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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Kleidung und Körpereinsatz, um Erfolg zu haben?

Jede Kleidung kann etwas bewirken, das nicht gewollt ist
Die weibliche Welt ist dreigeteilt. Ein recht überschaubarer Teil diskutiert darüber, wie er es wohl anstellen könnten, nicht ständig als Sexualobjekt angesehen zu werden. Ein weiterer, etwas größerer Teil ist vernarrt in die feminine Rolle und überlegt, wie er sich am besten als „Objekt der Begierde“ präsentieren kann. Der dritte Teil geht einfach in Boutiquen, Kauf- und Warenhäuser und sucht aus, was gefällt – mit Gedanken, die uns alle nichts angehen. Es reicht, wenn etwas „passt“ und es der jeweiligen Dame „steht“.

Kleidung – Mode, um sich zu gefallen oder Männern zu gefallen?

Bei vielen dieser Diskussionen spielt die Oberkleidung eine Rolle. Möglichst unauffällig kleiden? Brüste nicht zeigen, eventuell sogar reduzieren lassen? Keine kurzen Kleider oder Röcke, keine High Heels? Oder eben doch, weil sich „frau“ so kleiden soll, wie sie mag? Und was wäre, wenn hinter etwas offensiverer Kleidung doch eher der Wunsch stehen sollte, zu gefallen, vielleicht sogar aufzufallen? Und welche Frau würde noch erheblich weiter vorpreschen, um wirtschaftliche Erfolge sicherzustellen?

Die Kolumnistin Katie Jgln schreibt dazu:

… manche Frauen (entscheiden sich) dafür, sich zurückhaltend zu kleiden. Manche ziehen es vor, halb nackt herumzulaufen. Einige entscheiden sich dafür, zwischen den beiden Extremen zu bleiben. Wieder andere entscheiden sich dafür, ihren Körper zu benutzen, um Geld zu verdienen, Ruhm zu erlangen oder die soziale Leiter zu erklimmen.

Ist das nun nur eine Stellungnahme ohne Bewertung?

Trag doch, was du willst oder "trag, als was du erscheinen möchtest?"

In den üblichen, einschlägigen Magazinen und Foren ist diese Frage so gut wie beantwortet: Auffallen, aber nicht immer und überall. Kleiden, wie es gefällt, aber nicht wie die Frauen im Rotlichtdistrikt. Dabei gibt es je nach Anlass, Status und Region deutliche Unterschiede. Was in Budapest als „sexy“ angesehen wird, gilt möglicherweise in Hamburg bereits als „frivol“. Während die junge Mutter in Ungarns Hauptstadt mit High Heels, kurzem Rock und tiefem Ausschnitt den Kinderwagen schiebt, bemüht sich die Münchnerin vielleicht eher, ihren Status als Mutter ins rechte Licht zu rücken.

Ähnlich ist es bei den Dessous. Manche Frauen sorgen dafür, dass sie dann und wann in Erscheinung treten – nicht nur bei Dates. Und während ungarische Frauen durchaus auch mit Tops beobachtet werden können, die eher als Dessous gelten, wäre dies in Oldenburg möglicherweise „völlig unmöglich“.

Wer ist verantwortlich dafür, "den Körper" einzusetzen?

Für etwas Verwirrung mag der Nachsatz der bereits erwähnten Kolumnistin sorgen. Ist es also in Ordnung, wenn sich eine Frau entscheidet, „ihren Körper einzusetzen“, um zu Geld, Ruhm, Macht oder sozialem Ansehen zu kommen?

Wir bekommen eine überraschende Antwort, und sie ist mehrteilig.

Demnach ist es nicht angebracht, wütend auf die Frau zu sein, die ihren Körper benutzen, um im Leben voranzukommen. Wohl aber sei es angebracht, auf die Gesellschaft wütend zu sein, die dies zulässt. Denn das würde dazu führen, dass „Frauen entmenschlicht und mit Objekten verglichen“ würden, und nochmals wörtlich:

Sie sollten sich darüber ärgern, wie beschissen diese Welt ist, wenn Sie zufällig eine Frau sind, und nicht auf Frauen, die das manipulierte System zu ihrem Vorteil nutzen.

