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Wie fühlst du dich an, süßer Schmerz?

Süßes Entsetzen oder sinnliche Lust?
"Wie fühlst du dich an, süßer Schmerz?" ist ein Essay. Wir haben hier die Langform veröffentlicht, die besonders Autorinnen und Autoren ansprechen soll. Eine Kurzform ist in Vorbereitung.

Schmerz ist eine Empfindung, so wie auch Lust eine Empfindung ist, doch während es viele Menschen gibt, die uns die Freuden und Laster der Lust zu erklären versuchen, gibt es wenige, die das Gleiche für den Schmerz tun würden. Dahinter steht die Auffassung, das Böse sei immer böse, aber das Gute sei nicht immer gut. Wenn jemand Lust am Schmerz hat, ist er allerdings weder böse noch gut. Die meisten würden ihn gerne in den verschwiegenen Kliniken in den großen Parks sehen, wo sie lernen, ihre Laster zu vergessen und entschleunigt durch die von Rhododendren gesäumten Wege wandern würden.

Was wäre, wenn nun das Böse auch nicht so böse wäre, sondern uns Gutes tun würde?

Der Wahn der Lust ist kurz, der süße Schmerz hält lang an

Denken wir einen Moment an die Lust. Wenn sie einmal ihre Feuchtigkeit oder Steife erreicht hat, verfließt sie schnell. Jedenfalls bei Männern. Frauen bleiben sehnsüchtig zurück, denken daran, wie schön es wäre, nun einen Vibrator parat zu haben, damit sich die Lust noch erfüllen ließe. Doch pah … das sind Wunschträume.

Und der Schmerz? Er wird langsam eingeleitet, dann kunstvoll über lange Zeit zelebriert, und er wirkt noch viele Stunden in Körper und Seele nach, manchmal gar Tage.

Der süße, sanfte Po

Denken wir nun an den Po. Nehmen wir an, wir trügen nichts als ein Unterkleid oder ein Negligé, wie man so sagt. Dann würde es jemand langsam nach oben schieben, wo wir es sanft spüren würden, wenn es über den halb entblößten Po gezogen würde.
Der Po von oben gesehen

Wechseln wir die Rolle. Stell dir vor, jemand würde dort liegen, über deinem Knie, der Sofalehne, der Bank. Und nun würdest du das Negligé, das Nachthemd oder vielleicht auch den Faltenrock langsam über den Po ziehen, während deine Hand sanft mit der weichen Haut in Berührung kommt. Die Nerven, ohnehin schon gereizt, werden einen Moment lang erbeben. Es ist der Moment höchster Intimitäten, der sinnlichste Moment überhaupt in diesem Spiel.

Verwirrend schöne Gefühle?

Ich will es gar nicht beschreiben. Denn wenn du es kennst, von oben oder von unten, dann weißt du, wie es ist. Neugierde, verbunden mit Angst im Kopf und dem Erbeben der berührten Haut, auch wenn noch gar nichts geschehen ist. Und die Sehnsucht nach mehr … viel, viel mehr. Wenn du die Sache wieder von der anderen Seite siehst, ist da dieser hübsche Po, die wundervolle, sanfte Haut, die sich etwas unter deinen Berührungen kräuselt, das leichte Zucken, je nachdem, wo du ihn oder sie berührst.

Der langweilige Männer-Po in Hosen

Nein, es ist nicht immer Schwelgen in Lust und Schmerz. Männer zum Beispiel – sie haben fast immer langweilige Klamotten an und sie haben nur selten einen wirklich hübschen Po. Allein Hosen! Ich bitte euch – Hosen, wie unschön. Nun gut, man könnet sich mit einem Pyjama behelfen. Oder den Mann nachdrücklich bitten, doch bitte ein feminines Unterkleid anzuziehen, bevor …

