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Dürfen Lust und Liebe nicht irritierend sein?

Es ist schon merkwürdig, wie das Magazin „Meedia“ mit den Möglichkeiten eines Journalismus umgeht, der von der Bürger- und Mainstreampresse deutlich absetzt. In einem Beitrag der „Meedia Redaktion“ stellt das Branchenmagazin fest:

Insgesamt wirkt die die Bento-Berichterstattung über Lust und Liebe auf manchen irritierend.


Bezug genommen wird dabei auf eine der jüngsten Kolumnen von Nea Nyström, die sich offen, ehrlich und mit der notwendigen Schamlosigkeit dafür einsetzt, „Deep Throating“ zu ächten und dabei ganz nebenbei den genussvollen „Blow Job“ lobt.

Mag sein, dass dies für ein paar Gutmenschen, Hausfrauen und Kirchgängerinnen „irritierend“ wirkt – auf andere jedenfalls wirkt diese Aussage ausgesprochen klar. Lustvolles Lutschen ist OK, Kotzgefühle sind es nicht. Darüber kann jeder anderer Meinung sein, der will und sich traut, darüber zu schreiben.

Klar – das ist "nur" eine Meinung – doch wo kann man seine höchst individuelle Meinung über Sexualität denn noch äußern, außer in Blogs oder den Kolumnen, die mutige Herausgeber zur Verfügung stellen? Aber gerade dies beklagt „Meedia“:

Dabei ist es nicht in erster Linie die Schonungs- oder Schamlosigkeit, mit der sich Nea Nyström den Themen widmet, sondern ihr Anspruch auf Allgemeingültigkeit ihrer persönlichen Ansichten.


Oha! Da soll also die Kolumnistin abwägen, differenzieren, möglicherweise sogar noch alles ein bisschen weichspülen? Die Schere soll gleich mit ins Gehirn eingearbeitet werden, damit ja nichts Undifferenziertes in eine Kolumne kommt? Was für eine Vorstellung von Meinungsfreiheit hat eigentlich die Meedia-Redaktion?

Lust und Liebe, Erotik und Sexualität sind höchst irritierend – jeder hat es schon einmal erlebt. Und viele Meinungen darüber passen nun einmal nicht in den Mainstream der Presse, die mit Rücksicht auf ihre Abonnenten alles erst einmal weichspült, was moralischen Ärger erregen könnte.

Nea Nyström sagt ihre Meinung, und sie schämt sich nicht, dabei auch sich selbst und ihre Gefühle offenzulegen. Das ist ausgesprochen mutig. Man sollte ihr danken, statt sie anzugreifen. Schon gar nicht mit dem fadenscheinigen Argument, sie könne damit jemanden „irritieren“.

Sämtliche Zitate: Meedia.

Der Beitrag von Nea Nyström kann in Bento nachgelesen werden.


Stoppt den Genderismus - verhindert seine weitere Finanzierung!

Man kann Feminismus, Kommunismus und Genderismus als „wissenschaftlich“ schönreden – doch im Grunde handelt es sich um pure Ideologien. Nun könnte man wiederum alles als Ideologie abtun, also beispielsweise Religionen, ethische Grundgedanken, anerkannte Verhaltensweisen und auch die Menschenrechte. Doch Ideologien zeichnen sich eben auch dadurch aus, dass sie „verwahrheitet“ werden, also: Eine Ideologie folgt nicht nur der Idee, sondern hält sie für die „allein gültige“ Wahrheit, hinter der alle anderen Wahrheiten, Wirklichkeiten und Meinungen zurückstehen müssen.

Genderismus - die neue menschliche "Klassenlehre"

Genderismus, verfälschend und „reingewaschen“ oft als „Gender Mainstreaming“ bezeichnet, will das soziologische Geschlecht in den Vordergrund, das biologische Geschlecht dagegen in den Hintergrund schieben. Es ist – ähnlich wie der Sozialismus – eine neue Klassenlehre.

