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Die Resterampe - Partnersuche am Wühltisch?

Individuell, von der Stange, Resterampe?
Ist Online-Dating eigentlich eine „Resterampe“? Und wir kommt es eigentlich, dass wir überhaupt von den „Resten“ sprechen?

Selbst wenn sich die ersten Paare im frühen Erwachsenenalter gefunden haben, bleiben zunächst noch genügend attraktive Einzelpersonen („Singles“) übrig. Doch falls ein Mensch sehr erfolgreich im Leben sein will, setzt er oft die Ausbildung an erste Stelle, er steht gewissermaßen "auf hold“. Das heißt, er ist im Prinzip verfügbar, aber nicht am Markt. Nun ist die Partnerwahl aber nicht ausschließlich vom Wollen abhängig - manche Personen sind gefragter, andere weniger. Unvorteilhaftes Aussehen, eigenartiges Verhalten und ungewöhnliche Vorlieben mögen dazu beitragen, oft ist es aber auch die Zukunftsperspektive, die noch fehlt ... dann sagt man, sie oder er habe sich noch nicht „gefunden“.

Ab 30 sind die besten "Früchte" abgeerntet

Wenn sich nun jemand mit gegen 30 umsieht, dann sind manche schönen Gärten schon abgeerntet, aber eben nicht alle. Auch in diesem Fall kann vor einer „Resterampe“ jedoch nicht die Rede sein, denn nun besinnen sich jene, die zuvor andere Prioritäten hatten. Und die Beobachter, zu denen auch ich gehöre, stellen fest: Nun gehen recht selbstbewusste Frauen und Männer an einen Partnermarkt, der etwas exklusiver ist. Exklusiv heißt immer auch: Das Angebot ist zwar vorhanden, aber der Single muss sich recht intensiv umschauen, um fündig zu werden. Das sind ganz gewöhnliche Gesetze des Partnermarktes wie auch aller anderen Märkte.

War das einmal anders?

Oh ja! Es war einmal ganz andres, und die Zeit liegt noch nicht schrecklich lange zurück. Die Furcht, auf der „Resterampe“ zu landen, „sitzen zu bleiben“ oder „eine alte Jungfer zu werden“ war der Albtraum der jungen Frauen. Das lag an zweierlei: erstens am Ansehen. Das volle Ansehen als Frau genossen nur verheiratete Frauen, keine „Fräuleins“. Und zweitens an der kärglichen Existenz: Frauen lernten oft „Jungmädchenberufe“, also Tätigkeiten, die sie schnell wieder aufgeben wollten, wenn sie verheiratete waren - und die wurden extrem mies bezahlt. Und weil dies so war, versuchte jede junge Frau, „einen Mann abzubekommen“. Abgesehen von dem allgemeinen Status als „Frau“ statt als „Fräulein“ konnte so auch der soziale Status verbessert werden - das „Hinaufheiraten“ war ein viel beschriebener Jungmädchentraum. Diese Zeiten reichten bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts - mindestens noch bis gegen 1980. Der eigentliche Umbruch begann, als sich Frauen wirtschaftliche emanzipierten - und das ist noch keine „Ewigkeiten“ her. Wenn ich noch einen Blick auf die Männer werfen darf: Hagestolze und ewige Junggesellen wurden ebenso der Schrulligkeit verdächtigt wie die entsprechenden Frauen, doch wurde „unter der Hand“ vermutet, dass viele von ihnen „schwul“ waren, dies aber aus Angst vor der Entdeckung verbargen. Wie dem auch sei: Gegen 30 wurden viele aufgefordert, sich auf die „Resterampe“ zu schwingen und sich von den verbliebenen „Jungfrauen“ erretten zu lassen.

Die aktuelle Situation am Wühltisch

Heute kann von einer echten Resterampe, von der Torschlusspanik oder vom „Sitzenbleiben“ nicht mehr die Rede sein. Wie schon vor vielen Jahren, sind die besten Angebote am Partnermarkt schnell „vergriffen“. Wer spät auf den Markt geht oder dort sucht, entdeckt schnell ein Phänomen: Bei einem eher geringen Angebot pochen viele Suchende ausgesprochen heftig auf die „Erfüllung ihrer Wünsche“, die oft gar als „Ansprüche“ bezeichnet werden.

