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50plus: nur Gerede - und keine Medienpräsenz

Nicht nur die Tradition hüten, sondern Präsenz zeigen: Menschen ab 50

50plus und Medien: nur Gerede, keine wirkliche Kraft - und ohne Lobby mit scharfen Krallen

Die Stärke einer Idee liegt heute nicht mehr darin, dass es sie gibt, sondern in der Art, in der sie verbreitet wird. Die schwul-lesbische Bewegung mag mir verzeihen, wenn ich sie als Maßstab nehme: Aber ihre Lobbyisten haben die Medien inzwischen fest im Griff. Das messe ich nicht an der Stärke ihrer Argumente, denn Argumente zählen in der Medienwelt schon lange nicht mehr – sonder an ihrer Präsenz.

50-Plus: Abgeschoben ans vermeintliche „Ehrenamt“?

Die Generation der älteren, tatkräftigen Mitbürger dieses Landes hat es versäumt, sich präsent zu zeigen. Gesehen werden immer nur ein paar Frauen und Männer im Großmutteralter, die für Staat und Gesellschaft möglicherweise „Großes“ tun – und dabei kräftig absahnen. Wer heute als Bürger über 50, 60 oder 70 etwas wirklich Wichtiges, Sinnvolles und Menschenfreundliches tun will, wird an die knauserigen Wohlfahrtsverbände verwiesen, die alles „für lau“ haben wollen und dies dann „Ehrenamt“ nennen. Wenn die Bürgermeister großzügig sind, heften sie diesen Frauen und Männern vielleicht noch den städtischen Verdienstorden an die Brust – das kostet kaum etwas. Die Wohlfahrtsorganisationen selbst vergessen ihre Ex-Helfer übrigens so schnell, dass sie sich eigentlich schämen müssten – tun sie aber nicht. Man beutet die Helfer aus, so gut man kann – und vergisst sie, wenn sie einem nicht mehr nützen. Das muss nicht immer und überall so sein, kommt aber leider sehr häufig vor.

Die Massen der Menschen über 50 werden für blöd verkauft

Die Menschen über 50, 60 oder 70 sind nicht einfach Rentner oder Pensionäre. Sie lieben und leben, denken und handeln. Das wird zwar wahrgenommen – aber nur von den „buten Medien“, Apotheken, Versandhäusern und Reiseveranstaltern. Der Frau über 40 wird klar gemacht, wie ein Single kochen könnte – als ob sie das nicht selber wüsste. Den Simpeln, die es leider in Massen gibt, wird nichts gelehrt, sondern sie werden für blöd verkauft.

Ja, und nun: Ist denn niemand da, der dies einmal beenden könnte? Die schwache Kraft der „Liebeszeitung“ reicht sicherlich nicht. Doch gestatten Sie mir eine weitere Anmerkung, falls Sie sich mit dem Erfolg der schwul-lesbischen Szene in der Presse nun so gar nicht befreunden können: Sehen sie mal auf „die Frauen“.

Beispiel: wie die Frauen-Seilschaften Karrieristinnen fördern wollen

Für sie und über Sie wird mit enormen Geldmitteln geforscht. Es handelt sich dabei um eine Art von Forschung, die von Ideologien nur so trieft. Dennoch bringen nahezu alle Bürgergazetten ständig die Meldungen – und dennoch werden immer neue Versuche unternommen, angebliche „männliche Festungen“ zu stürmen. Die sogenannte „Frauenquote“, denken Sie doch darüber, was Sie wollen, ist ein Beispiel für eine gelungene Public-Relation-Kampagne, bei der sich die Masse der Frauen (und auch Männer, wie ich zugeben muss) für einige wenige Karrieristinnen einsetzt. Als Mann darf ich dies nicht einmal als Erfolg weiblicher Seilschaften in Politik, Gewerkschaftsbewegung, Medien und Wissenschaft bezeichnen, wenn ich nicht mit Schmutz beworfen werden will.

Parlamentarier und Medienfolgen fragwürdigen Kampagnen

Man denke doch nur daran, was passieren würde, wenn man eine Kampagne starten würde: „Unterstütz die armem Spitzenmanager in ihrem seelischen Schmerz“ – oder etwas Ähnliches. Alle würden sich empören und laut aufschreien: „Nein, für DIE doch nicht.“ Sind es aber Frauen, die angeblich frustig mit 45 vor dem Versagen ihres Lebenswerks stehen, dann sind Forscher und Medien schnell bereit, ihnen Trost zuzusprechen und Parlamentarier fordern „Frauenquoten“.

Warum die Menschen über 50 selbst schuld sind

Nein. Freunde – so nicht. Doch mal ehrlich, Menschen über 50, 60 oder 70: Wenn ihr nicht gehört werdet, wenn ihr euch missbrauchen, ausbeuten und verhöhnen lasst, wenn ihr zulasst, dass ander Krallen zeigen und nicht zerbrochene Fingernägel – dann seid ihr wirklich selbst daran schuld. Ich finde: Zeigt ihnen die Zähne!

Ja, und Sie? Ich habe nicht dagegen, wenn Sie sich um Ihren Schrebergarten kümmern, wirklich nicht. Ich mag Menschen, die sich um die Natur bemühen. Aber ich habe etwas dagegen, wenn sich jeder seine Lobby schafft, die ihn in die Presse befördert – und ihr da draußen Fernsehen glotzt und für bare Münze nehmt, was in den „Bunten Blättern“ steht.

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