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Partnersuche: warum der „Zufall“ nicht zufällig passiert

Was ist ein Zufall? Ein Ereignis, was niemals vorhersehbar war? Ein Umstand, der äußerst unwahrscheinlich ist? Ein unverhofftes Glück? Seien Sie bitte nicht so naiv. Versuchen Sie es einmal damit:

Der Zufall ist in unserer Denkweise ein Ereignis, das von uns selbst nicht vorausgesehen werden kann.


Lesen Sie den Satz bitte genau. Geschieht mir etwas, das ich für einen Zufall halte, so heißt dies lediglich, dass ich es jetzt und hier nicht erwarten konnte. Na und? Was hatten Sie denn, bitte schön, jetzt und hier erwartet? Im Grunde ist alles, was außerhalb von Planungen und Routinen passiert, ein Zufall.

Der Zufall und die Partnersuche

Bei der Partnersuche ist ganz augenfällig: je mehr Menschen Sie kennenlernen, umso mehr Zufälle gibt es. Und je mehr Menschen in ihr Leben treten, die ihnen zufällig sympathisch sind, um so größer ist die Chance, sich aus lauter Zufall ineinander zu verlieben.

Wenn Sie nach diesem Prinzip leben, dann wäre es ein großer Zufall, niemals einem Menschen zu begegnen, in den Sie sich verlieben können. Wenn Sie sich allerdings „abkapseln“, aber dennoch jemand in ihr Leben tritt, dann denken Sie, es war ein großer Zufall, diesen Menschen zu treffen.

Zufälle sind also abhängig von der Sichtweise. Das wichtigste Geheimnis verrate ich Ihnen zum Schluss: Je offener Sie für Zufälle sind, umso mehr treten sie ein. Wenn Sie ein „Date“ eingehen, an das sie keine Erwartungen haben, sondern Verlauf und Ende absolut offen lassen, dann können Sie zufällig einem Menschen für Tisch, Bett oder Traualtar begegnen. Wenn Sie aber erwarten, mit Ihrer Verabredung demnächst im Bett, am Tisch oder vor dem Traualtar zu sein, dann hat so etwas wie „Zufall“ keine Chance mehr.

Erst wissen, wer man ist – dann Partner suchen

Einstmals reichte es, die Schönheit zu überprüfen - heute wird mehr verlangt
Die Partnersuche scheitert im Allgemeinen nicht an den Anderen und nicht am Zeitgeist, sondern an der Person, die sucht. Eine Autorin versucht in der "Frankfurter Rundschau", sechs Gründe festzumachen, die ich hier stark gekürzt wiedergebe.

1. Es liegt an ihr – aber eigentlich nicht.
Im Folgenden verrät uns die Autorin, dass es kaum an ihr liegen kann, und sie führt Argumente dafür an. Keines reflektiert die partnerrelevanten Eigenschaften.
2. Sie ist zu normal.
Sie behauptet, keinen Partner zu finden, weil sie „Mittelmaß“ ist.
3. Sie ist zu gebildet.
Sie sagt, das bekommt sie nicht wieder „weg“. Angeblich schrieb ihr einmal ein Nicht-Akademiker (!) sie sie „überqualifiziert“.
4. Sie ist angeblich „liebesmüde“.
Sie ist es nicht – es steht im Gegensatz zu der Erläuterung, die sie dazu abgibt. (Haken und Macken bei Männern finden, Sex macht ihr Freude).
5. Es liegt an den Männern.
Der ausführlichste Teil – beim Lesen bekommt man den Eindruck, dass sie sich wirklich nur darüber Gedanken gemacht hat.
6. Es liegt ebenfalls an den Männern, diesmal an den Deutschen.
Deutsche sind eben so deutsch. Niemand hindert deutsche Frauen, anderwärts zu suchen.

Ich stelle Ihnen diese Schilderung – ausführlicher in der FR nachzulesen – deswegen in meinen Beitrag ein, weil sie symptomatisch ist.