Ökonomie der Partnersuche - nur unzureichend beachtet

Jeder Ökonom wird euch sagen, dass so etwas nicht funktioniert. Ein geringeres Angebot erfordert mehr Flexibilität, nicht mehr Festlegung. Zweifellos sind Kompromisse erforderlich - oder anders ausgedrückt: Bei den überzogenen Wünschen wäre es gut, ein paar Abstriche zu machen.

"Marktfähig" gemacht werden - und dann?

Das Problem der Partnersuchenden ist jedem bekannt, der sich damit beschäftigt. Sie orientiere sich an den Illusionen, die ihnen von überall verkauft werden - und daran beteiligt sind sehr viele, allen voran Medien und Berater aller Couleur, die auf „die Persönlichkeit“ abheben, auf die Ausstrahlung, das Gewicht, die Fitness, das Verhalten und vieles andere mehr. Alls das soll dich „marktfähiger“ machen.

Dein Wert für andere

Wesentlich besser wäre es, du würdest deinen Wert für andere kennen. Denn auf dem Partnermarkt kommen Illusionen nicht besonders gut an. Überlege einmal selbst, wie du denken und handeln würdest. Wäre deine Frage bei einer Verabredung: „Was hat du in der Vergangenheit getan, um für den heutigen Tag zu glänzen?“ Oder vielleicht eher: „Wie möchtest du mit mir in die Zukunft reisen?“

Von Erfolglosen zu lernen heißt umzudenken

Ich las gerade von einer Kolumnistin Ende 20, die zumindest eines akzeptiert hatte: Mit den Jahren gibt es nicht mehr, sondern weniger Männer.

Was sie uns mit ihrem Artikel sagen will, ist ungewiss - ihr trotziges Fazit nach einem Jahr Dating-Erfahrung:

Leider habe ich in Zukunft nicht vor zu einer schüchternen Maus zu werden, dann bin ich lieber Single.

Klar, auch eine Aussage. Aber eine, die niemandem nützt. Denn im Hintergrund lauert eine dieser konservativen Kernaussagen: „Ich will gefunden werden“ - oder in ihren Worten (Zitatenquelle wie zuvor):

Ich will mich wieder zurücklehnen und die wenigen Männer, die es noch gibt, zu mir kommen lassen ... und wenn ich jemanden interessiere, dann muss er sich schon trauen, mich anzusprechen. Denn wenn ein Mann nicht mutig genug ist, mich anzusprechen, dann würde er sich auch nicht trauen, Teil meines Lebens zu sein zu wollen.


Es geht nicht um "Online-Dating" - es geht um "aktive Partnersuche"

Oh nein, ich behaupte nicht, dass Online-Dating die allein selig machende Art ist, einander kennenzulernen. Ich wäre froh, wenn wenigstens die 20 - bis 35-Jährigen noch andere Wege begehen würden. Der Punkt ist aber gar nicht „das Online-Dating“, sondern die „aktive Partnersuche“. Und um es mal ganz einfach zu sagen: Suchen bedeutet, sich aktiv um etwas zu kümmern, was man gerne hätte. Und suchen heißt nicht: „Ach, ich bin doch so interessant, warum zur Hölle findet mich denn keiner?“

Chancen wahrzunehmen heißt fast nie "abzuwarten"

Klar: Jeder hat unterschiedliche Chancen. Manche mögen gewagtere Risiken - aber wer sich darauf verlässt, aus irgendwelchen Winkeln „herausgepult“ zu werden, hat überhaupt keine Chancen.

Faktensuche: ist eine Länge von 1,80 ein Handicap?

