Skip to content
 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Die Zeit braucht mehr Liebe, aber keine Liebeszeitung mehr

Es gibt eine Zeit für alles – und die Zeit des App-Wahns für Liebende und Partnersuchende ist ganz offensichtlich vorbei. Kurz und bündig:

Die Liebeszeitung bleibt sichtbar, aber sie wird stillgelegt.


Alles das, was sich in den letzten Monaten zur Partnersuche lesen konnte, war bis auf wenige Ausnahmen ein ausgemachtes Dummgeschwätz. Dabei spielte nicht einmal eine Rolle, ob Redakteure, Psychologen oder die Branche hinter den Artikeln standen.

Es ist gegenwärtig sinnlos, gegen die geballte Meinungsmacht zu kämpfen

Ich weiß seit langer Zeit, dass die Redaktion der Liebeszeitung nicht mehr „dagegenhalten“ kann. Was ich und andere zu sagen hatten, war zu wahr, um schön zu klingen.

Inzwischen sind die modernen Sirenen als Influencer(innen) und KI-gestützte Meinungsmanipulatoren längst dabei, die Meinungsmacht (1) an sich zu reißen. Ich kann nicht erkennen, dass man ihnen wirksame Grenzen setzt.

Ich werde mich dann und wann noch einmal zu speziellen Themen melden – und das Blog bleibt auch noch bestehen.

Wer mich als Autor gerne hat, der kann gelegentlich beim aktuellen "sehpferd" vorbeischauen. Sehpferd-Seiten als modernes Blog gibt es übrigens schon seit dem 18. September 2003. also seit ungefähr 8.200 Tagen.

Hinweise:
Text geändert am 10.3.2026
(1) In The Instability of Truth, New York 2025

Small Talk - den Einstieg schaffen - und darüber hinausgehen

"Small Talk - den Einstieg schaffen - und darüber hinausgehen" ist ein Artikel über den Einstieg in ein Gespräch beim ersten Date.

„Small Talk“ ist gut, um ein Gespräch zu beginnen. Es führt aber selten zu irgendwelchen konkreten Ergebnissen.

Wie man es richtig macht in drei Schritten:

1. Neutrales Thema auswählen. Immer gut: „Wie bist du hierhergekommen?“ Oder „Hast du das Lokal (den Standort) leicht gefunden?“
2. Aktiv (aufmerksam) zuhören. Auf die Körpersprache des Partners / der Partnerin achten. Jeder Small Talk hat Punkte, die sich vertiefen lassen.
3. Vertiefende Frage stellen. Der Beruf oder die Ausbildung führen zu Themen der Zukunft, auch die Absichten und Wünsche. Hobbys und die „Lieblingsmusik“ sind eher Themen für weitere „Nichtigkeiten“, die den Small Talk unnötig verlängern.

Aus den „vertiefenden Fragen“ bekommst du alle Informationen, die du benötigst. Frage weiter mit „Wie war das, als …“ oder formuliere eine andere Frage aus dem Katalog der „W“-Fragen: „Was“, „wie“, „wann“, und „wo“. W-Fragen nennt man auch „offene Fragen“. Vermeide die Frage nach dem „Warum?“, es sei denn, sie wäre existenziell wichtig für dich.

Mach jetzt deine Pläne für den Neustart

Zeit für neue Erfahrungen ...
Nein, die Pandemie ist noch nicht vorbei. Aber wenn ihr Verschwinden deutlicher wird, ist es zu spät, Pläne zu machen.

Also beginne jetzt. Vielleicht hast du in der Pandemie gelernt, dich auf „das Wesentliche“ zu konzentrieren. Nun kannst du bald wieder hinausgehen und „das Wesentliche“ verwirklichen.

Weißt du schon, was „das Wesentliche“ für dich ist? Ist es Glück? Freude? Bewegung? Lust?

Mach einen Plan - JETZT

Wenn du es nicht weißt, dann beginne damit, dir eine Art „Masterplan“auszudenken. Es gibt durchaus Aktivitäten, die keine oder nur sehr wenige Kontakte mit anderen Menschen erfordern. Je weiter die Pandemie vergeht, umso mehr kannst du deine Aktivitäten auf „das Menschliche“ erweitern, zum Beispiel auf Kuschel- oder Sexbeziehungen.

Über 30? Zeit für eine Beziehung!

Falls du über 30 bist: Versuche, eine Beziehung zu beginnen. Mir fällt so oft auf, dass manche Frauen ein Drama daraus machen, wenn eine Beziehung misslingt. Es ist ein „Drama“ - es ist eine Erfahrung. Die meisten von uns haben solche Dramen als Jugendliche erlebt. Das gehört „irgendwie dazu“. Falls du diese Erfahrungen versäumt hast, kannst du sie nicht dadurch verhindern, dass du „überstreng“ mit deinen möglichen Partnerinnen oder Partnern bist. Versuch, die Dinge locker anzugehen und wirf deinen emotionalen Ballast ab.

Mal ehrlich, ihr da draußen: Was kann euch denn schlimmstenfalls passieren? Ein leichter Seelenschmerz? Eine erwachsene Person, so denke ich, sollte darauf vorbereitet sein, dass es passieren könnte.