Unter den sechs Gründen, die aufgeführt werden, ist nur einer, der die Sicht der eigenen Person betrifft, die Selbsteinschätzung. Doch statt sie nun nachzubessern, was sicherlich viel Selbstreflektion bedeutet, wird ein oberflächlicher Marktwert errechnet: Körper ist Klasse, Geist funktioniert gut, Kommunikationsfähigkeit ist ausgeprägt, Sexwunsch ist vorhanden.

Kein Selbstbild - kein Profil: schlecht für die Partnersuche

Wer es bis jetzt noch nicht bemerkt hat: All diese Eigenschaften ergeben kein Selbstbild, und erst recht kein Profil. Man möchte fragen: Na klar ist das eine von mehreren Tausend partnersuchenden Akademikerinnen über 40 – aber was zeichnet diese Frau eigentlich wirklich aus? Wer ist sie, und was will sie? Sicher, das sit nicht mein Problem. Aber es wird sofort zum Problem der Männer, die sie trifft, udnd amit wird es zu ihrem Problem.

Ich sehe meine Meinung bestätigt, die ich vielfach vertreten habe: Erst Hausaufgaben machen, dann Partnersuche starten. Das bedeutet: Sich selbst genauer kennenlernen, wissen, was man selbst ist und was dies für das andere Geschlecht bedeuten könnte. Dann die Eigenschaften aufpicken und die Persönlichkeit bildhaft darstellen. Notfalls das Hirn in die Mauser schicken, um dies alles zu erreichen.

Das Ende der Liebe - und was damit angerichtet werden kann

Eine Intellektuelle in heutiger Zeit hat natürlich „Das Ende der Liebe“ von Sven Hillenkamp gelesen. Der Beststeller-Autor glaubt, eine globale Erklärung für das Verschwinden „Der Liebe“ gefunden zu haben. Anders als ich, der „intellektuell sein“ für einen Zustand hält, sondern für eine Herausforderung, glaubt die Autorin dem Hillenkamp, indem sie schreibt:

Da steht alles drin. Dass mein Liebesunglück auch an der Unendlichkeit der möglichen Partner liegt. ( … ) Das Buch berührt und beruhigt mich, aber festigt auch ein trauriges Bewusstsein in mir, dass es aus dieser Situation keinen Ausweg gibt.


Es gibt keinen Ausweg, weil irgendjemand anno 2009 mal ein dreistes Buch über das „Ende der Liebe“ geschrieben hat? Selbst, wenn der „Zeitgeist“ zutreffen sollte, den dieser Herr Hillenkamp vertritt, könnte man dann nicht wenigstens versuchen, sich ihm entgegenzustemmen?

Ja, selbstverständlich. Ich rate meinen Lesern stets, bei Problemen niemals die Frage nach dem „Warum“ zu stellen, bevor nicht alle Fragen nach dem „Wie, Was und Wo“ vollständig beantwortet wurden. Denn wenn ich die Frage nachdem „Warum“ stelle, muss die traurige Zeit beliebiger Vermutungen vorbei sein – dann muss ich die Lösung angehen.

Persönlichkeit, Psychologie und Programme

dieses paar passt sicher perfekt


Das Wort „Persönlichkeit“ wird aus vielerlei Sichtweisen erklärt. Die Psychologie erhebt den Anspruch, immer am ehesten am Drücker zu sein, wenn es um die Definition geht. Doch tatsächlich bleibt manchmal nur eine armselige Karikatur des Menschen übrig, wenn man die psychologische Sicht zum Maßstab macht. Bei der Definition der Psychologie bemühen wir ausnahmsweise einmal das Online-Lexikon Wikipedia:

Der Begriff Persönlichkeit umfasst die einzigartigen psychologischen Eigenschaften eines Individuums, in denen es sich von anderen unterscheidet … es werden zahlreiche Persönlichkeitseigenschaften unterschieden.


