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Ängste vor ungewöhnlichem Sex?

Zweifel am eigenen Handeln - nicht gut für dich und deinen Lover
Wer Angst vor ungewöhnlichem Sex hat, und ihn dadurch ständig vermeidet, kann damit kaum glücklich werden. Vor allen Dingen, wenn es sich um „Standardsituation“ handelt, die nicht ganz so selten sind.

Die Situationen, vor denen die meisten Frauen Angst haben, ist Nacktheit im grellen Licht vor dem neuen Lover. Auch, wer sonst nicht Prüde ist, kennt das Gefühl: Jetzt gibt’s nichts mehr zu verstecken oder zu beschönigen: Du bist, was du bist. Die übliche Lösung: Woanders ausziehen oder Licht herunterdimmen. Oder wir macht ihr das?

Ziemlich heikel finde ich auch oral. Wenn du es nie an dir erlebt oder bei einem Kerl gemacht hast, schwankst du immer zwischen Ekel und Neugierde. Und so viel kann ich dir sagen: Wenn deine Lover mal über 50 sind, dann brauchen sie schon manchmal etwas „AufMUNDterung“. Aber klar: Wenn’s dich zu sehr ekelt, wird’s schwierig damit, aber wenn du gut in „Handarbeit“ bist, kannst du vielleicht auf die Weise ein bisschen nachhelfen.

Na ja, da gäb’s noch viel zu sagen über das, was Freude machen kann, aber ziemlich viel Überwindung kostet. Zum Beispiel ein wirklich schicker Dreier. Ein bisschen was habe ich gerade bei „Girly Juice“ gefunden. Sie mint, dass alles besser flutscht, wenn man nicht zu lange wartet zwischen der Idee und der Ausführung, denn „es gäbe zu viele Möglichkeiten, dass etwas schiefgeht“.

Na ja, und was könnte schlimmstenfalls schief gehen? Und selbst wenn’s so wäre – was wäre so schlimm daran?

Na, was meint ihr?

Blasen oder nicht blasen

Manchmal lohnt sich der Versuch ...
Blasen oder nicht blasen – das ist die Frage. Jeder von uns muss sie mal für sich beantworten, oder? Na ja, Hetero-Männer nicht. Und genau da liegt das Problem. Bist du Mann, und bist du Hetero, dann tust du es vielleicht nie. Oder eher: Bestimmt nicht.

Beim Blasen – oder sagen wir besser: bei der Fellatio, denn geblasen wird ja nun wirklich nicht, gibt es einen Geber und einen Nehmer. Die Theorie (und das Vorurteil) ist: für den Nehmer ist’s schön, für den Geber eher eklig. Wenn du allerdings Männer fragst, dann sagen Sie: „Manchmal ist’s schön. Wenn die Frau es wirklich drauf hat, und es gerne tut.“ Natürlich mögen es die Kerle auch, wenn wir es nicht so gut können, uns ekeln oder versuchen, die Sache schnell hinter uns zu bringen. „Ist wie mit Alkohol“, sagte mir mal ein Typ, „wenn du besoffen werden willst, reicht jeder Landwein. Wenn du den ganzen Genuss willst, musst du schon einen guten Jahrgang aus besten Weingütern aussuchen.“

Da habe ich nun doch nachgedacht: Also die Männer wollen Blowjobs, und sie nehmen sie auch von dir, wenn du es eigentlich nicht willst, aber zufrieden sind sie eigentlich eher selten? Und wo sind denn nun diese Weingüter, auf denen die süßen Trauben wachsen?

Eine Freundin hat mal gesagt, sie hätte immer wissen wollen, wie es ist, und deshalb hätte sie es dann auch getan – so gegen 21. Nachdem sie es versucht hatte, sagte der Typ: „Du, wir machen lieber was, was du gut kannst.“ Ob es vielleicht erst Spaß macht, wenn du es „richtig kannst?“ Und ist es überhaupt erstrebenswert, „so etwas“ gut zu können?

„Ja, Übung macht die Meisterin“, will eine andere Freundin wissen. Ich frag ganz blöd: „Aber du bist doch sonst so selbstbewusst, und du gibst den Kerlen Blowjobs?“ Na, da sagt sie, was ich euch jetzt auch sagen will:

Du kannst einen Kerl mit deinen Brüsten, deiner Muschi, deiner Hand und deinem Mund beherrschen – du musst nur wissen, wie du das machst.


Irgendwie hat sie da recht – aber flau im Magen ist mir doch dabei.