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Datenfehler - sorry

Verflixte Technik
Ich sag mal: Entschuldigung. Wegen eines Datenfehlers musste ich die Bewertungen/Statistiken auf den Stand von April zurückladen. Das ergibt keine großen Unterschiede für euch - aber vielleicht fielt es doch jemandem auf.

Für Mode-Freaks: Blazer und Dessous

Ihr müsst lange suchen, bevor ihr herausfinden könnt, was wirklich „geht“ und was „gar nicht geht“ unter der Formalkleidung fürs Büro - dem Blazer.

Eigentlich ist’s ja die Bluse. Aber weil der strenge Blazer durch den Kontrast mit den sinnlichen Dessous gewinnt, kann er eben auch anders getragen werden – vielleicht nicht gerade in einem Büro mit Publikumsverkehr, aber viellicht zu einem Date?

Was frau sicher oder vielleicht alles unter dem Blazer tragen könnte, sagt uns eine Modebloggerin. Und um es vorwegzunehmen: Fast alles geht – und nichts auch. Besonders chic, feminin und kontrastreich sind freilich Korseletts oder Spitzen-BHs unter dem „streng formalen“ Kleidungsstück. Wer eine etwas konservativere Variante sucht (vielleicht doch für das Büro?) findet diese in einem anderen Blog.


Und wem es jetzt zu heiß unter dem Blazer wird: Der Herbst kommt bestimmt.

Sugar Babys, Wahrheiten und Grauzonen im Dating-Bereich

Sugar Baby sein: Ein Traum? Eine Illusion? Oder einfach eine Geldsache?
Heute will ich euch ein bisschen Interna der Liebeszeitung verraten, nämlich, wie wir unsere Artikel finden. Und wie wir – trotz aller Sorgfalt, eben auch mal in die Honigtöpfchen verdeckter, oft gutgläubiger Beeinflusser (Influencer) fallen konnten.

Dabei will ich ich euch auch die beiden Artikel nennen, die am meisten Leser (oder Begucker) brachten.

Die Dating-Branche entdeckt „edle“ Sexkontakte

Der erste Artikel beschäftigte sich mit einem seit etwa 2010 aufkommendem Phänomen in der Dating-Branche: Sugar Babys und Sugar Daddys. Das Thema wurde damals von der Presse zu Anfang noch bewusst „flach gehalten“. Ausgangspunkt waren die hohen Kredite, die viele Studenten aufnehmen mussten, um ihre Studiengebühren zu zahlen. Um diese Schulden abzutragen oder überhaupt erst einmal zu vermeiden, stellten sich einige Studentinnen tatsächlich die Frage: Als Bedienung im Pub jobben, Strippen, Escort-Service oder Spendierhose? In einer Betrachtung kam dabei heraus, dass die „Spendierhose“, also der Sugar-Daddy, die bei Weitem bequemste und einträglichste Lösung sei. Ich schrieb damals darüber, ohne zu bemerken, wie fragwürdig die Quellen waren, sowohl in der Sache als auch in der „Höhe der Unterstützung“ die ein Sugar Baby zu erwarten hat.

Die Suche nach Gelegenheitssex und Geld-Beziehungen

Kurz zuvor war auch das „Casual Dating“ bekannt geworden, dass trotz des verschleiernden Namens eigentlich eine Bezeichnung für „Suche nach Gelegenheitssex“ ist. Meine Warnung wurde allerdings eher überlesen:

Tatsache ist, dass sich Frauen auf mehreren deutschen und internationalen Dating-Seiten gegen Bezahlung anbieten, die sich nicht als „Prostituierte“ kenntlich machen. Die Betreiber gehen manchmal mit der größtmöglichen Nonchalance darüber hinweg: ob Seitenspringerin, Goldgräberin, Gelegenheitshure oder Abzockerin: Eine Frau ist eine Frau, und Frauen braucht man, um das Geschäft aufrechterhalten zu können.

Ich würde diesen Satz heute ohne Änderungen noch einmal schreiben.