Nun hatte die Autorin ein „Handicap“: Sie misst stolze 180 cm, gehört also statistisch zu einer kleinen Gruppe, die nur zwei Prozent der Bundesbürgerinnen ausmacht. Theoretisch würden ihr zwar etwa 43 Prozent der Männer „zur Verfügung“ stehen, aber nicht alle davon würden sie überragen: Im „deutlich längeren Segment ab 185 cm“ wären es nur noch gut 19 Prozent. Was bedeutet das?

Nach den üblichen Daten, die ich verwende, kommen auf einen eventuell „passenden“ Partner sechs bis sieben voraussichtlich „unpassende“. Das setzt aber bereits voraus, dass die sonstigen „Ansprüche“ recht flach gehalten werden. Bei besonders ausgefeilten Wünschen rechne ich mit 1: 125. In diesem Fall gilt: Bewusst eine Vorauswahl treffen, viele Dates eingehen und insgesamt auf eine lange Suchperiode einstellen. Denn: Ein Mann, der wesentlich "länger" ist als 180 cm, und der eine Frau sucht, die mindestens 180 cm misst, und der zudem noch weitere Eigenschaften hat, die andere Männer überragen, ist ausgesprochen selten.

Am oberen Ende werden die Chancen immer kleiner

Wie bei allen Daten über Menschen werden die Zahlen sehr schnell kleiner, sobald man an die Extreme kommt: Ab 185 cm, ab einem IQ von 115 und ab einem netto verfügbaren Einkommen von 3.000 Euro monatlich wird die „Luft dünn.“

Das Fazit

Es gibt eine Fülle von Lösungen, einen Partner oder eine Partnerin zu finden. Wer das Besondere sucht, findet es entweder in relativ geschlossenen Kreisen (Einkommen, IQ, Körperlänge) oder im offenen Internet (dann auch international). Zu den schwer erfüllbaren Wünschen zählt bekanntermaßen der Kontakt zu bestimmten Alters- oder Einkommensgruppen, außergewöhnlicher Schönheit oder Intelligenz und vor allem ungewöhnlichen Kombinationen aller Faktoren.

Lösungen für "schwierige Fälle"

Ich nenne euch die ersten drei Regeln:

1. Selber gezielt suchen statt „sich suchen lassen“ oder im Nebel herumstochern.

2. Räumlichen Bereich ausweiten, möglichst auf mehrere 100 Kilometer.

3. Toleranzen einräumen oder ausweiten.

Wer diese Regeln beachtet und etwas Zeit investiert, wird auch Erfolg haben. Also: Single zu bleiben ist auf Dauer auch keine Lösung.

Mehr Informationen und Faktensuche:
Körperlänge international: Wikipedia
Körperlänge Frauen-Männer: Verteilung: Ebenfalls Wikipedia.
Beispiele IQ: Neuronation und viel andere Quellen.
Einkommen: Statista

Sind Online-Dater „Psychopathen“?

Partnersuchende online - Seelenlose, selbstbezogene psychische Wracks?
Wenige Probanden, viele Vermutungen und spektakulär aufgemachte Ergebnisse - das ist die Masche, die bei vielen „wissenschaftlichen“ Veröffentlichungen verwendet wird.

Diesmal waren es Wissenschaftler aus Linz, die ein dreiwöchiges Experiment an 555 erwachsenen Personen durchführten. Man untersuchte ihr Verhalten an Smartphones unter Einbeziehung von Dating-Apps und baten die Teilnehmer zusätzlich, an zwei Tests teilzunehmen. Einmal unterwarfen sie sich den „Big Five“, der vielfach auch von Online-Dating-Firmen verwendet wurde. Dann aber auch einem Test auf die „Dark Traits“, also Eigenschaften, die von Psychologen negativ bewertet werden.

Ihr Ergebnis vorab, so wie es in die Presse kam (Forbes):

Bei emotional weniger stabilen Personen war die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie Dating-Apps verwendeten.

Was heißt das für Dich, wenn du Dating-Apps benutzt?