Genau dieser Begriff der Persönlichkeit ist es aber, der uns ständig in sogenannten „psychologischen Tests“ um die Ohren gehauen wird – übrigens auch in sogenannten „Partnerübereinstimmungstests“. Doch was nützt uns allen dieses Wissen über unser „inneres Selbst“ oder unsere „Aspekte der Persönlichkeit“?

Rundheraus: sehr, sehr wenig. Es ist kein Wunder, dass sich viele Mitmenschen nach sogenannten „Partnerübereinstimmungstests“ erst einmal fragen: „Ach, und so soll ich angeblich sein?“ Sie erkennen sich also im Test nicht wieder und sie glauben, andere Eigenschaften zu haben als diejenigen, die der „elektronische Psychologe“ festgestellt haben will. Es ist interessant, welche Kriterien bei solchen Tests überhaupt berücksichtigt werden, deshalb nennen wir hier einmal die „Big Five“, also diejenigen, die angeblich sehr bedeutsam sind und von denen die Psychologie behauptet, ganz sichere Erkenntnisse zu haben.

Es gibt fünf Faktoren, die in psychologischen Tests abgefragt werden

1. Das Erleben der Gefühle
Für diesen Bereich sagte man früher „das Temperament“. Bewertet wird, wie Sie Impulse aus der Umgebung gefühlsmäßig aufnehmen und verarbeiten und wie Ihre Reaktionen dabei von anderen empfunden werden. Die Wissenschaft nennt so etwas „Neurotizismus“. In Gegensätzen ausgedrückt könnte man sagen „kühler Kopf oder Nervenflattern“. Der Volksmund sagte auch: Gefühls- oder Verstandesmensch.
2. Die Öffnungen gegenüber anderen Menschen
Dieser Bereich wird üblicherweise durch das Begriffspaar „extravertiert“ – nach außen gewandt und „introvertiert“ – nach innen gewandt definiert. Wissenschaftler sagen „Extraversion“ dazu.
3. Die Offenheit für Veränderungen
Menschen unterscheiden sich unter anderem darin, ob sie sich Veränderungen vorstellen können und wie schnell sie sich an solche Veränderungen anpassen. Einem gängigen Klischee folgend, kann man Menschen also in „progressiv“ und „konservativ“ einteilen.
4. Die Verträglichkeit
Hier wird untersucht, in welcher Weise man Menschen vertraut oder sich mit ihnen verbunden fühlt oder ob man eher auf sich selbst vertraut. In Gegensätzen ausgedrückt, bedeute dies „mitfühlend oder egoistisch“.
5. Die Gewissenhaftigkeit oder Verlässlichkeit
Man versucht für diesen Punkt herausfinden, ob ein Mensch organisiert, zuverlässig und ausdauernd handelt oder ob er sich eher dazu verleiten lässt, „Fünfe gerade“ sein zu lassen und sich auch einmal treiben zu lassen.

Zweifel an den Methoden, Zweifel am Sinn

Solche Bewertungen werden außerhalb der Psychologie stark bezweifelt, und zwar aus folgenden Gründen:

1. Menschen sind nicht wirklich dualistisch angelegt, das heißt, sie haben beispielsweise eine Mischung aus Empfindsamkeit und emotionaler Härte, die je nach Situation unterschiedlich durchschlägt. Der knallharte Unternehmer kann also durchaus ein liebevoller Familienvater sein.
2. Wie sich die Persönlichkeit im Alltag wirklich darstellt, weicht von den Eigenangaben in Fragebögen teils erheblich ab.
3. Die Persönlichkeit setzt sich nicht aus Aspekten zusammen, sondern entsteht daraus, wie die vielen Befindlichkeiten in die Gesamtpersönlichkeit integriert werden. Mit anderen Worten: Es kommt darauf an, wie sich diese Eigenschaften in gegebenen Situationen zu einem Gesamtbild ergänzen. Die ist insbesondere für die Partnersuche wichtig, die ja nicht wirklich "Gleich und Gleich" suchen, sondern Ergänzungen zu ihrer eigene Persönlichkeit.