2015 waren wir kritischer mit Sugar Babys

Der zweite Beitrag ist von 2015, und er wurde anhand von etwas seriöseren Zeitungsberichten, Verlautbarungen und eigenen Recherchen sowie Insiderkenntnissen von Branchenkennern sorgfältig und kritisch gefasst. Als es darum ging, den Artikel in der Urform zu veröffentlichen, dachte ich: Nun ja, wir wollen die Sache der „Unterstützung“ nicht als völlig negativ darstellen – sie mag ja auch ihr Gutes haben.“ Wenn ein „Schürzenstipendium“ oder ein „Bratkartoffelverhältnis“ nicht allzu anrüchig war, warum sollte es dann die Finanzierung durch einen „Sugar Daddy“ sein? Also habe ich als verantwortlicher Redakteur relativiert:

Beide können zumindest behaupten, ein „ganz gewöhnliches Paar“ zu sein. So sehen das auch die Agenturen, die solche „schrägen“ Beziehungen vermitteln. Für sie ist alles eben nur „Dating“.


Also doch Prostitution? Niemand legt sich wirklich fest

Hier zeigt sich eine der Schwierigkeiten: Uns allen, Branchenkennern wie Branchenfremden, Bloggern und investigativen Journalisten, ist nicht möglich, den Graubereich der Prostitution in „Schwarz“ und „Weiß“ oder gar in ein Farbenspektrum aufzuteilen, ohne dass wir den Wahrheitsgehalt abwägen und bewerten. Selbst die Giganten der Presse, also große Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehstationen tun sich damit schwer. Wenn es um die Kernfrage geht, nämlich „Wann und wie wird geldliche Unterstützung von Personen zur Prostitution?“, dann müssen wir letztendlich passen. Zwar kann man die Frage nach den Gesetzen unterschiedlicher Länder in der einen oder anderen Weise beantworten, aber diese Methode schließt eine ethische Bewertung aus. (1)

Das heißt: Weder die Frage nach der Legalität noch nach der ethischen Perspektive kann uns Aufschluss darüber geben, ob es sich lediglich um ein „Dating besonderer Art“ oder um eine besondere Form der Prostitution handelt, wenn von Sugar Babys und ihren Unterstützern die Rede ist.

Selbst bedeutende Medien scheiterten bei der Wahrheitssuche

Wo hätten wir also damals (wie auch heute) „die Wahrheit“ gefunden? Wir hätten sie gar nicht gefunden, denn das haben längst andere versucht – mit größeren Möglichkeiten und sogar unter Einsatz von Undercover-Girls. Und obgleich dabei herauskam, dass dieses „Geschäft“ sehr mühevoll ist und der Einsatz oftmals höher als erwartet oder befürchtet war: So recht wollte niemand mit einer Beurteilung heraus. Es hieß nur, dass die „Sugar Babys“ ihre „Höhen und Tiefen“ durchlebten – die sie nach diesem Bericht offenbar daraus ableiten, ob sie einem einzigen Lover bequem 3000 GBP pro Woche aus der Tasche ziehen konnten oder um die „Belohnung“ geneppt wurden. Da ich keinen Zugriff auf die Dokumentation der BBC bekam, las ich einen Artikel darüber in der „SUN“. Er strotze nur so von Lob über die Verdienstmöglichkeiten und der leichten und lockeren Lebensart, die man bei dieser Art Tätigkeit hat (Zitat SUN):

Natürlich will ich mit ihm schlafen … ich genieße es und es macht mir Spaß“ Trotz des Sex und der Geldgeschenke glaubt Valentina, dass sie in einer Beziehung wie jeder anderen lebt. Sie besteht darauf, dass es nicht dasselbe ist, wie ein Escort-Girl oder eine Prostituierte zu sein.


Die Grauzonen werden nicht farbiger

Ich schreibe diesen Zusatz (der Beitrag der BBC datiert von von 2019), um zu zeigen, dass auch wesentlich mächtigere Medien etwa fünf Jahre später nicht zum Kern des Phänomens „Sugar Baby-Beziehungen“ vordringen konnten.

Und was sich daraus noch ergibt: Es gibt Grauzonen, die niemand der Beteiligten, also Dating-Seiten-Anbieter, Unterstützer oder „Unterstützung Suchende“, um es neutral zu formulieren, jemals einem Journalisten vorbehalt- und schnörkellos offenbaren würden.

