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Der Fußkuss und die Sinnlichkeit der Zehen

Leckere Darbietung oder schrecklich frivol?
Sinnlich soll er nicht sein, der Fußkuss - weil er eine Ehrerbietung darstellt. Wo man ihn noch zelebriert, wird mit eben jenem Fußkuss demonstriert, dass man jemandem höchste Ehre erweist. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man heute noch Königen und Königinnen die Füße küsst. Doch ich hörte, dass es im Reich der Erotik genügend Fürstinnen gibt, die ihren Kunden die Gnade erweisen, ihre Füße küssen zu dürfen.

Gegen Tribut, ohne Frage. Und so erfuhr ich, dass manche Männer ganz besondere Vorlieben haben, und die Lockrufe klingen so ähnlich:

Meine nackten Füße sehnen sich danach, von deiner Zunge sinnlich verwöhnt zu werden, und ich mag besonders, wenn deine feuchte, gierige Zunge meine Zehen umspielt.

Na ja, ganz so poetisch ging’s dann nicht weiter. Für Geld wäre alles zu haben: zuerst mit Schuhen und Strümpfen, dann ohne, und wenn nackt, dann mit Duftnote nach Wahl.

Überhaupt schwankt die bevorzugte Duftnote zwischen dem Vanillegeruch fremdgepflegter, frisch abgeduschter Füße und dem Zersetzungsgeruch von Fußschweiß, für den es offenkundig auch Liebhaber gibt. Tief einatmen, Männer! Und Madame weist auch noch drauf hin, dass sich Zehen auch in diesem Zustand hervorragend ganzflächig ablecken lassen.

Ich hoffe, ihr habt nicht gerade gegessen, als ihr dies gelesen habt. Ich habe mich jedenfalls amüsiert.

Hinweis: Die Anzeigen respektive Beiträge in Blogs und Zeitschriften wurden textlich so verändert, dass sie sich nicht nachverfolgen lassen.

Liebe und Fußball: wenn die Hand aus dem Spiel kommt

Bei manchem Spiel ist eher das Längsgewölbe gefragt als der Rist


Das Geniale an jedem Liebespiel, sei es solo oder im Team, besteht darin, jederzeit die Hand zu Hilfe zu nehmen. Übrigens ist das auch das Geniale am gewöhnlichen, regelfreien Ballspiel. Nicht jedoch in einer einer seiner absurdesten Spielarten: dem Fußballspiel. Wie ich hörte, darf man den Kopf notfalls benutzen, aber nicht zum Denken, sondern, um den Ball damit zu lenken. Etwas Ähnliches ist ja durchaus auch in der Liebe möglich. “To give head“ ist eine vornehme Umschreibung für den Kontakt des Kopfes (Vorderseite, größte Öffnung) mit dem Bereich, den es zu bespielen gilt. Wer sagt, dass da nicht auch „Kopfarbeit“ geleistet wird?

Wir hören aus berufenem Munde, die halbrund gewölbte Fläche der Hand eigne sich „eigentlich besser ... als der nach oben gewölbte Rist des Fußes“ zur Ballführung.


Wenn die Hand aus dem Spiel genommen wird

Doch, was ist mit dem „Geniestreich, die Hand aus dem Spiel zu nehmen“ und alles den Füßen zu überlassen? Nein, in der Liebe ist es nicht der nach oben gewölbte Rist, der nun gefragt ist. Vielmehr ist es das sogenannte Längsgewölbe, das nun in den Fokus rückt, solange wir von Liebkosungen reden und solange der Fuß unbekleidet (in vulgo: nackt) ist. Mit dem Längsgewölbe ist e nicht ganz so einfach, das Spiel lustvoll zu vollziehen, doch gibt es dafür zahlreiche Liebhaber. Na also.

Mit unbekleideten Füßen oder mit festen Schuhen?

Zu bedenken wäre noch, dass der Fuß nun ja bei dem nämlichen Spiel, also Fußball, nicht unbekleidet ist. Entsprechend gibt es auch beim Liebespiel durchaus Connaisseure, die dem beschuhten Fuß mehr zuneigen als dem nackten Gegenstück. Das Spiel wird dadurch farbenfroher, doch werden gewisse Regeln durchbrochen, weshalb man dergleichen Ergebnisse (zum Beispiel in manchen Suchmaschinen) unterdrückt.

Mehr Körperkontakte, und dennoch weniger Verletzungsgefahr

Die Gemeinsamkeiten zwischen dem Liebespiel und dem Fußballspiel sind – ich gebe es zu – durchaus begrenzt. Die Körperkontakte beim Fußball fallen weniger intensiv aus, und vor allem gibt es dort wesentlich mehr Mitspieler, was bei Liebespielen zumeist unerwünscht ist. Auch die Dauer der jeweiligen Spiele ist durchaus begrenzt, jedoch haben Spiele mit einer Länge von 90 Minuten mehr Reiz als solche von fünf bis 15 Minuten.

Eintrittskarten bei Amateuren sind im Liebesspiel größtenteils kostenlos, bei professionellen Spielern und Spielerinnen müssen Sie mit Eintrittspreisen von 50 bis 500 Euro rechnen, je nachdem, wie spannend das Spiel werden soll.

Übrigens: Je mehr Handspiel erlaubt ist, umso preisgünstiger wird die Sache.