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Was ist Sex für dich?

wie war es damals?
Unter Sex-Bloggerinnen lief vor einiger Zeit eine Art „Erklärungswettbewerb“ darüber, was Sex ist. Dieser Beitrag wurde angepasst und bereinigt, weil wir hier nicht zu allen Seiten verlinken dürfen, auf denen derartige Beiträge veröffentlicht werden.

Hier versucht eine Frau zu erklären, wie die Frauen in „ihrer Gegend“ ihr erstes Mal durchlebten.

Wir haben eine Schilderung so authentisch wie möglich wiedergegeben.

In meiner Gegend versuchten die Mädchen, ihre Jungfräulichkeit so früh wie möglich loszuwerden. Sex gehabt zu haben war eine Auszeichnung. Wenn du dazugehören wolltest, musstest du wissen, wie es ging. Es war der Maßstab dafür, wie reif du warst. Wir wussten nicht, dass Sex eine Menge Bedeutungen hat und wie viel Möglichkeiten du hast, ihn zu genießen. „Sex haben“ war für uns, penetriert zu werden. Es war Schmerz und Feuchtigkeit und vielleicht auch beides zugleich. Es dauert ja nicht lange. Man tat es und wurde irgendwie feucht.


Ja, was ist Sex für dich? Ist er nicht für jeden ein bisschen anders? Und warum willst du eigentlich überhaupt Sex?

Unser Tipp: Du musst es nicht sagen - denk einfach darüber nach und schreib für dich selbst auf, was Sex (und vielleicht Liebe?) für dich bedeutet.

Umschreibung von Isidora.

Sichtweisen – Sex ist Biologie

Wenn mehr Naturwissenschaftler Romane über die Liebe schreiben würden, wäre möglicherweise eines gewonnen: Furchtlosigkeit vor dem Aussprechen des „Schamhaften“. Ich las gerade etwas über die Schweizer Autorin und Ärztin Corinna T. Sievers.

Man kann … das Sexuelle … heute einfach leichter aussprechen. Und weil ich Naturwissenschaftlerin bin, stellt es für mich auch keinerlei Geheimnis dar. Deshalb mein schamloser Umgang damit. Sex ist Biologie, wie Pinkeln. Meine Romane sind eher existenziell, weniger gesellschaftskritisch.


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Die Idee, den Sex zu versachlichen und zugleich heftige Emotionen auszubreiten, ist sicherlich eine neue, noch weitgehend unentdeckte Variante des erotischen Romans. Und in der Tat wäre es wirklich sinnvoll, die Sexualität biologisch nüchtern, aber dennoch mit der ganzen Kraft und Farbvielfalt der Sprache hinauszuschreien.

Wohl dem, der es kann. Falls du schriebst – kannst du es auch?

Zitat: Aargauer Zeitung, Schweiz

Die Sex-Erledigungsliste

Keine Bucket-Liste für Niemanden, oder?
Also, ich bin nicht so gut in Neudeutsch, und irgendwo muss ich mein Ohr wohl von den Schienen genommen haben, mit dem ich sonst immer die Trends aufspüre.

Jedenfalls habe ich noch nie von einer „Bucket-List“ gehört, und schon gar nicht von einer „Sex-Bucket-List“. Eigentlich ist das ein Erledigungszettel, auf dem du alles einträgst, was du noch machen willst, bevor du …

Bevor du? Was denn? Heiratest, in die Wechseljahre kommst oder den Löffel abgibst? Ich weiß nicht so genau. Wenn du schon irgendwie mit jemandem zusammen bist, geht natürlich auch, noch was – du musst, nicht unbedingt Single sein.

Was steht eigentlich drauf auf solchen Listen?

Was darauf stehen sollte? Kommt drauf an, wie mutig, ehrlich und verdorben du bist. Und natürlich sollten lauter Sachen darauf stehen, die du noch nicht gemacht hast.

Ob du nur etwas aufschreiben solltest, was du auch für realistisch hältst? Nö – das wäre ja langweilig, oder?

Na ja – ich habe jedenfalls mal so Listen angeguckt – überall, aber nicht alle 19 Millionen. (1). Eine habe ich unten verlinkt.