(1) Der entsprechende Pressebericht war nicht wirklich eindeutig, weil nicht klar wurde, was eigentlich vom Gericht gerügt wurde. Es heiß nur, dass der Anbieter wegen "Anstiftung zur Prostitution" angeklagt wurde.
Bild: Teil einer Illustration von Becat

Das erste Date … wie gehst du es an?

Der Artikel "Das erste Date … wie gehst du es an?" richtet sich überwiegend an Männer - aber selbstverständlich ließe sich dieser Artikel auch auf Frauen "umschreiben".

Manche Männer zeigen beim ersten Date überraschend wenig Selbstvertrauen oder versuchen, ihre Nervosität zu überspielen. Hat ein Mann zum ersten Mal nach langen Jahren der Abstinenz wieder ein Date, so ist er zumeist unsicher, wie die Verabredung „ausgehen“ wird. Dabei ist es völlig gleich, ob man sich zur Lust für eine Nacht oder zum Aufbau einer Beziehung verabredet hat. Die Faustregel ist: Du kannst niemals sicher sein, ob genau das passiert, was du dir vorstellst. Schon deshalb gibt es keinen Grund, nervös zu sein.

Wie kannst du eine Frau wirklich beeindrucken?

Jemanden wirklich von Anfang an zu beeindrucken ist nichts schwer. Der „erste Eindruck“ ist meist wichtig, und er bestehlt aus drei Teilen:

1. Deine Erscheinung
2. Dein Auftreten
3. Deine Ansprache

Zum ersten Punkt solltest du etwas beitragen, wenn du kein „geborener Alphamann“ bist. Denn während nahezu alle Frauen ihre Erscheinung optimieren, bevor sie jemand treffen, tun es Männer oft nicht. Die Erscheinung besteht aus deinem Körper, deiner Kleidung sowie deinem Auftreten. Womit wir beim zweiten Punkt wären.


Das Auftreten ist sozusagen der Moment, indem sie DICH sieht oder als Partner erkennt. Dieses Auftreten sollte freundliches Selbstbewusstsein ausstrahlen. Wenn du dich nicht auskennst: Bleib einen Moment stehen, und blicke mit klarem Blick in die Runde. Die Ansprache (also die ersten Worte, die du an sie richtest) sollten freundlich sein – es ist der einzige Moment, in dem „Small Talk“ angebracht ist. Die meisten Frauen sind aufrichtig daran interessiert, deine Gedanken und Empfindungen kennenzulernen – aber nicht, sich Vorträge über dich anzuhören. Versuche, nach einigen einleitenden Sätzen über dich eine Frage an deine Partnerin zu richten, die sie nicht mit „Ja“, „nein“ oder einer anderen kurzen Antwort „abhaken“ lässt.

Bedenke, dass du bei jedem Date (auch bei den meisten sogenannten Casual Dates) eine ruhige, entspannte Atmosphäre erzeugen solltest, in der sich die Frau wohlfühlt. Sie wird dann ihrerseits dafür sorgen, dass du dich wohlfühlst.

Das wichtigste während des Dates

Sei auf alles gefasst – drauf, dass genau das herauskommt, was du zuvor dachtest, aber auch auf die beiden anderen Fälle, nämlich dass nichts oder etwas ganz anderes dabei herauskommt. Wenn du auf alles vorbereitet bist, aber nichts erwartest, kannst du nicht enttäuscht werden.

Ich kann dir versichern, dass die meisten Männer (und die meisten Frauen) von Dates enttäuscht waren, wie sie jemand anders (nämlich ihre Wunschvorstellung vom Partner) oder etwas anderes (nämlich ihre Vorstellung von diesem Date) erwartet hatten.

Die Erinnerung ist auch wichtig, wenn „nichts“ passiert

An ein gutes Essen in einer netten Atmosphäre und gute Gespräche erinnert sich jede Frau gerne, gleich, ob sie sich nun in dich verliebt, mit die ins Bett geht oder gar nichts weiter passiert. Sollte es „gar nichts“ sein: Frag nicht, ob dir das nützt oder nicht, sondern genieße einfach, jemandem einen schönen Abend geschenkt zu haben. Auch das kann sich für dich auszahlen.

