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Kann die intelligente Roboter-Sex-Puppe auch morden?

Moderne Sex-Puppe
Das im Fotoprint aufgebracht Gesicht leuchtet pausbäckig unter der ebenfalls aufgemalten Haarpracht hervor, und der Lutschmund zeigt klar, was ihre Bestimmung ist: eine Sexpuppe zu sein.

In Japan, aber auch in den USA sitzen Tüftler, die mit hautähnlichen Materialien lebensgroße, dreidimensionale Püppchen herstellen, die sich ankleiden und ausziehen lassen, und die nicht nur süße Kussmünder haben, sondern auch naturnahe Vaginen.

Die Süßen Püppchen, so orakelte COMPUTERBILD, werden schon bald als Bettgefährtin im Haushalt dienen:

Die Verbreitung käuflicher Modelle im Netz dürfte zudem dafür sorgen, dass der ein oder andere Haushalt bald schon Zuwachs bekommt.


In der Pulp-Fiction kein Problem: Stecker rein und läuft
Für den Moment ist es noch nicht weit her mit der Intelligenz dieser Kunst-Damen, aber das soll Männer ja nicht davon abhalten, sich dennoch am hautähnlichen Kunststoffkörper zu vergreifen. Und der natürliche Stoff, der Vaginen gleitfähig macht, kann durch Gleitmittel leicht ersetzt werden. Möglicherweise werden die eingebauten Schläuche auf Dehnung vielleicht auch noch mit einem dahingestammelten Stöhnen versehen sein.

Das alles ergibt allerdings noch keine aktive Verführerin. Denn diese müsste mit einem minimalen Hirn, etwas Sprachfähigkeit und ebenso sensiblen Lippen wie auch Fingern ausgestattet sein. Das würde neben einer CPU und etlichen Fühlern und Wandlern auch noch bedeuten, mit etwas motorischer Kraft ausgestattet zu sein.

Fertig wäre die Smart-Doll, die nach einer Flasche Wodka sicherlich als sinnliche Geliebte durchgehen würde. Oder auch nicht, denn ihre unzweifelhafte Verfügbarkeit kann mit ihrer Sinnlichkeit nicht standhalten. .

Nun gibt es Sex-Monster dieser Art noch gar nicht. Doch die Presse ist schon einen Schritt voraus und zeigt allerlei Plastik-Damen, die mit gespreizten Beinen oder in frivolen Dessous den Charme von Schaufensterpuppen ausstrahlen. Und obwohl sie unendlich plump sind, wird schon vor ihnen und ihren Nachfolgern gewarnt (1):

Hacker können die Kontrolle über einen Roboter oder ein Roboter-Bauelement übernehmen, und dadurch die volle Kontrolle über die Verbindungen, wie Arme, Beine und andere Werkzeuge, wie etwas Messer oder Schweißgeräte gewinnen.


Man denke nur, was passieren würde, wenn die Sexroboter-Dame die Küchenschublade entdeckte, und das Fleischermesser herausnehmen würde und bei einer Umarmung direkt in den Rücken des Lovers stoßen würde – was für ein Malheur!

Vielleicht haben die Redakteure zu viel Science-Fiction-Filme oder Satiren gesehen? Ja, ja … in „Westworld“ machen sich Roboterschlange ebenso selbstständig wie Roboter-Revolverhelden oder Roboter-Huren. Und sogar der „Tatortreiniger“ begegnete schon einer mordenden Roboter-Frau, der "Emma 206".

Seien Sie beruhigt: Vorläufig können Roboterinnen weder schwitzen noch sinnliche Zungenküsse geben – und noch werden die Vaginen auch nicht automatisch feucht. Und ein Schweißgerät haben Sie vermutlich gar nicht im Haushalt, mit dem Miss Sexpuppe Sie attackieren könnte.

(1) Übersetzung vom Autor.