Die ganze Person inklusive Körper einsetzen?

Interessant dabei ist, dass diejenigen Frauen, die „ihren Körper“ (eigentlich aber „ihre ganze Person“) einsetzen, um mehr Erfolg als andere zu haben, die sehr bewusst tun. Manchmal haben sie Erfolg damit, manchmal nicht. Aber eines steht fest: Diejenigen, die Erfolg damit hatten, sprechen so gut wie nie darüber. Der Grund? Sie wollen nicht abgewertet werden in der Entscheidung, die sie getroffen haben, weil genau diese Entscheidung nach wie vor missbilligt wird.

Ob sie sich jemals „dessen schämen“? Mit dieser Frage lasse ich euch gerne allein. Wenn es euch betrifft, werdet ihr es wissen – und wenn es euch nicht betrifft, ist es auch nicht erwähnenswert.

Die verwendeten Zitate entstammen einem Artikel aus dem Verbund von "Medium" Bild: Unbekannter Autor, möglicherweise Plakatwerbung für Krankenschwestern.

Wann soll ich mich für eine(n) Partner(in) entscheiden?

Und wer soll es nun sein?
"Wie viele Dates soll man eigentlich eingehen, bevor man sich für jemanden entscheidet?"

Diese Frage wird oft gestellt - und sie ist eine dieser Fragen, die typisch sind für die „moderne Zeit“. Menschen aller Alztersklassen suchen heutzutage oft nicht nur Partner, sondern auch Orientierung. Und oftmals ist es noch wesentlich schwerer, den Kompass für die Partnersuche zu finden als die Partnerin/den Partner selbst.

Partnersuche ohne inneren Kompass

Wer ohne innere Kompass sucht, dem geht es wie einem Wanderer, der einfach losläuft, ohne eine Ziel zu haben. Das geht, wenn sie/er sehr neugierig und offen ist. Vor allem aber ist wichtig, genügend „Proviant“ dabei zu haben, also die Fähigkeit, mit dieser Form der Suche gut zu leben. Die Hoffnung ist, bei einem der Dates festzustellen, dass es für eine Beziehung reichen könnte.

Nach wie viel verschiedenen Dates also?

Meine Antwort: So viele Dates, bis es geklappt hat. Etwas Vorsicht ist angebracht, weil es sein könnte, dass du die Partnersuche mehr liebst als das Ziel, Partnerin oder Partner zu finden. Nach sechs bis zehn Dates unbedingt eine Pause einlegen, falls es bis dahin nicht geklappt hat.

Partnersuche mit festem Ziel

Partner(innen) „gezielt zu suchen“ ist eine Zeitströmung. Partnervermittler „online“ wie „offline“ unterstützen diese Idee aus Eigennutz, aber sie sich nicht die Verursacher des Trends. Die Ursache liegt darin, die eigenen Ziele sehr hoch zu setzen und sich selbst dabei (Pardon, liebe Leser/innen) völlig überbewerten. Das bedeutet meist: Die Partnersuche kostete viel Zeit, ist ernüchternd und zudem stressig. Welche Maßnahmen ihr dann treffen könnt, habe ich schon ein paar Dutzend Mal geschrieben.

Nach wie viel verschiedenen Dates also?

Nach sechs bis zehn Dates aufhören und eine andere Strategie wählen. Jedes zuständliche Date schadet dir, weil du ja den Erfolg suchst - und Misserfolge werfen dich zurück.

Partnersuche nach einfachen Regeln

Die einfachste Regel ist: Wenn dir jemand gefällt und du ihm/ihr auch, dann versuche, eine Beziehung einzugehen. Wenn du tolerant bist, den einen oder anderen Kompromiss eingehst und Mut hast, wirst du mit dieser Methode schnell Erfolg haben. Sie birgt ein gewisses Risiko, aber das gehört zu den „normalen Lebensrisiken“.