So gut wie gar nichts. Wer einen Partner sucht, muss seine Persönlichkeit zwangsläufig in den Vordergrund stellen. Und er benutzt dazu, wie die meisten Säugetiere, oftmals eine übertriebene Werbung, die imponieren soll. Der/die Partnersuche steht dabei in Konkurrenz zu vielen anderen. Dabei ist auch klar, dass er/sie „nicht teilen“ will – seine/ihre soziale Aufgabe sieht er/sie darin, den Partner „für sich selbst“ zu finden, und dies höchst eigennützig.

Eigennutz und Gemeinnutz bei der Partnersuche

Wer aus Eigennutz, zum Beispiel aus Fortpflanzungswillen handelt, kann, unabhängig von den Methoden, mit denen er/sie sucht, durchaus als „sozialverträglicher Mensch“ angesehen werden. Sobald Eigennutz auch der Gesellschaft zugutekommt, verliert das Wort seinen bösen Beiklang. Und: Sind sich „Wissenschaftler“ eigentlich klar, dass sich Partnersuchende (aber auch nach simpler sexueller Befriedigung Suchende) in Ausnahmesituationen befinden, die eben nicht der „Alltagsnormalität“ entsprechen? Offensichtlich nicht.

Zwischenbilanz - keine schlüssigen Beweise für "emotionale Instabilität"

Für diejenigen die nicht weiterlesen wollen, weil sie Details hassen:

Die Forschung hat keinesfalls den Beweis erbracht, dass Benutzer von Dating-Apps Psychopathen sind - und auch nicht, dass sie emotional generell weniger stabil sind.
"Sind Online-Dater „Psychopathen“?" vollständig lesen

Die politisch korrekte Selektion sozialer Kontakte

Zurück zu konservativen Sitten?
Ach, ich zitiere erst einmal die BZ (1) und einen Paartherapeuten, den sie befragt hat.

(Denn) ... die Selektion der sozialen Kontakte hat sich auch auf die Dates übertragen. Man möchte nur die Leute treffen, auf die man richtig Lust hat.“

Das kling mal richtig toll, oder? „Die Selektion der sozialen Kontakte hat sich auch auf Dates übertragen.

Mir haut das Wunden in die liberale Seele: „Die“ Selektion sozialer Kontakte, die „sich“ überträgt. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Gemeint sind letztlich Kontakte mit zuvor Unbekannten. Wessen Selektion ist denn da gemeint? Meine, deine, unsere, die des Paarberaters? Falls jemand nicht weiß, was „Selektion“ heißt: Es ist die Auswahl - und da wählt nur einer aus: Der/die Suchende, und zwar völlig frei im Rahmen seiner/ihrer Möglichkeiten. Ich kenne die „Selektion von Marmeladensorten“, aktiv und theoretisch. Und ich weiß, wie man „selektiv“ daran geht, Mitarbeiter zu finden. Ja, ich rühme mich sogar, etwas von der Selektion potenzieller Partner zu verstehen. Aber wie funktioniert „die allgemeine Selektion sozialer Kontakte?

Aha - „man möchte nur Leute treffen, auf die man richtig Lust hat.“ Und nun die Preisfrage: Woher soll der Single bei der „Partnersuche durch Korrespondenz“ nun wissen, auf wen er „richtig Lust“ hat? Ich behaupte mal ganz kühn, man könne die infrage kommenden Partner durch geschickte Auswahl aus der Masse abfischen. Und ich denke, die Suchenden werden dann diejenigen treffen, an denen Sie Interesse haben.

"Interesse an" ist nicht gleich "Lust auf"

An jemandem Interesse zu haben, heißt aber nicht, Lust auf ihn zu haben. Doch da nur nebenbei. Nehmen wir an, es gäbe eine besondere "Pandemie-Situation" in der Partnersuche, gibt es dann Gewinner und Verlierer?

Angeblich sollen jetzt diejenigen unter uns punkten können, die „mehr Sozialkompetenz haben und somit auch besser für eine Partnerschaft sind.“

Gute Zeiten für Menschen mit sozialer Kompetenz?

