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Die Liebeszeitung: Liebe an sich - die neue Serie

romantische liebe -liebling des bürgertums


Liebe an sich“ ist ja ein schönes Motto, aber wie füllt die Liebeszeitung eigentlich alles mit Inhalt? Diese Frage stellt sich unsere Redaktion bereits seit geraumer Zeit. Jetzt haben wir die Antwort gefunden, wie wir den Frühling 2012 angehen werden: mit nackten, hautnahen Fakten über die Liebe – mit sensationellen Enthüllungen über Irrtümer, und vor allem: Mit Wahrheiten, die unter die Haut gehen.

Vergessen Sie, was die Schule gelehrt hat

Was Schule über die Liebe lehren, ist eine Mischung aus falsch verstandener Geschichtsschreibung, Zeitgeist und eingelagerter Moral. Die Liebe ist so gut wie nichts von dem, was Ihnen Ihre Religions-, Geschichts- und Deutschlehrer vermittelt haben. Liebe ist … wir sagen es Ihnen. Warten Sie ab.

Wahre Liebe kontra Ware Liebe

Liebe als Tauschgut? Na und? Mit der sichtbaren und unsichtbaren Ware „Liebe“ wird gehandelt, was das Zeug hält, und dies kaum erst seit gestern. Ach, Sie denken, wir meinen jetzt ausschließlich Sex? Dann unterliegen sie einem verbreiteten Irrtum. Wir meinen alles, was handelbar ist – natürlich auch Sex. Liebe ist … manchmal eben auch ein Tauschhandel.

Der liebende Gott? Ach so … den meinen Sie

Der liebende Gott? Gott ist die Liebe? Sie haben Ihr schwarzes Buch wohl nicht gelesen, oder? Der Schöpfergott kannte überhaupt nur die Sexualität – und sonst gar nichts. Liebe ist … seid fruchtbar und mehret euch.

Freundesliebe – ja, manchmal

Die Liebe unter männlichen Freunden kann Gold wert sein – viel mehr als die Liebe zu den Frauen. Doch der Bruderbund ist im Sturzflug begriffen. Ersatz ist nicht in Sicht. Liebe ist … am abkippen, jedenfalls zwischen Männern.

Mutterliebe – die wahre, die einzige Liebe?

Die Liebe der Mutter - nichts prägt sich mehr ein als sie. Die innigliche Zuneigung zwischen Mutter und Sohn prägte ganze Völker. Die „Mama“ in Italien ist immer noch die einzige Frau, auf die der Sohn nichts kommen lässt. Dies hat Sinn, denn die Mutter versorgt uns mit dem Stoff, der unseren Lebensweg gestaltet: Zuversicht. Liebe ist … die Liebe der Mutter zu ihren Kindern – zweifellos.

Körperliche Liebe ist nicht ausschließlich Sex

Die körperliche Liebe ist nicht ausschließlich Sex – sondern sie besteht aus Sinnlichkeit, Wohlfühleffekten und Befriedigung, und dann und wann sicher auch aus Schmerz. Liebe ist … nicht nur die Lust an der Lust – auch die Lust am Schmerz.

Liebe als Spiel

Liebe als Spiel? Verpönt und verfemt für die einen, der Höhepunkt der sinnlichen Lust für die anderen. Liebe als Spiel, als Paralleluniversum – das hat etwas. Liebe ist … ein Spiel, auch wenn sie kein Spiel ist.

Lustgewinn ohne Geschlechtergrenzen

Ja, das staunen Sie, nicht wahr? Hier Homosexuelle, dort Heterosexuelle? Immer mehr Schäfchen grasen auf beiden Seiten des Zaunes – ohne „schwul“, „lesbisch“ oder sonst etwas zu sein. Das Ganze hat mit „Sein“ gar nichts zu tun, sondern ausschließlich mit Handeln. Lieb ist … Genuss am Körperlichen zu finden. Selbstsüchtig? Meinetwegen.

Kitsch, Romantik und Frau Minne

Glauben Sie nicht jeden Blödsinn. Schlager, Groschenromane, Kitsch-Fernsehen – das kippen sie am besten gleich in den Gulli. Was Sie vielleicht nicht wussten: Die „edle Minne“ können sie gleich hinterherkippen. Liebe ist … niemals edel, wenn sie von Begehren begleitet wird – warum auch?

Lesen Sie ab der Osterwoche 2012 Verblüffendes, Unsägliches und Erschütterndes über die Liebe – in der Liebeszeitung, wo sonst?