Die Geheimformeln der erfolgreichen Partnersuche

Wer an Geheimwissen glaubt, hat einst auch an Liebeszauber geglaubt
Hast du sie schon gefunden, die „Geheimformel“ für die erfolgreiche Partnersuche?

Ich habe festgestellt, dass Küchen- und sonstige Psychologen das Wort „Geheimformel“ inzwischen vermeiden. Das ist eigentlich klar: Wenn die Formel im Internet stünde, wäre sie ja nicht mehr geheim. Also versucht man, das Wort „geheim“ zu vermeiden und andere „Formeln“ oder „Methoden“ zu propagieren.

Tipps sind völlig nutzlos - der Rest ist oft fragwürdig

Die meisten „Tipps“ sind angejahrte und ohnehin abgedroschene Kataloge von Verhaltensweisen, manche beinhalten Manipulationen und wieder andere nähren die Hoffnung, ein Seminar würde den Erfolg herbeirufen.

Wenn du alles gelesen hast, weißt du so viel wie zuvor. Entweder du hast gelesen, wie du dich „verstellen“ musst, oder dir wird gesagt, was du „vermeiden“ solltest. Der „harte Weg“ einer Veränderung wird selten beschrieben – der würde ja Zeit kosten – und das Eingeständnis, nicht perfekt zu sein. Und dieser ganz andere Weg, einfach auf Menschen zuzugehen und Gespräche zu beginnen, die zunächst nichts mit der „Suche nach dem richtigen Partner“ zu tun haben?

Warum der einfache Weg zum Erfolg führen kann

Dieser Weg erscheint vielen Partnersuchenden zu unwahrscheinlich. So etwas soll gehen? Und ist es etwa die gesuchte „Geheimformel“?

Was bedeutet eigentlich "Suchen"?

Ich kann euch versichern: Es ist eine ausgezeichnete Methode. Zur Suche (nicht nur zur Partnersuche) gehört dreierlei:

1. Die Absicht, etwas (oder jemanden) zu finden.
2. Dort zu suchen, wo auch etwas (jemand) zu finden ist.
3. Die Möglichkeit zu haben, es (jemanden) zu besichtigen.


Das alles ist schon mehr, als viele Partnersuchenden verwirklichen:

- Ihre Absicht ist oft, zu suchen, aber nicht zu finden. Ein Teil will weder suchen noch finden, sondern gesucht oder gefunden werden.
- Sie suchen an Orten, die leer gefegt oder aus anderen Gründen unattraktiv sind.
- Sie schauen, schreiben Menschen an, lassen sich hinhalten oder halten andere hin, aber sie treffen niemanden.

Die emotionale und pragmatische Erfolgsformel

Die Formel, um erfolgreich zu sein, ist hingegen einfach:

1. Sei dir sicher, dass du finden willst.
2. Gehe dort hin, wo es möglich ist.
3. Falls du virtuell (online) suchst – treffe die Menschen so schnell wie möglich.


Mag sein, dass die noch nicht „alles“ ist. Eine positive Grundeinstellung zu andren Menschen hilft, und sexueller Drang ist eher schlecht für die Partnersuche. Sich selbst selbst zu motivieren, ist sinnvoll – niemand sollte mit dem Gefühl, ohnehin zu versagen, auf ein Date gehen. Hohe „Ansprüche“ sind immer schlecht – Menschen entsprechen niemals den Ansprüchen anderer, sondern bestenfalls ihren eigenen.

Verschwende deine Zeit nicht in Warteschlangen

Der letzte Punkt einer „Geheimformel“ liegt (und das hättest du wahrscheinlich nicht erwartet) in der folgenden ökonomischen Betrachtung:

Suche das Beste, was du dir leisten kannst auf einem Partnermarkt, der nicht überlaufen ist. Versuche, in Nischen zu gehen, in denen die Männer (Frauen) nicht „Schlange stehen“. Vergeude deine Zeit nicht mit Selbstdarstellern und Blendern (männlich oder weiblich) sondern mit Menschen, die in Geist und Psyche noch Platz für andere haben.

Wenn dir diese Formel nicht als „geheim“ gilt, so hast du recht. Das Geheime daran ist, dass sie kaum jemand anwendet.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg mit der Essenz dieses Artikels.