Der elektronische Psychologe: zuverlässig wie ein Blechkamerad

Wer also auf den in Webseiten eingebauten „elektronischen Psychologen“ vertraut, bewegt sich auf dünnem Eis. Besser ist allemal, selbstbewusst die eigene Persönlichkeit zu vertreten und nach außen zu zeigen. Dafür muss man sie allerdings erst einmal kennen. Beim Kennenlernen hilft sowohl Eigeninitiative wie auch der Freundeskreis – und im Zweifel vielleicht ein Lebensberater oder Psychotherapeut. Also: Nicht von psychologischen Computerprogrammen ins Bockshorn jagen lassen, wenn ihr anderer Ansicht über euch seid. Das Risiko, dass der Blechkamerad auch Blech ausspuckt, ist enorm groß.

Bild © 2008 by Randy Son of Robert

Ich gerate immer an den Falschen



Wer kennt es nicht, das beliebte Frauenlamento „ich gerate stets an den Falschen“. Fragt man ein wenig nach, so können einem diese Frauen weder sagen, was denn nun eigentlich das „Falsche am Falschen“ war noch, was denn „das Richtige am Richtigen“ sein müsste. Die Psychologie versucht dies mit verborgenen Beziehungsmustern zu erläutern, die in der Kindheit entstanden sind. Demnach haben Mädchen, die in ihrer Jugend stabile, positive Beziehungen zu ihren männlichen Verwandten entwickelten, die besseren Chancen, einen „wirklich guten“ Partner zu finden.

Fade Erklärungen der Psychologen: Falsch und Aussichtslos

Das Problem mit dieser Art von Psychologie: Die Erklärung, warum etwas „schief gegangen“ ist in der Jugend, interessiert den Erwachsenen nicht wirklich, sondern gibt ihm lediglich ein Alibi für sein Fehlverhalten: „Ich bin von meinen Eltern verdorben worden, also bin ich so“ könnte eine vereinfachte Lebensformel werden. Sollte dieses „psychologische“ Ergebnis aber gar nicht zu treffen, so wird daraus eine Lebenslüge – und möglicherweise ein Desaster.

Selbstverständlich orientieren sich nicht alle Psychologen an Sigmund Freud, der die Ursache aller Probleme in der Jugend vermutete. Vielfach wird eher angenommen, dass die Wünsche und Vorstellungen der Partner von vornherein nicht übereinstimmten, diese Tatsache aber durch allzu große Verliebtheit überdeckt wurde: Die Frau machte sich Illusionen über den Mann, die sich später nicht erfüllten: Wieder geriet die Frau also „an den Falschen“.

Ist der "falsche Mann" einfach der bessere Samenspender?

Nun ist übertriebene Verliebtheit ja das Lockmittel von Mutter Natur, um Paare überhaupt zueinander, aufeinander und ineinander zu bringen. Der Liebesrausch soll sie zur Kopulation zwingen. Die eher naturwissenschaftlich orientierten Wissenschaftler nehmen daher an, dass Frauen deshalb „an den falschen Mann“ geraten, weil sie im Zustand rauschhafter Verliebtheit ungefähr so benehmen wie ein Affenweibchen: Am bestehn, man gefällt den Oberaffen, dann hat man den besten sozialen Status und bringt die gesündesten Nachkommen zur Welt.

Doch auch das reicht offenbar nicht als Erklärung: Würden nämlich alle Frauen, die „immer an den Falschen“ geraten, so handeln, so müssten sie alle mit „tollen Hechten“ scheitern. Beobachtungen zeigen jedoch, dass dies nicht unbedingt der Fall ist – der „falsche Mann“ kann ebenso gut ein sanfter, väterlicher und sensibler Mann sein.