Mal will sie IHN, mal will sie SIE

Bild © 2006 by yapsnaps


Sexualität ist auch nicht mehr das, was es mal war. Früher war man jedenfalls einfach sexuell "normal", bevor dieser Zustand auf "Heterosexuell" umbenannt wurde. Bereits im wissenschaftsbesessenen 19. Jahrhundert forderten Schöngeister wie auch Forscher, doch den abweichenden Verhaltensweisen klangvolle Namen zu geben. So entstand zum Beispiel der Begriff der "Urninge" für homosexuelle Mä¤nner. Das Problem folgte auf dem Fuße: Ist einer ein Abweichler, also ein "Urning" so braucht auch der Rest der "Stinknormalen" ein Etikett, und das hieß damals Dioning. Erst später erinnerte man sich, dass es auch noch Menschen gab, die sich einfach an der Sexualität erfreuten - sei es mit Frauen oder mit Männern. Sie wurden schnell als "Uranodioninge" etikettiert.

Wir alle wissen - es blieb nicht dabei. Mit der Konstruktion "Homosexuell" wurden erst einmal alle Frauen und Männer erschlagen, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlten, und für die Wechsler zwischen den Welten hatte man zwar inzwischen auch einen neuen Namen, die Ambisexuellen, die später in "Bisexuelle" umbenannt wurden.

Emblem nach Vorlage von © 2004 caccamo
Nun wissen wir aus der Vergangenheit soviel: Homosexuelle Männer hatten sich in der Öffentlichkeit fein zurückzuhalten. Teils wegen des Ansehens, andernteils wegen der Gesetze, während homosexuelle Frauen, besser bekannt unter dem Namen „Lesbierinnen“ ihren Neigungen mehr oder weniger nonchalant nachgehen konnten.

Bisexuelle Männer waren und sind Objekte lebhafter Spekulationen. Die Wissenschaft schwankt zwischen den Aussagen „sie sind eigentlich homosexuell, aber …“ einereseits und „sie sind eigentlich heterosexuell, aber …“. Wirklich festlegen will sich da keiner, nur ist die Schwelle der Liebe zwischen Männern relativ hoch. Es mag also sein, dass Männer durchaus bisexuelle Gelüste haben, sie aber dennoch niemals in sexuellen Männerfreundschaften ausleben.

Anders bei bisexuellen Frauen: Sie bekennen sich eher zum Wechsel als die Männer – und sagen sogar deutlich, welche Lust sie daran haben. Öffentliche Parallelbeziehungen, Bekenntnisse zur Bisexualität, Umarmungen und Zungenküsse in der Öffentlichkeit sind lediglich das Aushängeschild deiner neuen Mode: „Bisexualität ist das neue kleine Schwarze“, soll ein Promi inoffiziell geäußert haben.. Damit trifft sie den Nagel auf den Kopf: Das „kleine Schwarze“ ist unerlässlich, und so empfinden viele gebildete und unabhängige Frauen ihre Bisexualität: Man braucht sie einfach.

Überhaupt Promis: In den USA hat sogar eine gewisse Tila Tequila eine Datingshow bekommen, in der sie zwischen Frauen und Männern als Partner wählen konnte. Es ist also ausgesprochen populär und keinesfalls peinlich, „bisexuell“ zu tragen.

Ist es nur eine Mode? Oder was empfinden eigentlich Frauen, die „ein bisschen „Bi“ sind, aber nicht so, dass sie es gleich in die Welt hinausposaunen?


(wird fortgesetzt)

Halloween - Opferlamm oder Täterin sein?

Bild © 2007 by slushppub
An Halloween wollen ja fast alle Täter sein und mal richtig die Sau rauslassen. Also: Böser Bube trifft böses Mädchen und dann geht's zur Sache.

Aber böse Mädchen haben auch an Halloween mehr Freude am "Böse Sein" als sonst, und sie können auch mal die Jungs auf eine Weise anmachen, die sonst nicht geht: wenn zum Beispiel die Krankenschwester die Klistierspritze dabei hat, die Domina die Peitsche oder die Polizistin die Handschellen.

Die meisten Kostüme, die "Opfer" darstellen, kommen aus der Märchen- und Feenwelt. In den USA ist zum Beispiel das Wolfsopfer "Rotkäppchen" mit kurzem Röckchen genau so gefragt wie das "arme Schneewittchen". Auch Nonnen und Frauen in Lumpen gehören zu den beliebten "Opfern". In Wirklichkeit sind wir es natürlich nicht - aber wir verlocken damit, dass wir lecker Wolfsbraten und so etwas sind.

