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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Die Woche – sinnvolle Gespräche beim Date und der Vorteil, Geber(in) zu werden

Wer fragt, führt das Gespräch – ob beim ersten Date oder sonst wo auf dieser Erde. Und weil das so ist, sollten wir alle Kommunikation lernen, insbesondere die Frage- und Zuhörtechniken. Tu das jemand von euch? Na?

Sieht man sich die Realität der bei „erste Dates“ geführten Gespräche an, so gehen meine Zehennägel nach oben, denn das, was da stattfindet, ist oft keine Kommunikation. Nein, liebe Erst-Dater – ihr versteht euch noch lange nicht, wenn ihr zufälligerweise die gleiche Musikrichtung hört.

Der oder die andere will wissen: „Wer bist du und was willst du von der Welt?“

Diese Frage sollte im Mittelpunkt stehen, aber das ist selten der Fall.


Gespräche ohne Sinn - gequatsche, Hohlbegriffe und Fragekataloge

Da kann man sich den Mund fusselig reden: Immer wieder benutzen die Erst-Dater die falschen Mittel, also Themen, über die sich leicht und locker „quatschen“ lässt,die aber nichts über die Person aussagen. Oder Hohlbegriffe wie „Familienmensch“ – und dazu erkläre ich mal: die Familie, aus der du kommst, wird meistens ganz anders sein als die Familie, die du gründest. Das zumindest solltest du wissen. Und vor ich aufhöre, zu lästern - ich habe noch nicht einmal die dümmsten aller „Kommunikationshilfen“ erwähnt: Fragenkataloge aus den Müllbergen des Internets.

Tu etwas für dich - dann tust du etwas für die Zukunft

Nein, ich bin nicht auf Krawall gebürstet. Im Gegenteil – euer Glück liegt mir am Herzen. Und was ihr heute tut oder unterlasst, bestimmt das Leben der Menschen in eurer Umgebung, in eurer Stadt und eurem Land. Aus diesem Grund habe ich auch meine Webseite Nehmen oder Geben ins Leben gerufen. Denkt neu nach – werft den Ballast ab, der euch hindert, einen eigenen Weg zu gehen. Klingt wie ein Appell? Es ist einer.

Werde Geber - und denke selber

Dabei bleibt es nicht – Appelle sind heute weitgehend unwirksam. Also biete ich ausführliche Hilfen an, wie du aus deiner Nehmerrolle entkommen kannst und zu den „Gebern“ überwechseln.

Zurück zu den Vergangenheitswerten - die neue konservative Masche

Konservative Kräfte versuchen derzeit, eine Art „Erneuerung“ in euch aufzubauen – hin zu den „alten Werten“, die als „neue Datingtrends“ vermarktet werden. Diese Bewegung zieht sich durch alte Medien, neue Medien, beseelt manche „Geisteswissenschafter“ und durchdringt sogar die PR der „Dating-Anbieter“.

Das andere Denken - das Leben findet jetzt statt

Wie gut, dass es andere Meinungen gibt, andere Trends und andere Denkweisen. Eine fanden wir tatsächlich in der „TAZ“, und dazu haben wir noch einige Gedanken beigetragen. Hallo, liebe Mitmenschen ab 40: Genüsslich „Sex zu haben“ macht euch nicht zu schlechten Menschen. Das ist nicht einmal neu - neu daran ist, dass es jemand zugibt.

Hilft Satire noch?

Manchmal soll die Satire ja noch helfen – zum Beispiel, wenn behauptet wird, dass heute „Blümchensex“ ist, was gestern noch „Hardcore“ war. Gramse hat es versucht – dazu haben wir ihn ja.

Etwas Lustiges gab es auch: ein Theaterstück über „Dating“- auf Niederdeutsch.

Die Liebeszeitung - der Blick nach vorn

Unsere Redaktion hat weiterhin die Nase an den Graswurzeln, schreibt über das „Hier und Jetzt“ der Liebe und denkt weiterhin vorwärts, statt die Vergangenheit zu verherrlichen.

Erlaubt ihr mir einen nächsten Satz? Die meisten von euch (so hoffe ich doch) haben noch wesentlich mehr Zukunft als Vergangenheit in ihrem Leben. Diese Zukunft beginnt jetzt, und du wirst in ihr Leben.

In diesem Sinne ... ein unbeschwertes Wochenende.

Wie weise Menschen Glück verschenken, ohne Könige zu sein

Ein "klassischer" König zum Dreikönigstag
Die Zeit vergeht – und alle Jahre wieder tauschen sie auf, die „Heiligen Drei Könige“. Klar wisst ihr Schlaumeier und Schlaumeierinnen längst, dass sie weder heilig, noch drei, noch Könige waren. Aber in Zeiten von Fake News und der Umwandlung von Fakten in Märchen nehmen wir das kaum noch wahr. Und dann stehen sie da, an der Krippe, neben den Hirten von den Feldern und allerlei Haustieren.

