Skip to content
 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Gefallen ohne Körpereinsatz – geht das?

Nein, es ist nicht nur dein Körper ...
Du hast alles getan, was du an deinem Körper „modifiziert“ konntest, ohne ein Vermögen dafür auszugeben? Du hast dein Aussehen an einen besonders attraktiven Stil angepasst, den du in einer Frauenzeitschrift gesehen hast? Und du weißt die „richtigen“ Antworten auf die üblichen Fragen, die dir Männer stellen?

Es tut mir leid, dir sagen zu müssen: Das ist alles zweitrangig, und wahrscheinlich ist es sogar schädlich. Denn was du mit dieser Vorbereitung bekommst, ist entweder Sex oder Frust.

Doch was ist dann wirklich wichtig?

Deine Attraktivität liegt nicht (nur) in deinem Körper

Der Schlüssel zu anderen Menschen besteht darin, sich zu öffnen. Das heißt nicht, dass du dem Mann dein Leben öffnen sollst wie ein Buch. Es geht nicht darum, Kindheit, Jugend, Pubertät und sämtliche Beziehungen zu offenbaren. Ein Mann will wissen, wer du jetzt bist, wie du jetzt bist und was er von dir jetzt erwarten kann. Und das bedeutet: Finde es heraus, wenn du es bis jetzt noch nicht weißt.

Du reist gerne - aber was sucht du dort?

Wenn du das beherrscht, dann weißt du auch, was für dich wichtig oder gar unerlässlich ist. Ich höre oft, dass Menschen „gerne reisen“. Und sie sind sehr bemüht, ihren Partner zu sagen, wohin sie „noch einmal gerne reisen würden“. Interessanter wäre, was du dort zu finden hoffst, außer „Urlaub“. Wenn du es weißt, kann dein Partner auf deine Interessen schließen.

Zukunft, Fantasie und Flexibilität

Etwas, das jeder Mann wissen will, besonders im Online-Dating ist deine Flexibilität. Kannst du dir wirklich nur vorstellen, in einem Eigenheim mit zwei Kindern zu leben? Und falls ja, wie wäre das für dich? Fragst du dich, was er dir bieten kann, um eure gemeinsame Zukunft sicherzustellen? Ja? Und was, bitte schön, kannst du ihm bieten, um diese Zukunft abzusichern? Wie gut bist du beim Aufkommen von Problemen oder gar Notlagen? Na?

Was hast du wirklich zu bieten?

Was kannst du tun, um den Mann „anzunehmen“, wie er ist? Wie kannst du seine guten Eigenschaften verstärken? Und was ist mit deinen besten Eigenschaften? Ich höre oft, dass Humor gesucht wird. Das finde ich wirklich gut – aber ein bisschen mehr solltest du doch über dich sagen können, oder nicht? Wie wäre es, mindestens fünf Eigenschaften zu kennen, die einem Mann gefallen könnten – außer deinen sexuellen Vorzügen, versteht sich.

Kommunikation - der Schlüssel zu Gefühlen

Für alles, was weiter geht, tiefer geht und letztlich auch intimer wird, ist Kommunikation der Schlüssel. Du brauchst sie jetzt und später. Um Wünsche zu äußern, Vereinbarungen zu treffen, Kompromisse auszuhandeln – und noch zu etwas, das viel schwieriger ist: einander zu verstehen.

Jeder Mann hat Wünsche über, die er nicht redet. Du hast sie auch, oder etwa nicht? Ob es die Anschaffung eigens Luxusguts ist oder eine ungewöhnliche sexuelle Praxis, nichts geht ohne Kommunikation. Und allein deswegen ist es gut, die „Ebenen“ zu kennen, auf denen du kommunizieren kannst. Das ist so eine Art „Treppenstufenprinzip“ – heißer wird es, wenn du die Treppe heraufsteigst, und kühler, wenn du eine Stufe zurückgehst. „Steigen“ heißt dabei, intimer und direkter zu werden – „heißer“ eben. Und wenn du dich dabei „versteigst“, führst du dich, deinen Mann und das Gespräch eben zurück. Es ist nicht abhängig von „Dates“ oder „Beziehungen“, sondern kann immer und überall verwendet werden.

Und wann setzt du mehr ein als deinen Körper?

Kannst du jemandem gefallen, wenn du etwas anderes einsetzt als deinen Körper? Ja, das kannst du, wenn du deine Eigenschaften kennst. Und das kleine Geheimnis der Kommunikation beherrscht, dass ich dir jetzt noch einmal ans Herz lege: Öffne dich emotional und verlocke den Mann, sich dir in gleicher Weise zu öffnen.

