Skip to content
 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Das einfache Prinzip – gute Partner(innen) sind schnell weg

Wenn eine Ware bekannt für ihre ausgezeichnete Qualität ist, dann ist sie normalerweise teuer, manchmal auch knapp. Die Waren, die nicht ganz so begehrt sind, mögen ebenfalls ausgezeichnete Qualitäten besitzen, kosten aber deutlich weniger.

Tatsache ist, dass wir bei der Partnerwahl zu oft danach suchen, eine ausgezeichnete Qualität zu erwerben. Sie soll strahlende Schönheit, ungebrochene Gesundheit, überdurchschnittliche Körperkraft und ein gehobenes Einkommen besitzen. Wir erkundigen uns, aus welchem „Stall“ sie kommt, welche Bildung sie besitzt und ob sie sich eine Familie wünscht.

Natürlich sind das alles nur Illusionen, was sonst?

Irgendwann wachen wir auf, reiben uns die Augen und finden uns auf einem Marktplatz wieder. Und wir sehen: Entweder sind die besten Exemplare dort nicht vorhanden, weil sie schon „weg“ sind. Oder sie haben sehr genau Vorstellungen, wie sie leben wollen – und wir wissen, dass wir dieses Leben nicht mitmachen wollen.

Je scheller du läufst, umso mehr verschwindet das Ziel der Parterschaft

Nun ist es soweit: Entweder wir gehen Kompromisse ein oder wir rasen weiter auf ein Ziel los, das immer weiter entschwindet, je schneller wir es zu erreichen versuchen.

Von den professionellen Märchenerzählern werden wir hören, dass es selbstverständlich dennoch klappen kann. Allerdings müssen wir vorher ihre Kurse buchen oder irgendeinen Dienst abonnieren. Und es gibt ganz sicher ein Beispiel, das sie dafür bei der Hand haben.

Diese Beispiele gibt es. Die Menschen die „dennoch“ Erfolg hatten, haben etwas anders gemacht als all die anderen, die den Ratschlägen nachgelaufen sind und „Wundermittel“ erprobt haben.

Lauft nicht den Massen nach - geht ihnen entgegen

Ich habe früher einmal geschrieben: „Ihr findet keinen Partner, wenn ihr in die Richtung lauft, in die alle laufen.“ Und die Begründung ist ganz einfach: Sobald ihr den Menschen entgegenlauft, sehen sie euch – und ihr seht sie.
Irgendwann wir eine Entscheidung fällig. Ich empfehle, darauf vorbereitet zu sein.

Neulich sagten zwei Suchende zueinander: „Ich würde niemals meinen Wohnort verlassen, um eine Partnerschaft zu beginnen.“

In diesem Moment habe ich gedacht: „Was, nicht einmal das?“

Die Woche - feminine Männer, Erniedrigungen, Gurus sowie Sinn und Leichtsinn

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – und die Schneekugel. Was das bedeutet? Wie immer gar nichts. Sie wird aus dem Repertoire der Frauenzeitschriften Jahr für Jahr neu belebt als glitzernder Effekt, um die Partnerin „über die Festtage“ zu sichern. Danach wird sie wieder in die Realität zurückgeworfen – „mit gebrochenem Herzen“.

Feminine Männer und ihre Angst

Werden Männer femininer? Wollen sie das? Dürfen sie das eigentlich? Die Kuriosität daran: Frauen leben ganz selbstverständlich ihre weiblichen Anteile weiterhin, auch wenn sie sich maskulin darstellen. Männer hingegen schämen sich oft, ihre weiblichen Neigungen zu zeigen, weil sie sich fürchten, dass ihnen das „Hetero-Etikett“ aberkannt wird.

Auf der Bühne der Erniedrigung

Ob die Psyche gepeitscht wird oder das Gesäß – die Erniedrigung ist für einige Menschen eine Flucht aus der Alltagsrolle. Warum man dazu eine Bühne braucht, und wozu sinnliche Züchtigungen von Erwachsenen möglicherweise beitragen, behandelt unser Artikel.