Genießerinnen und Genießer

Lassen wir das besser. Am hübschesten ist es mit Männern, die sich ein bisschen schämen, wenn sie sich von einer Frau ausziehen lassen. Oder wenn sie sich gar in einem Unterkleid präsentieren müssen. Überhaupt – oft ist die Vorbereitung das Schönste. Echte Genießerinnen und Genießer schätzen das Interieur, in dem es geschieht, die Aufmachung, in der sie erscheinen und die Kleidung der Person, die den Po berühren soll. Sie lieben die Erniedrigung des Entblößens, die Gefühlsbäder zwischen Lust und Furcht, die Moment, in denen gar nicht geschieht und die Gefühle sich nähern und entfernen, ohne dass du einen klaren Gedanken fassen kannst. Die Momente, in denen du darum bittest, dass alles bald endet und jene, in denen du erhoffst, dass es noch nicht endet, weil du den Abschied fürchtest.

Die finsteren Niederungen der Psyche

Vergessen wir nicht, dass all dies in eine Prozedur eingebunden wird, in eine Szenerie, oftmals in ein Bühnenbild. Es ist nicht alleine das, was es zu sein scheint. Es ist ein Event, der nur zum Teil in der Nachbildung der Realität spielt – der größte Teil geschieht in den finsteren Tiefen der Psyche, die niemals ausgelotet wurden.

Ja, wenn es denn die reine Lust ist? Und was ist es bei all den anderen, die der Volksmund sicherlich „pervers“ nennen würde?

Wenn das Böse aus dem Körper weicht

Der Rest will – ja, er will einerseits, dass der Teufel aus einer Seele geschlagen wird, weil die Beichte ihn oder sie längst nicht mehr entlastet. Er will vor dir in Reue und Demut zu Kreuze kriechen, vor Schmerz schreien und bittere Tränen fließen lassen.

Ganz normal „geil“?

Oh – habe ich jemanden vergessen? Natürlich. Einmal jene, die sich nirgendwo so intim fühlen, wie mit dem entblößten Po, und die Zärtlichkiten und Schläge erwarten – möglichst verwirrend in der Abfolge. Und natürlich all die „ganz normalen Perversen“, die von Schlägen einfach – geil werden. Und das ist noch am leichtesten zu erklären, denn wenn das Blut zum Po strömt, dann verschont es auch die Genitalien nicht.

Wie fühlt „man“ sich also, wie „frau“? Wie, wenn man oben ist und wie, falls man unten ist? Eine Freundin meinte, „himmlisch“ sei das richtige Wort. Ja, himmlisch. Oder traumhaft.

Disclaimer/Hinweis: Unsere Essays schöpfen nicht aus den persönlichen Erfahrungen unserer Autorinnen und Autoren, sondern sind eine Zusammenfassung von Empfindungen und Erfahrungen, die von uns gesammelt wurden. Zeichnung von Malteste (1920er Jahre), verkleinert und leicht retuschiert.

Was sind Nippelklemmen, und warum trägt sie jemand?

Die Brust fasziniert - aber warum müssen es Klemmen sein?
Nippelklemmen sind, wie der der Name schon sagt, Klemmen, die auf die Brustwarzen aufgesetzt werden und dort einen mehr oder weniger starken Druck ausüben. Es gibt sie in höchst unterschiedlichen Varianten, die sich zumeist durch die Schmerzintensität unterscheiden. Damit wäre das Stichwort gefallen: Sie lösen Schmerzen aus.

Im „normalen Leben“ trägt sie kein Mensch – wobei wir beim Stichwort Nummer zwei wären: Mensch. Denn so viel ist mittlerweile sicher: Nicht nur Frauen haben sensible Nippel – viele Männer sind an den Brustwarzen ebenfalls hochsensibel. Und wieso nicht im „normalen Leben“? Weil Schmerz dort verpönt ist – auch wenn mancher BH zwickt und High Heels oftmals höllisch schmerzen.

Also verlagern wir das Thema gleich mal in den Bereich der SM-Szene, oder jedenfalls an einen Personenkreis, der sagt „Wetten, dass ich das aushalte?“ Abgesehen von jenen wundersamen Menschen, die aus echtem Schmerz auch Lust gewinnen – aber das sind eigentlich recht wenige.

