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  Eigenwerbung

Die Liebeszeitung hat erfüllbare Wünsche

Schreiben ... für die Liebeszeitung
Wünsche an andere Blogger

Teilt mit uns, was ihr gerade denkt - sendet uns links zu Beiträgen, die ihr für wichtig haltet. Wenn sie uns inspirieren, verlinken wir dorthin.

Wünsche an Redekationen

Wenn ihr einen Beitrag gebracht habt, der zu unseren Themen passt, verlinken wir dorthin. Voraussetzung ist, dass der gesamte Artikel öffentlich lesbar ist.

Was passt zu unseren Themen?

Alles über stinknormale oder wundersame, auch absonderliche, aber immer legale Beziehungen zwischen Menschen.

Schreiben wir für euch?

Na klar. Gelegentlich sogar kostenfreie Gastartikel. Meine Gastartikel beinhalten keine illegale Werbung für merkwürdige Produkte und Dienstleistungen, sondern verlinken nur zu diesem Blog.

Schreibt ihr für uns?

Da bin ich wirklich gespannt. Gemeint sind schriftstellerische Eigenleistungen, die zu unseren Themen passen. Allerdings: ich tausche nur, ich zahle nichts. Wem das komisch vorkommt, der ist wahrscheinlich längst auf der Seite des kommerziellen Bloggings.

Und wie?

Kontakte mit Vorschlägen bitte vorzugsweise per Email. Dann kann ich in Ruhe darüber nachdenken.


Telefon: Redaktion und Presseanfragen: 0049 (0) 16093095395.

Noch besser - E-Mail


Impressum: Mein Impressum befindet sich deutlich sichtbar in der Navigationsleiste. Oder auch auf sehpferd.com - impressum.

Analog zu digital und zurück - und die Welt in uns

Dieser Artikel handelt nicht von Musik, nicht von Tonträgern und nicht von technischen Verfahren. Wenn du trotzdem weiterlesen würdest, dann würde ich mich freuen.

Die analoge Welt

Viele unsrer Gedanken vor allem aber unsere Gefühle stehen zunächst analog im Gehirn, und ein einfaches Gemüt würde sagen: „Das habe ich nicht durchdacht“, oder „da bin ich mir noch nicht klar.“

Digitalisieren, um wieder zu analogisieren ... und noch einmal ...

Ist das so, dann schwimmen sie noch irgendwie in einer analogen Suppe. So, wie das Gefühl für Geschwindigkeit oder für Zeit. Also bemühen wir unser Zentrum für Digitalisierung, und es bedeute: Wir müssen den Gedanken oder gar das Gefühl in Sprache fassen. Das ist dann so ungefähr der Rohguss. Wenn wir soweit sind, ist es hilfreich, sich die Worte noch einmal anzuhören oder anzusehen. Jeder Schriftsteller kennt diesen Prozess, und jeder Nicht-Schriftsteller sollte es einmal versuchen. Beim erneuten Lesen oder im „Gespräch mit sich selbst“ wird digital wieder zu analog: Ist der Gedanke, den ich aufgeschrieben habe, noch identisch mit meinem ursprünglichen Gedanken (oder Gefühl)? Wie hat es sich alles bei der Umsetzung verändert?

Hat man diesen Prozess zwei bis drei Mal wiederholt, wird klar, was die Essenz ist. Gleich, ob wir uns über einen Umstand, einen Absatz oder ein Gefühl kümmern mussten – nun können wir es begreifen. Oder gar veröffentlichen.

Ist ein Teil er Welt stets in uns - und wenn ja, was machen wir damit?

Manche Menschen behaupten, sie könnten auf diese Weise Dialoge aller Art lebensnah beschreiben oder jede Art von Gefühl verständlich machen. Ich kann es nicht wirklich gut, bemühe mich aber, es zu tun. Die Idee dahinter ist anspruchsvoll, aber im Grunde doch wieder sehr einfach: Unser Gehirn ist in der Lage, einen Teil der Welt zu speichern, und dieser Ausschnitt steht im Dialog mit unserem Ego, dass dergleichen in der tatsächlichen Welt erproben will.

Die Frage bleibt; wie gut gelingt dies? Kann beispielsweise ein Mann die Gefühle einer Frau aus dem Teil des Gehirns auslesen, vor dem das Schild: „Die Welt als Muster“ steht?

Mag sein, dass solche Gedanken von vielen Lesern als „Hirnfürze“ abgetan werden. Doch wer über Menschen und ihre Gefühle schreibt, muss mehr in seinem Hirn vorfinden können als die eigenen Gefühle.

