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Leuchttürme - Wegweisung in der Liebe Wogen?

Wegweisung für Menschen in des Meeres Wogen - und in der Liebe?
Derzeit gibt es nur wenige Leuchttürme, die den Weg weisen. Was mich daran erinnert, wie viele Menschen versucht haben, mir in den Finger zu beißen statt dem Weg zu folgen, den ich ihnen gewiesen habe.

Gerade hatte ich ein Gespräch darüber: Die Menschen haben zwar fortlaufend Schwierigkeiten, aber sie denken gar nicht mehr daran, die Knoten zu lösen, die sie gefangen halten. Sie suchen entweder „einfache Lösungen“ oder „Auswege“. Ausweg ein Ehren - aber einfache Lösungen gibt’s normalerweise nicht, weil Probleme „mit einfachen Lösungen“ normalerweise bereits gelöst werden, bevor sie uns zu Bewusstsein kommen. Die „plötzlichen“ und daher als einfach empfundenen Lösungen sind in Wahrheit Knoten, die sich durch „vorsichtiges Aufziehen“ lösen lassen. Deswegen sagen die Betroffenen später: Oh, es war ganz einfach, ich musste nur (...).“

Wer solche Sätze jemals gehört hat, könnte auf die Idee kommen, als jenen Falschspielerinnen und Falschspielern der Beratungsbranche zu verfallen, die „einfache Lösungen“ im Gewand von „Sie müssen nur ...“ anbieten.

Meistens müssen Sie mehr als „nur“ etwas tun. Das wissen die meisten von euch, die tatsächlich mal an „sich gearbeitet“ haben. Und in diesem Sinne: Hier ist die Liebeszeitung. In ihr mag gelegentlich eine gewagte These stehen. Aber in ihr steht vor allem, was Menschen bewegt, die nach Liebe suchen und wie sie dahin kommen.

Warum dein Rat vielleicht nicht gut ist - und wie du es besser machen kannst

Lösungen sind gefragt
Warum dein Rat vielleicht nicht gut ist – und meiner vielleicht auch nicht, doch als „gelernter“ Problemlöser glaube ich etwas davon zu verstehen. (1)

Ich brauche deinen Rat – aber wozu?

„Ich benötige deinen Rat“ – dieser Satz begeistert alle Menschen, die gerne helfen. Allerdings ist „helfen“ oft nicht hilfreich, wie einst Michael Lukas Möller schrieb, den ich persönlich kannte.

Glaubt mir: die meisten Menschen, die gelegentlich Rat suchen, wollen in Wahrheit entweder „nur reden“ oder sich eine vorgefasste Meinung bestätigen lassen.

Wenn wir diese aussieben, bleiben einige, die ehrlich und wahrhaftig nach einer Lösung ihrer Probleme suchen.

Lösungen aus dem Katalog – wie beim Helpdesk?

Und schon sind wir mitten im Thema: Einen Rat zu geben, bedeutet nicht, aus allen Lösungen, die bereits in unseren Köpfen vorhanden sind, eine auszusuchen. Das machen - leider – die angelernten Hilfskräfte in Hotlines oder Maschinen, die an ihre Stelle gesetzt werden. Der Rat muss vielmehr genau auf das individuelle Problem passen.

Nun kommt die zweite Hürde: Dazu müssen wir das Problem kennen – und analysieren. Genau das können wir aber nicht immer, weil wir dazu den Ratsuchenden brauchen, der sehr viele Fragen vorab beantworten kann, die hilfreich sind.

Dies verwirrt den Ratsuchenden, denn zumeist erwartet er, von uns die Lösung präsentiert zu bekommen – er glaubt nicht, dass er sie nur mit unserer Hilfe erarbeiten kann.

Die Schwierigkeiten, ehrlich zu beraten und die Lösungen

Michael Bungay Stanier sagt uns:

Die erste Schwierigkeit bei der Beratung besteht darin, dass wir häufig das falsche Problem lösen. Wir werden verführt zu denken, dass die erste Herausforderung, die wir wahrnehmen, die eigentliche Herausforderung ist, (… der wir uns stellen müssen) … - aber das ist sie fast nie.

Wie können wir nun wirklich Probleme lösen?

Als Ratsuchende(r): Schildere dein Problem ausführlich, und beantworte alle Fragen gewissenhaft, die man dir dazu stellt. Wenn du aufgefordert wirst, dies schriftlich zu tun, dann folge dem Berater. Ein gutes Problemlösungskonzept ist abhängig davon, dass viele (und die richtigen) welche Fragen gestellt werden – und du sie auch beantwortest. Dazu kann ich persönlich noch ergänzen: Die meisten Probleme stehen in Verbindung mit der Furcht, sich selbst zu verändern. Salopp ausgedrückt: „Deine Lage ist mies, aber sie ist dir bekannt – jede andere Lage erscheint dir gefährlich, weil sie unbekannt ist.“ Zur Beruhigung für dich: einige Probleme sind wirklich einfach zu lösen. Sie lösen sich zum Beispiel, indem du sie niederschreibst.

Als Ratgeber: Jeder von uns ist einer Art Schlaumeier, der immer die gleichen Sätze formulieren wird. Irgendwann hat man „alle Probleme gehört“, und holt dann „Lösung 17“ aus dem Zettelkasten. Das mag gelegentlich hilfreich sein, nützt aber der Person nichts, die ernsthaft nach individuellen Lösungen sucht.