Bild: Nach einer Vorlage aus dem 19. Jahrhundert, restauriert udn koloriert.

Die Woche - Frauen, Objekte, Pegging und das "Aus" für viele Singles

Die letzten Wochen waren für kaum jemanden wirklich „ausgezeichnet“. In Deutschland kämpften die Minderheiten gegen die Mehrheiten, und ich wundere mich, wieso sie so viel Gehör finden. Von der Lage Europas will ich gar nicht reden. Und was bleibt? Ein bisschen Small Talk, ein bisschen Wiederkäuen. Das bunte Band der üblichen kleinen Sünden und Lüste.

Hesidating - Wie man einen Begriff erfindet und verbreitet

Gut – die Verbreitung von Fake News ist nicht nur eine Domäne der „Sozialen Netzwerke“, sondern auch mancher Frauenzeitschriften. Nahezu jeder „Dating-Trend“, der von dort „berichtet“ wird, wurde vorher irgendwo „gefakt“. Der Trick: Man betrachtet die unzuverlässige Quelle gar nicht. Manchmal stehen Wirtschaftsinteressen hinter den Urhebern, mal sind es Menschen aus „Social Media“, des sich damit hervorheben wollen. Einer dieser Begriffe heißt Hesidating.

Heirate doch, wann du willst!

Mein Artikel 20022022 wendet sich an alle, die zu diesem Termin geheiratet haben. Zu jedem dieser „Glatten“ Termin gibt es immer wieder Klugscheißer, die davor warnen. Leider gelten einige von ihnen als kompetent. Mal herhören: Jede Ehe kann scheitern oder glücklich werden. Und das ist nicht von dem Termin der Eheschließung abhängig.

Warum manche Singles chancenlos sind - und andere noch Hoffnung haben können

Die Liebeszeitung ist bekannt dafür, niemandem nach dem Mund zu reden. Das gefällt vielen Lesern nicht – aber wir setzen uns eben ab von den üblichen „Nachschwätzern“. Und reden Tacheles: Wer bisher schon zu „lecker“ war, um es mit einem Partner /einer Partnerin zu versuchen, der hat die letzten drei Jahre verloren. Und wenn er/sie so weitermacht, verliert er die Möglichkeiten, jemals einen Menschen für sich zu finden. Die Pandemie hat vor allem für die Goldgräber(innen) und krankhaften Egomanen (m/w/d) in mittleren Jahren geschadet. Jüngere Menschen haben hingegen noch eine Chance, falls sie nicht denselben Fehler begehen. Der Artikel enthält auch Anmerkungen über Paare, die für euch interessant sein könnten.

Hochkonjunktur beim "Pegging" durch die Pandemie?

„Sexuelle Abweichungen“ oder „harmlose Perversionen“, wie viel sagen, wurden während der Pandemie deutlicher, so weit es Online-Dating betrifft. Der/die unbekannte Fremde hat möglicherweise solche Wünsche, schreit es aber nicht gerade in die Welt hinaus. Nun ist „Pegging“ zwar eine Angelegenheit, über die niemand spricht, die aber doch manche Paare ausführen. Und einige sagen sogar, es trüge zum „Einfühlungsvermögen“ füreinander bei.

Wie ist es eigentlich, ein "sexuell begehrenswertes Objekt" zu sein?

Was ist eigentlich ein „Sexobjekt“? Und darf sich ein Mann, eine Frau „objektivieren“? Das Wort ist eigentlich völlig harmlos: Es reduziert einen Menschen auf die Fakten, die er mitbringt. Das heißt: Die Emotionen lassen wir erst einmal weg. Interessanterweise tun dies nahezu alle, die jemals ein Blind Date hatten. Aha, da fällt uns ein, dass es ein neues Wort gibt: Objektifizierung. Das Wort wird vielfach auf Frauen angewendet, die von Männern „als Sexualobjekte“ wahrgenommen werden. Und wenn wir die Sache mal wieder ins Lot bringen, sozusagen auf „Säugetierniveau“? Dann wären die Frauen die heimlichen Verführerinnen. Natürlich weiß ich, dass dies im Feminismus keinen Platz hat. Aber die Wahrheit ist eben: Männer versuchen, eine Sexualpartnerin zu finden, und Frauen wählen aus, wer es sein soll. Der Artikel bei uns „Mehr sein als ein Sexobjekt“ nimmt kein Blatt vor den Mund.

Und ab ins Wochenende ... glaubt an euch selbst, hört auf niemanden

Nein, ich habe nicht Lustiges diese Woche. Nicht, dass mir der Humor abhandengekommen wäre. Aber ich muss wirklich mit mir kämpfen, um unter all dem Geraune etwas zu finden, was euch wirklich amüsieren könnte.

