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Brautentführungen – erotisch und humorvoll

Bei uns im Schwabenland geht das aber ganz anders ...
Die Brautentführung ist für eine gestandene Schwäbin eine Prozedur, die sie erdulden muss, ob sie will oder nicht. Dabei wird die Braut meist während des Trubels vor der Hochzeitsfeier von einigen männlichen Hochzeitsgästen entführt. Diese Gäste feiern dann mit der Braut separat, bis der Bräutigam sie findet und auslöst, wobei er die Zeche für das Gelage bezahlt.

Brautentführungen waren schon Thema in Kriminalromanen, aber auch in der erotischen Literatur. Zumeist nutzt die Braut dabei die letzten Stunden, in denen sie noch nicht eng an Haus und Familie gebunden ist, um sich mit einem der Entführer in ein erotisches Abenteuer zu stürzen – das Letzte für lange Zeit.

Bild: basiert auf der Illustration zu einer Detektive-Story.

Gibt es ein Outfit, das Männer abtörnt?

Was soll ich zum Date anziehen? Die Frage ist einfach zu beantworten: Ein bisschen legerer als zur Konferenz, ein bisschen edler als im Schlamperlook vor dem Fernseher. Oder, wenn du anders gestrickt bist: Nicht im Arbeitskittel, aber auch nicht aufgebrezelt wie eine Brautjungfer. Eben „ganz normal“ mit einem „Schuss extra Sinnlichkeit.“

Welches Outfit ist wirklich schlimm?

Alles, was nuttenhaft wirkt, solltet du vermeiden. Kommst du wie eine Hure, wirst du auch so eingeschätzt. Zuviel Haut (egal, ob unten, oben oder in der Mitte) ist auch nicht gut. In Schlabberklamotten, auffälligen Farbkontrasten oder selbst geschneiderten Klamotten nur, wenn du Künstlerin oder Designerin bist. In Komödien kommen schon mal Frauen vor, die zum Date unter dem Mantel nur ihre Dessous oder auch nur Haut tragen. Das solltest du nicht einmal dann tun, wenn du weißt, dass dein Date in seiner Wohnung oder im Hotel stattfindet. Overdressed zu kommen, ist nicht so schlimm, solange das Date nicht in Szenenkneipen stattfindet, Im Café ist es immer gut, bei der Kleidung Haltung zu zeigen. Ganz schlecht: T-Shirts mit irgendwelchen dummen Sprüchen drauf. Du wisrt automatisch als Person abgewertet.

Nicht zu modisch zum Date!

Weil Frauenzeitschriften der Modebranche mehr als verpflichtet sind, versuchen sie, die zu sagen, das du ein „Slipdress“ (Schlüpfkleid) tragen solltest. Das sieht aus wie ein schlecht geschnittenes Abendkleid oder ein aufgemotztes Nachtkleid und soll „sehr sexy“ sein. Mag ja sein, wenn du Kleidergröße 36 hast und alles tragen kannst. Ansonsten lass die lieber im Kleiderschrank hängen oder besser gleich im Laden. Überhaupt ist alles, was mehrteilig ist besser als alles Einteilige. Bei den meisten Dates bist du sowieso „die Dame ohne Unterleib“, das heißt: Er sieht mehr „oben herum“ als „unten herum“. Da macht es sich gut, wenn du dich oben herum optisch interessant oder moderat „sexy“ anziehst – und dann gehen „unten“ durchaus auch Jeans.

Was Männer sehen wollen? Was zum Auspacken!

Männer, die an sich nicht an Mode interessiert sind, gucken deshalb auf diene Klamotten, weil sie überlegen, wie sie dich am besten entblättern können. Wenn Sie Sinn für Mode, für Ästhetik oder einen guten Geschmack haben, sagen sie meistens etwas Nettes über dien Outfit. Deine Dessous werden von erfahrenen, gebildeten Männern ebenso begutachtet – und deshalb ist es besser, auf alles zu verzichten, was drückt, quetscht, hebt oder deine Brüste sonst wie „zwingt“. Es ist besser, sie denken, dass du drunter schön, sinnlich und natürlich aussiehst. Denk auch dran: Zum Outfit gehört Schmuck. Er unterstreicht deine Schönheit und zeigt, ob du Geschmack hast oder nicht.