Also dann – da sind sie wieder. In manchen Gegenden, das weiß ich wohl, tun sie Gutes. Sie sind sozusagen (immer noch) die Sendboten des uneigennützigen Schenkens. Selbst wenn sie in albernen königlichen Gewändern, mit Kupferkrönchen und in weißer oder brauner Hautfarbe auftreten, sind sie wichtig und wertvoll.

Großzügig die eigenen Gaben anbieten

Das hat einen einfachen Grund. Diese Menschen erinnern uns daran, dass wir wertvolle Gaben, vor allem aber Gedanken und Gefühle großzügig verschenken sollten. Weil wir damit Freude machen oder einfach neue Impulse in die Welt bringen. Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden, doch bleibt die Hoffnung, noch irgendwo einen Menschen zu erreichen.

Das ist sehr altmodisch, aber nicht konservativ. Denn wer absichtslos schenkt, zum Beispiel, indem er jemandem zuhört, der tut der Welt einen hervorragenden Dienst.

Wir müssten eigentlich ... Ja, eigentlich.

Selbstlose Geber als Stützen der Gesellschaft

Ich sage es mal anders: Wir benötigen selbstlose Geber, Menschen, die einfach präsent sind, wenn sie benötigt werden und dabei ihre Ressourcen unter Kontrolle haben. Auf der anderen Seite benötigen wir weniger selbstherrliche Heilsbringer.

Auch ein Grund, um an die weisen Männer aus dem Orient zu denken, die in auffälligen Gewändern wertvolle Geschenke verteilt haben, ohne einen Dank dafür zu erwarten.

Bild: Nach einem Foto aus dem Liebesverlag Archiv. Aufnahme © 2002 by Liebesverlag.de, Darstellung hier © 2026.

Woher kommt der Dating-Frust wirklich?

Keine gute Werbung für Singles
Woher kommt der Dating-Frust wirklich? Oder: Warum zu viele Singles „Nehmer“ sind und „Geber“ rar werden. Dies ist ein neuer Beitrag, der deutlich vom Mainstream-Gerede über Dating-Frust abweicht.

Dating ab 30 - zu viele Nehmer(innen) - zu wenig Geber(innen)

Das Geheimnis hinter den heutigen Dating-Problemen kann ich euch leider nicht vollständig lüften. Aber so viel kann ich verbindlich sagen: Am Markt der „Singles“ über 30 gibt es viel zu viele „Nehmer“ und viel zu wenig „Geber“.

Woran das liegt, ist auch klar: Die großzügigen Geber, also jene, die für das jeweils andere Geschlecht attraktiv wirken, sind schnell vom Partnermarkt verschwunden. Sie haben längst jemanden mit ihren „Gaben“ verlockt, sei es nun Verlässlichkeit, soziale Sicherheit, emotionale Stabilität oder einfach nur körperliche Schönheit. Nach wie vor spielt auch eine Rolle, außergewöhnlich guten Sex oder andere sinnliche Eigenschaften anzubieten.

Sind Single-Nehmer(innen) ab 30 fast chancenlos?


Warum sollte ich "geben"?

Schon haben wir einen wunden Punkt getroffen: „Was, ich soll nur geben?“, schreien nun dir ersten. Nein, sollst du nicht. Aber Geber sind Menschen, die ihre guten Eigenschaften einsetzen – ohne auf sofortigen Gewinn zu hoffen. Nehmer hingegen denken zuerst daran, etwas zu bekommen, und dies auch dann, wenn sie behaupten, etwas „Schönes“ zu haben, was sie später geben werden.

Gewinn wollen alle - doch niemand will Flitterkram tauschen

Machen wir uns bitte nichts vor: Sowohl „Nehmer“ wie auch „Geber“ hoffen auf einen gewissen „Gewinn“ aus der Beziehung. Aber „Nehmer“ glauben nur allzu oft, sie könnten ein bisschen Flitterkram gegen bleibende Werte tauschen.

Langfristig haben zwei Gruppen Vorteile: Konsequente Nehmer(innen), die klug und befähigt sind, die Geber(innen) an sich zu binden. Und Geber(innen), die sich ein bisschen Zeit lassen, aber gerne und reichlich geben.

Der Markt zwischen 29 und 34 - ein Gebermarkt

Wer zwischen etwa 29 und 34 Jahre alt ist, gerät in einen Markt, den die „Geber(innen)“ dominieren. Sie können wählen, und die Nehmer(innen) müssen sich damit abfinden, egal, welche Wunschvorstellungen sie haben. Vor allem aber sinken die Chancen der Nehmer(innen) noch einen erheblichen emotionalen oder sozialen Gewinn mitzunehmen.

Das ärgert die Nehmer(innen) und sie beginnen, nach Schuldigen zu suchen … nur nicht bei sich selbst. Das kennen wir zur Genüge, nicht wahr?

Letztlich könnte dies der Grund für das überall diskutierte Phänomen des „Dating-Frusts“ sein.

Nähere Erläuterungen (für das Berufsleben und die Karriere) bei NZZ-jobs.
Für Beziehungen und „Geber(innen)“ gibt es kaum ein andere Quelle als sehpferd.de.