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Die Liebeszeitung könnte verkauft werden …

Es gibt Überlegungen, die Liebeszeitung zu verkaufen. Der Grund liegt darin, dass ich derzeit kein Geld mit dieser Zeitung verdiene und auch kaum mehr für sie schreibe, weil die Themen aus meiner Sicht zu ausgetreten sind.

Nur noch Randthemen werden nachgefragt

Tatsächlich ist das Publikum, das sich früher für die Liebe und ihre Formen und Ausprägungen interessierte, heute übersättigt. Die Themen, die heute noch öffentlich diskutiert werden, sind hauptsächlich Randgebiete, wie etwa Prostitution, Pornografie, SM und Fetische.

Der Fokus auf die "gewöhnliche Lust" wandert zu Nischenthemen

All diese Themen waren einmal der Rede wert, als sie noch im politischen oder sozialen Fokus standen. Heute ist es eher eine Minderheit, die an Fakten und Hintergründen interessiert ist, und entsprechend dürftig fallen unsere Quellen aus aller Welt aus. Die Extremisten, die ohnehin nicht meine Freuden sind, haben sich längst auf ihre Positionen zurückgezogen und diskutiere gar nicht mehr öffentlich mit. Und die Lieschen Müllers, gleich, ob Wurstverkäuferin oder Biologin, interessieren sich eher für lustvolle Fummel, erregende „frivole“ Begegnungen oder anregende Vibratoren als für die ganze Bandbreite der Wollust.

Frauen als Kunden - aber ich habe keine passenden Produkte zu verkaufen

Die Kundschaft, die an Dessous, kleinen lustvollen Frivolitäten, sinnlicher Literatur und Sex-Toys interessiert ist, liegt ganz eindeutig im Bereich der Frauen jüngeren und mittleren Alters. Diese Gruppe interessiert sich auch mehr und mehr für Fetisch-Sex, Rollenspiele und SM-Zubehör.

Angebote erwünscht - Starthilfe geboten

Wenn jemand dieses Magazin beispielsweise für den Vertrieb von weichen oder harten Liebesspielzeugen, Literatur (E-Books?), Dessous oder frivoler Wäsche übernehmen will, möge er mir ein Angebot im mittleren vierstelligen Bereich unterbreiten. Ich bin dann gegebenenfalls bereit, zu meinem üblichen Worttarif an diesem Magazin weiterzuarbeiten.

Wie viele Leser oder Besucher haben wir?

Manchmal werden unsere Seiten von Fremden aufgerufen, um „Traffic“ vorzutäuschen – wir tun das niemals, und so ganz klar ist uns auch nicht, warum andere ständig auf Seiten herumballern, die eigentlich total uninteressant sind.

Immerhin: Der neueste Artikel in den „Top 10“ über den Sinn von Dreiern mit zwei Männern erreichte immerhin 46.846 Leser oder Glupscher, während unsere Favoriten über „Sugar Babys“ beide etwas eine viertel Million Aufrufe erreichten.

Ganz nett, nicht wahr?

Sagen Sie uns doch mal, was Sie lesen wollen, oder jedenfalls angucken wollen. Wir haben keine Berührungsangst, aber wir behalten uns vor, Themen aller Art auf unsere Art zu behandeln. Und das heißt diskret und höflich.

Liebeszeitung arbeitet an neuem Konzept

Klischees - gleich welcher Art - sind nicht mehr zeitgemäß
Das bisherige Konzept der Liebeszeitung steht zur Diskussion: Widmen wir uns ganz der Sinnlichkeit, verteidigen wir weiter die Liebe gegen Übergriffe aus Politik, Wirtschaft und und Wissenschaft? Oder werden wir etwas „gefälliger“ und wenden und schicken Dessous, sinnlichen Spielereien und sanfter Erotik zu?

Wir haben den großen Vorteil, mit der heute verwendeten Blog-Software sowohl „Handys“, also Smartphones, wie auch Tablets, Notebooks und PCs mit großformatigen Bildschirmen bedienen zu können.

Auch die Zielgruppe, an die wir uns wenden, muss neu überdacht werden: Unser Einsatz für Lust, Liebe und Leidenschaft hat zu viele „Randsiedler“ angezogen und zu wenig Frauen aus dem Mainstream. Gerade diese Frauen suchen natürlich auch nach allen Varianten der Liebe und manche verborgene Lust, wollen aber dezenter darauf angesprochen werden. Oder sagen wir es so: Selbst wenn 50 von 100 Frauen sich vorstellen könnten, sich erotisch zu unterwerfen, würden dergleichen höchstens fünf Prozent praktizieren.

Wir interessieren und für:

- Bücher, Zeitschriften und Web-Foren von und über Frauen.
- Beruflichen Erfolg und Selbstbewusstsein von Frauen.
- Eigenständige, dynamische und aktive Partnerwahl,
- Erotische Kleidung, auch Dessous.
- Rat für mehr Lust, Liebe und Leidenschaft.
- Sinnlichkeit und Erfüllung für Frauen über 40.
- Sinnliche Dates.
- Soft-Erotik.
- Erotische Träume und Fantasien..