Jede Person kann ihr "soziales" Geschlecht selbst definieren

Nun kann in unserer Gesellschaftsordnung jeder sein Geschlecht „sozial“ definieren, wie er will – niemand wird gegenwärtig daran gehindert. Die Frage ist aber, ob man, nur weil man sich so definiert, auch einer „Klasse“ angehört. Und die Unverschämtheit besteht darin, die dahinterstehende Ideologie pseudo-wissenschaftlich festzuschreiben und auf die Menschen in unseren Land anzuwenden – ob sie die wollen oder nicht. Ich denke, das muss vor allem verhindert werden.

Genderismus ist ein U-Boot des Feminismus

Wir sollten und gar nichts vormachen, vor allem als Männer: „Gender Mainstreaming“ ist eine Erfindung von „organisierten“ Frauen. Der Begriff wurde 1985, also vor etwas 30 Jahren, auf der dritten UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und zehn Jahre später auf der vierten UN-Weltfrauenkonferenz in Peking weiterentwickelt. Die Formulierung des Online-Lexikons Wikipedia erhellt die Verfälschung, die mit dem schillernden Begriff „Gender Mainstreaming“ verschleiert wird:

Gender-Mainstreaming unterscheidet sich von expliziter Frauenpolitik dadurch, dass beide Geschlechter gleichermaßen einbezogen werden sollen.


Das mag man blauäugig sogar glauben – die Praxis zeigt aber, dass Gender Mainstreaming dazu dient, feministisches Gedankengut in die Gesellschaft einzubringen und dort zu institutionalisieren.

Die Salamitaktik des Genderismus

Genderismus oder „Gender Mainstreaming“ benutzt nach nach Auffassung (1) ihrer Gegner (zu denen auch bemerkenswerte viele Frauen gehören) eine Salamitaktik, die typisch für Ideologen ist. Weil das feministische Konzept verschleiert werden soll, wurde zunächst mit kleinen Schritten des „Gender Mainstreaming“ versucht, die Gesellschaft weichzukochen. Parallel dazu wurden Forschungseinrichtungen geschaffen, die dafür sorgen sollen, dass Gender Mainstreaming um jeden Preis (also auch gegen den Willen der Betroffenen) durchgesetzt wird. Die Parallelen zum Feminismus sind unverkennbar.

Eigene Abgrenzung

Ich argumentiere aus einem liberalen Standpunkt heraus: Feminismus, aber auch Gender Mainstreaming, sind Hardliner-Standpunkte, die ich ebenso wenig vertrete wie Maskulinismus oder Geschlechterunterdrückung. Ich stimme auch der Kritik des Katholizismus nicht zu – da bekämpft eine Ideologie die andere. Auch ist keine Frage, dass die Sozialforschung sich mit den verändernden Geschlechterrollen beschäftigen darf. Die Frage ist aber, ob wir als Gesellschaft die Drahtzieherinnen von Ideologien finanzieren wollen, die ganz überwiegend in Elfenbeintürmen sitzen und keinen Bezug zum Leben der Menschen haben, wie es wirklich ist. Und die Antwort ist ein klares „Nein“.

Manifest und Petition gegen Genderismus.

Andere Auffassungen:

Maskulinisten
Katholiken
(1) Die Auffassung, die in dem verlinkten Artikel vertreten wird, ist nicht die Auffassung, aus der heraus ich schreibe und denke - sie enthält vielmehr Gedanken, die dem liberalen Geist fremd sind.

Mr. Grey, Fräulein Steele, Muttis Pornografie und die Gerte

Was Sie sehen, ist nicht, was sie zu sehen glauben
Habt ihr die Geschichte von Isidor gelesen, in der sie einen Flogger erklärt? Ich habe mich jetzt mal an die deutsche Übersetzung der „Shades of Grey“ (erster Teil!) herangetraut und mal geguckt, was da so steht.

