Skip to content
Werbung Email:

Der ideale unterwürfige Mann?

Wer ist der ideale unterwürfige Mann? Manchmal muss ich lachen: und immer öfter dann, wenn mehr oder weniger professionelle Ladys, die keine sind, ihren Beruf loben, der eigentlich keiner ist: die Dominatrix.

Und ja, diese Dame hat Ansprüche an den Mann, der sich bitte zur Unterwerfung anbieten soll. Zum Beispiel diese. Er sollte …:

- ... einen guten, festen Job haben.
- … ausgezeichnet auftreten, sei es bei einer Anfrage oder persönlich.
- … einwandfreie Rechtschreibung beherrschen.
- … Bezahlung anbieten, ohne dass die Dame danach fragt.
- … auf keinen Fall notgeil sein.
- … gut gekleidet sein.
- … Ein gutes Benehmen an den Tag legen.
- … weder Ehefrauen noch Kinder haben.

Das Bild dieser Dame zeigt eine eher scheue, unsichere Person, die aber nach Eigenangaben schon manches in der Erotik-Unterhaltungsbranche versucht hatte.

Der „Forderungskatalog“ sieht in meinen Augen ähnlich aus wie beim Online-Dating, wenn ich mal von „Bezahlung anbieten“ absehe.

Ist das wirklich der ideale unterwürfige Mann? Ich habe Gründe, es nicht anzunehmen. Er ist vielleicht ein nützlicher, unterwürfiger Idiot.

Nur interessant für Scheißkerle?

Eine Frau redet mit ihrer Freundin über ihre Gefühle gegenüber Männern und darüber, wie ihre Dates ausgehen.

„Ich bin offensichtlich nur interessant für die Scheißkerle.“

Ihre Freundin denkt einen Moment nach, ob sie gefühlvoll auf die Sache eingehen oder ihrer Freundin den Kopf waschen soll. Sie entschließt sich dazu, die Wahrheit zu sagen:

„Du siehst Klasse aus und hast alle Eigenschaften, die sich ein Mann wünscht. Alle Männer finden dich wundervoll, und mancher wäre froh, wenn du ihm ein Date gönnst. Es ist einfach so, dass DU auf Scheißkerle abfährst.“

Ich denke, dieser Dialog ärgert alle, die es betrifft, weil die Wahrheit schmerzt. Aber sollte man sie deshalb verstecken und seine Freundin anlügen?

Was meint ihr?

Schwer zu haben spielen – nicht zu empfehlen

Manche Frauen spielen mit Männern „ich bin schwer zu haben“. Dazu gibt es auch „wissenschaftliche“ Studien, bei denen mit diesem Spiel wiederum „herumgespielt“ wird – nur leider kommt dabei nicht Vernünftiges heraus. Wie sollte es auch, wenn es sich nicht um reale Männer handelt, die reale Frauen wirklich „mit brennendem Herzen“ begehren?

Einfache Sache: "Schwer zu haben" ist ein heikles Spiel

Die Realität ist ziemlich simpel:

Wer ständig versucht, eine Frau zu „erobern“ und nicht „erhört wird“, macht sich lächerlich. Also versucht jeder Mann, dies mit einer überschaubaren Zahl von „Anläufen“ zu erreichen. Bekommt er jedes Mal gar nichts oder jedenfalls zu wenig, so gibt er nach einigen Versuchen auf. Die Anzahl der Versuche richtet sich auch danach, wie begehrenswert die Frau wirklich ist, und zudem danach, ob sie sich bei den Versuchen als „nahbar“ erweist oder nicht. Ich könnte auch sagen: Die Motivation lässt generell nach, wenn keine Teilziele erreicht werden, sogenannte Milestones. Die einzige Möglichkeit, die einem Menschen noch bleibt, der kein einziges „Zwischenziel“ (Milestone) erreicht, besteht darin, die ultimative Alternative abzufragen: „Willst du mich nun oder nicht?“ Und danach ist das Spiel dann aus.

Die Konkurrenz riecht den Braten

Ist der Mann im Übrigen sehr attraktiv, so wachen die Konkurrentinnen der Person auf, die er begehrt und versuchen, sich in den Vordergrund zu drängen. Gelingt dies, so ist die Frau, die „schwer zu haben“ gespielt hat, heraus.

Die Positionen der Frau - ziemlich miese Aussichten

Für die Frau selbst, die „schwer zu haben“ spielt, ergeben sich ganz andere Positionen.

1. Ich will ihn, muss ihn aber auf die Probe stellen, ob er es ernst meint.
2. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn will – ich lass ihn mal zappeln.
3. Ich will ihn nicht, aber ich spiele mal eine Weile ein Spiel mit ihm.

