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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Warum du manchmal besser auf dich selbst hörst ...

Warum du manchmal besser auf dich selbst hörst … und warum ich gelegentlich über Partnersuche schweige


Ich bin derzeit mit einem neuen Projekt beschäftigt, das sich mit dem Geben und Nehmen im Alltag beschäftigt. Dazu gehört zwar auch jede Form von „Beziehung“, aber eben nicht ausschließlich die Partnersuche, die inzwischen unter dem Begriff „Dating“ läuft.

Wer den Zustand der Partnersuche beurteilen will, sollte die Presse lesen. Entweder, sie redet dabei von „Generation Z“ oder sie übernimmt Beiträge von Autoren und Institutionen, die das „Pro und Contra“ des Online-Datings abbilden.

Ein Teil der Presse fällt dabei auf die Betreiber von Online-Dating-Seiten herein, ein anderer Teil verweist auf die von Gesundheitsorganisationen befeuerte Diskussion um das angebliche „Dating Blackout“.

Alle diese Themen sind völlig unbrauchbar, um die Wahrheit über Partnersuche und Partnerwahl herauszufinden. Dabei ist es gleichgültig, wie viel angebliche „Wissenschaft“ in den Artikeln zu finden ist oder was jüngst „enthüllt“ wurde.

Vergiss die Sprechblasen der Presse und Netzwerke - hör auf dich selbst

Wer an den großen Sprechblasen Freude hat, die ich täglich in der Presse vorfinde, der mag das tun. Aber im Grunde wäre nötig, sich selbst darüber klar zu werden, was jeder von uns aus Selbstsucht versäumt, wenn er (oder sie) keine Beziehung eingeht. Oder mal flapsig: Die Emotionskonten werden nicht gefüllt, wenn du „zu stolz“ bist, eine Beziehung einzugehen.

Gibt es wirklich eine "Dating-Krise"?

Die angebliche Dating-Krise ist ein Phänomen des Zeitgeistes – mehr nicht. Wer sich selbst realistisch sieht und den Austausch eigener Gefühle mit anderen versucht, hat in jedem Fall mehr Erfolg bei der Partnersuche. Und wenn du eine solche Person bist, dann wirst du kaum auf den Beschuss mit Meinungen hereinfallen, die über „soziale Netzwerke“ verbreitet werden.

Worum geht es in Zukunft bei der Liebeszeitung?

Ihr habt sicher gehört, dass „Künstliche Intelligenz“ die Welt bereits verändert hat. Und ich persönlich bin ganz sicher, dass dies auch für die Zukunft gilt.

Inzwischen zeigt sich der Hauptnachteil künstlicher Intelligenz: Sie greift alles auf, was im Laufe vor mehreren Jahren über ein Thema geschrieben wurde. Das mag die Art von Wissen sein, die Lehrende und Lernende für ihre Berufe benötigen. Aber es ist nicht die Art von Wissen, die wir alle benötigen, um das Leben jeden Tag zu meistern.

Außerdem enden sich die Meinungen zu viele Fragen ständig. Wenn ich ein Lexikon aus den 1900-er Jahren befrage, sagt es etwas anderes aus als eines aus den Jahren 1950-er Jahren. Eine Ausnahme bilden Online-Lexika, die ständig aktualisiert werden und dabei oft nur das Wiedergeben, was der Zeitgeist gerade produziert.

Es gibt also viele Gründe, neue Ideen und abweichende Meinungen zu veröffentlichen. Am Ende des Sommers werde ich hoffentlich in der Lage sein, dieses etwas „altbacken“ wirkende Blog mit neuen Inhalten zu füllen, die ihr nicht überall lesen könnt.

Macht mir Vorschläge, wenn ihr wollt. Fragt mich alles, was ihr wollt. Ich bin nicht „offen für alles“, aber ich habe immer ein offenes Ohr für neue Ideen.

Euer Sehpferd und das Sehpferd-Team