Von der Wäscheklammer bis zur Krokodilklemme

Wenn wir und den Spielerinnen nähern, dann sind da zunächst jene, die ein wenig mit sich experimentieren (lassen) wollen. Vielleicht haben sie es schon mit Wäscheklammern versucht? Sie sind eigentlich nicht geeignet, dienen aber oftmals als Behelf. Wenn ihr sie nutzt, so sagen die „Fachfrauen“ auf diesem Gebiet, dann nehmt ältere Wäscheklammern, die schon etwas ausgeleiert sind. Für Anfänger und Anfängerinnen empfiehlt sich, Klemmen zu nehmen, bei der sich der maximale Druck reduzieren lässt und die Schutzhüllen aus Kunststoff besitzen. Krokodilklemmen, im Rohzustand eingesetzt, sind ausgesprochen schmerzhaft und sie können sehr gefährlich sein.

Vorsicht mit den sensiblen Nerven

Die typischen Warnungen: Nicht zu heftig beginnen, nicht zu lange tragen und Grenzen beachten. Die Grenze zwischen Lust und Schmerz ist bei Nippelklemmen sehr, sehr klein – was eben noch Lust machte, wird plötzlich unerträglich. Und – das ist das Wichtigste – unter den Nippeln liegen Nerven, die von den Klemmen irritiert werden. Das sollen sie zwar auch, aber nicht nachhaltig. Also Vorsicht – wie eigentlich bei allen lustvollen Spielen an den Nippeln.

In früheren Zeiten behaupteten Frauen, durch sanfte Bisse erotisch reizbar zu sein, während das Gleiche bei anderen Frauen Schmerzen und Panikreaktionen auslöste – das dürfte ein Äquivalent an Erfahrungen sein.

Generell kann man sagen: Vor der Reizung der Nippel über das Saugen an ihnen bis zum leichten Beißen reicht der Weg natürlicher Lusterfüllung – bei Instrumenten wie Nippelklemmen beginnt alles, was man als SM-Aktivivitäten oder gar „Nippelfolter“ bezeichnet.

Wenn du eine weniger schmerzhafte, aber sehr spektakuläre Herausforderung für die Nerven an den Aureolen oder den Brustwarzen suchst, ist ein Wartenbergrad (Nervenrad) oft die bessere Alternative.

Diskutiert wurde das Thema bei GoFeminin. Und in der Erdbeerlounge.

Nudes und sexy Shots – wie kann ich das besser machen?

Zu allen Zeiten begehrt: ein erotisches Foto der Geliebten
Unsere Expertin für erotische Webseiten verrät hier ein paar Geheimnisse aus der Welt der Erotik-Bloggerinnen. Da sind auf der einen Seite diejenigen, die sich auch öffentlich mit offenem Visier zeigen wollen und andere, die nur ihre aufregenden Körper vorzeigen möchten. Beide können "Blank ziehen" - doch wie wirken sie am besten?

Einige von euch haben nie ein Nacktfoto gebraucht, kein aufreizendes und kein süßes, nicht wahr? Und auch in eurer tollen Wäsche wollet ihr euch nie jemandem zeigen, und die Muschi … na ja, die musste immer verdeckt werden, oder?

Streng oder süß?

Nun ist es so: Sex Bloggerinnen und ein paar andere Frauen mit einer großen (männlichen) Fangemeinde brauchen ständig solche Fotos, und falls du eine Telefonhexe bist, brauchst du sie auch. Je nachdem, wie deine Liebhaber oder Fans gepolt sind, also entweder süße oder strenge Bilder. Oder brauchst du welche für deine Lover? Oh, oh … das erweitert die Möglichkeiten natürlich.

Selfies bleiben problematisch

Nun kommt aber die Hürde: Fotos machen kann heute jeder. Probleme gibt’s aber, wenn du sie selbst machen musst. Da bleibt dir fast nix anders übrig als ein Mini-Studio oder ein großer Raum, indem nichts Persönliches steht. Das Stichwort heißt: neutraler Hintergrund.

