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Was trägt der Mann zum erotischen Date „drunter“?

Um Himmels willen! Fast jede Frau fragt sich, was sie „drunter“ trägt – für den Fall der Fälle, denn der tritt erfahrungsgemäß häufiger ein, als es die Etepetete-Beraterinnen der Online-Dating-Fuzzys wahrhaben wollen. Na, und wir wissen: Von Nix über Ouvert über chic-erotisch bis hin zu bequem wird alles behauptet. Wer’s wissen will: entweder chic oder sexy macht sich am besten – notfalls ein paar frivolere Klamotten im Handtäschchen mitnehmen, die du im Bad schnell wechseln kannst.

Nun aber zu den Jungs. Am besten angezogen bist du mit eleganten, schwarzen, glatten Pants, die nicht gleich alles zeigen, was sich wölbt. Sie sehen auch „moderat sexy“ aus, weil sie den Blick auf den Schritt lenken, ohne aufdringlich zu wirken. Und der glatte Stoff lädt auch zum Streicheln ein – nur mal so nebenbei.

Klar kommt es auf den Typ Mann an – aber wenn du athletisch, aber nicht muskulös bist, ist Eleganz die beste Unterkleidung für „unten herum“. Am blödesten sind Pants, nicht einmal die Hoden richtig bedecken – das ist leider bei sehr vielen betont engen Höschen der Fall, die eher aussehen wie Penisbeutel. Und wirklich lächerlich ist es, wenn du „ohne“ gehst – das kommt nur in Porno-Filmen gut.

Manchmal mögen Frauen, wenn die Pants viel vom nackten Knackarsch zeigen, aber dann sollten sie aber eher zurückhaltend geschnitten sein, sonst sehen sie „schwul“ aus.

Ach so – auf Schwarz sieht man kaum „Bremsspuren“ – auch das trägt sehr dazu bei, dass dich die Frau für begehrenswert hält, wirklich. Vielleicht trägt das auch dazu bei, dass sie weniger Scheu davor hat, dich ein bisschen oral zu verhöhnen. Könnet immerhin sein.

Also: zum ersten Date am besten sportlich-elegant „unten herum“ und alles aus weichem Material, das Frauen viel lieber anfassen als raue Stoffe. Wenn sie dann darauf steht, dass du Pants aus Latex oder Leder trägt, sagt sie dir das früher oder später.

Ein möglicher Grund, warum wir die falschen Frauen treffen

Das Internet auszuwerten kann sehr hilfreich sein – und Seth Stephens-Davidowitz hat es getan. Und er hat eine Erkenntnis über Dating gefunden, die ich Ihnen nicht vorenthalten will:

Viele Menschen versuchen nicht, den Menschen zu begegnen, die sie am meisten begehren. Sie versuchen vielmehr, die Leute zu treffen, von denen sie glauben, dass sie ihre Freunde damit beeindrucken können.


Aus ökonomischer Sicht ist dieses Verhalten völlig sinnlos, und dies gilt nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen. Eine große Anzahl der Frauen sucht tatsächlich einen Mann „zum Vorzeigen“.

Der Autor Stephens-Davidowitz macht dies am „Übergewicht“ fest und behauptet, dass viele Männer zwar etwas fülligere Frauen mögen würden, sich aber nicht trauten, sie vorzuzeigen. Aus diesem Grunde würden gar keine Treffen mit ihnen vereinbart. Für Männer ist dabei noch etwas anderes interessant: Für sie hat es eigentlich beim Online-Dating gar keinen Sinn, auf schöne, erotische attraktive und schlanke Frauen zu zielen. Die bekommt der „Durchschnittsmann“ sowieso nicht. Wenn er sie „jagt“, verschwendet er also nutzlos Energie, die er anderweitig besser einsetzen könnte.

Schneller Sofortsex mit Online-Frauen ist wahrscheinlich ein Märchen

Der Traum der freien Auswahl bleibt ein Traum beim Casual Dating
Die Märchenerzähler sind überall. Ihr Trick: Sie nehmen gewisse Zeitströmungen auf, die viele schon einmal gehört haben, die aber an sich kaum mehr sind als ein bisschen Sensationsmache. Vor allem im Bereich der Erotik, in dem der Leser selten nachfragt, weil er sich schämt „so etwas“ zu lesen, kann eine geschickte PR-Agentur die Mücken auf Elefantengröße aufblasen. Und so wird aus einer Randerscheinung, die tatsächlich existiert, dann eine Tendenz, und aus der Tendenz wird ein Trend generiert. Ob es sich um ungesicherte Forschungsergebnisse, überzeugte Veganer, Mitleidskampagnen mit der Armut oder Frauen auf sexueller Abenteuersuche handelt, ist im Grunde gleich. Die PR-Maschinerie läuft wie geschmiert, wenn sie einmal angelaufen ist.