Märchenkultur und Frauenraub: Hoffen auf den Prinzen

Als weitere Erklärung böte die feminine Märchenkultur, die angeblich fest in viele Frauenherzen implementiert ist: “Ich bin hier unter lauter Zwergen – hol mich raus, du toller Prinz“. Obgleich es unwahrscheinlich ist, dass dieser Hang allein der Märchenkultur der Bildungsschichten im 19. Jahrhundert zu verdanken ist, könnten die Ursachen auch archaischer sein: Frauen, die aus ihrer Kleingruppe von fremden Stämmen herausgeholt werden, hätten die Chance, durch „frische“ Gene gesünderen Nachwuchs hervorzubringen.

Die Aussage „ich gerate immer an den Falschen“ muss allerdings noch unter einem ganz anderen Aspekt gesehen werden: Wer völlig irrationale Vorstellungen von den Möglichkeiten einer Beziehung hat, wird immer enttäuscht werden. Die heutigen Vorstellungen vom „Traummann“ und von „Mr. Right“ sind völlig überzogen und reichen selten für ein ganzes Leben, denn der „wirklich passende Partner“, wie es heute in der Werbung einer Partneragentur heißt, muss viele Facetten haben, die für möglichst unterschiedliche Bereiche des Lebens tauglich sind. Dazu sind freilich Kompromisse nötig – und wenn Frauen allzu sehr auf einen Traummann fixiert sind, erkennen sie nicht, dass genau diese Kompromisse den Schlüssel zu einem lebenslangen Glück bilden.

Wenn der falsche Mann der fatale Mann ist

Auch die Möglichkeit, sich in die Falle einer paradoxen Beziehung oder einer „fatalen Attraktion“ zu begeben, darf nicht unterschätzt werden: Eine Frau, die einen reichen Unternehmer heiratet, darf heute durchaus emanzipiert sein, aber sie darf auf keinen Fall annehmen, dass ihr Mann auf Dauer viel Zeit für sie aufwenden wird. Sucht sich eine Frau auf der anderen Seite einen wirklich tollen Mann, der “ganz Mann“ ist und auch noch gut aussieht, so muss sich sie darüber klar sein, dass sie ihn selten nur für sich allein haben wird, auch wenn seitens des Mannes der gute Wille dazu zunächst durchaus vorhanden ist.

Nimmt man alles zusammen, was Frauen dazu verführt, „immer an den falschen Mann“ zu geraten, so kann man es in einem Satz zusammenfassen: Mangelnde Anpassung an die kulturellen Gegebenheiten gepaart mit falschen Vorstellungen von sich selbst. Das bedeutet nun gar nicht, dass eine Frau nicht gegen alle Konventionen handeln dürfte und sich niemals einen „total verrückten“ Mann nehmen sollte. Es bedeutet lediglich, dass die ständige Wiederholung des gleichen Problems darauf schließen lässt, dass viele dieser Frauen einfach „fehlangepasst“ sind. Übrigens spricht nichts wirklich dagegen, in einer Gesellschaftsordnung fehlangepasst zu sein – denn daraus entstehen auch Innovationen. Probleme mit fehlerhaften Anpassungen beginnen erst, wenn man darunter leidet – und wer lamentiert “ich gerate immer an den Falschen“, der leidet offenbar.

Bewusst zum "falschen Mann" bekennen oder das Leben gründlich umkrempeln

Die gute Nachricht: Dagegen kann man etwas tun. Die erste Möglichkeit wir gelebt, aber nicht veröffentlicht: die ständige Wiederholung von überschäumender Lust und tiefem Leid in das eigene Leben zu integrieren und vielleicht gegen 40 oder 50 noch einmal die Kurve auf dem Weg zu einer permanenten Liebe zu finden. Die zweite Möglichkeit ist schwerer, dorniger und für viele Frauen weniger akzeptabel: Der Weg hinaus ist durch die Tür, oder mit anderen Worten: endlich mal die lieb gewordenen Männer-, Lust- und Liebesbilder verlassen und sich auf den Weg in ein unbekanntes Leben zu machen, das möglicherweise erhebliche positive psychische Überraschungen bereithält.

© des Bildes oben: 2007 by idhren