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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Ein Gedanke zur KI und "Liebe"

Bei der KI liegen Gebrauch und Missbrauch näher beieinander als bei einem Küchenmesser. Dabei interessiert nicht einmal, ob der Benutzer KI-Experte ist – auch Experten folgen dann und wann einem Irrweg. Übrigens so wie wir alle. Psychologen haben zwar die bessere Kenntnis „des Psychologischen“ – das heißt nun aber nicht, dass sie besonders gut einschätzen können, ob die andere Person in sie verliebt sind. Und das gilt eben auch für IT-Spezialisten, Software-Ingenieure und Programmierer.

Also bitte: Finger weg von der KI, sobald die eigene emotionale Zukunft betroffen ist.

Und das sagt jemand, der für Recherchen KI benutzt?

Klar – weil ich nicht allein die KI benutze, sondern mit ihr nach Quellen suche. Das ist nun wirklich etwas ganz anderes als sich seine eigenen Gefühle von einer Software erklären zu lassen.

Konservative Moral im Internet durch KI?

Zu viel gefragt ist so gut wie zu viel gesündigt ...
Wenn du eine Frau zwischen 18 und 28 bist und dich fragst, welche sexuellen Erfahrungen du mitbringen solltest, wenn du eine feste Beziehung oder Ehe suchst, dann lies diesen Artikel. Falls du dir die Augen reibst: Lies den letzten Satz zuerst.

Die KI ist im Prinzip nicht darauf eingerichtet, Fragen nach dem Sinn des Lebens zu beantworten. Doch das interessiert weder die KI-Betreiber noch die Fragenden – und schon gar nicht die Suchmaschinen, die uns die KI sowohl verdeckt wie auch offen um die Ohren hauen.

Nimm mal an, du bist so etwas wie eine Jungfrau und eine von diesen „ein bisschen über Zwanzigjährigent“. Du hast zwar schon mal mit einem Mann „herumgemacht“, aber du bis weiterhin eine Jungfrau von Alpha (wie anal) bis zu Omega (wie oral). Klar weiß du, wie ganz gewöhnlicher Sex geht – und du hast dich auch nicht gescheut, mal auszuprobieren, wie es sich anfühlen würde.

Doch mal Hand aufs Herz: Würdest du deine Freundin fragen, was du alles „können“ solltest, bevor du dein erstes wirklich intimes Date hast?

Ja? Glückwunsch. Hättest du längst tun sollen. Und wenn die Antwort „Nein“ ist?

Dann fragst du die KI, und die sagte dir ungefähr so etwas:

„Erfahrung ist nicht die entscheidende Voraussetzung, um eine dauerhafte Beziehung einzugehen. Vielmehr sind es deine Wünsche und Grenzen, die eine Rolle spielen, bevor du deinen ersten „richtigen“ Geschlechtsverkehr hast. Überhaupt ist das weibliche Wesen ja darauf eingerichtet, dass es zuerst emotionale Nähe sucht, um dann erst mit intimen Handlungen zu beginnen. Solche Erfahrungen gewinnst du ohnehin, wenn du eine Ehe eingehst, und sie werden dann auch langfristig von Bedeutung sein.“

Du fragst dich vielleicht jetzt, aus welchem Jahrhundert dieser Rat stammt. Da verrate ich dir gerne: Angefragt wurde er am 1. Januar 2026.

Hast du Lust, selbstb etwas zu schreiben? Willst du Stellung beziehen oder etwas mitteilen? Was hindert dich, es JETZT zu tun?

Dating und KI – Gefahren durch Chatbots in Dating-Apps

KI - beliebig programmierbare Sex- und Liebespartnerinnen?
Ein gewöhnlich gut unterrichteter Online-Dienst hat kürzlich auf einen Artikel hingewiesen, der KI (Künstliche Intelligenz) innerhalb von Dating-Apps infrage stellt.

Diese Apps dienen, so der Bericht, keinesfalls dazu, die Partnersuche zu erleichtern, sondern sie werden benutzt, um beim Benutzer Gefühle zu erzeugen.

Der Artikel weist auf die Gefahren hin – insbesondere für junge Leute (Teenager), bei denen „emotionales Engagement immer mehr in den Mittelpunkt rückt“.