Willfährige Helfer, unter ihnen ganz selbstverständlich auch Journalisten, bringen die Dinge dann unters Volk – und das Volk hält fast alles, was über leidlich seriöse Kanäle zu ihm kommt, für die Wahrheit. Die Suche nach Fakten ist gelegentlich sogar aussichtslos. Wenn behauptet wird, dass sieben Prozent der Frauen latent bisexuell sind, kann dies ebenso richtig sein wir die Behauptung, 70 Prozent der Frauen würden sich eine Geliebte wünschen. Es kommt auf die Fragestellung, die Spannweite des Begriffs und die Interpretation an.

Manche Frauen suche wirklich nach Lust - aber diskret

Diesmal sind es Frauen, die angeblich vehement, hemmungslos und offensiv nach Sexpartnern im Internet suchen. Einige mir bekannte Medien haben diese Meldung sogar in Variationen gebracht – immer so, dass man haarscharf nicht merkt, dass sich dahinter ein kommerzielles Interesse verbirgt.

Fragt sich: Wie viele Frauen suchen eigentlich nach Sex im Internet? Wie viele von jenen, die suchen, haben ausschließlich emotionale oder sexuelle Wünsche? Und wie viele davon sind tatsächlich bereit, mit einem unbekannten Mann sofort auf Kommando zu vögeln?

Mir ist nicht bekannt, ob die gerade laufende PR-Kampagne der Auslöser für eine Pressmitteilung des Casual-Dating-Portals „Secret“ (1) war. Jedenfalls weist man dort darauf hin, dass der Weg zum „schnellen, unkomplizierten Sex“ doch etwas länger ist und eher in einem abgesicherten Rahmen verläuft. Hier ein Textauszug:

Eine Umfrage unter 1.100 weiblichen Mitgliedern des Premium-Casual-Dating-Portals Secret.de zeigt: Für jede zweite Frau (55 Prozent) ist ein Casual-Date ein ganz normales Treffen zum gegenseitigen Beschnuppern. Nur acht Prozent treffen sich direkt zum Sex.


Sexsuche der Frauen: Nicht neu, nur anders, offener und eine größere Anzahl

Obgleich auch dies eine PR-Maßnahme ist, klingen diese Sätze deutlich moderater als der Trick, die suchenden Frauen von vornherein als Sexobjekte darzustellen, die lediglich deshalb mit Höflichkeit behandelt werden müssten, um zu vertuschen, dass nichts als Sex angesagt ist.

Sehr interessant sind in diesem Zusammenhang allerdings einige weitere Beobachtungen:

1. Auch in der Welt des seriösen Datings gib es Frauen, die sich beim ersten Date ihre Süßigkeiten holen, falls der Mann gefällt. Die Schätzungen liegen bei etwa zehn Prozent – je nach Portal und Befindlichkeit kann der Anteil aber auch wesentlich höher oder etwas niedriger liegen. Danach wird natürlich niemals gefragt – und falls gefragt wird, bekommt man keine verlässlichen Antworten.
2. Auch bei den Vorläufern des Online-Datings suchten zahlreiche unabhängige Frauen nach Liebespartnern ohne Bindungswunsch. Da sie nicht als „Schlampen“ entlarvt werden wollten, annoncierten sie ganz bewusst unter „seriösen Bekanntschaften“, ja, sogar unter „Heiraten“.
3. Von manchen Plattformen (und Beratern) wird das erste Date heute noch so geschildert, als sei es eine Höflichkeitsveranstaltung ohne erotische Brisanz. Und obgleich dies absoluter,offenkundiger Unsinn ist, wird es immer wieder behauptet.

Die heutige Trennung von Single-Börsen, Online-Partervermittlungen und Casual Dating weist im Grunde nur darauf hin, wie der Grundgedanke bei der Anmeldung war,,aber nicht, was sich während des Dates entwickelt:

1. Bei gewöhnlichen Dating-Anbietern (Single-Börsen mit „Anzeigencharakter“) ist immer alles offen. Alles kann gesucht und gefunden werden – von „besonderen Wünschen“ über den ONS bis zur Ehe.