Manche Leute sagen, es ist zu gefährlich, wenn man das Büßerhemd trägt, weil da Männer auf falsche Ideen kommen könnten.

Was meint denn ihr eigentlich dazu? Opfer- oder Täterinnenkostüm bei der Halloween-Party? Und wie gefährlich ist es, als "Opfer" zu locken?

Sexy Vampirmädchen mit Biss - wie schminkt man so was?

Ein Kostüm zu haben ist erst ein Drittel deines Auftritts beim Halloween. Nun kommt das Schminken dazu und am Ende dein Verhalten.

Zu Halloween musst du dich nicht unbedingt für die Rolle der Bösen entscheiden, du kannst euch das "verlogenes Opfers" spielen, das in Wirklichkeit den Kerkermeister um die Finger wickelt. Trotzdem zeige ich euch erst einmal, wie man sich auf Vampir schminkt, und zwar sehr schick. Ist alles auf Englisch, aber man kann ja sehen, wie es geht, oder?

Das Bild oben ist ein Standbild aus dem Film.


Sexy Kostüm an Halloween? Kein Problem!


Unser Halloween-Special bringt euch eine Vorschau auf die Inhalte, die ihr später in der Liebeszeitung finden werdet. Wir starten unseren Echtbetrieb am 09. November 2009. Dies ist ein kleiner Appetitanreger für euch.

Ulrike aus Oldenburg hat mich gefragt, ob ich weiß, was an Halloween besonders sexy bei den Jungs ankommt. Sie wollte vor allen Dingen wissen, ob ich ihr sagen kann, wie man sich aufmachen muss, wenn man an diesem Abend mal die Sau rauslassen will.

Ulrike, dir kann geholfen werden:

Halloween hat einen Vorteil, den nicht mal Fasching hat: Man kann seine dunklen Seiten am so richtig nach außen kehren. Bezirzen kann man damit am besten die Jungs, die auf so was stehen: gefährliche Weiber, die es ihnen schon zeigen werden, wo der Bartel den Most holt. Als Alternative kämen höchstens noch verhuschte Märchengestalten infrage, wenn du absolut sagen willst: "Du böser, böser Teufel, verführ' mich arme unschuldige Elfe".

Deine Rolle und damit dein Kostüm kannst du wählen aus:

- Der Märchen- und Sagenwelt
- Der Welt der Dämonen, Hexen, Teufel und Vampire
- Der Welt der Bösewichte und Sünderinnen
- Aus dem Mittelalter und aus Klöstern
- Aus Domina- Klinik- und BDSM-Fantasien
- Aus Hollywoods Fantasiegestalten wie Catwoman.
-
Du musst die nun eine Rolle wählen, die du spielen willst. Ich rate dir, keine Hexen zu wählen, weil das die letzte Rettung der Fantasielosen ist. Interessanter sind Piratinnen, Vampirinnen, mittelalterliche Gräfinnen, Nonnen und diesmal auch scharf aussende Polizistinnen und Krankenschwestern sowie "schwarze Bräute". Vorsicht bei Kostümen "direkt aus dem Katalog" , denn zwei Supergirls auf einem Fest sind eins zu viel.

Wenn du die Halloween Sexy-Kostüme anguckst, wirst du immer wieder sehen: Viel Brust und kurzer Rock sind wichtig, außer bei Mittelalter-Kleidern, da empfehle ich einen Schlitz im Kleid. Wenn du ein Korsett und Stiefel besitzt, kannst du jederzeit als frivole Domina gehen, das kommt bei den Jungs immer gut an.

Wenn du absolut keine Rolle finden kannst oder das Geld knapp ist: Gesicht möglichst hell schminken, aber Augen stark betonen, knallrote Lippen und schwarze Klamotten tragen dazu schwarze Pettycoats (aus dem Goth-Bedarf) wirken Wunder. Damit kann man eine geheimnisvolle Schlampe geben. Auch als Büßerin, Geßilerin oder Sünderin braucht, man kaum Klamotten: Was sowieso in die Kleidersammlung soll, wird kunstvoll zerrissen und dann wieder angezogen. Du kannst dir auch noch ein paar Striemen aufschminken, damit alles ein bisschen echter wirkt.

Wichtig ist noch: In Szene setzen und die Rolle wirklich ausspielen, also nicht nur begucken lassen.

Na, hat euch das geholfen?

Bild © 2007 by moyo
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