Wunder über Wunder: Sex Toys stehen oft ganz oben

Was mich erstaunt hat, ist dass oft ganz oben auf der Liste steht: Mal ein (oder gar mehrere) Sex-Toys ausprobieren. Und da fand ich dann: „Mal ganz ehrlich, ich hatte noch nie ein Sex-Toy.“ Ja, wie denn? Hast du dich geschämt, eins zu kaufen? Wolltet du nie wissen, wie es ist? Hast du dir nie etwas Schärferes gewünscht als dich mit deiner Fingerkuppe zu massieren? In einer von ein paar Dutzend Listen wünschten sich die Frau sogar, überhaupt endlich mal zu masturbieren – hätten sie noch nie gemacht. Da frag ich mich doch mal: Wie hat sie sich denn dann gemacht? Schenkel gegeneinander gerieben?

Erregendes und Gewöhnliches – im Auto vögeln?

Abenteuer stehen auch immer noch ganz oben auf den Listen, auch so was Banales wie im Auto herumknutschen, fummeln oder vögeln. Warum eigentlich? Weil es so schön unbequem ist oder weil dich jemand beobachten könnte?

Bi-Sex steht ziemlich weit oben

Unter den fünf ersten Plätzen (bei Frauen, klar, wo wem sonst?) sehe ich immer wieder: Mit einer Frau rummachen. Knutschen, streicheln – und natürlich auch das ganze Programm. Mal auf dem Klo, mal im Hotel. Also, mal ehrlich – wenn schon, dann im Hotel und „auf schön“. Schließlich soll es doch ein Genuss sein, oder?

Drei, vier … viele

Auch meistens ganz oben auf der „Erledigungsliste“: Sex mit zwei weiteren Personen – nicht immer mit einem Hetero-Pärchen. Die meisten waren sich nicht so sicher, ob sie den Dreier mit einer weiteren Frau und einem Mann zuerst wollten oder den mit zwei Männern. Manchmal stand auch auf der Liste: Sex mit mehreren Personen, wie auch immer.

Rollenspiele mit oder ohne „Aua“?

Mal waren sie oben, mal unten: Rollenspiele. Ob es dabei um welche mit „Aua-Effekt ging oder nur um Psycho-Spiele, ist nicht ganz klar, da müsste ich wohl noch mal nachfragen. Und ich weiß auch nicht, was diese Frauen gerne gewesen wären – hartherzige, dominante Erzieherinnen oder verträume, lernunwillige Schülerinnen? Oder etwas noch Frivoleres? Was nicht fehlen darf, sind jedoch Handschellen und so. Mal soll’s an einem selbst passieren, mal soll ein anderer gefesselt werden. Oder soll es eine Frau sein, die unsere Listeninhaberin fesselt?

Hintereingang – aktiv oder passiv?

Überraschend: Auf vielen „Erledigungslisten“ steht als Wunsch „Analverkehr“. Ich vermute mal, passiv und nicht mit Strap-On, und da wundere ich mich schon. Zu viel Pornos geguckt oder echtes Bedürfnis? Ist in jedem Fall ziemlich aufwendig – und du brauchst wirklich viel Gleitmittel. Übrigens kam der Anstoß für eine kürzlich erschienene Umfrage von einem Gleitmittel-Hersteller.

Habt ihr Sex-Bucket-Listen (Erledigungslisten für Sex?). Habt ihr jemals daran gedacht, eine anzulegen? Und falls ihr eine habt: Hakt ihr wirklich alle Punkte ab, die ihr „erledigt“ habt?

(1) Google gibt 17,9 Mio Ergebnisse für die Begriffe "Bucket-List" und Sex. Und wenn's dir vor Nix graust: Hier.

Wie Sie durch einfache Maßnahmen begehrter werden

Etwas sehr Wesentliches unterscheidet leider immer noch Frauen von Männern – und es ist etwas, das sich relativ leicht beheben lässt. Wenn Sie eine Frau sind und beherzigen, was ich hier schreibe, dann bin ich über dies sicher: Sie werden nach und nach immer begehrter werden, und die Männer werden Sie immer häufiger um ein Treffen bitten. Und das Schöne: Sie können überall das tun, was Sie wollen und wie Sie es wollen – ohne dass Sie an Ihr Alter denken müssen.

Männer denken, ihre Erscheinung wäre immer in Ordnung, auch wenn sie nur Durchschnitt sind. Und sie wissen, dass sie diese Erscheinung durch „innere Überzeugung“, also Ausstrahlung und Charisma, hervorheben können. Einige denken natürlich auch, dass ihre tollen und ständig im Fitnessstudio aufgeschönten Körper den Unterschied ausmachen. Und klar – da kann auch etwas nützen. Aber es ist nicht der Knackpunkt, denn Männer in halbwegs passablen Körpern fühlen sich ebenfalls sauwohl.