2. Bei den teuren und sich selbst „seriös“ nennenden Online-Partnervermittlungen trifft man zwar überwiegend tatsächlich partnersuchende Frauen und Männer – aber nicht alle tragen die Scheuklappe: „Ich will von dir nur etwas, wenn du mein Ehepartner werden willst, alles andere lehne ich ab.“ Solcher Starsinn wäre nicht nur unmenschlich, sondern auch dumm, denn auch die Dating-Partner haben oft einen „Plan B“ für das Date. Es ist immer die Frage, was man sich gerade „gönnen“ will.

3. Beim Casual Dating steht die kurze Beziehung im Vordergrund – das wissen die Damen, aber eben auch die Männer. Das bedeutet nun aber, dass meist relativ viele Männer ohne feste Vorstellungen ziemlich wenigen Frauen gegenüberstehen, die recht genaue Vorstellungen davon haben, wie eine wirklich schicke und erregende Liebesnacht verlaufen sollte.

Wer meinen Punkt drei sorgfältig liest und wenigstens minimale Kenntnisse in Ökonomie hat, wird feststellen, dass sich der Markt nach den Wünschen der Frauen richtet und das es für Frauen Männer zum Aussuchen für jede Aktivität gibt. Üblicherweise kommt eine Frau, die weiß, was sie will, auf zwei Männer, die überwiegend nur wissen, dass sie gerne vögeln würden. Man kann dies höflicher ausdrücken, aber der Markt gestattet im Grunde keine Höflichkeit – auf ihm wird Tacheles geredet.

(1) zwischen der Liebeszeitung und Secret bestehen keine unmittelbaren kommerziellen Beziehungen, und dieser Beitrag wurde nicht gesponsert.

Erst für Begleitung kassieren, dann ausrauben

Über eine neue Masche beim sexuell orientierten Online-Dating berichtet ein Schweizer Magazin. Demnach müssen Männer, die sich schöne Frauen als „Reisebegleitung“ einladen, damit rechnen, anschließend betäubt und beraubt zu werden.

Verdächtigt wird in diesem Fall eine 26-jährige Norwegerin, die ein Basler Manager über eines der einschlägigen Portale kennengelernt hatte. Die Sache flog auf, nachdem die Dame unvorsichtigerweise erneut versuchte, in die Schweiz einzureisen. Sie hatte offenbar nicht damit gerechnet, dass der Basler Anzeige erstatten würde.

Wie du mehr und bessere Partner kennenlernst

In diesem Artikel geht es darum, wie du mehr und bessere Partner kennenlernst und erfolgreichere Dates hast . Mit loslassen, Lust am Leben und Offenheit für Neues.

Was ist ein gutes Date? Ein Date, das dir Freude macht. Eines, bei dem du lachen kannst. Eins, das dein Leben ein bisschen schöner macht. Versuch mal, alles auszunutzen: die konservativen Balzplätze, die Online-Dating-Sachen oder völlig vogelige Sachen – Vernissagen oder SM-Partys? Sag bitte vor allem nicht ständig „Nö, nicht mein Ding.“ Vor allem dann nicht, wenn du noch gar nicht herausgefunden hast, was eigentlich „dein Ding“ ist.

Du dir was Gutes

Tu dir was Gutes – geh dahin, wo Menschen genießen – nicht dahin, wo die Triefaugen lauern. Zeig ihnen, dass du auch genießen kannst. Kleide dich mit Genuss, und lerne, dich selbst zu lieben. Richte dich neu ein, Schmeiß die Einheitsmöbel raus, in denen du haust. Kauf dir Klamotten, die schick oder richtig sexy sind. Pssst … wann hast du dein letztes Liebespielzeug gekauft?

Erkenne deine besten Seiten und zeige sie auch

Erkenne deinen Wert – unsere Dating-Experte sagt, dass die meisten Menschen die Summe ihrer Werte zu hoch einschätzen, nicht etwa zu niedrig. Das klingt negativ? Dann mach dich endlich auf und finde die Sachen heraus, die dich wirklich auszeichnen, und in denen du viel besser bist als jede (jeder) andere. Und die kannst du dann getrost auch anbieten. Andere warten längst darauf.

Lass los, was du entbehren kannst

Du bist an dein Wohnviertel gebunden? An eine Gesellschaftsschicht oder Gruppe? Woher weißt du, dass dies endgültig ist? Du bist an einen Arbeitsplatz gebunden? Wirklich? Was bindet dich noch? Bis du am Ende emotional und sozial fester gefesselt als eine Bondage-Entusiastin? Versuch mal, das zu überlegen. Lass vor allen Dingen los, was dich sowieso ständig behindert.