Was ich nicht wissen will (oder wollt ihr es wissen?)

Wir fanden diesen schrecklichen Artikel auf einer Bezahlseite für besonders gute Artikel - und fanden ihn absolut beschissen.

Sicher: es ist nur der Anfang. aber muss so etwas wirklich sein?

Nach vielen Jahren, in denen ich mich mühte und mich dahin gehend überprüfte, kann ich sagen, dass ich gerne vögele. Ja, wirklich: Ich liebe es, zu vögeln. Lange war ich mir nicht sicher, ob ich gerne vögele.


Wie sagt man doch im Vereinigten Königreich? Ein Vogel in der Hand ist besser als zwei im Busch. Und ich will nie (wirklich nie) wissen, wie viele Vögel jemand schon "im Busch hatte".

Wie du keine Pornografie schreiben kannst

Während der literarische Roman das Leben seiner Charaktere transparent zu machen versucht, lebt die Pornografie von einer Aneinanderreihung fleischlicher Szenen.

Was im pornografischen Roman beschrieben wird, existiert an keinem Ort dieser Welt und zu keiner Zeit – es ist sozusagen eine sexuelle Utopie. Vermutlich denken die Autorinnen und Autoren, dass ihre Leser(innen) davon um so geiler werden, je mehr die Realität ausgeschlossen wird.

Die erotische oder auch sexuelle Realität lebt hingehen vom Übergang einer nicht-sexuellen Situation in eine unvorhersehbare, heftige sexuelle Erfahrung. Sie überrascht deine Figur in jeder Hinsicht und bringt ihr bisheriges Gefühls- oder Gedankengebäude ins Wanken.

Wenn jemand in der Realität „so etwas“ passiert, wird er sich oft zunächst fragen: „War das wirklich ICH, der sich da so schamlos hingegeben hat?

So sollte es auch im Roman sein: Nach dem Ereignis, das „alles verändert hat“, kann deine Figur auf die Suche auch einer neuen sexuellen Identität gehen – durch Nachdenken, aber auch durch Versuch und Irrtum. Am Ende wird sie Klarheit über ihre Lüste, Bedürfnisse und Begierden gefunden haben. Die damit verbundenen Erlebnisse rechtfertigen auch, hautnah und damit sehr intim an deine Figur heranzugehen.

Auf diese Weise schreibst du dann eben – keine Pornografie.

Huren-Fakes, Schönschreiben und andere Merkwürdigkeiten

Illusionen verkaufen - oder Fake-Profile?
Zu den ganz gewöhnlichen Aufgaben von Schriftstellern gehört, Personen, Dienstleistungen und Gegenstände „schönzuschreiben“. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange die Gegenstände wirklich unzweifelhaft dafür geeignet sind, wofür sie angeboten werden. Besonders bei gewissen Medikamenten, in letzter Zeit auch bei Fernsehzubehör, kann man da mit Sicherheit Zweifel bekommen. Bei Dienstleistern sollen zumeist die Möglichkeiten und Chancen hervorgehoben werden, und bei Personen die guten beruflichen, emotionalen oder körperlichen Eigenschaften.

Multiple Profile oder Fakes?

In einigen Branchen sind „multiple Profile“ üblich geworden. Künstler verwenden sie oft, und in hohem Maße Schriftsteller, die ihren bürgerlichen Namen nicht mit den Themen in Verbindung bringen wollen, über die sie schreiben. Auch manche Damen arbeiten – wie könnet es anders sein – gerne mit Kosenamen, die ihre bürgerliche Identität verschleiern sollen.

So weit so gut. Ein Teil dieser Damen hat mehrere Identitäten, für die jeweils unterschiedliche Profile erstellt werden müssen, die speziell auf die Klientel zugeschnitten sind. Auch noch gut. Schließlich spielen diese Damen ihren Kunden eine Rolle vor und sind ohnehin nie „sie selbst“.

Nicht gut: Profile zu schreiben von Personen, die gar nicht existieren. Und doch verdienen manche Texter damit ihr Geld.

Wenn Sie sich selbst, ihre Dienstleistung oder einen Gegenstand schönschreiben lassen wollen, dann wenden Sie sich ruhig an meine Adresse. Ich schrieb dann für Sie unter einem Pseudonym.

Sollten Sie aber Fakes benötigen – dann wenden Sie sich bitte an die Leute, die sich damit ihre Hände schmutzig machen.