Wenige Sätze zur Technik

Ich will ganz kurz auf die Technik eingehen. Selfies sind doof, weil sie verzerrt kommen – auch am „langen Arm“. Besser: Kamera mit lichtstarkem Objektiv, Stativ, Monitorüberwachung, Fernauslöser. Optimal: Du und eine Freundin machen zusammen Sessions, wenn ihr beide gut fotografieren könnt – das macht auch noch Spaß. Faustregel: Gleichmäßiges, weiches Licht – nicht blitzen, lieber etwas mehr Licht im Raum anknipsen.

Zuhause: erst ausziehen, dann wieder anziehen

So, nun Technik beiseite. Erst mal ausziehen und alles um dich herum drapieren, was du anziehen könntest. Auch ruhig mal Anorak, Regenmantel oder Plüschpelz. Es soll ja kein Coverfoto für ein Modemagazin werden, sondern frech und sexy wirken. Sensationell ist deshalb immer: Trag auf der Haut, was eigentlich nicht direkt auf der Haut getragen wird. Du kannst auch Uniformteile oder Männerkleidung tragen, oder „nur einen Hut“ oder „nur Stiefel“. Kommt darauf an, wie weit du gehen willst.

Wäschefotos machen kaum etwas her, es sei denn, du ziehst deine Dessous gerade aus.

Etwas in den Mund stecken und andere ungewöhnliche Markenzeichen

Kombinationen mit Essen und Trinken sind Super. Nipp an einem Glas Sekt, oder schieb dir einen Schokoladenriegel in den Mund. Es gibt eine Bloggerin, die ständig eine Kaffeetasse in der Hand hält, aber ansonsten nackt ist. Finde dein Markenzeichen, sei es Kaffee, Tee, Ingwer, Lutschstangen oder geräucherter Fisch. Hauptsache, die Kerle glotzen.

Das ganze Haus kann dein Atelier werden

Du wirst dich wundern, wo du dich noch nie fotografiert hast. Es muss nicht auf dem Klo sein – das ist was für Rockstars. Neben dem schon erwähnten neutralen Raum sind Badezimmer und Schlafzimmer beliebt – aber warum nicht mal ein Büro, ein Wohnzimmer oder der Flur? Das Treppenhaus, der Keller oder der Dachboden? Vom Gang ins Freie mal ganz abgesehen. Es gibt Orte, an denen du zu bestimmten Zeiten niemals Menschen triffst - nicht nur im Wald.

Das Bild von dir gibt den Kerlen die Illusionen, die sie brauchen

Ach ja – wenn du Rollenspiele machst. Vergiss nicht, ab und an deine Verkleidungen zu präsentieren, vor allem, wenn du deine Liebhaber niemals Face-To-Face siehst. Die leben dann nämlich davon, wie du aussehen könntest, wenn sie mit dir chatten oder telefonieren. Und deine Instrumente, besonders, wenn du in der „Fernerziehung“ arbeitest.

Oh, schon zu viel? Du willst nur richtig süß für deinen Liebsten aussehen? Dann macht etwas mit deinen Händen. Führe sie über deinen Körper, und wenn du besonders „anständig“ bist, dann nimm nur den Oberkörper auf und steck deinen Zeigefinger zwischen deine Lippen.

Wenn du nackt nicht erkannt werden willst

Manche Bloggerinnen wollen nicht erkannt werden, aber trotzdem richtig tolle sexy Fotos von sich selbst veröffentlichen. Das geht, wenn du eine wirklich gute Gesichtsmaske trägst, und deine Tätowierungen verdeckst. Dann kannst du fast alles veröffentlichen, solange niemand Anstoß nimmt. Manchmal kommen Leute auf die Idee, Fotos anzuprangern, auf denen die Muschi zu sehen ist. Ganz einfach: Tritt hinter eine Stuhllehne – dann bist du nackt und der Stuhl verdeckt doch alles. Wenn du ganz sicher gehen willst, dass dich niemand an den Öhrchen erkennt, kannst du eine Vollmaske oder sogar eine Gasmaske tragen. Billiger sind natürlich Tier- und Karnevalsmasken, und am billigsten ist die berühmte Papiertüte mit ausgeschnittenen Augen- und Mundschlitzen.