Ich zitiere hier noch einmal Michael Bungay Stanier in Kurzfassung – die Zitate geben genau das wieder, was Problemlöser erlernt haben – oder eben nicht.

Die erste Frage lautet: „Was ist hier die eigentliche Herausforderung für mich?“" (oder auch) … (wie findet man gemeinsam) das wirklich wichtige Problem …
Die zweite Frage lautet: "Und was noch?" Dies wird dir helfen, bei allen Fragen, die du stellst, tiefer und weiter zu gehen.
Die dritte Frage ist eine schwierige Frage, aber sie sehr wichtig: „Was willst du?“ Wenn einer Person klar wird, was sie will, wird dies zu ihrer Lösungsgrundlage.

Was du über Probleme wissen kannst

Wer Probleme hat und damit zu dir kommt, hat keine Lösungen mehr. Es ist sehr einfach, ihm die Lösungen schnell und unkompliziert hin zu reichen, aber es hilft selten. Aber „keine Lösungen mehr zu haben“ ist seine eigentliche Schwierigkeit, . Also solltest du ihm helfen, seine Lösungen selbst zu finden -das hilft ihm.

(1) Hinweis: Ich persönlich bin nicht mehr auf diesem Gebiet tätig und hege daher keine kommerziellen Interessen. Diesbezügliche Anfragen sind zwecklos.

Starke Frauen – warum Männer angeblich Probleme damit haben

Starke Frauen – das sind Frauen, die mitten im Leben stehen, wissen, was sie wollen und sich nötigenfalls kurzfristig beschaffen, was (und wen) sie benötigen. Doch was wollen sie von Männern? Ist es wirklich so, dass Männer Probleme mit starken Frauen haben? Wir haben drei Behauptungen untersucht.

1. Eine starke Frau stellt zu viele schwer zu beantwortende Fragen
Da lachen die Hühner. Jede(r) Intellektuelle kann sich Fragen ausdenken, die vom anderen jetzt nicht beantwortet werden können. Genannt werden „Was ist dein Lebensziel?“ „Was macht dich glücklich?“ Wer so fragt, ist nicht Frau, sondern Psychotherapeutin. Nur, dass der Mann bei einer Psychotherapeutin sicher sein kann, dass sie die Fragen zu seinem Gunsten stellt, während eine Provokateurin sie nutzt, um ein (vernichtendes?) Urteil abzugeben.

2. Eine starke Frau sucht eine feste Beziehung
Eine starke Frau will eine intensive Beziehung. Noch so ein Blödsinn. Eine starke Frau will das, was sie momentan will – einen Mann mit Muskeln und kräftigen Penis? Eine zärtliche Romanze? Ja, vielleicht auch eine Beziehung. Also Leute: Glaubt nichts davon. Schwache Frauen suchen Beziehungen – starke Frauen nehmen sich die Personen, die sie wollen, und genießen sie, solange sie Freude daran haben. Klar können sie auch eine Beziehung wollen.

3. Eine starke Frau ist unglaublich wählerisch
Starke Frauen wissen, was sie wollen – das ist nicht das Gleiche wie „wählerisch sein“. „Wählerisch sein“ kann heißen, lecker zu sein, anspruchsvoll zu sein und sich Wünschen und Vorstellungen hinzugeben statt die Realität so hinzunehmen, wie sie ist. Heißt: Wenn nur noch eine Pizzeria offen ist und sie Hunger hat, isst sie auch Pizza. Die Behauptung, dass sie nach geistigen und emotionalen Themen auf einem hohen Niveau giert, ist Unsinn. Klar will sie einen Mann, der ihr auf Augenhöhe begegnen kann. Aber es muss kein Adonis und kein Spitzen-Manager sein – und die starke Frau macht einen Unterschied, ob sie jemanden fürs Bett sucht oder für Tisch und Bett.

Geben sich schwache Frauen als "starke Frauen" aus?

Ich danke mal, da haben die Autorinnen, die so etwas im Ursprung geschrieben haben, eher eine Frau im Auge gehabt, die viel von sich hält, aber die dem, was sie fordert, selbst nicht standhält.

Und natürlich schreibt da mal wieder eine Autorin von der anderen ab.

Was mir noch so auffiel: Männer sind nicht so schlecht darin, eine Frau zu erkennen, die sich sich mit aufgesetzter Anspruchshaltung auf ihren Thron setzt und Frau Königin spielt, ohne es zu sein. Aus eigener Anschauung will ich gerne hinzufügen: Die Frauen, die ich traf und die wirklich selbstbewusst und gebildet waren, machten niemals eine Schau aus sich. Sie waren, im Gegenteil, ausgesprochen unprätentiös, angenehm im Umgang und sagten in erfrischender Offenheit, was sie dachten.

Und was meinen Sie dazu?

Textbeispiele:
curiousmindmagazine
Relrules
Oder geben Sie in Google einfach den Satz ein: "Reasons why Men can´t handle a deep woman"


Und erst jetzt eindeckt: in Wunderweib - auf Deutsch und genauso erbärmlich schlecht.