Alle, die etwas dazu beitragen können und wollen, sind eingeladen, mit uns zusammenzuarbeiten. Haben Sie Ideen? Dann wenden Sie sich bitte an die Redaktion.

Die Liebeszeitung – mehr und weniger?

Dessous - eine Möglichkeit, die Liebeszeitung zu bereichern ...
Wenn ich mir so ansehe, über was hier geschrieben wurde, dann fällt mir auf: Wir haben viel zu viel „über etwas“ geschrieben, aber nicht sehr viel „von etwas“. Das liegt an der Methode, nach der fast alle unsere Autoren vorgehen: Themen aufgreifen, aktualisieren, variieren und neu aufbereiten. Gerade las sich ein paar ältere Artikel, und ich muss sagen: Oftmals hätte ich gerne gewusst, welche Flamme denn nun im Herzen (und nicht nur dort) der Autorinnen und Autoren brennt. Aber das sagen sie natürlich nicht, weil das Material, über das sie schreiben, nicht mit ihrem Lebensstil übereinstimmt. Eigentlich nennt man so etwas Journalismus – und das könnte es gewesen sein.

Aber ich weiß, dass manche Leserinnen und Leser mehr erwarten. Sie wollen Einblicke in die Gefühle der Autorinnen und Autoren, weil sie diese Gefühle mit ihren eigenen vergleichen wollen. Also haben wir uns überlegt, wovon wir „mehr“ und wovon „weniger“ bringen sollten und müssten – doch da wäre eine Frage: Können wir denn, was wir vielleicht wollen würden?

Was wir beherrschen

Das wollen und können wir:

- Ehrlich und informativ sein – Ihnen Informationen geben, die Sie im Alltag verwenden können.
- Anregend und spielerisch sein. Dabei verwenden wir Themen, die nicht ganz so sachlich sind, die Sie aber anregen könnten.
- Spektakuläre Themen aufwerfen – ob wir das wollen oder nicht – wir müssen. Denn das bringt uns Leserinnen und Leser.
- Unterhalten – manchmal ist’s eben nur Unterhaltung, aber das erfreut viele Leser(innen).
-
Wofür wir SIE brauchen

Das können wir nur begrenzt:

- Sinnliche Geschichten bringen, die unter die Haut gehen und doch so sittsam sind, dass sich niemand schämen muss.

Und dazu brauchen wir SIE – die Autorin, die hier etwas „vorveröffentlichen“ möchte - und natürlich besprechen wie IHR Buch, wenn Sie schon ein E-Book oder ein gebundenes Buch veröffentlicht haben. Und falls Sie ein Manuskript haben, in das Sie noch nicht “so recht Vertrauen“ haben, dann lassen Sie es uns doch mal lesen. Wir verreißen es nicht, sondern bewerten es objektiv- und wenn Sie nicht wollen, das wir es anderen sagen, daa ….

Fotografinnen, Modedesignerinnen, Versandhändlerinnen

Natürlich interessieren uns auch junge Fotografinnen, die noch nicht so etabliert sind, junge Schneiderinnen, die erotische Mode präsentieren wollen und alles, was sonst sinnlich ist.

Sinnlicher Lebensstil?

Hätten Sie Interesse? Melden Sie sich doch bitte. Wir greifen alles auf, was von allgemeinem Interesse ist oder Gruppen anspricht, die Sinnlichkeit als Lebensstil pflegen. Wir kooperieren auch, aber bitte nicht mit „plumper Werbung“, die Sie uns unterjubeln wollen. Was Sie bieten, muss chic, innovativ, sinnlich oder sonst wie ansprechend sein.

Um Ihnen ein Beispiel zu geben: Eine schwarze Lederpeitsche interessiert uns nicht, eine Peitsche mit geschnitztem Griff hingegen schon. Wir finden auch interessant, wie Sie ihre Produkte herstellen, was sie besonders auszeichnet und welche Vertriebswege Sie dafür einsetzen. Und das gilt für alles, was Lust macht.

Bitte schreiben Sie uns, wir melden uns kurzfristig oder geben Ihnen einen Zwischenbescheid. (Bitte keine Anrufe, wenn uns etwas interessiert, melden wir uns, auch wenn es nicht immer kurzfristig sein kann).

Nun, bekommen Sie Lust?

Dann:

Bild: J. Alleaume (Illustration, historisch, Teilansicht, etwa 1912)

Liebe Woche: Männerdreckschweine, Damen und Keuschheit

Ja, es wird mal wieder Zeit für eine Wochenzusammenfassung. Dass wir wochenlang keine hatten, liegt daran, dass keiner Lust hat, so etwas zu schreiben – oh, oh … da klingt die Faulheit durch, ich gehe ja schon auf die Knie ...