Das Wichtigste: Gehe immer und überall auf die sichere Seite, wenn du nicht erkannt werden willst. Keine Erinnerungsstücke, Briefe oder andere persönliche Gegenstände zeigen! Nicht auf dem Bild hinterlassen, was auf die Lokation hindeuten könnte (auch nicht codiert). Und bitte: Auch keinen Kinderwagen oder Babyspielzeuge .. ist alles schon passiert.

Und falls doch mit dem Gesicht zur Kamera?

Falls du dein Gesicht aus irgendwelchen Gründen zeigen musst: Setze eine Perücke auf, schminke dich anders als üblich und poste deine Fotos seitenverkehrt. Da schützt dich zwar nicht restlos, aber es ist ein gewisser Schutz gegen die Geier, die dich ausmachen und beschimpfen wollen, weil du „so etwas“ tust.

Wie Männer berührt werden sollten, um Orgasmen zu haben

Anatomische Studien zu Hause, in aller Ruhe?


Wie Männer berührt werden sollten, um Orgasmen zu haben ist ein Thema für Frauen, die etwas über die männliche Antaomie wissen wollen - und darüber, wie sie verhindern können, dass ihr Mann "schnell mal kommt" und sich dann umdreht und grunzt.

Lasst mich über die männlichen Sexualorgane sprechen. Es ist etwas, das ihr vielleicht nicht wisst, und viele von euch werden es niemals erfahren, aber es ist kein Geheimnis. Nun, beim Mann reagiert der Penis auf Reibung, und ganz besonders unterhalb der Eichel. Männer, die eine Vorhaut haben, und die haben in Europa die meisten, ist besonders der Übergang zwischen Eichel und Penisschaft interessant, und besonders sensibel reagiert dabei das Frenulum, eine Art Übergang zwischen Eichel und Vorhaut.

Bei Männern beruht alles auf Reibung an etwas (oder jemandem)

Die Reibung kann durch jede Art von Berührung entstehen, und wenn du Männer nett fragst, dann werden sie dir das bestätigen. Die Reibung entsteht dabei beim Gehen, Sitzen oder Liegen schon dann, wenn sich der Penis gegen einen genügend harten Stoff presst. Junge Männer berichten immer wieder, dass sie zunächst nicht gewusst haben, was es bedeutet, wenn sie ihren Körper nackt gegen ein raues Bettlaken reiben. Sie wussten lediglich, dass es dabei „schöne Gefühle“ gab und dass eine Flüssigkeit austrat. Die eigentliche Masturbation, also das Höhlen der Handfläche, um eine Vagina zu simuliere, haben die meisten Männer erst später erkannt.

Der sensible Penis ist nicht immer erwünscht

Die Sensibilität des Penis ist bei zahlreichen Spielarten von Sex mal mehr und mal weniger erwünscht. Die Natur will, dass die Ejakulation, also der Ausstoß von Spermaflüssigkeit, sehr schnell vor sich geht – der Genuss ist dabei nur eine Randerscheinung, sozusagen ein „Bonus der Natur“.

Nun ist’s aber so, dass mittlerweile kein Säbelzahntiger mehr darauf wartet, das Liebespaar zu fressen. Also hat frau Zeit für Lust, aber der Mann ist nicht mehr „gut bei Samen“ und deshalb auch ziemlich lustlos. Und dann gibt’s eine lange Liste von Mittelchen, damit er länger kann: Ringe und Chemikalien, Penishüllen und Medikamente. Das bringt zwar seinen schlaffen Kameraden möglicherweise wieder auf Trab, aber noch kein zweites Lustgefühl.

Wann willst du deine Lust erfüllt bekommen?

So, und nun ist ja die Frage: Willst du ihm eine Lust verschaffen, die er nie vergisst (und die du immer wiederholen kannst)? Oder willst du, dass er schnell „kommt“ und ihn dann für dich einspannen, damit du auch etwas davon hast? Ich vergaß zu sagen: Es geht natürlich auch umgekehrt: Er kriegt seinen Honig nur, wenn er dir vorher einen Orgasmus verschafft (ohne Penis versteht sich).

