzen“ oder gar „gebrochenen Seelen“ oder „vernichtete Existenzen“ sie nach Meinung anderer verschuldet hat. Sie selbst sieht das anders, Niemand war gezwungen, ihr zu verfallen, und sie forderte niemals etwas Unmögliches.

Wer eignet sich zur gefährlichen Geliebten?

Wenn deine Frage also ist: „Eigne ich mich zur Femme fatale?“, dann wäre die Antwort: wenn du die Gefühle anderer manipulieren kannst, um einen beträchtlichen Gewinn draus zu ziehen, dann ja. Wenn du das für skrupellos hältst, dann nein.

Gibt es eine bestimmte Aufmachung für die gefährliche Frau?

Viele Frauen denken: „Ah, da muss ich mich bombastisch aufmachen.“ Das ist absoluter Unfug. Eine Frau, die sich als filmreife „Femme fatale“ aufbrezelt, ist eine Rollenspielerin. Das geht auch, aber eine Rolle kannst du nur ein paar Stunden spielen und nicht gegenüber jedem.

Nein, nein … eine Femme fatale kann 18 oder 48 sein, gelegentlich auch älter, und sie kann T-Shirt und Jeans oder Bluse, Rock und Blazer tragen. Die kann einfacher Herkunft sein oder aus einer der „guten Familien“ stammen. Es gibt kein Merkmal außer der Frage, die über der „Femme fatale“ schwebt: „Ich bin vielleicht zu haben, aber du musst herausfinden, wie – und das werde ich dir so schwer wie möglich machen.“

Es gibt viele, viele Tricks. Einen davon will ich verraten: Die Leistung, die ein Mann für die Femme fatale erbringt, steht in keinem Verhältnis zur Gegenleistung, die er bekommen wird. Deshalb kann ein teures Geschenk mit wenig, eine ungewöhnliche Gefälligkeit aber mit viel belohnt werden, denn eine „Femme fatale“ denkt nicht wie eine Prostituierte, sondern wie eine Dame, die ihre Gunst nach Art der Fürstinnen verteilt. Und da gilt dann der Spruch: Je mehr Begierde du zeigst, umso weniger bekommst du, Mann.