Und nun stutze ich zum zweiten Mal. Da kommt der Therapeut mit der „Sozialkompetenz“ um die Ecke. Sozialkompetenz hat, simpel ausgedrückt, jeder, der wer mit anderen besonders gut umgehen kann. Wer diese Eigenschaft hat, findet normalerweise auch leicht Kontakt - er weiß ja, wie man Kontakte herstellt und pflegt.

Und nun? Jetzt kommen also Menschen zum Zug, die normalerweise wissen, wie man Kontakte herstellt? Blieben die früher außen vor?

Also - ich denke mal, in Corona-Zeiten kann man alles behaupten und auch alles veröffentlichen, was in bestimmte konservative Konzepte passt - jedenfalls „ein Stück weit“, wie ich gerade gelesen habe.

Eine Ergänzung: dürftige Fakten

Ergänzend habe ich noch dies zu sagen: die Faktenlage im verlinkten Artikel ist dürftig: „Gezielter auf Partnersuche“ gingen laut der Umfrage, die für den Artikel benutzt wurde (2), nur etwa 20 Prozent der befragten Suchenden. „Längere und ausführlicher Nachrichten schrieben nur acht Prozent der Befragten, und „tiefere Gespräche“ suchten gerade mal etwa sieben Prozent. Die Zahlen stammen im Übrigen allesamt aus einer Befragung des Online-Dating-Portals PARSHIP unter 3.723 Mitgliedern ab 18 Jahren aus dem Juli 2020.

(1) Zitate: BZ.
(2) Quelle:PARSHIP PM.
Bild: Nach einer Postkarte "Der Heiratsantrag"

Psychologie, Ökonomie und Online-Dating

Ein neues Orakel über Online-Beziehungen wurde dieser Tage in „Business Insider“ offengelegt: Beziehungen, die durch das Internet zustande kommen, sind anders, aber nicht schlechter.

Wie schön, die nun einmal wieder aus dem Munde einer Psychologin und Paartherapeutin zu hören. Und wie immer. schreibe ich noch dazu: Ohne Psychologen wären wir natürlich nie dazu gekommen, uns die Welt erklären zu können.

Zum Beispiel in diesem Satz:

Im Gegensatz zu Beziehungen, die durch Zufall entstanden sind, fehlt dieser Moment, in dem einer der beiden schon verknallt ist, bevor der andere ihn oder sie überhaupt bemerkt hat. Bei Internet-Bekanntschaften ist von vornherein klar: Das Gegenüber ist Single und auf der Suche. Das klingt unromantisch — bedeutet aber nicht, dass daraus keine langfristige Beziehung entstehen kann.

Ganz unabhängig von der Aussage: Wer nicht „gefunden werden“ will, dem bleibt nur, aktiv an den freien Partnermarkt zu gehen und sich dort zu präsentieren - online oder offline. In Wahrheit ist die aktive Partnersuche nicht wirklich völlig „zufällig“ und „romantisch“, wie viele glauben. Wir gehen nicht "irgendwohin" oder fragen "irgendjemanden", sondern wir gehen an bestimmte Orte und sprechen dort bestimmte Personen an.

Warum wir ökonomisch denken sollten und nicht psychologisch

Wer nun über 40 ist, für den wird der Markt immer enger. Und wenn das Angebot groß und die Nachfrage gering ist, muss der Suchende seinen Radius ausweiten, exotische Märkte nutzen oder seine Toleranzen überprüfen.

Ja, dabei spielt Online-Dating heute eine Rolle - nämlich genau die Rolle, die früher einmal wohlmeinenden Kupplerinnen und Zeitungsanzeigen spielten. Sie schufen Märkte, die es ansonsten nicht gegeben hätte. Märkte, die wertvoll und wichtig für jene waren, die später oder „zum zweiten Mal“ suchten.

Und aus allen Varianten konnten - gestern wie heute - langfristige Beziehungen entstehen oder auch nicht.

Der Beitrag in Business-Insider ist durchaus nicht falsch, aber nichts in diesem Artikel ist wirklich neu.

Zitat aus: "Business Insider"