Nach wie vielen Dates klappt das?

Nach einem Date, wenn du Glück hast. Falls du eine Vorauswahl treffen kannst oder doch mehrere Dates eingehen willst: Nach drei bis fünf Dates hast du einen akzeptablen Partner gefunden.

Und nach wie vielen Dates soll ich mich festlegen?

Diese Antwort betrifft Dates mit derselben Person in Folge. Klare Antwort aus Erfahrungen von glücklichen Paaren: Nach dem ersten Treffen, an dem ihr einen ganzen Tag oder ein Wochenende miteinander verbringt. Also möglichst beim zweiten oder spätestens beim dritten Date.

Die Woche: Nester ohne Eier, Erfolg bei der Partnersuche und Teddybären

Montage sind bei uns immer heikel. Wenn nichts aus der Vorwoche übrig bleibt, über was sich zu schreiben lohnt, und wenn die „üblichen Nester“ leer sind oder bereits unbewohnt, dann ist es soweit. Langsam dringt der Geruch des Abgestandenen, der verdorbenen Reste an meine Nase. Ich hab das mal so aufgeschrieben, wie es ist.

Erfolgreiche Partnersuche - ganz einfach

Probleme mit der Partnersuche? Es gibt drei Möglichkeiten, damit umzugehen: (1) Dauerhafter mentaler Frust, und Masturbation als täglicher Ausgleich. (2) Die dahinterstehenden Probleme (wenn vorhanden) endlich zu lösen. (3) Die Anforderungen an andere Menschen anzupassen. Natürlich kannst du auch religiös werden oder einem Guru folgen, dich bis zum Sankt Nimmerleinstag „coachen“ lassen oder für die „passende“ Gesellschaft bezahlen. Rate mal, was auf Dauer mehr Erfolg verspricht … na?

Zur Seite springen - noch ein Thema?

Neulich wurde ich gefragt, ob ich „Seitensprünge“ nicht mal deutlicher hervorheben könnte, als „Liebe am Nachmittag“ oder als 5@7. Ja, kann ich. Und es gibt bei der Liebeszeitung keine „grundsätzlichen Bedenken“ gegen etwas, das in der Realität existiert. Allerdings ist das Thema „Seitensprung“ heute bereits Gegenstand jeder Publikumszeitschrift und vieler Kriminalfilme. Wenn euch so etwas also interessieren sollte … mehr Input, dann gibt es auch mehr Output.

Die Notwendigkeit, manchmal mit Teddybären zu reden

Die Frage, warum du über deine Dates zuvor mal mit deinem Teddybären reden solltest, ist gestern erst entstanden – obgleich sich der Teddybär schon lange durch „mein“ Internet kuschelt. Der Artikel ist mit Humor angelegt, beruht aber auf gesicherte Fakten. Bisher habe ich sie immer von Ronald D. Laing bezogen oder aus der Kommunikationstheorie. Nun helfen mir auch die Schriftsteller(innen) die Gespräche mit „Teddybären“ zu fördern.

Nein, ich bin nicht Meschugge geworden. Und übrigens: Das „sehpferd“ als ständiger Begleiter des eigenen Selbst ist stolze 20 Jahre alt geworden. Ich selbst bin allerdings schon etwas älter.

Lasst von euch hören, Leserinnen und Leser

Lasst von euch hören. Ich beantworte weiterhin Fragen, nur nicht telefonisch. Ihr könnt sie hier loswerden oder auf Quora.

Danke schön, dass ihr mich lest. Einen lustvollen ersten Mai trotz aller Hindernisse – und ein schönes Wochenende für euch.

Chancen bei der Partnersuche sinnvoll und einfach erhöhen

Nähe schafft Beziehungen - auch heute noch
Manche Artikel gefallen euch nicht, das weiß ich. Doch warum werden sie hier veröffentlicht? Weil es einerseits Dinge gibt, die ihr gerne hören würdet und anderseits solche, die auf Tatsachen und/oder Lebenserfahrung beruhen.