Was meint ihr?

Dessous für die Braut …

Dessous für die Braut nützen auch anderen Frauen, deren Partner oder einfach nur Lover fasziniert sind von der angeblich „jungfräulichen“ Farbe weiß. Spitzen müssen sein, Pastelltöne dürfen sein. Verführungen in Weiß, schüchtern, sanft erotisch und doch begierig – das haut fast jeden Mann um.

Wenn es noch einen Tick erotischer sein darf ...
Und wenn es in der Hochzeitsnacht (oder jeder anderen Nacht) noch einen Tick frivoler sein darf – die Kombination „Nova“ von „Bluebella“ fiel uns auf, und gesehen haben wir sie bei figleaves. Gefallen hat uns zum Beispiel auch „L'Agent“ von „Agent Provocateur“. Die Preise liegen natürlich am oberen Ende der Skala – aber wer würde schon aufs Geld schauen, wenn die Verführung den gewünschten Erfolg bringt?

Es gibt noch andere hübsche Marken und zuverlässige Händler – und zwischen der Liebeszeitung und „figleaves“ bestehe keine gegenseitigen kommerziellen Beziehungen.

Bild: ©2017; beim Inhaber der Marke.

Harte Wahrheiten über die Liebe, die Ehe und die Scheidung

Liebesheilraten sind nicht immer von Dauer - doch welche Braut denkt schon darüber nach?
Unsere Gesellschaftsordnung ist auf vieles vorbereitet – außer auf eine Alltäglichkeit: die Scheidung. Sie wird als Versagen gehandelt – und damit völlig überbewertet.

Die Ehe war jahrhundertelang nichts mehr als ökonomische Institution, die auf einem Vertrag basierte. Ein Vertrag zudem, den nicht einmal vom Brautpaar ausgehandelt wurde, sondern auf allgemeingültigen gesellschaftlichen Konventionen sowie Verträgen fußte, die die Väter miteinander ausgehandelt hatten. Die Ehe war dazu angelegt, Wohlstand für das Paar zu bieten und sowohl die Eltern wir auch die Gesellschaftsordnung zu entlasten sowie legale Kinder in die Welt zu bringen, die als Erben infrage kamen. Jede Eheschließung bedeutete eine Tochter weniger, die „durchgefüttert“ werden musste, schon ein „Mädchen mehr, das von der Straße wegkam“ oder dem der Weg ins Kloster erspart wurde. Die Wahrheit war hart, und sie wurde niemals ausgesprochen. Religiöses Geschwätz und Romantikkitsch traten jederzeit an die Stelle der Realität.

Diese Wahrheiten sind auch heute noch hart, weil die „guten alten Zeiten“ restlos verkitscht und verromantisiert dargestellt erden.

Heute heiraten die meisten Menschen in der westlichen Hemisphäre aus etwas, das sie „Liebe“ nennen. Leichtfertig erwarten die Heiratswilligen, dass sie sich lieben werden, „bis dass der Tod euch scheidet“. Kaum irgendjemand fragt sich, was dieser Satz bedeutet. Und kaum jemand wird die Art von Liebe, die er zu seinem Partner zu Anfang empfindet, bis ins hohe Alter aufrechterhalten. Oder, wies es jüngst hieß (Zitat und mehr Informationen):

Wir können uns zwingen, redlich, treu und hingebungsvoll zu sein, aber wir können uns nicht zwingen, zu lieben.


Wobei ich anmerken muss: Die Liebe in der Zeit der wilden Lust aufeinander wird ohnehin ersetzt durch die Liebe, die aus der Gemeinsamkeit entsteht. Überwiegend lieben wir dann die Eigenschaften des Anderen und die Zweisamkeit als solche.