Mir scheint klar zu sein, dass jeder selbstbewusste Mann die Frauen ablehnen werden, die nach der zweiten oder dritten Methode vorgehen. Wenn eine Frau die erste Methode wählt, muss sie klare Vorstellungen haben, wann sie das Spiel beendet und was sie zu welchem Zeitpunkt „als Zeichen“ geben will, dass der Mann sich weiterhin um sie bemüht.

Psycho-Spiele sind nicht einfach zu gewinnen

Frauen überschätzen häufig ihre Möglichkeiten, Psycho-Spiel zu gewinnen. Die Spiele stellen in Wahrheit ein völlig unkalkulierbares Risiko dar, wenn es sich bei den „Objekten“ um Männer handelt,, die selbstbewusst und begehrenswert sind.

Wie ist das mit den Ungeküssten?

Die Ungeküssten waren einst Grenzgänger der Gesellschaft. Waren sie Frauen, so waren sie eben „sitzen geblieben“. Ja, man wusste, so etwas kam vor. Angst vor sinnreichen, intimen Gesprächen, Angst vor Männern und ihren Verhaltensweisen, Angst vor Sex. Manchmal wurde auch angenommen, diese Frauen hätten einfach den „Moment verpasst.“ Denn damals (also vielleicht vor 50 Jahren) war der Markt für eine 18-jährige noch mehr als offen, für eine 25-jährige aber bereits so gut wie verschlossen. Der „Jungfer“ bleiben also nur wenige Jahre, um sich „an den Mann“ zu bringen, und dann galt: „Kriegt die Jungfer keinen Mann, zieht sie einen Blaustrumpf an.“ Der Begriff kam zwar schnell aus der Mode, aber die ledige Frau von über 25 hatte es wahrhaftig schwer, Liebschaften oder gar Beziehungen zu finden. Es gab einfach keinen Markt mehr für sie.

Single-Frauen früherer Jahre: Lust im Geheimen

Aus vielerlei Quellen weiß ich, dass diese Frauen nicht wirklich „Jungfrauen“ blieben, sondern sich in „Arrangements“ fügten. Die attraktiveren unter ihnen und jene, die „es nicht so genau nahmen“ hatten sogar recht viele, intensive und teils auch häufig wechselnde Begegnungen mit interessierten Männern. Die anderen versuchten, sich mit Kontakten auf Graumärkten einzudecken, und nur ein geringer Teil zeigte die deutlichen Spuren der sogenannten „alten Jungfern“: Begehrlichkeit, gepaart mit Schrulligkeit – aber eben kein Sex.

Was ist heute mit den Ungeküssten?

Auch dieser Tage finden wir noch Frauen, die von sich behaupten, niemals einen Kontakt mit einem Mann gehabt zu haben, etwa (1):

Ich habe also zu Männern nicht wirklich Kontakt und die scheinen sich für mich auch kaum zu interessieren. In meinem Leben gab es wirklich noch keinen der an mir interessiert war, weder ernst noch unernst.


Ich werde dies hier nicht kommentieren, es soll nur zeigen, wie wir uns die Wahrnehmung solcher Personen vorstellen müssen: In Ihrem Leben passiert niemals das, was im Leben anderer vermeintlich ständig geschieht.
Solche Gedanken finden wir heute nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern. Und es gibt immer mehr Männer, die darüber berichten, ohne irgendwelche Lösungen für sich zu sehen.

Die Gedankenwelt der Ungeküssten

Die Gedankenwelt ist immer ähnlich:

- Ich hatte noch nie Geschlechtsverkehr oder was dem gleichkommt.
- Ich habe niemals eine Person des anderen Geschlechts interessiert, oder …
- Niemand interessiert sich für mich, oder …
- Ich bemerke nicht, wenn sich jemand für mich interessiert oder gar …
- Ich fürchte mich, wenn sich jemand für mich interessiert.
- Die Begriffe „flirten“, „mich anbieten“ oder „an den Markt gehen“ sind mir (auch in Umschreibungen) nicht klar oder sie erscheinen mir befremdlich.
- Ich weiß kaum, was ich will, und ich kann vor allem nicht deutlich sagen, was ich will.
- Ich fühle mich außerstande, daran etwas zu ändern.
- Oder: Ich weiß genau, was ich will, und es muss genauso ablaufen, wie ich es mir vorstelle, sonst mag ich nicht.

Der Weg hinaus ist durch die Tür

Die Frage ist: Wie kommen Sie da heraus, falls Sie einem oder mehreren dieser Sätze zustimmen können?

„Der Weg hinaus ist durch die Tür“, hätte Konfuzius dazu gesagt. Und aus meiner Erfahrung sage ich dies: Solange Sie in ihrem Problemkreis bleiben, ist das Leben zwar beschissen, aber es ist Ihnen bekannt. Falls Sie die Tür öffnen, ist das Leben möglicherweise besser, aber das garantiert Ihnen niemand. Also verlangen Sie vom Schicksal (oder von Ihrem Berater) Garantiescheine, die das Schicksal oder der Berater aber niemals ausstellt. Und deshalb … bleibt alles, wie es war.

