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Mit Anstand schreiben ...

Mit Anstand bringen wir die Nikolaus-Woche zu Ende. Bis Freitag verschwinden Nikolaus und seine Kasper wieder von der Bildfläche, und alles, was mit ihnen zusammenhing.

Dann wollen wir wieder die süße Frivolität zu Wort kommen lassen, die auf der Zunge zergeht … sei es in Worten, Liedern, Schokoladengenüssen, Speisen, Getränken oder Körperflüssigkeiten.

Ach ja, und Weihnachten … mal sehen, was es da noch an Geschenkideen gibt … sie müssen nicht unbedingt für den Genuss der Lust auf der Zunge sein …

Falls ihr Ideen habt ... bitte her damit ...

Kriminelle BDSM-Anhänger als echte Sklavenhalter

Was für viele ein lustvolles Spiel ist, war für vier US-Amerikaner ein verbrecherischer Ernst: Sie hielten sich weibliche Sklaven – in abhörsicheren geheimen Folterkellern.

Was sich wie eine Horrorgeschichte aus einem schlechten Krimi anhört, war keine: Offenbar existiert ein geheimer Markt für Sklavinnen dieser Art, die nach FBI-Angaben für gegen 5.000 US-Dollar gehandelt werden.

Einem der potenziellen „Sklavenhalter“ wurde eine Falle gestellt: Bei einer angeblichen „Sklavenauktion“, bei der er mit der „Kaufsumme“ von 10.000 USD für zwei Sklavinnen erschien, wurde er verhaftet. Wie „Dailydot.com“ berichtete, gab es mehrere solcher Fälle in den USA, teils von bereits bekannten Kriminelle, teils aber auch von „neugierigen“ Ersttätern.

Wie das FBI mitteilte, hält man die Täter für eine extreme, kleine Untergruppe des organisierten Menschenhandels und nicht um gewöhnlichen Menschenhandel, der zumeist in Zwangsarbeit und zur Prostitution führe.

Prüderie in Köln – Gutmenschen gegen "Follies of Love"

Ein „erotischer Zirkus“? Und das soll etwas Verwerfleiches sein? Etwas, dass die Bürger von Köln so aufschreckte, dass sie Flugs Druck auf den Verpächter des Geländes ausübten, auf dem der Zirkus seine Vorstellung geben wollte? Ja - denn genau das erreichte eine kleine Gruppe von Kölner Bürgern offenbar im Handstreich.

Fragt sich: was ist eigentlich los mit den deutschen Bürgern? Oder mit den Kölnern? Was wollen Sie? Zurück zur Prüderie der 1950er Jahre? Oder wollen sie einfach zeigen, wie demütig und gottesfürchtig sie sind?

Nun, die Vorstellungen der "Follies of Love“ werden wohl dennoch stattfinden – in Mönchengladbach. Hoffen wir mal, dass die „Gutmenschen“ mit ihren Edelhirnen in Zukunft nicht alles versauen, was Spaß macht.





Natürlich ohne Alkohol, Erotik und „et cetera“

Mit dem Begriff „et cetera“ sollte man vorsichtig sein, zumal, wenn er in in einer wenig schlüssigen Aufzählung verwendet wird. Gefunden habe ich diese Unsitte (die eigentlich eine Unverschämtheit ist) in folgendem Zusammenhang:

Es sind erst einmal Blogs/Seiten zu allen gängigen Themen willkommen – natürlich mit Ausnahme von Alkohol, Erotik etc.


Fragen wir uns doch einmal, wie &c oder etc weitergehen könnte: „Alkohol, Erotik, Rotlicht, Perversionen?“, oder „Alkohol, Erotik, Genuss, Leidenschaft?“

Die bittere Pille für alle Autorinnen und Autoren: Schreibt man über Erotik, landet man im Meinungsbild vieler Leute (hier handelte es sich um eine Werbeagentur) in der Schmuddelecke. Und das ist unverschämt.



Auch Architektur kann erotisch sein

Schön, doch niemand bewundert dieses Haus


Architektur kann erotisch sein. Ob sie es für jemanden ist, muss er selbst entscheiden.

Ich verweise hier mal auf eine Seite, die teilweise sinnliche moderne Architektur zeigt. Einige der Bauwerke sind nicht so weit entfernt, dass man nicht hinfahren könnte. Und was alte Bauwerke betrifft – ich finde Barcelona faszinierend, und sicher auch Wien oder Budapest.

Leider wird in meiner „neuen Heimat“ die erotische Strahlkraft des Jugendstils unterschätzt. Es wist wirklich schade, wenn eine Stadt, die ohnehin so grau ist, auch noch ihre grauen Seiten hervorkehrt.