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Sport als Klebstoff für die ewige Bindung?

Ich höre immer mehr von Partnersuchenden, die sich über ihre „Hobbys“ näherkommen wollen. Und ganz besonders viele definieren sich über ihre sportlichen Aktivitäten – und sehen darin eine wichtige Gemeinsamkeit.

Nun können bestimmte Aktivitäten sicherlich „verbindend“ sein. Und andererseits wird eine passionierte Amateursportlerin kaum mit einem intellektuellen Stubenhocker zusammenkommen.

Wie geil ist Sport einheitlich?

Allerdings ist ein Haken dabei: viele Singles versuchen, ihre fehlende emotionale Auslastung durch „Sport“ zu kompensieren. Tritt dann jemand in ihr Leben, so ist eine Entscheidung fällig: Weiter Intensivtraining oder Partner(in)?

Wenn meine Beobachtungen zutreffen sollten, gilt dies: Zunächst reagieren Partnersuchende durchaus positiv, wenn jemand verkündet: „Ich tue was für meinen Körper“ oder „ich halte mich fit und gesund.“

Sollte sich dann aber ergeben, dass jemand seine gesamte Energie für den Beruf und den Sport verbraucht, dann erlischt das Interesse an ihm/ihr schnell wieder.

Gemeinsamkeiten definieren sich selten über den Sport allein

Und wie ist das beim Date? Sportliche Aktivitäten schaffen schnell ein gemeinsames Gesprächsthema, aber keine Gemeinsamkeit. Dann ist man schnell beim zweiten Date – um beim Dritten festzustellen, dass es eigentlich keine Gemeinsamkeiten gab, die über den Sport hinausgingen.