Nichts auf dieser Erde wird einen Menschen daran hindern, erneut und möglicherweise Hals-über-Kopf einer neuen Leidenschaft zu verfallen. Ich empfinde es als schade, wenn’s jemand tut. Aber wir müssen es wohl hinnehmen, weil es menschlich ist. Das, was man heute die „Arschkarte“ nennt, also den emotionalen Schaden, hat immer der Zurückgebliebene. Dieser (oder diese) füllt sich mal schuldig, mal entliebt, mal zornig und mal verzweifelt. Man rät ihm oder ihr, möglichst eine Art Einsiedlerleben zu führen, aber auf keinen Fall einen fremden Menschen näher als auf Armlänge heranzulassen.

Kurz: Der verlassene Partner wird immer noch wie ein Meschuggener behandelt, der erstmal isoliert werden muss- nur zu seinem Besten, versteht sich.

Nein, Scheidungen sind nichts Tolles. Aber sie sind auch nicht der Beweise fehlender Liebe zueinander, und sie sind kein Ausdruck des Versagens. Es wäre wohl an der Zeit, endlich im 21. Jahrhundert anzukommen in unserem Denken – und nicht im emotional wie auch geistig im 19. Jahrhundert zu verharren. Denn das darf ich Ihnen sagen: Es war durch und durch verlogen, was das „Liebesglück“ betraf.

Halloween – immer noch kein Kostüm?

Gelobt sie, was Furcht erregt – und (soweit es die Damen betrifft) doch noch „sexy“ aussieht.

Dämonen, Geister, Hexen, Teufel, Vampire und Zombies sind das Rohmaterial, aus dem die grausigen Illusionen sind. Für Frauen, die weiterhin „sexy und nahbar“ oder zugleich „sexy und gefährlich“ aussehen wollen, empfiehlt sich:

Kleid und/oder Hautbemalung mit Voodoo-Motiven
1. Alles, was mit dem Wort „Goth“ in Zusammenhang steht, und das heißt: Schwarz, schwarz, schwarz. Schwarze Korsagen oder Korsetts erzeugen immer Gelüste, egal, wie chic-abstoßend du dein Gesicht schminkst.
2. Für Vampire gilt nahezu das Gleiche. Die Vampirin kann zu schwarz gerne rot tragen, aber etwas vornehmere Kleidung sollte man wählen (schließlich war man mal eine Gräfin). Der weibliche Vampir glänzt durch Schönheit, auffällig geschminkte Lippen und blasse Haut. Vampirzähne sind nicht unbedingt nötig.
3. Zombies. Möglichst neutrale oder afrikanisch anmutende Kleidung, am besten ein langes Kleid. Geisterhaft oder puppenhaft geschminkte Gesichter, kein Schmuck außer typischen Voodoo-Attributen. Dunkle oder oder weiße Kontaktlinsen. Notfalls reicht ein weißes Nachthemd.
4. Frankensteins Braut. Ähnlich wie beim Zombie, die Haut fast weiß, schwarze Augenringe, und mindestens eine „Naht“ mit einschminken. „Tote“ Augen, aber auffällig geschminkte Lippen. In der Kleidung die „Fetzen“ betonen. Ein altes Hochzeitskleid, hübsch zerfetzt, wirkt wunder.
5. Teufelin. Möglichst keine fertigen Teufelskostüme mit „Schwänzen“ verwenden – sie sehen albern aus. Das „Teuflische“ in der Kleidung ausdrücken (Rot und Schwarz) oder Gesicht rot schminken (Lippen schwarz, Augen rot).
6. Hexe. Auf keinen Fall mit „Hexenhut“, sondern auffällig im Schwarz-Weiß-Kontrast schminken. Schwarze Perücke und alles, was noch dazugehört, aus der Goth-Szene, zum Beispiel ein keltisches Kreuz oder Amulette aus entsprechenden esoterischen Versandhäusern. Langes, schwarzes Kleid bis zum Boden – schwarze oder auffällig rote Fingernägel. Mittelalter-Schuhwerk oder Großmutters Schuhe machen sich ebenfalls gut.

Ähnliche Verkleidungen: Femme fatale, Schwarze Witwe, teuflische Nonne, eventuell auch Domina. Mehr Ideen (auch für Männer, Paare und Kinder) findest du auf „Freshideen“.