Wenn du ihn wirklich stark reizen willst

Also, wenn du ihn einmal richtig reizen willst, dann heißt dein Spiel: T & D. Das kommt aus dem Englischen, heißt „Tease und Denial“ und wird neuerdings auch „Edging“ genannt. Es besteht darin, den Mann bis kurz vor dem Abspritzen zu reizen, ihm dann aber die Erfüllung zu verweigern. Nach einer recht kurzen Zeit geht das Spiel von vorne los, und jedes Mal wird der Mann hippeliger. Wenn dir das gefällt, hast du schon mal gewonnen.

Widerstand in deiner Hand - und was beim loslassen passiert

Du hast hier sich hier gelesen, dass der Mann einen Widerstand braucht, um seinen Penis an etwas zu reiben. Wenn dieser Widerstand plötzlich fehlt, bricht sein bereits vorbereiteter Samenfluss ab und er bekommt auch keinen vollständigen Orgasmus. Du reizt ihn also, vorzugsweise mit der vorgewärmten Hand, solange, bis er „kommen will“, und lässt ihn dann sofort los. Die Wirkung setzt sofort ein: die Lust fällt vom Mann ab, eine unendliche Enttäuschung macht sich breit, und zugleich wird der Wunsch verstärkt, sich erneut an etwas zu reiben.

Männliches Fühlen zwischen Erregung udn Frustration

Die sexuellen Sensationen udn Frustrationen, die er dabei erlebt, könne auf vielerlei Weise durch die Umgebung oder Spielvarianten verstärkt werden. Wichtig ist nur, dass der Mann keine Gelegenheit hat, sich selbst zu befummeln oder seinen Penis an etwas zu reiben. Deswegen wird zumeist die Rückenlage bevorzugt, und sowohl die Hände wie auch die Oberschenkel, die findige Männer ebenfalls benutzen, um sich an ihnen zu reiben, sollten für die Behandlung "stillgelegt" werden. Meist wird der Mann dazu fixiert, also in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Ihn ans Bett zu fesseln (selbstverständlich mit seinem Einverständnis), ist keine schlechte Idee. Oftmals wird darauf hingewiesen, dass es bei diesem Spiel nicht alleine um die Lust des Mannes ginge, die über Stunden erhalten werden kann, sonder auch um ganz andere Emotionen, wie zum Beispiel:

- Unterwürfigkeit
- Überstimulation mit ungewöhnlichen Gefühlen.
- Betteln um den Orgasmus.
- Gezielt manipuliert zu werden.
- Dauernde Geilheit.
- Herausforderung.


Tipps für den ersten Versuch

Die Fragen, wie du es selbst empfindest und wie dein Liebster es empfindet, können wir hier nicht beantworten – auch dabei kommt es ganz wesentlich um das Umfeld, die Szenerien oder die Vertrautheit der Partner an.

Unter den vielen Tipps, die vor allem von Frauen veröffentlicht werden, haben wir diese herausgeschält, die für „normale Paare“ gelten:

1. Sinnvoll ist, wenn ihr vereinbart, dass er dich zum Orgasmus bringen muss, sobald er (wie und wann auch immer) „gekommen“ ist.
2. Ein Bett, ein paar billige Handschellen und möglichst geschlossene Fenster sind gute Voraussetzungen für deine Versuche. Wenn ihr „härter“ speilen wollt, könnt ihr später noch nachlegen.
3. Es gibt verschiedene Wege, um einen Mann zu reizen. Als „ganz normale Frau“ wirst du wissen, was ihn optisch reizt, ob er auf „Dirty Talk“ steht und wie er überhaupt auf Handverkehr reagiert.
4. Varianten, die ind er Pornografie gezeigt werden, bringen nichts. Der ganz gewöhnliche Mann ist nicht gewohnt, seinen Penis ständig stimulieren zu lassen – bei Pornodarstellern ist es ganz normal.
5. Beobachte ihn die ganze Zeit, dann wirst du merken, wann er „kurz vor dem Kommen“ ist.
6. Lass es langsam angehen. Zweimal verweigern, bein dritten Mal kommen lassen ist für den Anfang gut. Wenn es euch gefällt, könnt ihr immer noch „zulegen“.
7. Überleg dir, wie du die „letzte Instanz“ empfangen willst. Sie ist meist unglaublich intensiv.

