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Das Panoptikum der Frauen: eine Sammlung der Naiven

Das Panoptikum der Frauen: die Naiven, vom Zimmermädchen bis zur Mädchenfrau

Was ich heute vorstelle, ist eigentlich ein Begriff aus der Besetzungscouch: die jugendliche Naive, also ein Rollenfach aus dem Theater. Und schon stecke ich mitten in einem Dilemma: Davon gibt’s schon im Theater zwei Kategorien, und weil seit ihrer Erfindung schon viel Wasser den Nesenbach heruntergeflossen ist, gibt’s davon inzwischen noch weitaus mehr „moderne“ Ausgaben. Und soviel sage ich euch: wirklich „naiv“ ist sie nicht mehr, die jugendliche Naive.

Echte Veranlagung: die Naive als Naturkind

Im Ursprung war’s das Küchenpersonal, das den deutschen Bursch‘ anturnte, auch wohl dann und wann eine Kammerzofe, und alle hatten da eine Gemeinsamkeit: Sie wussten, wie’s geht mit der Liebe und sie waren auch geneigt, das zu beweisen. Ganz „naiv“ eben, auf Deutsch „ursprünglich“ oder „naturhaft“. Aus diesem Frauenideal oder Rollenbild leiten sich alle anderen Chargen ab. Immer steht im Vordergrund, dass die Frau, von der hier die Rede ist, „natürlich“ und unbefangen wirkt oder handelt. Oder eben vorgibt, es zu tun. Reste sind bis heute zu beobachten, zum Beispiel, wenn der Abteilungsleiter der Spülerin verfällt oder der betagte Geschäftsreisende vom Zimmermädchen fasziniert ist.

Fast vergessen: die sentimentale Romantikerin

Ei, ei. Im Theater stand die naturhafte Naive einem gewissen Kontrast zur jugendlichen Liebhaberin, die das Sentimentale und das Romantische verkörperte. Sie ist – leider oder auch gottlob – in der Realität von der Bildfläche verschwunden. Und nun kommen wir zu einem Punkt, der etwas heikel ist: Es gibt weiterhin Liebhaber dieses Frauentyps, und für sie gibt es Rollenspielerinnen, die es einfach drauf haben, diese Rolle zu perfektionieren. Sie spielt ihren Lovern die „brave, sehnsüchtige, aber dennoch anspruchsvolle“, jugendliche Frau vor, die man heute gerne mit dem Wort „Sugar Baby“ bezeichnet.

Mädchenfrauen - im Kopf der ewige Ponyhof

Der Adel unter den jugendlichen Naiven ist die Mädchenfrau. Sie ist kein Typ des Theaters, sondern die fleischgewordene Realität des Traums vom ewigen Ponyhof, den rosa Einhörnern. Weil sie so jugendlich, bildschön und aus bestem Hause ist, hat man ihr stets geflüstert, das Beste aus der Männerwelt sei gerade genug für sie. Und was lässt sich auf eine noch viel einfachere Formel bringen: „Welcher vermögende Mann möchte sich mit meiner Schönheit schmücken?“ oder noch einfacher: "Wo ist mein Prinz?"

Mädchenfrauen - nichts als Repräsentantinnen einer Fassade?

Oh, da liegt natürlich ein Denkfehler: Im Allgemeinen stellen sich nur höchst oberflächliche Männer eine Frau in den Salon, damit die Gäste auf dem nächsten Empfang ihre Schönheit bewundern können. Eine Frau mit einer Kreditkarte auszustatten und sie vorzuführen, damit sie ein wenig lächelt und Small Talk pflegt, ist eine Sache. Mit ihr zu leben ist eine andere.

Die Mädchenfrau galt lange Jahre als der Inbegriff männlicher Begierde, und die Männer, die bei diesem Rattenrennen und um die Schönste die Nase vorn hatten, wurden selten glücklich, denn … o Graus, die Naivität war oft nicht gespielt, sondern echt. Jedenfalls, soweit es das Leben und die Liebe betraf.

Nie dem Mädchendasein entwachsen

Mädchenfrauen sind Frauen, die nie dem Mädchensein entwachsen sind. Sie denken und fühlen wie Mädchen, leben aber in der Gestalt sinnlicher, sehr attraktiver Frauen. Meist sind sie gewohnt, alles zu bekommen, was sie sich wünschen, und sie haben ebenso gelernt, dass sie dafür nicht viel mehr geben müssen als ein Lächeln. Und ach – sie sind nicht wirklich naiv, denn hinter der sanften und mädchenhaften Hülle tickt ein Robotergehirn, das nur einen Satz kennt: „Nimm, was du kriegen kannst – es steht dir ja zu, weil du die Prinzessin bist“.

