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Wie pervers ist eigentlich – Handverkehr?

Pah … sagten die Männer immer, wenn man ihnen Handverkehr anbot – du kennst ja wahrscheinlich die Antwort: „Das kann ich auch selber.“ Leider stimmt das meistens, aber wenn du es gut kannst, ist es für den Mann trotzdem ein Erlebnis. Pervers ist es gar nicht – sondern wunderschön, wenn du es gut kannst.

In den letzten Jahren haben viele „Edging“ probiert – das ist Langzeitmasturbation mit Bremse, bevor’s ihm kommt. Das gilt schon als ein bisschen anrüchig. Handverkehr bei der Frau heißt „Fingern“ und ist – köstlich, wenn dein Lover es gut kann. Klar kann man das als „pervers“ ansehen, aber du wirst sehen – das haut unheimlich hin.

In dieser Serie vertreten unsere Autoren ihre persönliche Meinung, aber nicht ihre persönliche Praxiserfahrung. Das Wort „pervers“ wird hier im Sinne des bürgerlichen Gebrauchs im 19. Jahrhundert verwendet. Die Verbreitung als Fantasie liegt bei ungefähr 70 Prozent und ist ziemlich ausgewogen zwischen Frauen und Männern

Wie pervers ist eigentlich ... sich zu masturbieren?

Gar nicht. Es ist wundervoll. Männer tun es sowieso, weil es toll für sie ist und sie sowieso nachts regelmäßig „einen Steifen“ bekommen. Frauen brauchen zuerst einen Stups – und wenn du es nur einmal getan hast, willst du es immer wieder tun – mit dem Finger, mit einem Dildo oder einem Vibrator. Meistens bekommst du mit dem Vibrator mehr Orgasmen als mit einem Penis. Ist zwar blöd für die Männer, ist aber so.

Ein „bisschen pervers“, aber ziemlich aufregend ist es, sich vor dem Partner zu masturbieren. Meistens musst du erst mal dein Schamgefühl ablegen – aber dann geht’s ab wie die Post mit ihm/ihr und dir.

In dieser Serie vertreten unsere Autoren ihre persönliche Meinung, aber nicht ihre persönliche Praxiserfahrung. Das Wort „pervers“ wird hier im Sinne des bürgerlichen Gebrauchs im 19. Jahrhundert verwendet. Die Verbreitung als Fantasie liegt erstaunlicherweise bei Frauen wie auch Männern bei mindestens zwei Drittel bis zu drei Viertel der Befragten.



Komm der Handjob durch die Hose zurück?

Retro-Sex ist ja wieder „in“, wie ich gerade gehört habe. Und zu Retro-Sex gehört auch das Streicheln des Penis durch die Hose. Nun gibt’s ja viele Hosen, und so gab es auch viele Möglichkeiten, beim Handverkehr „auf Tuchfühlung“ zu gehen. Neben Sport-, Bade- und Unterhosen eigen sich auch weiche und möglichst weite Tuchhosen, also leichte Baumwolljeans und Anzughosen.

Früher hatten die Jungs noch diese Cordhosen, da ging es nicht, und auch bei Winterjeans ist’s nicht so einfach. Da gab es immerhin den Trick mit der Hosentasche. Die waren damals noch ziemlich tief, und durch den dünnen Stoff konntest du dann seinen Penis streicheln. Mal ehrlich – die Jungs waren doch damals ganz scharf drauf, oder?

Jetzt ist er also wieder da, der Handjob. Ich komme noch auf die harte Version, die ziemlich populär ist. Die dient dazu, dass du die Macht über ihn bekommst. Jetzt will ich aber über die Soft-Version sprechen. Dabei geht es darum, den Typen möglichst bloßzustellen.

Das funktioniert so: Du versuchst, ihn möglichst in der Öffentlichkeit zu stimulieren, ohne dass die Leute um dich herum merken, was du da gerade tust. Der Typ, bei dem du es machst, kommt sofort in die Zwickmühle: Er würde ja ganz gerne seine Erregung zeigen, also stöhnen und am Ende aufschreien, wenn er „kommt“, aber das traut er sich nicht. Und deine Hand wegzunehmen, traut er sich auch nicht. Also muss er da durch. Das ist schon an sich ziemlich peinlich. Aber wenn er sich nicht mehr halten kann, dann geht alles in die Hose – und das schockiert so manchen Mann, der bisher auf „cool“ gemacht hat.

Klar, dass du selbst immer völlig cool und kontrolliert sein musst. Wenn du ganz hinterhältig sein willst, unterhältst du dich ganz normal mit ihm weiter, während du ihn stimulierst, und auch, nachdem er „gekommen“ ist – so, als wäre gar nichts geschehen.

Wenn du es mal probieren willst: Das Wichtigste ist, richtig „cool“ zu bleiben und „ganz natürlich“ deine Hand auf seinen Oberschenkel zu legen, als wäre dies das natürlichste auf der Welt. Von dort greifst du ihm dann seitlich von der Hosenfalle zwischen Oberschenkel und deinem „Ziel“. Dort ist es besser zugänglich, weil der Stoff hier dünner ist als an der Hosenfalle.

Du merkst ja gleich, ob er zurückzuckt oder dir entgegenkommt. Die meisten Männer sind zwar überrascht, lassen aber alles zu, was du nun tust. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl ertastest du, wo du hinwillst und übst ein bisschen Druck aus. Hast du den empfindlichsten Punkt gefunden, beginnst du ein bisschen zu reiben. Die meisten Männer kommen dir dabei „sehr entgegen“, das kann ich dir versprechen. Wichtig: Ganz normal weiterreden, nicht auf das eingehen, was deine Hand da tut. Falls er danach fragt: Antworte nicht, sondern sage einfach: „Ach lass mich doch, gefällt es dir etwa nicht?“ Kaum ein Mann wird sagen: „Nimm sofort die Pfoten weg.“

Was du davon hast? Deinen Triumph, einen Mann bloßgestellt zu haben. Wenn dir da noch nicht reicht: Stell dir mal vor, er wäre verheiratet und ginge anschließend wieder nach Hause. Schöne Sauerei, nicht?

Die Tricks mit dem Oberschenkel habe ich übrigens von einer schreibenden Kollegin, die in den Semesterferien mal in einer Animierbar gearbeitet hat.