Wagnisse und leichter Sinn

Eigentlich sollte ein ganzer Themenkomplex daraus werden: Etwas wagen, sich auf etwas einzulassen, etwas positiv sehen. Gereicht hat es diese Woche allerdings nur zu einem kurzen Beitrag: „Sich einlassen ist kein Leichtsinn“. Bewusste, zeitlich begrenzte Hingabe an eine Person übrigens auch nicht.

Lucia - reden wir mal von etwas Gutem

Das Luciafest musste noch mal erwähnt werden – schön sein, Gutes tun und ins Bild der geweihten Nächte zu passen, das gelingt in Schweden. Und wenn Traditionen dazu dienen können - warum eigentlich nicht?

Weniger Prediger, Gurus und Erklärbären, bitte ...

Hallo noch mal – braucht ihr Gurus, Prediger neuer Weisheiten, marktschreierische Soziologen, plumpe Erklärbären (und -bärinnen) aus dem vorigen Jahrhundert? Ich nicht. Die heutigen Autoritäten müssen schon Beweise abliefern, wenn sie weiterhin zählen wollen. Und dazu reicht nicht, mal irgendetwas studiert zu haben, sondern es wird nötig, wirklich etwas darüber zu wissen.

Schöne Adventszeit für euch - es geht auch ohne Triefaugen

Schön und gut – ich bin nicht vorweihnachtlich eingestimmt, obgleich es um mich herum summt und brummt.

Und gerade deswegen wünsche ich euch eine schöne Adventszeit und jede Menge sinnlicher Erlebnisse wegen (oder trotz) der vielen rührseligen Emotionen, mit denen wir gerade dichtgepflastert werden.

Was zählt, sind echte Gefühle und wundervolle, unerwartete Erlebnisse, die uns glücklich machen. Oder etwa nicht?

Die Woche: bedingungslose Liebe, Pornografie und Gurus

Diese Woche wurde ich noch einmal mit den Vorstellungen mancher Webseiten-Betreiber von „Zusammenarbeit“ konfrontiert. Ich weiß, was das bedeutet: Ich habe jahrelang mit zwei Unternehmen zusammengearbeitet, die dies ernst nahmen. Sie hatten wahrscheinlich mehr Nutzen davon als ich – aber das Angebot war seriös. was ich jetzt bekomme ist - reden wir nicht darüber.

Die Lügen und die Wahrheit über sexuelle Marktwerte

Als ich in einem Artikel vom „Sexuellen Marktwert“ las, dachte ich tatsächlich, dass Menschen mit Verstand wissen wollten, welche Bedeutung das sexuelle Bewusstsein für den „Partnermarkt“ hat. Das ist immerhin interessant – aber das Wort „SMV“ (Sexual Market Value) bedeutet – gar nichts. Es ist einer diese lachhaften Begriffe, die aus der PUA-Sprache abgeleitet wurden.

Bedingungslose Liebe - Jargon der Edelmenschen und Tor zum Betrug

Ein anderer Mythos ist die „bedingungslose Liebe“. Sie ist sozusagen dem „Edelmenschenbild“ entlehnt, wonach Liebe freizügig gegeben werden muss, wenn sie „echt“ sein soll. Und um das noch mal klarzustellen: Freizügig Liebe zu schenken, steht jedem offen, der genug Potenzial dazu hat. „Bedingungslos“ zu lieben heißt aber, sich selbst zu beschränken, um die Forderungen anderer zu erfüllen. Und was ich von Esoterik und populistisch agierenden Gurus halte, dürfte meinen Leserinnen und Lesern nicht fremd sein.

Die etwas anderen Lüste

Apropos Leser(innen): Ein Teil liest mich, weil ich etwas über Menschen weiß, ein anderer Teil, weil hier viel über „die etwas anderen Lüste steht. Über diese Lüste findet ihr jetzt einen Artikel, der grob umreißt, warum die Lust nicht dort endet, wo die konservative Moral ihre Pflöcke eingeschlagen hat.

Pornografie - was ist das eigentlich?

Möglicherweise langweile ich viele von euch, wenn die Liebeszeitung die Frage stellt, was Pornografie ist – und vor allem, was sie nicht ist. Der Artikel blendet das 20. Jahrhundert weitgehend aus. Aber sicher ist: Auch in der Bewertung der lustvollen Darstellungen ändert sich ständig etwas.