Dazwischen liegt das, was wir als unser eigenes Leben bezeichnen.

Einfache Fakten für mehr Erfolg

Heute versuche ich, euch mit einfachen, beweisbaren Fakten zu überzeugen. Es sind bereits „klassische“ Regeln des Kennenlernens. Sie sind einfach und sehr bekannt, und sie können jederzeit umgesetzt werden.

1. Nähe schafft Begegnungen, Wünsche, Beziehungen und Begierden.
2. Den räumlichen Radius der Suche auszuweiten schafft mehr Kandidaten.
3. Wenn du deinen „sozialen“ Status (Macht, Geld, Bildung, Einfluss) mit jemandem teilst, der weniger davon hat, hast du mehr Chancen.
4. Wenn du flexibel beim Alter des Partners bist, sind die Chancen in jedem Fall größer.
5. Wenn du zulässt, dass auch Beziehungen von kurzer Dauer sinnvoll für dich sein können, hast du mehr Variationen zur Gestaltung einer Beziehung.

Der wichtigste Satz für Lebensentscheidungen

Hinzu kommt, dass nahezu alle Menschen in allem, was sie tun mehr Erfolg haben, wenn sie den Satz „Warum eigentlich nicht?“ zu ihrem Motto erheben würden.

Nun sag nicht: „Die Pandemie hindert mich.“ Wenn du auf diesen Zug aufspringst, wird dich morgen etwas anderes hindern.

Nun hast du gelesen, wie einfach alles ist. Und warum ist es für DICH so schwer?

Bild: Werbung für Werke von Morgan Robertson durch einen"Lesezirkel"

Von Schlampen und wertvollen Frauen

Egal, wie klug sie ist - sie gilt als Schlampe, wenn sie erotische Vorzüge hat


Zu Anfang schreibe ich einfach mal einen Satz auf: Er kann aus der Kunst, dem Handwerk oder einem anderen Bereich stammen – und jeder wird ihm zustimmen:

Ich kann wunderschöne Dinge tun – und jeder hätte sie gerne von mir erworben.

Sagt dies eine zeitgenössische Bestseller-Autorin, dann lobt man sie nicht so sehr anhand der vielen „schönen“ Dinge, die sie tat und kaum anhand ihrer Bereicherung der deutschen Sprache. Sondern sehr wahrscheinlich anhand ihrer Auflage, die oft zu phänomenalen Einkünften führt. Dabei macht es nichts, wenn der Zuckerguss aus den Seiten hervorquillt, wie Spermafontänen in pornografischen Filmen. Gelobt sei, was Tränen hervorruft.

Sollte eine Frau denselben Satz über ihre Liebeskünste oder ihre strenge Dominanz sagen, so wenden wir uns ab – zumeist empört. „Liebeskünste?“ Was ist denn das? Normalerweise wird diese Frau auch nicht anhand ihrer Einkünfte oder ihres Erfolgs am Markt der Liebe gemessen. Sie ist bereist abgewertet, wenn sie entdeckt, dass sie es einem Mann „besonders schön macht“.

Macht’s der Handwerker mit Herz und Hand, Lust und Verstand, so loben wir ihn. Macht’s die lustfähige Frau ebenso, unabhängig davon, ob sie Lust schenkt oder vermarktet, so nennen wir sie eine Schlampe.

Eigentlich darf man das nicht einmal denken, geschweige denn schreiben. Das Herz (nicht das richtige Herz), sondern Amors verkitschtes Herzchen ist „für die Liebe“ zuständig, die Brust, um den Säugling zu nähren und der Unterleib, um die Ausscheidungen abzuleiten.

Und weil das alles so ist, gelten Frauen mit verheißungsvollen Stimmen, sinnlichen Mündern oder sanften Händen eben nur dann etwas, wenn sie in „systemrelevanten Berufen“ arbeiten.

Gramse bleibt Gramse - jetzt noch schärfer und ungerechter.
Bild: Historische Fotografie aus einem Männermagazin