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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Zu viel wollen, bringt weder Lust noch Befriedigung

Du willst? Na und, wen geht das was an?
Ob in schwierigen Zeiten oder in Guten, ob bei „knappen“ Partnermärkten oder am reichlich bestückten Buffet – überall kannst du beobachten, dass „zu viel wollen“ am wenigsten bringt.

So etwa, wie es aus diesem Text hervorgeht (1):

Ich möchte eine realistische und ernste Beziehung. Was ich wirklich will, ist die berauschende Mischung aus Liebe, Lust und Leidenschaft, und dazu das wundervolle Gefühl, geborgen zu sein.

Beim Originaltext handelt es sich um eine romantisch geprägte Sehnsuchtsfantasie. Aus jeder Zeile geht unzweifelhaft hervor, dass nur die eigenen Wünsche erfüllt werden sollen – aktive wie passive.

Recht häufig denken angeblich „anspruchsvolle“ Partnersuchende aber nicht nur, dass ein Leben zu zweit der Himmel auf Erden sei, sondern darüber hinaus, die richtige Person würde all ihre Probleme lösen.

Grimms Märchen oder Anpassen an die Realität?

Ach, das gibt’s vielleicht in Grimms Märchen, aber nicht im richtigen Leben. Und wie ist es in der Realität?

Wenn du gibst, was du wirklich geben willst, kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Und wenn du dir nimmst, was zu haben ist, und dafür dein „Emotionskonto“ nicht überziehen musst, dann ist auch etwas gewonnen.

Und vielleicht wird aus alldem dann auch die gewünschte Mischung aus „Liebe, Lust und Leidenschaft“. Das würde für den Anfang doch durchaus reichen, zumal es mehr wäre, als du jetzt hast, oder?

Deine Meinung ist gefragt.

(1) Der Text des Zitats wurde geringfügig verändert. Die Textzeile stammt aus einem längeren Lamento, in dem "ich möchte" etwa 17 Mal vorkommt.