In diesem Sinne – kommt zu Sinnen. Haltet euch an Fakten, und glaubt an euch selbst. Das ist immer eine gute Idee, um ins Wochenende zu gehen.

Die Woche: Online-Dating in der Mauser, Strapse, Masturbation und Patriarchat

Die Woche begann bei mir mit einer angekündigten Innovation beim Online-Dating: Parship kommt nach vielen Jahren mit Konzepten, die mindestens aus der Sichtweise viele Parship-Nutzer revolutionär klingen.

Offenbar will man von dem Bild los, dass viele Benutzer von „Online-Partnervermittlern“ haben: Eine Spaßbremse, die hauptsächlich ein recht konservative eingestelltes, älteres Publikum anzieht (Durchschnittsalter gegenwärtig: etwa 40 Jahre).

Kann sich Online-Dating noch mausern?

Klar ist: Das betrifft nicht nur Parship, sondern auch andere. Dazu konnte ich einen weiteren Artikel finden, und meine Interpretation der „aktuellen Lage“ finde ihr hier auch. Denn in Wahrheit gibt es keine „wirklichen“ Innovationen vonseiten der Anbieter. Auch das, was die neuen, „frauenfeindlichen“ Apps und ähnliche „Revolutionen“ per App bringen sollten, ist nicht eingetreten. Wenn der goldene Pressedunst verflogen ist, bleibt nichts übrig als „noch ne App“.

Gegenseitig masturbieren - neue Lust in alten Ehebetten?

Für die lustvollen unter euch gab es einen Artikel für Paare: Sollte man sich in der Beziehung gegenseitig masturbieren? Wir haben alles gesammelt, was dazu zu finden war.

Der frivole Tanzgürtel - dürfen Frauen noch Strapse tragen?

Gegenwärtig werden ganze Archive geöffnet, die „Frauen mit Strapsen“ (und manchmal mit voyeuristischem Blick auf den Oberschenkel bei hochgezogenem Rock). Teufel aber auch, ist das noch zeitgemäß? Nicht, nicht die Bilder – das Tragen von Strapsen.

Spinner aller Art, Miesmacher und Anti-Kapitalisten verteufeln die "Lust an sich"

Eine ganze Reihe von Spinnern, manche durchaus mit akademischem Grad, will uns derzeit ans Bein pinkeln: Unser ganzes Leben wäre kapitalistisch verhurt, anti-feministisch, patriarchalisch durchseucht und was dergleichen mehr ist. Dabei habe ich die Hetze gegen „alte weiße Männer“ noch nicht einmal erwähnt. Was unterscheidet diese Szenerie eigentlich noch von den Querdenkern mit und ohne Aluhut? Und wie kann man so „verbiestert“ sein, jede abweichende Meinung dem leibhaftigen Teufel zuzuordnen?

Wie schön, dass es den Valentinstag gibt. Was die Liebe mit dem Datum zu tun hat, und warum „Vögel“ und „vögeln“ schon im 13. Jahrhundert in einen Zusammenhang damit gebracht wurden, sagt mein Artikel dazu aus.

Warum dies, warum das?

Das Thema „Dating“ ist keinesfalls tot, bestenfalls wurde es inzwischen „totgeritten“. Deshalb habe ich es erneut aufgegriffen. Beziehungen, sexuelle Kontakte, Ehen und was auch immer sonst sind menschlich, natürlich und unerlässlich.

Über die Lust wird derzeit bemerkenswert wenig geredet – und auch ich kann nur das aufgreifen, worüber geredet, gesendet oder geschrieben wird.

In Vorbereitung bei mir sind weiterhin Artikel über Gefühle, die Frage nach planbarerer Liebe und vieles mehr.

Vorerst sage ich mal: Schönes Wochenende für euch und eiserne Gesundheit. Die braucht ihr, wenn der Frühling kommt.

In Wahrheit keine Innovationen beim Online-Dating

In den 2010er-Jahren war Online-Dating zwar auf dem Höhepunkt seines Erfolgs – aber schon damals wurde klar, dass es an Innovationen fehlt. Allerdings hatte zu dieser Zeit kaum jemand mit dem Siegeszug der Dating-Apps gerechnet, die ab 2012 nach und nach Fahrt aufnahmen.

