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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Die Woche - Zeigeist, Lust, Ethik und Masturbation

Anpassen, dem Zeitgeist folgen oder gegen den Unverstand rebellieren? Mal klar und klipp: Der Zeitgeist kann mir mal ... und zwar kreuzweise. Was die Blogger(innen) derzeit verzapfen, ist meist dürftig, kommerziell und weitgehend aus den Fingern genuckelt. Ich höre oft, das läge an dem bösen C-Wort, das alle nervt. Einige der Damen behaupten, dem Nervenzusammenbruch nahe zu sein, auch solche, die dies nicht NICHT schon seit Jahren behaupten. Das also ist die Grundsituation, wenn du heute dein Fernrohr auspackst, um Themen zu finden.

Na gut, wir haben wirklich versucht, etwas über diesen Halloween-Blödsinn zu schreiben. Ist Zeitgeist, OK. Und wir hätten wirklich gerne eine mit feuchten Kellern und heißen Pobacken geschrieben. Aber wie das so ist: Da fiel uns eben mal wieder nichts wirklich Druckbares ein. So wie allen andere auch.

Zur Reformation ethische Lust vom Pfarrer

Zum Reformationstag haben wir dann die Geschichte eines Pfarrers gefunden, der ethische Lust predigt - mit Shakespeare. Und um das Maß voll zu machen, haben wir am letzten Tag des Oktobers noch die Geschäftemacher bloßgestellt, die uns ständig damit vollabern, „50 Plus“ sei ein gültiges Etikett für Menschen.

Auf zum November! Kein Trübsinn für Niemanden! Und das alles trotz Lockdown, Todesfällen, Kanzlerinnenworten und den Appellen, denen wir von früh bis spät ausgeliefert sind.

Ethisch Zehen lutschen

Für die Mild-Perversen haben wir schnell mal nachgesehen, was Fräulein Dingsda so meint über die vielen Kinks, die sie schon ausprobiert hat - ethisch, versteht sich, also ohne Gefühlsregungen. Ach, das war es schon? Leck mir die Zehen, Baby!

Das Etiketten, Edelmenschen, ethisch korrekte Masturbation

Etiketten, Edelmenschen. Bravheit ... da war doch noch was zu sagen? Oh, immer mehr einsame Singles masturbieren. Und wir fanden wirklich eine Frau, die uns erklären wollte, wie man so etwas „ethisch korrekt“ macht. Nein, sie trägt keine Schutzhandschuhe dabei, so weit wir wissen. Sie trägt sie im Kopf.

Die ethisch inkorrekte Züchtigung

Eine unserer Lieblingsbloggerinnen hat einen Beitrag verfasst, wie sie .. nun ja, wie sie demnächst in pikanter Weise „vorgeführt“ werden sollte, was Ubi sofort veranlasst hat, in den Archiven zu kramen: Ach, Chef, Sekretärin, Rohrstock - welch ein Trio. und ein Dauerbrenner.

Die Liebe - ethisch, aber höchst eigenartig

Nach so viel Herz und Hoden wärmendem „Schmuddelkram“ musste dann der Chef ran, mal wieder richtig für Anstand sorgen - und die schillernde Welt der Liebe hervorbringen. Ist am nächsten Tag noch mal in sich gegangen, hat zwei oder drei Sätze geändert und sich entschuldigt - für eigentlich gar nichts.

Sein anderer Artikel vom Tage war dann auch nicht mehr so von Edelmut beseelt. Ist es gut, mit dem nagelneuen Datingpartner gleich in die Daunen zu gehen?

Eigentlich wollten wir den „anderen“ Artikel über die Liebe in einem kleinen, feinen Magazin unterbringen - aber dann haben wir uns doch für die „Liebeszeitung“ entschieden. Es geht darum, die Geschichte deiner Liebe(n) zu schreiben - für dich. Und ganz konkret darum: Wie würde das nächste Kapitel aussehen?

Das Thema „Gender“ passt auf die Liebe wie der Fisch auf den Frosch - gar nicht. Und doch muss es manchmal her, zum Beispiel, wenn Ideologen und Weltverbesserer auftauchen, die Minderheiten zu Idolen erheben wollen. Das wäre noch nicht mal schlimm - niemand muss sich die quietschenden Schuhe anziehen. Schlimm ist, dass sie damit niemandem einen Gefallen tun - am wenigsten jenen, die wirklich „Transsexuell“ sind. Und nein, die Liebeszeitung ist nicht „CIS-Normativ“ oder gar „Transphob“. Aber wir mögen nun mal keine Sektierer, die uns erklären wollen, was für uns alle „besser“ ist.

Marginalien

Neue Grafiken, neue Methoden der Bildgestaltung - wir haben keine Meisterfotografen, die uns ständig mit edlem Bildmaterial neuen Datums versorgen. Deshalb müssen wir sehen, wie wir mit Grafik zurechtkommen.