Und am Ende? Sei nicht böse, wenn’s beim ersten Mal nicht klappt oder wenn er überhaupt nicht darauf steht. Es gibt noch mehr schicke Spiele, mit denen du deinen Liebsten reizen kannst.

Die Zeichnung entstammt einer erotischen Bildgeschichte, Verfasser unbekannt.

Einen Mann um den Finger wickeln

Das Männlein bewundert die nackte Schöne
Du fragst, wie du einen Mann um den Finger wickeln kannst? Wie du ihn ganz in deinen Bann ziehen kannst, sodass er nur noch dich sehen will? Dann musst du ihn betören, ihn anziehen wie einen Magnet.

Flirt als Mini-Verführung

Das Wichtigste ist, ihn zu verlocken: Zeig ihm in Gestik und Mimik, dass er in deiner Nähe bleiben soll. Lächele, wenn er dich sieht, sende Flirtzeichen, wenn er dich anblickt. Sprich mit ihm erst einmal ganz normal, dann wirf ihm Brocken hin, die ihn auf sinnliche Ideen bringen. Du darfst ein bisschen frivol sein, aber nicht zu sehr. Zeig ihm immer ein bisschen mehr von deinem Körper als anderen, aber nicht mehr, als schicklich ist.

Verlange etwas von ihm, und belohne ihn knapp, aber liebevoll

Versprich ihm eine Kleinigkeit, die du auch halten kannst. Du kannst ihm winzige erotische Vergnügungen (Küsse, Zungenküsse) schenken, doch wenn er mehr will, muss er etwas dafür tun. Such dir etwas aus, was ihm Mühe macht. Jeder Mann hat andere Möglichkeiten und Grenzen – es muss ihm also möglich sein, aber es muss schwierig sein. Wenn er es schafft, belohnst du ihn – aber nicht sofort mit allem, was du geben kannst. Ein bisschen mehr als Zungenküsse - aber auf keinen Fall alles. Wenn er nun trotz all dem noch mehr von dir will, hast du ihn schon halb um den Finger gewickelt.

Dein Test: er darf dich bewundern, aber nicht anfassen

Wenn er lüstern ist, sorge dafür, dass er dich bewundert. Das heißt, dass er still sitzen bleiben muss, während er dich aus- und umziehst. Mehr bekommt er nicht, denn dass er dich überhaupt nackt sehen darf, muss Lohn genug sein. Du verzauberst du ihn, indem du ihn seiner Fantasie überlässt – er wird nächtelang von dir träumen, sich nach dir sehnen, nach dir lechzen.

Kein gewöhnlicher Sex - das können andere auch

Sobald du mit ihm auf gewöhnliche Art schläfst, ist der Zauber vorbei, also vermeide, ihn wie einen Beziehungspartner zu behandeln. Wenn er freizügig alles bekommen kann, was er will, kannst du ihn nicht mehr vollends in deinen Bann ziehen. Viel besser ist, du verführst ihn zu etwas Ungewöhnlichem, zu einer Art von Lust, die er nur bei dir bekommen kann. Oder zu einer Praxis, die etwas ungewöhnlich ist, die ihn aber reizt. Du findest sicher schnell heraus, was ihn umtreibt. Meistens sind Männer, die sich von einer Frau faszinieren lassen, auch ein bisschen „eigenartig“, was ihre Lüste betrifft. Brüste, Hände, Füße … ich mag hier nicht zu weit gehen, aber der Mann, der sich um den Finger wickeln lässt, ist auch sonst ein bisschen unterwürfig.

Was du davon hast? Ja, wenn du’s nicht weißt, warum fragst du dann?

Hinweis: Wir weisen daraufhin, dass dieses Verhalten hochgradig manipulativ ist und sich nicht dafür eignet, gewöhnliche, dauerhafte Beziehungen einzugehen. das Bild (Auszug) wird "W. Schertel" zugeschrieben.
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