Das Smartphone (Handy) sorgte für Umsatz - aber nicht für bessere Erfolge

Dennoch änderte sich wenig. Das Smartphone ist und bleibt ein Mittelding zwischen Informationsmedium und Spielzeug, und genauso wird es auch genutzt. Das bedeutet letztlich: Weder die Anzahl der „User“ noch die Umsätze sagen etwas über die Effektivität der Partnersuche aus. Die Erfolgsquote in Prozent lag zuletzt überwiegend im Bereich der einstelligen Zahlen, wenn man von den traditionellen Marktführern und gewissen Nischenanbietern einmal absieht. Nur PARSHIP veröffentlichte bis vor einiger Zeit Zahlen – sie lagen bei gegen 35 Prozent. Der Singlebörsen-Vergleich bestätigt 2018 diese Zahl in etwa. (1)

Vor längerer Zeit: Der Selbstläufer Online-Dating stolpert

Doch all das ändert nichts daran, dass es keine echten Innovationen gab – und dies seit Beginn der deutschen Online-Dating-Szene. Dazu schreibt die Wirtschaftswoche (2):

Außer ein paar kosmetischen Updates – etwas Swiping hier, einem „AI-Algorithmus“ dort – haben sich Datingplattformen in ihrem Kern kaum verändert. … Jede noch so schöne Oberfläche ändert nichts daran, dass Onlinedating 2022 Onlinedating 2005 verwirrend ähnlich sieht. Smartphone und technischer Fortschritt haben die Benutzung zweifelsfrei sehr verbessert. Wirkliche Innovation sieht jedoch anders aus.

Das liegt vor allem daran, dass Online-Dating als „Selbstläufer“ geplant war. Denn die Partnersuch-Maschinen, einmal programmiert, liefen sozusagen „wie am Schnürchen“. Wer wissen wollte, wie denn die „tollen Passungen“ (Matches) funktionierten, wurde stets nassforsch mit dem Argument des „Geschäftsgeheimnisses“ abgefertigt. Das allerdings hinderte niemanden, eigene, ebenso undurchsichtige „Algorithmen“ zu programmieren.
"In Wahrheit keine Innovationen beim Online-Dating" vollständig lesen

Parship will „gesünderes Dating“

Die Online-Dating-Agentur Parship versucht nach mehr als 20 Jahren, das Image der Online-Partnersuche zu verbessern, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Es handelt sich um eine Art „Aufbruch in ein neues Jahrzehnt“, das im Wesentlichen aus sechs Maximen besteht:

Authentizität

Profile sollen wirklich authentisch sein, also nichts beschönigen, sondern einen Eindruck von „wahre Persönlichkeit“ wiedergeben.

Wertschätzung

Parship greift das neue Zauberwort „Wertschätzung“ auf, um daran zu appellieren, dass hinter dem Profil ein echter Mensch steht, dessen Gefühle nicht verletzt werden sollten.

Verbindlichkeit

Teilnehmer am Online-Dating sollen verbindlicher und zuverlässiger werden. Dabei wird auf eine klare Kommunikation und Ehrlichkeit gegenüber dem Partner abgehoben.

Perspektive

Von Anfang an soll klar sein, welche Absichten Partnersuchende verfolgen. Verschiedene Absichten über die Länge und Dauer der Beziehung sollten von vorn herein kommuniziert werden, um späteren Enttäuschungen vorzubeugen.

Sicherheit

Die Botschaft lautet: Keine Anzüglichkeiten, also keine unerwünschten Nacktbilder oder anzügliche Nachrichten.

Spaß

Obgleich Dating eine erste Sache ist, hat Parship entdeckt, dass viele Singles keine wirkliche Freude am Dating haben. In Zukunft sollen Spaß und Leichtigkeit also eine größere Rolle spielen.

In der veröffentlichen Pressemitteilung gibt sich Parship zuversichtliche, diese Ziele zu erreichen. Auch die zukünftige Werbung soll auf das neue Konzept umgestellt werden.

Die Liebeszeitung kommentiert

Das ursprüngliche, sehr konservative Konzept von Parship wird in manchen Teilen ergänzt. Möglicherweise geschieht dies, um einen neuen, jüngeren Kundenkreis anzusprechen und zugleich einige der Hauptmängel zu beseitigen. Zum Beispiel pfeifen die Spatzen seit Jahren von den Dächern, dass vor allem Frauen keine Freude mehr am Online-Dating haben. Ohne Freude an der Partnersuche ergeben sich allerdings auch nur mäßige Erfolge. Mit dem Mix aus Verbindlichkeit, Authentizität, der Ausweitung von Perspektiven und dem neuen Faktor „Freude am Dating“ soll nun gelingen, das Konzept auszuweiten und dabei zugleich für ein „gesünderes Dating“ zu werben.

Hinweis: Parship hat weitere Informationen bereitgestellt. Es handelt sich dabei um PR-Material.