Ich kann euch nur raten: Schaut sie euch genau an, die jugendlichen Naiven. Konfrontiert sie mit harten Realitäten, dann erkennt ihr, ob eure „Naive“ erwachsen ist. So wahr ich Gramse heiße.

Das Panoptikum der Frauen: die Zicke

Zicke, blauäugig mit Gender-Heiligenschein


Ach ihr Lieben! Bevor ich über die Zicke spreche, solltet ihr das überspannte Soziologen-Chinesich (aka Neusprech) in euch aufsaugen, das beispielsweise von Wikipedia verbreitet wird. Ob die soziale Korrektheitskampagne Wikipedia nützt, bleibt abzuwarten. Aber weil Soziologen-Gender-Chinesisch so edel klingt – bitte schön, hier das Zitat:

Zicke ist in der Gegenwartssprache eine abwertende Tiermetapher, die als Schimpfwort insbesondere gegen Mädchen und Frauen benutzt wird, die aus Sicht des Sprechers Schwierigkeiten („Zicken“) machen, d.h. „zicken“. Damit wird ein Abweichen von bestehenden Geschlechterrollen-Stereotypen in Konfliktsituationen negativ hervorgehoben und dadurch „delegitimiert“, d.h. dem Verhalten wird die Rechtmäßigkeit abgesprochen. Es geht insofern um Verhaltensweisen, die vom bestehenden Geschlechtshabitus abweichen und dadurch bestehende Machtverhältnisse in Frage stellen.


Ohne Genderquatsch: Zicken stören, weil sie zickig sind

So und nun die Kurzfassung ohne Genderquatsch: Als „Zicken“ werden Frauen dann bezeichnet, wenn sie ein ungewöhnlich schwieriges Verhalten an den Tag legen, das ihr gesamtes soziales Umfeld belastet. Es geht also um Verhaltensweisen, die ungewöhnlich sind und in sozialen Situationen störend wirken.

Batsch, batsch, Wikipedia! So, und nun will ich euch mal erzählen, wie die Zicke im Panoptikum der Frauengestalten dasteht.

Was die Zicke von einer ganz gewöhnlichen Frau unterscheidet

Die Zicke ist so populär, weil es kaum eine Frau oder einen Mann gibt, der keine Zicke kennt. Und wer eine kennt, der weiß, dass sie nervt. Aber warum nervt sie eigentlich?

Betrachten wir mal eine ganz gewöhnliche Frau: Sie glänzt durch Eigenschaften. Teils durch positive emotionale Eigenschaften, teils durch Geist, Witz und Esprit, die sie sich in ihrer Kommunikation niederschlägt, und teils – ja, wirklich – durch einen wunderschönen Körper. Was eine begehrenswerte Frau auszeichnet, ist aber letztlich der natürliche Umgang mit ihr. Unprätentiös nannte man so etwas früher. Und dieses Verhalten – ihr dürft staunen, Gender-Verfälscher: Kommt bei Frauen und Männern gleichermaßen gut an.

Wenden wir uns nun der Zicke zu: Sie ist eben prätentiös, das heißt, sie setzt sich gerne in Szene. Das tun andere Frauen auch? Ja, natürlich. Aber die Zicke bettelt mit diesen Verhaltensweisen um Aufmerksamkeit. Das heißt, die Umgebung soll sich um sie bemühen, sich um sie kümmern und ihr gegebenenfalls zu Füßen liegen.

Krankhafter Konkurrenzneid ohne Sinn

Dieses Verhalten ist kaum zu erklären, es sei denn, man würde einen Begriff einführen, der bei der Zicke eine große Rolle spielt: Konkurrenz. Prinzipiell konkurriert sie mit jeder anderen Frau, ohne einen Anlass dafür zu haben, und sie tut dies in einer Weise, die jede andere Frau befremdet. Ein Mann (ja, ja ein Mann) meinet einmal, eine Zicke würde das Leben „als einen permanenten Vorwurf an sich selbst erleben.“ Da könnte man natürlich argumentieren: Bei der Zicke sind ein paar Drähte falsch verlötet, denn auf Dauer kann niemand sein Leben verbessern, wenn er gegen das Leben kämpft.

