Wie weise Menschen Glück verschenken, ohne Könige zu sein

Also dann – da sind sie wieder. In manchen Gegenden, das weiß ich wohl, tun sie Gutes. Sie sind sozusagen (immer noch) die Sendboten des uneigennützigen Schenkens. Selbst wenn sie in albernen königlichen Gewändern, mit Kupferkrönchen und in weißer oder brauner Hautfarbe auftreten, sind sie wichtig und wertvoll.
Großzügig die eigenen Gaben anbieten
Das hat einen einfachen Grund. Diese Menschen erinnern uns daran, dass wir wertvolle Gaben, vor allem aber Gedanken und Gefühle großzügig verschenken sollten. Weil wir damit Freude machen oder einfach neue Impulse in die Welt bringen. Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden, doch bleibt die Hoffnung, noch irgendwo einen Menschen zu erreichen.
Das ist sehr altmodisch, aber nicht konservativ. Denn wer absichtslos schenkt, zum Beispiel, indem er jemandem zuhört, der tut der Welt einen hervorragenden Dienst.
Wir müssten eigentlich ... Ja, eigentlich.
Selbstlose Geber als Stützen der Gesellschaft
Ich sage es mal anders: Wir benötigen selbstlose Geber, Menschen, die einfach präsent sind, wenn sie benötigt werden und dabei ihre Ressourcen unter Kontrolle haben. Auf der anderen Seite benötigen wir weniger selbstherrliche Heilsbringer.
Auch ein Grund, um an die weisen Männer aus dem Orient zu denken, die in auffälligen Gewändern wertvolle Geschenke verteilt haben, ohne einen Dank dafür zu erwarten.
Bild: Nach einem Foto aus dem Liebesverlag Archiv. Aufnahme © 2002 by Liebesverlag.de, Darstellung hier © 2026.

