Angst als Dating-Hindernis?
Als ich jüngst nach psychologische Fakten dafür suchte, warum manche Dates dazu verdammt sind, erfolglos zu sein, begegnete ich einer eigenartigen Forschungsarbeit. Untersucht werden sollte die „Angst“, die viele Frauen und Männer angeblich befällt, sobald sie „Daten“. Danxiety hat dies einmal jemand genannt, der damit die Presse beeindrucken wollte – und sie hat sich durchaus davon beeinflussen lassen.
Diese vier Möglichkeiten wurden sinngemäß in einer bekannten Forschungsarbeit genannt:
- Sie haben Angst, abgelehnt zu werden.
- Sie fürchten sich davor, jemanden abzulehnen.
- Sie haben Angst, angenommen zu werden.
- Sie fürchten sich davor, wenn sie jemand annehmen will.
Na schön, und damit wäre das Thema erledigt?
Ich glaube nicht – Angst ist zunächst nichts als ein Gefühl, und „gewollt zu werden“ oder „abgelehnt zu werden“ kann erhebliche Emotionen auslösen. (Wenn es dich betrifft, dann lies bitte bei den Fachleuten weiter - die gibt es durchaus). Aber es gibt Unterschiede. Wie würden wir einen Menschen nennen, der sich bei einem Unternehmen bewirbt und Angst davor hat, dass seine Bewerbung angenommen wird? Würden wir zuerst seine Emotionen betrachten oder seine Motive in Zweifel ziehen? Ich vermute, wir würden bei den Motiven beginnen.
Zurück zum „Dating“ – die Manie, nichts verändern zu wollen
Was passiert beispielsweise, wenn jemand ganz versessen darauf ist, einen Menschen kennenzulernen und Kinder mit ihm zu haben – sich sonst aber nichts ändern soll?
Immer wieder höre ich, dass Partnersuchende nach „Gemeinsamkeiten“ suchen, obwohl sie das eigene Leben auf gar keinen Fall aufgeben wollen. Sie finden es auch ganz nett, mit einem anderen Menschen zu plaudern, und stellen bisweilen sogar fest, dass sie einander „sympathisch“ sind. Aber dann fehlt ihnen (nach eigenen Aussagen) plötzlich die Zeit, eine Beziehung einzugehen.
Wenn eigene Lebensentwürfe die Liebe verhindern
Mir scheint, es ist nicht allein „die Angst“, sondern auch ein fest betonierter Lebensentwurf, der eine Partnerschaft ausschließt. Und solche Entwürfe lassen sich ändern – oder was meinen meine Leserinnen und Leser?
Diese vier Möglichkeiten wurden sinngemäß in einer bekannten Forschungsarbeit genannt:
- Sie haben Angst, abgelehnt zu werden.
- Sie fürchten sich davor, jemanden abzulehnen.
- Sie haben Angst, angenommen zu werden.
- Sie fürchten sich davor, wenn sie jemand annehmen will.
Na schön, und damit wäre das Thema erledigt?
Ich glaube nicht – Angst ist zunächst nichts als ein Gefühl, und „gewollt zu werden“ oder „abgelehnt zu werden“ kann erhebliche Emotionen auslösen. (Wenn es dich betrifft, dann lies bitte bei den Fachleuten weiter - die gibt es durchaus). Aber es gibt Unterschiede. Wie würden wir einen Menschen nennen, der sich bei einem Unternehmen bewirbt und Angst davor hat, dass seine Bewerbung angenommen wird? Würden wir zuerst seine Emotionen betrachten oder seine Motive in Zweifel ziehen? Ich vermute, wir würden bei den Motiven beginnen.
Zurück zum „Dating“ – die Manie, nichts verändern zu wollen
Was passiert beispielsweise, wenn jemand ganz versessen darauf ist, einen Menschen kennenzulernen und Kinder mit ihm zu haben – sich sonst aber nichts ändern soll?
Immer wieder höre ich, dass Partnersuchende nach „Gemeinsamkeiten“ suchen, obwohl sie das eigene Leben auf gar keinen Fall aufgeben wollen. Sie finden es auch ganz nett, mit einem anderen Menschen zu plaudern, und stellen bisweilen sogar fest, dass sie einander „sympathisch“ sind. Aber dann fehlt ihnen (nach eigenen Aussagen) plötzlich die Zeit, eine Beziehung einzugehen.
Wenn eigene Lebensentwürfe die Liebe verhindern
Mir scheint, es ist nicht allein „die Angst“, sondern auch ein fest betonierter Lebensentwurf, der eine Partnerschaft ausschließt. Und solche Entwürfe lassen sich ändern – oder was meinen meine Leserinnen und Leser?