Diese Gefühlsbindung kann von der KI ausgenutzt werden, um die Schwachstellen der Benutzer(innen) zu finden oder andere sensible Daten in Erfahrung zu bringen.

Was uns noch erwartet, verriet ein KI-Visionär, der folgende Meinung vertrat:

„Digitale Menschen haben das Potenzial, unsere Erfahrungen zu verändern und die Welt einfühlsamer, angenehmer und ansprechender zu machen.“

Fragt sich nur, welche Welt gemeint war - offenbar eine Welt, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat.


Quellen: Online Personal Watch, im Original bei Bloomberg und ausführlicher (alles in englischer Sprache) bei technologyreview.

Geschäfte mit falschen Gefühlen durch KI

Ein Lächeln - ein Angebot - eine Illusion
„Man kann natürlich mit Liebe, mit Gefühlen viel Geld machen", sagte die Medienpsychologin Jessica Szczuka der Tagesschau. Sie meinte damit sogenannte KI-Chatbots, also Roboter, mit denen man Gespräche führen kann, die sinnliche Gefühle auslösen.

Wenn das Programm seinen "User" liebt

Dabei verwenden die Erfinder der Chat-Bots einen Trick: Sie sind so programmiert, dass sie die „Liebe“ zu ihrem „User“ niemals in Zweifel ziehen. Diese Programme sind ganz und gar auf „positive Gefühle“ ausgerichtet, aber die Benutzer halten sie für „authentische Emotionen“. Dies kann dann sogar die Experten für Kommunikation verblüffen, denn allgemein gilt der Satz, dass sich „authentische“ Emotionen nur sehr schwer durch Texte übertragen lassen.

Der Trick: Klischee-Gefühle - wie in Liebesromanen

Auch dafür gibt es eine einfache, verblüffende Erklärung: Zwar ist es nicht möglich, echte Gefühle in kurzer Zeit mit wenigen Sätzen zu übertragen – aber mit Klischees funktioniert das ganz hervorragend.

Klischees sind eine Stärke der Liebes- und Erotikromanschreiber(innen) – und was sie können, das kann die KI natürlich auch. Denn während sich sogenannte „authentische Gefühle“ durch Texte nur schwer übertragen lassen, können Liebes-Klischees so dick aufgetragen werden wie Marmelade auf einem Croissant.

Noch etwas können Liebesbetrüger und Chat-Bots ausgezeichnet: Nicht den geringsten Zweifel aufkommen lassen, dass sie es selbst wirklich ehrlich meinen.

Was Chat-Bots wirklich tun ...

Was sich als Fazit ergibt, ist einfach: Menschen haben oftmals Zweifel an den Gefühlen anderer – und manchmal auch an den eigenen Gefühlen. Chat-Bots haben das nicht. Sie sind so programmiert.

Schadet künstliche Intelligenz der Dating-Branche?

Business-Insider hat einen Artikel über Dating und KI veröffentlicht.

Nach den Inhalten des Beitrags ist sich die Dating-Branche selber nicht klar darüber, ob ihr „KI“, also „künstliche Intelligenz“ wirklich nützt.

Zwar wurden „Zeitersparnis“ und „verbesserte Matches“ als Nutzen für die Suchenden erwähnt - der Artikel zeigte aber keine Lösungsansätze. Interessant ist letztlich nur, ob echte Benutzer im natürlichen Dialog miteinander später zum Standesamt finden oder wenigstens eine längere Beziehung eingehen.

Und was wollen die Nutzer selbst von der KI?

Sie wollen Partner(innen) finden, was sonst? Vor allem aber wollen sie von den negativen Folgen des KI-Wahns verschont werden (Zitat):

„Andere Insider von Dating-Apps äußerten Bedenken, dass KI die Suche der Nutzer nach menschlicher Verbindung untergraben könnte.“

Der Grund dafür sind sogenannte „Dating-Avatare“, also Roboter, die mithilfe eines speziell dafür entwickelten Programms vorgeben, eine Beziehung zu suchen.

Wenn solche Verfahren tatsächlich in seriösen Dating-Apps eingesetzt würden, könnte dies der ganzen Branche schaden.