Frauen hingegen denken oftmals, manche sogar ständig, ihre Erscheinung sie nicht in Ordnung, will hier ein Fältchen und dort ein Pölsterchen sitzen würde. Und sie denken sehr wenig daran, dass Sie durch die Kraft der inneren persönlichen Stärke auch ihr Äußeres attraktiver machen können.

Alles umkehren - das Innere stärken, außen nur das Nötigste tun

Im Grunde ist der wesentliche Rat, den man Frauen geben kann, ihre Auffassungen ein wenig zu korrigieren, nämlich am Äußeren das tun, was nötig ist, und am Inneren intensiv zu arbeiten.

Sehen Sie mal – die beste Korrektur am Äußeren wirkt nicht immer und überall. Den BH abnehmen? Sich vor dem Liebsten ausziehen? Am Morgen neben ihm aufwachen – fahl und maskenhaft?

Doch die Korrektur von innen heraus, kann immer und überall eingesetzt werden. Wenn Sie sich nicht schämen, wenn Sie nicht „Falten und Mängel“ sind, sondern „eine schöne Frau, die weiß, was sie zu tun hat“, dann können Sie sich überall in jeder Situation zeigen. Und was noch dazu kommt: Der Weg, durch das Innere nach außen zu wirken, ist wesentlich billiger als der Weg, außen ständig etwas „zukleistern“ zu müssen.

Wie du Sex genießen kannst

Genuss muss aus der Tiefe kommen
Wie kannst du Sex wirklich genießen? Wenn du dich das fragst, dann bist du wahrscheinlich eine der Leserinnen, die Sex nicht „wirklich“ lustvoll erleben, oder?

Die Grundeinstellung zum Sex

Sex gehört zu unserer Natur, und die Natur kann nicht falsch sein. Und sie schenkt dir die Möglichkeit, Sex zu genießen. Die Erfahrungen, die du dabei machst, verbinden dich mit der Natur und Körper und Seele werden in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Siehst du, Sex ist nicht auf das beschränkt, was wir einmal als „schicklich“ gelernt haben. Im Gegenteil: Sex entwickelt sich mit jedem Menschen, mit dem wir so intim zusammengekommen sind. Wenn du Sex wirklich genießen willst, musst du dich wieder auf deine Natur und die Schwingungen deiner Emotionen konzentrieren. Klar, dass dabei auch ein bisschen eher „Praktisches“ dazugehört. Doch wichtig ist die offene Einstellung zur Lust.

Was dir gut tut

Wenn du weißt, was dir wirklich gut tut, hat du wahrscheinlich viel masturbiert. Du hast gelernt, wie du deinen Körper berühren musst und welche Gedanken dich zum Orgasmus führen. Du hast von Männern gelernt, was zu zweit möglich ist und du hast Männer gelehrt, das mit dir zu tun, was dir Lust schwenkt. Vielleicht hast du den Genuss auch von Frauen gelernt. Und nun ist ziemlich wichtig, dass du deinem Partner (oder deiner Partnerin) sagst, was dir wirklich gut tut –oder, was du gerne mal ausprobieren möchtest, um den Sex noch mehr zu genießen.

Männer machen Fehler beim Sex – korrigiere sie

Männer können sehr selbstsüchtig sein, wenn es um Sex geht. Das ist nicht unbedingt ihr Fehler. Wenn Sie nur wissen, wo’s reingeht und dass sie sich dann unheimlich anstrengen müssen, um schließlich einmal abzuspritzen, dann solltest du das korrigieren. „Schau mal, ich zeig dir, wie ich’s mag“, ist weder blöd noch abtörnend, vor allem, wenn er dabei auch lernt, den Sex länger und intensiver zu genießen. Und ich sag euch noch etwas: Es nützt nichts, Männern zu sagen, sie sollten sich mal mit deiner Lustperle beschäftigen. Da musst du schon konkreter werden und sagen, wie du es gern hast.

Machs ihm auf schön – eventuell hinterher

Wenn dein Lover es dir nach deinen Vorstellungen schön macht, dann heißt das eventuell, dass er dabei nicht das erlebt, was er eigentlich wollte. Dann mach es ihm schön, nachdem du selbst deine Lust genossen hast. Weißt du, auch Männer kriegen nicht alle Tage etwas wirklich schicken Sex. Und wenn er genießt, was du ihm gibst, dann kommt er auch gerne wieder.