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Das Motto für den Mai

Unser Motto für Mai - Hoffnung auf Berührungen und Lust
Ich habe lange über ein Motto für den Monat Mai nachgedacht. Ich dachte an „Aufbruch zur Liebe“, „Hinaus in den Mai der Liebe“ oder so etwas. Doch warum soll ich ein Motto wählen, dass mir jederzeit als realitätsfremd oder gar gefährlich ausgelegt werden kann? Warum sollte ich Menschen vor den Kopf stoßen, die hinter voller Frust hinter ihren Bildschirmen sitzen und von lustvollen Zeiten träumen?

Nach der Pandemie ...worüber Menschen jetzt nachdenken

Derzeit gibt es vereinzelt Artikel darüber, was nach der Pandemie kommt. Von Liebe ist dabei so gut wie nie die Rede. Die Damen und Herren Soziologen, Psychologen, Zukunftsforscher, Philosophen und Redakteure lieben es, zu schwadronieren und ihre Vorstellung von einer besseren Welt in ihre Utopien einzubinden. Und wenn jemandem etwas Sinnreiches einfällt, dann schreibt sie/er darüber, wie wir Bildung und Ausbildung, Handel und Industrie, Gastronomie und Konzerte wieder zur Blüte bringen können.

Was wird also mit der Liebe? Ja, ich meine aus der Liebe, also aus einer Triebkraft, die sich jeder Bevormundung widersetzt?

Ihr werdet staunen - sie wird sich durchsetzen. All dies Gerede über die neuen Werte die Edel-Kommunikation, das Gutmenschentum und alles, was darum herum flatterte, wird sich als Blödsinn erweisen.

Die Frage ist freilich, wann wird die Liebe sich über alle Bedenken erheben?

Da ich es nicht weiß, habe ich mein Motto für den Mai mit „Hoffen auf Berührungen und Lust“ festgelegt. Ich folge dabei einem Beitrag des Time Magazines, in dem es heißt:

Wenn man ... (das Kennenlernen) ... aus einer evolutionären Perspektive betrachtet, vertrauten wir Millionen von Jahren taktilen Kontakten wie Umarmungen ..., denn ... jede Beziehung wurde durch eine komplizierte nonverbale Sprache aufgebaut und zusammengehalten ... ich mache mir Sorgen darüber, was passiert, wenn wir als Gesellschaft diese Kommunikationsmittel für einige Zeit verlieren.


Nun denn ... mehr habe ich dazu im Moment dazu nicht zu sagen.

Zitat: Dacher Keltner, Soziologe an der Universität von Kalifornien, Berkeley, in „Time Magazine


Das Besondere an mir ist, dass …

Ja, was ist es denn, das „Besondere an mir?“

Unser Chef könnte ja schreiben:

Das Besondere an mir ist, dass ich 75 Krawatten besitze, davon 30 mit Elefantenmotiven.


Aber mal ehrlich, wann trägt er die schon? Ich habe ihn jedenfalls erst einmal damit gesehen. Sieht chic darin aus.

Ja, und ich?

Das Besondere an mir ist, dass ich erst mit 30 gelernt habe, wie man in High Heels geht.


Na, lacht ihr wenigstens?

Dann erzähle ich euch noch etwas über einen Vorschlag von Isi (was die wohl damit meint?)

Das Besondere an mir ist, dass ich nicht mehr ruhig sitzen kann, wenn ich ein Saxofon höre.


Na ja, … erotische Wünsche sollten immer mit Begriffen aus der Musik umschrieben werden, hat der Chef gemeint – das würde dann an der Zensur vorbeigehen. Soll ich euch mal verraten, wen der im Orchester immer bewundert?
Nö- aber ich sag euch, wohin er die 10 Tipps zu "das Besondere an mir ist" geschrieben hat, um bessere Motten (oder wie war die Mehrzahl von Motto?) zu finden.

Anmerkung der Redaktion: Der Plural von Motto ist „Mottos“, nicht „Motti“ wie oft behauptet wird.