Ich fange mal an mit dem Dummbacken, die uns „sapiosexuell“ und einen ähnlichen Blödsinn als Fakten verkaufen wollen. Sapiosexuell ist sowieso keine(r), bestenfalls erotisch vom Geist angezogen, aber „Geistgeil“ kling nun mal nach nix. Und ob die Damen, die „sapiosexuell“ sind, eigentlich eher „geldgeil“ sind, ist auch nicht so sicher.

Schreibst du erotisch? Wir helfen dir!

Planst du etwa, „etwas Erotisches“ zu schreiben? Viele wissen gar nicht, dass wir dabei Rat und Hilfe anbieten – kostenlos. Kostenlos heißt: wirklich ohne einen Cent. Dafür sagen wir, ob Thema und Figur klug gewählt sind, ob der Stil halbwegs passt und ob der Plot tragfähig ist. Warum wir das tun? Weil es zu viele miese erotische Geschichten gibt.

Dazu gehört auch, dass wir immer wieder präzise Informationen geben, was in der Liebe und der Lust möglich ist und was nicht. Wir sagen ja immer: Weder Moralisten noch „Szenenleute“ haben die Wahrheit gepachtet. Sie liegt ganz woanders - in der emotionslosen Betrachtung. Kann man „körperliche Züchtigung“ emotionslos betrachten? Na klar. Fakten zuerst, das schützt vor Fake News. Und wenn du ganz sanft und zarterotisch schreiben willst? Auch dafür haben wir Lösungen.

Popovoll und Männer-Keuschheit

Zurzeit stürzen wieder alle Muttis in die Kinos, um „Fifty Shades Darker“ zu sehen, das ebenfalls auf diesem Machwerk basiert, das als „SoG“ inzwischen Kohle ohne Ende eingebracht hat. Ach, wie süß – und „ein wenig Cunnilingus“ sei neben manchem Popovoll auch zu sehen.

Ach ja – keusch. Ne, keine Backfische aus dem 19. Jahrhundert, und keine Ami-Mädchen, die Gelübde ablegen. Sondern Männer, denen eine Sexspielzeug-Firma einen Gedenktag spendiert hat – den Männerkeuschheitstag. Ist ja klar, warum: Männer sind schweinegeil und ferkeln überall herum: Mit der Ex am Montag, mit der Sekretärin am Mittwoch, mit der geilen Lucy aus der Kakadu-Bar am Freitag, und am Dienstag und Donnerstag wird masturbiert. Klar, dass Keuschhaltung da hilft, das Männerschwein wenigstens am Wochenende zu Hause grunzen zu lassen.

Mehr über Männerschweine und Keuschheit

Na ja, also, apropos Männerschweine, die kaufen sogar getragene Slips. Eine Nacht, Schätzchen – mehr nicht. Bei manchen der Verkäuferinnen ist „einmal im Höschen masturbieren“ inklusive, bei anderen kostet es extra. Hoffentlich ist wenigstens das Porto inklusive.

Und natürlich, bevor ich es vergesse: Weil der Mann ahnt, dass „seine“ Frau auch irgendwie mit dem Chef, dem Staubsaugervertreter, dem Gasableser und – natürlich – dem Pizzaboten herummachen könnte, waren einstmals weibliche Keuschheitsgürtel Gesprächsthema. Die sind aber kompliziert in der Herstellung und daher teuer. Die Exemplare hingegen, die für Männer in Massenproduktion hergestellt werden, sind zwar auch teuer, kosten aber wenig in der Herstellung. Daher wird für sie geworben, dass die Schwarte kracht.

Döntjes

Und – oh nein, wir planen nicht, unsere Elaborate als Buch herauszubringen. Andere schon. Die sagen, sie hätten ein Buch für mehr Liebe.

Zum Valentinstag haben wir nur einen Satz zitiert – das muss reichen. Wer wissen will, wie ein Heiliger zu der Ehre kommt, „Patron der Liebenden“ zu werden, das könnt ich in der Liebepur lesen.

Vor ein paar Jahren war noch die Hölle los in der Gründersszene, weil eine Dame eine „Prostitutions-App“ entwickelt hatte – und nun ist alles plötzlich still. Was ist aus diesen Apps geworden? (Außer Sugar-Baby-Apps, aber die behaupten ja, es ginge um Sponsoring).

Das Bild fanden wir so lustig, dass es mit hinein musste. Ein Strumpfhalter-Clip als Ohrring. Ist besser als ein Ohrring als Schamlippenring.

Und nun mal Ohren auf! Wir würden ja wirklich gerne wissen, was ihr an der Liebeszeitung liebt, hasst oder sonst wie denkt. Macht ihr da mit? Wäre herrlich.

Und: danke der Nachfrage: Ja, ich schreibe immer noch für euch. Was dachtet ihr?