Wie die Zicke sich selbst sieht: feminin

Klar – die Zicke sieht das gar nicht so. Im Gegenteil. Sie allein weiß, was es bedeutet, feminin zu sein. Sollte sie gebildet sein, was gelegentlich vorkommt, dann wird sie mit den Namen von Hormonen und Botenstoffen um sich werfen, von denen sie annimmt, dass sie für das „weibliche“ Verhalten verantwortlich sind. Und – ja, sie kann eine gewisse Zeit eine sehr lustvolle, lächelnde, gelegentlich sogar humorvolle Frau spielen. Da hat sie sich irgendwo abgeguckt, wie so vieles an ihr: die Kosmetik, die Haarfarbe, die Wirkung der Brüste und der Rocklänge, aber auch ihre Giftküche an Intrigen. Kurt: Alles, was Aufmerksamkeit erregt, beherrscht sie perfekt, und alles, was ihr langfristige Sympathien einbringt, kann sie nicht.

Männer und Jungs – lasst die Finger von den Zicken

Reden wir einen Moment von den Jungs, von Dates und Begegnungen, Lüsten und Sex. Sagte ich schon, dass Zicken vehement nach Anerkennung suchen? Dazu gehört natürlich auch, die Konkurrenz auszustechen und die tollsten Männer ins Bett zu ziehen. Manchmal – ja, echt – empfinden Männer es sogar als eine Ehre, mit einer Zicke auszugehen, sie zu beschlafen und … und … und nichts weiter. Denn kein Mann ist der Zicke gut genug.

Es sind nicht die Männer, die schlecht über Zicken reden. Zicken reden schlecht über die Freundinnen, die sie enttäuscht haben, die Liebhaber, die sie verlassen haben – na ja, eben auch über das Leben, das sie nicht auf Flügeln getragen hat.

Alle Tassen im Schrank? Wahrscheinlich eher nicht

Ach ja, Wikipedia – wie war das noch?

Es geht insofern um Verhaltensweisen, die vom bestehenden Geschlechtshabitus abweichen und dadurch bestehende Machtverhältnisse in Frage stellen.


Ne, ne … es geht um ein paar emotionale Lötstellen, die mal überprüft werden müssten, oder um ein paar Tassen, die im Schrank fehlen oder um ein „unterschwelliges Fehlverhalten“, dass sich auf Dauer gegen die eigene Person richtet. (Falls Ihr es auf Vornehm lesen wollt).

Indessen: Ich bin nötigenfalls bereit, auf soziale Korrektheit zu sch … (Pardon) zu verzichten. So wahr ich Gramse heiße.


Weitere Informationen: Jetzt!

Wikipedia (falls ihr euch das antun wollt, aber daher stammen nun mal die Zitate)

Unprätenziös (Worterklärung) bei der Uni Leipzig.


Männliche Version: Zickendraht, selten gebraucht. Englisch häufig mit "Bitch" übersetzt, aber nicht ganz zutreffend, weil die "Bitch" eher eine Intrigantin ist.

Der Mann – Spielzeug der Frauen?

Der Mann - ein Spielzeug für Frauen?
Angesichts der zunehmenden Frauenherrschaft (Gynäkokratie) und der von Frauen verursachten Einschränkung der Sprache und der Kommunikation erlaube ich mir ab sofort, diesem Unwesen humorvoll entgegenzutreten.

Hier ein Beitrag von Isaac Robert Cruikshank, der ohne Zweifel humoristisch gemeint ist. Die Dame nutzt den Dandy in Form eines Hampelmanns als ihr Spielzeug.

Frau, Krokodilhalterin mit Fetischklamotten, sucht Mann mit Pitbull

Der Alligator und das Online-Dating
Was macht Online-Dating aus? Selbstdarstellung? Auffällige Fotos? Oder vielleicht „Krokodilhalterin mit Leder-Fetischklamotten sucht Mann, der sich vor nichts fürchtet“?

Wem’s von nix graust, der macht Online-Dating. Und wer Studien glaubt, kommt auch in den Himmel. Da habe ich dieses denkwürdige Zitat gefunden:

Noch deutlicher wird die unterschiedliche Verteilung wenn man sich die Altersklassen ansieht. Der Frauenanteil nimmt mit zunehmendem Alter stetig ab. Und irgendwann ist der Markt für die Männer fast leer.


