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Der Fußkuss und die Sinnlichkeit der Zehen

Leckere Darbietung oder schrecklich frivol?
Sinnlich soll er nicht sein, der Fußkuss - weil er eine Ehrerbietung darstellt. Wo man ihn noch zelebriert, wird mit eben jenem Fußkuss demonstriert, dass man jemandem höchste Ehre erweist. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man heute noch Königen und Königinnen die Füße küsst. Doch ich hörte, dass es im Reich der Erotik genügend Fürstinnen gibt, die ihren Kunden die Gnade erweisen, ihre Füße küssen zu dürfen.

Gegen Tribut, ohne Frage. Und so erfuhr ich, dass manche Männer ganz besondere Vorlieben haben, und die Lockrufe klingen so ähnlich:

Meine nackten Füße sehnen sich danach, von deiner Zunge sinnlich verwöhnt zu werden, und ich mag besonders, wenn deine feuchte, gierige Zunge meine Zehen umspielt.

Na ja, ganz so poetisch ging’s dann nicht weiter. Für Geld wäre alles zu haben: zuerst mit Schuhen und Strümpfen, dann ohne, und wenn nackt, dann mit Duftnote nach Wahl.

Überhaupt schwankt die bevorzugte Duftnote zwischen dem Vanillegeruch fremdgepflegter, frisch abgeduschter Füße und dem Zersetzungsgeruch von Fußschweiß, für den es offenkundig auch Liebhaber gibt. Tief einatmen, Männer! Und Madame weist auch noch drauf hin, dass sich Zehen auch in diesem Zustand hervorragend ganzflächig ablecken lassen.

Ich hoffe, ihr habt nicht gerade gegessen, als ihr dies gelesen habt. Ich habe mich jedenfalls amüsiert.

Hinweis: Die Anzeigen respektive Beiträge in Blogs und Zeitschriften wurden textlich so verändert, dass sie sich nicht nachverfolgen lassen.

Schamhaar – lasse es sprießen und lebe billiger und besser

Mit Busch oder ohne Busch?

Schamhaare haben eine Funktion. Sie schützen, sie regulieren und sie sehen, wenn nicht gerade Wildwuchs angesagt ist, auch süß aus. Manchmal hört ihr, dass Schamhaare eigentlich nicht nötig sind, weil die Kleidung die Aufgaben übernimmt. Da stimmt nur zum Teil – schließlich tragen wir heute auch mal „nichts“ oder synthetische Stoffe rund um die Scham. Also tun wir’s wegen der Kerle, oder weshalb sonst? Doch auch die sind oft nicht so begeistert. Wer erst den Vorhang beiseiteschieben muss, um ein Geheimnis zu entdecken, hat viel mehr Freude als jemand, der sowieso gleich alles sieht. Oder etwa nicht? Und Schamhaar kann duften. Es gibt ja Shops, die Pheromone für Frauen anbieten. Warum so etwas kaufen, wenn das natürliche Schamhaar die Duftstoffe viel besser verteilen kann?

Na ja, ob sich viele von euch von diesem Argument überzeugen lassen? Vielleicht eher von den Kosten, von der Zeit, die du dazu brauchst oder von den Risiken, die das ständige Wachsen oder Rasieren mit sich bringt. Und wenn sie nachwachsen, die kleinen Härchen? Ist das nun wirklich so toll, dies Gefühl zu haben?

Sarah Marcantonio argumentiert gegen das Wegschnippeln, Wegrasieren und Wegwachsen von Schamhaar. Mag ja sein, dass es alle „falschen Blondinen“ noch aufwendiger finden, dass Schamhaar zu färben als es wegzuzaubern. Aber wir sind ja nicht alle falsche Blondinen oder falsche Rothaarige, oder?

Lies mal bei EM & LO, wenn du magst.