Marginalien

Na, diesmal nichts über „Dating“, nichts über Partnersuche oder so? Nö, eher nicht. Partnersuche ist, wenn man sich bemüht. Wer sich nicht bemüht, findet auch keinen Partner. Das ist die Essenz aus vielen Hundert Betrachtungen seriöser Art.

Das Wochenende naht schon wieder, und ich bin derzeit etwas „fremdbeschäftigt“, sodass die Zeit verraucht wie im Fluge.

Dennoch bin ich über E-Mai ansprechbar. Immer und jederzeit

Gehe nicht dahin, wo dir das Heil versprochen wird

Derzeit versuche ich, gegen Missinformation, Fehlinformation und offenkundige Geschäftemacherei durch Psycho-Gurus jeder Couleur zu kämpfen. Alle haben etwas gemeinsam: Sie haben ein paar uralte Lumpen aus dem Keller geholt, teils mit Ursprüngen in der Psychologie, teils aus der „Aufbruchbewegung“ der 1920er Jahre, teils aber auch aus den 1950ern und der Zeit des Psycho-Booms. Manchmal ist es es auch ein Esoterik-Mix, der da vermarktet wird. Und weil die Liebe ein schwer erreichbares Gut ist, fischen sie natürlich auch stark in den dunklen Gewässern der von Liebe enttäuschten.

Ein bisschen wahr und warum alles so eingängig klingt

Mir kommt das immer so vor, als wäre ich gerade bei einer „Erweckungsbewegung“ gelandet, wo nach Dr. Eisenbarths Methode die Lahmen wieder sehen können und die Blinden wieder gehen. Jeder, der die zugehörigen Erfolgsrezepte unkritisch liest, wird ein „Körnchen Wahrheit“ darin finden – vor allem, weil er diese Sprüche schon mal irgendwo gehört hat. Und das ist kein Wunder, denn alle klingen ähnlich, und alle sind „ein bisschen wahr“ … aber nur, wenn …

Es ist ja alles so einfach ...

Man kann es so sagen: Alles, was sich nur schwer erreichen lässt, wird von den falschen Gurus als „einfach“ eingestuft: Karriere, Macht, Vermögen, Liebeserfolg, Zufriedenheit. Warum DU es noch nicht erreicht hast, liegt immer an zweierlei. Entweder du gehst den falschen Weg, weil du die Zauberformel noch nicht kennst, die der Guru dir verkaufen will, oder du bist nicht konsequent genug, den einmal eingeschlagenen Weg zu gehen.

„Teile deine Zeit besser ein, und du gewinnst die Freiheit“, „du musst nur den Flaschenhals finden, dann läuft alles wie von selbst“ sind noch moderate Sprüche. Sie können sogar zutreffen - vorausgesetzt, du bist schlecht organisiert oder da existiert tatsächlich ein Flaschenhals.

Hokus, Pokus, Fidibus - und das Leben ist wie neu

Das weitaus Meiste ist reiner Hokuspokus: Man kann sich Eigenschaften nicht in kürzester Zeit nachhaltig antrainieren und sie in ein ganz gewöhnliches Leben integrieren. Und kaum jemand ist sich bewusst, dass er sein gesamtes Leben verändern müsste, um in den Genuss der Vorteile zu kommen, die Gurus versprechen.

Die Wirklichkeit - vieles ist möglich. aber alles kostet Kraft und Zeit

Ihr solltet anerkennen, dass ihr nicht „für alles gemacht“ seid, was es an Herausforderungen gibt. Sicher ist es nie zu spät, zu lernen, aber es ist ein Unterschied, ob ich einen Teil meiner Kommunikation besser beobachte und ihn dadurch modifiziere, oder ob ich meine gesamte Kommunikation umbauen will. Das eine kann ich jederzeit tun und erfolgreich abschließen, das andere erfordert Verhaltensänderungen, die ich „aushalten“ können muss – und es dauert, sie sowohl „vollständig anzunehmen. Und ich wage fast gar nicht zu erwähnen, was passiert, wenn man sie „zurückentwickeln“ muss, wenn sie sich nicht bewähren.