Das wäre immerhin möglich, wenn man sich auf einem Portal orientiert hätte, in dem Frauen „oben ohne“, in Bikinifotos oder in Dominaklamotten posieren – da räuspere ich mich mal. Im „normalen“ Online-Dating kommt dergleichen in dieser Menge unter Garantie nicht vor, wie andere Beispiele zeigen – insbesondere in „traditionellen Singlebörsen“ ist nicht nur das Verhältnis ausgewogen, sondern Frauen klagen auch aktuell über „zu wenig Männer über 50“.


Bei den Männern zwischen 35 und 44, so lese ich etwas verwirrt, sollen vorzugsweise Pitbull Terrier „ganz oben“ auf der Liste der Profilfotos stehen. An zweiter Stelle rangiert Kaffee, und auf „Tauchen“ folgt dann sofort „Waffen“. Piff, paff, Puff und Bello, fass …

Nachdem ich dies gelesen habe, ist mir klar: Entweder ich bin auf dem falschen Schiff oder oder das Schiff ist überfrachtet mit Miezen und Mackern. Und weil dies so ist, verzichte ich auch auf die Beurteilung der Studie, aus der all dies stammt.

Ich las zuerst in der Brigitte von der Studie. Zitat aus der "ZU-ZWEIT.de Prolbild-Studie 2017 / 2018" Bild Oben: Aus einem "Groschenroman"

Nichts Erotisches vom Nikolaus

Eigentlich wäre alles ganz einfach ...
Heute war also Nikolaus. Habt ihr etwas Süßes bekommen oder hofft ihr heute Nacht noch darauf, dass der Nikolaus euch beschert? Tut euer Po schon weh, weil ihr nicht artig wart? Oder liegt die Rute schon bereit, weil ihr doch noch hofft, endlich für eure Missetaten bestraft zu werden? Oh, ich denke da an dich, die du gerade so heiße Wangen bekommen hast und an dich, die immer noch ganz verzückt guckt, wenn sie an die letzte Weihnachtsfeier denkt. Seid ihr mit euren Ausreden bei euren Ehemänner durchgekommen? Habt ihr eine Freundin gehabt, die für euch gelogen hat? Oder hat euer ständiger Mitbewohner am Ende doch noch die verräterische Tankquittung gefunden oder weiß er gar längst alles? Oder hättet ihr es ihm lieber lieber gebeichtet, den Stockschilling bezahlt oder so etwas?

Ich denke da immer an eine Freundin, die sagt: „Es ist mein gutes Recht, mal fremd zu vögeln, schließlich ist er ja viel zu faul, um es mir mal richtig schön zu machen.“

Na ja. Der Ehemann weiß es immer zuletzt. Aber der Nikolaus, der weiß doch alles, da könnte der doch einfach die bösen Ehebrecher bestrafen, und dann wär's gut?

Ob das ein Nikolaus-Thema ist – ich weiß ja nicht. Die Anzahl der bösen Mädchen und unbotmäßigen Knaben, die mal die Rute bekommen haben, fällt ja von Jahr zu Jahr. Und wenn wir da wirklich Geschichten erfinden, in denen der Po noch nach Strich und Faden mit einer Reisig-Rute gefetzt wird, dann kommen wir ja selbst in den Ruf, die heißen Rutenschläge geliebt zu haben.

Das wär’s doch: Einfach sagen, „ja, ich nehme mir das Recht raus, fremdzugehen“, und jedes Mal, wenn ich’st tu, bekomme ich die Rute. So, wie im „Mädchenpensionat“. Na ja, wenn’s da überhaupt die Rute gab.

Schmoll. Irgendwie kann ich nicht mitreden. Und deswegen, ihr lüsternen Knaben und Mägdelein, wird’s heute nicht mit einer erotischen Nikolausgeschichte. Aber vielleicht schaffe ich ja noch eine über den bösen Gesellen vom Nickel, diesem Knecht Ruprecht. Der stülpt mir vielleicht seinen Kartoffelsack über und … mhhh, habe ich euch etwa mauschig gemacht? Zappelt ihr schon mit den Beinen bei dem Gedanken? Ich hab’s doch gewusst. Schade, wenn dann weit und breit kein Nikolaus, kein Ruprecht und kein Krampus zu sehen ist.