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Die Peitschenlady zum Sonntag

Peitschende Dienstmagd, nach einem Original von 1935 zur Veröffentlichung "entschärft"
Wir haben uns vorgenommen, Ihnen jeden Sonntag eine ungewöhnliche Peitschenlady zu zeigen . Und diesmal ist es eine Dienstmagd.

Vom Ende des 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren Dienstmägde in der Literatur oft enge vertraute ihrer rigiden Herrinnen und halfen bei der "Erziehung" von sklavischen Verehrer oder erotischen Zöglingen. Dies entstammt der Literatur um 1935 und wurde aus der Originalszene extrahiert. Ein weiteres Beispiel ist die "Elise" im Klassiker "Gynecocracy", das leider nicht illustriert vorliegt. Im 18. Kapitel wird recht ausführlich beschrieben, was der junge "Julian Robinson" erlebt, als er einige Tage die Strafen der Dienstmagd Elise ertragen muss.

Gladiatorin mit Peitsche

Da stimmt gar nichts - aber sie macht sich gut, nicht wahr?
Diese Gladiatorin mit Peitsche ist etwas jüngeren Datums als die anderen Peitschenladys. Sie tauchte auf dem Titelbild eines Romans aus den 1960er Jahren auf. Armer Legionär - oder wer auch immer du bist.

Hinweis zum Bild: Wir wissen nur, dass es einem Buchtitel entnommen wurde - sonst gar nichts.

Serie: Peitschenladys - die Strafe der geflochteten Seidenpeitsche

Eine der wenigen Illustrationen den mit Erotik durchsetzten Groschenromanen, die von einer Frau stammen: Von Margaret Brundage. Ihr Zeichenstift ist unverkennbar weiblich – und selbst der brutalsten Gewalt gewinnt sie noch Schönheit ab, wie andere Illustrationen belegen.

Die Geschichte gehört zur „Fantasy-Literatur“. Conan the Cimmerian and Natala the Brythunian sind die einzigen Überlebenden einer fiktiven Armee. Nach einer langen Wanderung durch die Wüste und bereits völlig entkräftet, erreichen sie eine Stadt, in der ein monströser Dämon herrscht. Doch nicht nur das: eine betörend schöne Frau, Thalis, begehrt Conan, und um ihn ganz für sich zu haben, versucht sie, Natala aus dem Weg zu schaffen, indem sie Natala dem Dämon zum Fraß vorwerfen will. Doch bevor sie das tut, will sie sich noch rächen.

Die Szene auf dem Titelblatt wird so geschildert: (Texte aus der Novelle)

Jeder Schlag rief angsterfüllte Schreie hervor. Die Schläge, die Natala auf den Sklavenmärkten von Shemite erhielt, verblassten dagegen zur Bedeutungslosigkeit. Sie hatte nie geahnt, wie stark die strafende Wirkung einer Peitsche sein könnte, die aus handgewebten Seidensträngen bestand. Die Streiche waren ungewöhnlich schmerzhaft, mehr als jede Art von Birkenruten oder Lederriemen. Sie flüsterten boshaft, wenn sie die Luft durchschnitten.


Wie immer siegen am Ende natürlich die Guten.

Wurde die Sequenz absichtlich eingebaut, damit sie auf dem Titelblatt illustriert werden konnte?

Aber wie kam es eigentlich dazu, dass der Titel des Weird Tales“-Magazins sich überhaupt auf diese relativ kurze Szene bezog?

Es heißt, dass die Szene nur deshalb in die Geschichte eingebaut wurde, damit der Autor Robert E. Howard auf die Titelseite des Magazins kam. Angeblich soll der Herausgeber Farnsworth Wright solche Szenen geliebt haben – ob er sie selbst mochte oder ob er sich Leser von dem Köder einer peitschenden Frau auf dem Titelbild versprach, ist nicht übermittelt.

Achtung! Die bildlichen Darstellungen werden hier nur zu Dokumentationszwecken veröffentlicht. Es handelt sich um historische Magazine bzw. Darstellungen, deren © weitgehend unbekannt ist.

Serie: Peitschenladys - die Dschungel-Lady mit der Bullenpeitsche

Diese schöne Dame aus dem Dschungel führ die Bullenpeitsche


Ein weiteres Beispiel aus dem Dschungel - der Herr unten scheint sich zu fürchten, aber insgesamt wirkt die Szene nicht bedrohlich. obwohl die Peitsche optisch in eine heftige Bewegung versetzt wurde.

Abenteuer- und Dschungelromane waren eine beliebte Möglichkeit, um die Heldin oder den Helden von fremden, exotischen Menschen peitschen zu lassen. Ich werde Ihnen in einem weiteren Beispiel zeigen, dass dies in alle Richtungen ging: Mal wurde die Frau gepeitscht, mal der Mann. Und die Folterer, die sich der Macht des Bösen verschreiben hatten, waren selbstverständlich auch gelegentlich weiblich.

Achtung! Die bildlichen Darstellungen werden hier nur zu Dokumentationszwecken veröffentlicht. Es handelt sich um historische Magazine bzw. Darstellungen, deren © weitgehend unbekannt ist.