Die Einführung der Gerte in die Geschichte

Also – die Gerte ist zuerst eine Reitgerte und wird als Zeigestock benutzt. Das leuchtet ein. Sie zeigt auf ein Andreaskreuz. Danach kettet der Herr Grey das Fräulein Steele mit „Manschetten“ an (hoffentlich hat er die Manschettenknöpfe auch richtig geschlossen). Danach hat sie mächtig „Manschetten“ vor ihm, denn nun genießt der Herr Grey zunächst einmal den Anblick des so gut wie nackten Fräuleins Steele. Sodann zieht er ihr das noch an ihr verbliebene Höschen herunter und steckt es in die Hosentasche. Nun taucht die Gerte wieder auf, und diesmal drückt Herr Grey den „Gertenknauf in ihren Nabel“. Da erschauert vor allem die Mutti, die das Buch liest: oh je! Wie fühlt sich denn so was an? So ein kalter Knauf im Bauchnabel, und das, wenn ich nackt bin!

Der Gertenknauf wandert über den Körper

Nunmehr wird die Gerte genutzt, um eine Körperwanderung anzutreten, wobei sie „unablässig“ Fräulein Steeles Haut berührt. Danach ist „Schluss mit lustig“, und Herr Grey schlägt zu, und zwar direkt unterhalb von Fräulein Steeles Hinterteil, wobei er „ihre Vulva“ trifft. Nicht, dass er nur so zuschlägt, nein. Er „holt aus“ und lässt „die Gerte nach vorne schnellen“, was bei den meisten Frauen zu einem tierischen Gebrüll geführt hätte, wenn wirklich „eine Gerte“ verwendet worden wäre.

Die Gerte und die intimen Teile von Fräulein Steele

Allerdings schreit auch Fräulein Steele, allerdings nicht vor Schmerz, sondern „vor Schreck“. Der Schlag durchfährt ihr Nervensystem nicht, sondern „spannt ihre Nervenden bis zum Zerreißen“. Die Nervenenden werden nun reichlich strapaziert, den sie beginnen zu singen. Auch den Schmerz bekommt Fräulein Steele jetzt zu spüren, als „süß und brennend“ zuerst und dann und als „süßen Schmerz“. Wie einfallsreich. Die Schläge gingen übrigens auf die nackten Brüste.

Es schmerzelt sich so dahin

Es schmerzelt und herzelt … als nächste schlägt der Herr Grey zur Abwechslung mal wieder aus „Hinterteil“ – und „diesmal schmerzt es“. Wie gut, dass die Nervenenden nicht gerissen sind bei diesem Vorgang. Denn nun kommt das vorläufige Finale furioso, bestehend aus einer Abfolge von „winzigen, beißenden Schlägen“. Erstaunlicherweise kennt Fräulein Steele nun das Ziel des Herrn Grey ganz genau und weiß, was er "als nächstes treffen wird". Wie gut, dass dieses sensible Teilchen schon so weit vorsteht, dass es von der Gerte getroffen werden kann. Vorher war’s ja „nur“ die Vulva. Das Teilchen, von dem die Rede ist, wird später noch intensiver strapaziert werden, und wir schweigen hier besser davon.

Für Muttis eine besonderer Perversion

Ich lasse hier den Teil einmal bewusst weg, in der Herr Grey dem Fräulein Steele zeigt, wie eine benetzte Gerte schmeckt – das ist die Mutti-Pornografie, die nun mal im Buch enthalten ist. Jedenfalls saugt das Fräulein Steele danach an der Gerte. Wenn ihr von der Schilderung jetzt befangen seid: Überlegt mal, wie man „an einer Gerte saugt“. Saugen kann man ja an vielen Körperteilen – vor allem am Zeigefinger, damit sich Zeilen füllen.
Zwischenzeitlich „saust die Gerte“ noch mal auf die Gesäßbacken von Fräulein Steele, was diese jetzt mit dem Wort „Au“ quittiert. Den Rest erledigt dann die Gerte wieder wandernd, bis sie Gefühle anderer Art erzeugt, die man gemeinhin Orgasmus nennt. Da wären wir dann wieder bei der Mutti-Pornografie. Und hiermit verlasse ich auch diese Satire.

Unstimmigkeiten und Probleme beim „Nachspielen“


Ich habe immer gewusst, dass diese Buch Schundliteratur ist. Was mir neu war, sind die vielen Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten. Übrigens mache ich mir wirklich Gedanken darüber, was passiert, wenn diese Phase der „Begegnung“ einmal von einem Paar „nachgespielt“ wird.