Ein neues Leben ohne Garantieschein und ohen "Schwarmdummheit"

Das unbekannte Leben erfordert immer die Bereitschaft, sich zu ändern. Die Welt „da draußen“ passt sich niemals Ihren Wünschen und Vorstellungen an – das gelingt nicht einmal dem Papst von Rom. Das heißt: Sie sollten sich ändern. Sie sollten neu lernen.

Die Ungeküssten der heutigen Zeit drängen sich zusammen und hoffen, im Schwarm mächtiger zu sein. Doch neben Schwarmintelligenz gibt es auch Schwarmdummheit: Jede Idiotie, sie sei politisch weltanschaulich oder religiös, wird im Schwarm „wahrer“.

Würde es eine Schwarmdummheit von Säufern geben, so würden sie den Alkohol als König feiern und das eigene Verderben in Kauf nehmen. Tatsächlich gibt es ähnliche Anti-Selbsthilfegruppen im Internet.

Für den Rest der Menschheit gilt allerdings: Der Weg hinaus führt Weg von dem Weg, der hineinführte. Was konkret heißt: Erst mal müssen Sie raus aus dem Gefängnis, dass sie sich selbst gemauert haben. Und – dazu müssen Sie erst einmal als Gefängnis erkennen und die Tür öffnen. Sie werden verblüfft sein: Diese Tür steht allzeit offen.

Zitat (1) Desired zum Thema Ungeküsst.

Was plant FACEBOOK wirklich beim Online-Dating – und was passiert dann?

Was plant FACEBOOK wirklich beim Online-Dating? Um dies selber herauszufinden, verweise ich auf ein Dokument von IDEA über Online Personal Watch. Der erste Teil ist eine Grobübersetzung dessen, was FACEBOOK derzeit herauslässt – und es ist fast gar nichts. Der zweite Teil ist meine Kritik daran und der letzte Teil eine Zusammenfassung der möglichen Szenarien aus dem verlinkten Dokument.

Was sagt Silvano Senn von FACEBOOK? (via IDEA)

Wir erstellen eine Funktion innerhalb unserer FACEBOOK-App, bei der es um Dating und Beziehungen geht. Die Leute nutzen FACEBOOK bereits, um neue Leute kennenzulernen, und wir wollen diese Erfahrung verbessern. Die Leute können dann ein Dating-Profil anlegen, das getrennt von ihrem FACEBOOK-Profil existieren wird. Und potenziell passende Partner werden nach Dating-Vorlieben, Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Freunden empfohlen.


Keine konkreten Ziele - hat man bei FACEBOOK überhaupt Ideen zum Online-Dating?

Was er sagt, bedeutet vorläufig – gar nichts. Diese Behauptungen kennen wir in vielen Varianten, und es hat sich immer als Mundbekenntnis erwiesen. Möglicherweise hat man sich über die Konzepte für Online-Dating noch gar keine Gedanken gemacht, sondern setzt mal „auf Verdacht“ Informationen in die Welt, um andere zu erschrecken. Denn wenngleich FACEBOOK angeblich 200 Millionen Singles als Mitglieder hat, so ist doch die Frage, ob es Sinn hat, einen Markt anzugehen, der kaum noch Potenzial hat. Ausgewiesene Fachleute weisen darauf hin, dass es drei Szenarien geben könnte:


1. Neutral: Ein bisschen Beifang, sonst nichts.

Diese Meinung geht davon aus, dass FACEBOOK schon versucht hat, andere Branchen leer zu fischen – und dies ziemlich erfolglos. Es wird also ein bisschen Aufregung geben, und man traut FACEBOOK etwas „Beifang“ zu – mehr aber nicht..

2. Negativ: FACEBOOK Dating wird der „De-facto-Standard“

Als ziemlich schlimm nicht nur für Wettbewerber, sondern auch für die Kunden könnte sich erweisen, wenn FACEBOOK-Dating zum De Facto Standard würde. Dadurch würden Partnersuchende in der freien Wahl der Anbieter deutlich eingeschränkt – und dies würde auch Einfluss auf die Partnersuche generell haben.

3. Positiv: Der Kuchen wird größer

Wie schon in der Vergangenheit geschehen, könnte der Kuchen größer werden, wenn neue Anbieter an den Markt gehen. Diese Option erscheint vielen als wahrscheinlicher als die beiden anderen Möglichkeiten.

Wir alle können nur abwarten, was FACEBOOK tatsächlich tun wird. Falls dort überhaupt schon jemand nachgedacht hat, was angesichts der aktuellen Äußerungen als zweifelhaft gelten muss.