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Männer, eure Penis-Fotos wandern von Hand zu Hand

Da nützt auch der Apfel nichts mehr: der Blick fällt auf Adams Penis
Sexting ist ebenso umstritten wie populär. Faustregel: was du sonst nicht im Internet veröffentlichst, zum Beispiel auf Instagram oder anderen Webseiten, die der Zurschaustellung dienen, das schicke auch keiner Freundin. Und keinem Freund. Was du aber noch nicht ahnst, Mann - weißt das kannst du im folgenden Text lesen, den ich im Internet gefunden habe.

Ich mag Sex mit Kerlen, und ich bin absolut hetero, und ich liebe Männer und Penisse. Aber – ich finde sie auf gar keinen Fall attraktiv … weil sie .. sind es einfach nicht, oder? Ich sehe sie mir niemals wirklich an und denke. ohhhh ja, den will ich (…). Ich sehe niemals einen Penis und werde sofort geil davon. Normalerweise kichere ich, oder ich starre ungläubig darauf – und dann – sende ich das Bild an meine Freundinnen … Frauen sind genauso infam wie Männer: Wenn sie dir sagt, sie würde ihrer Clique niemals deine Penis-Fotos zeigen, dann lügt sie. Wir teilen alles, entweder in einem Whatsup-Gruppenchat oder persönlich nach ein paar Drinks.


Also: Ob du Frau oder Mann bist, und was auch deine Passion sein mag (es gibt da ja noch mehr als nur Nacktheit, Penisse und Brüste) – gib nichts weiter, was dich bloßstellen könnte. Niemals und an niemanden.

Liebe Woche: Erotik – sinnlich, scharf oder schweinisch?

Statt "einer Woche in der Liebeszeitung" heute einmal eine kleine Zusammenfassung dessen, was mich diese Woche bewegte und was Sie in Zukunft von mir und den schreibenden Freundinnen und Freunden der Liebeszeitung erwarten dürfen.

Wir haben uns wieder auf ein altes Kernthema der Liebeszeitung gestürzt: erotische Fotografie. Über all den Porno-Lärm, Dummheiten über Sexting und Erotik-Selfies ist die erotische Fotografie ja fast verloren gegangen.

Digitalkameras - das Ende der erotischen Fotografie?

Ich gebe zu: Die Digitalkamera verführt zur Einstellung „P“, der automatischen Scharfeinstellung auf die Mitte und anderen Hilfen. Aber um wirklich sinnvoll in die Porträt- Erotik- oder Aktfotografie einzusteigen, sind die Brennweiten zumeist unangemessen kurz, während die Lichtstärken zu gering sind. Zudem ermangelt es dem Amateurfotografen zumeist an allen Kenntnissen, die Wirkung von Licht und Schatten richtig einzuschätzen.

Oh ja – ich würde gerne ansprechende Fotos von Amateuren sehen. Ich habe bereits zwei Mal zu „Silberzeiten“ eine Aktion gestartet, aber leider nur minderwertige Fotografien eingesandt bekommen. Wobei ich gerne zugeben will, dass auch Berufsfotografen bisweilen reichlich schlampig arbeiten.

Trotz alledem – oder vielleicht gerade, weil das so ist – haben ich mir Fotografen aller Art angesehen, von den Pionieren bis zu den ganz jungen Modefotografen.

Erotik für Frauen - toll oder eher degoutant?

Die Frauen (zumindest in Deutschland) schwanken zwischen „toll, sich erotisch fotografieren zu lassen“ und „um Himmels willen, ich bin doch keine Schlampe“ – und genau das gleiche Phänomen finden wir auch in ihrer Einstellung zur Erotik wieder. Manche mögen's heiß – und sie brauchen reichlich Chili in ihren überaus heftigen erotischen Fantasien, während andere „so etwas“ auf keinen Fall goutieren und sich lieber auf die Zauberkraft der Vanille-Fantasien verlassen. In der Praxis werden dann weder dann Chiligerichte nicht so heiß gegessen, wie sie in der Fantasie gekocht wurden. Aber wie viel „heißen Pfeffer“ darf es eigentlich im Alltag geben? Sie könnten uns ja mal schreiben, was Sie darüber denken.

Die Psyche, die Dosis und die Qualität

Das Thema der „Dosis“ und der Qualität der erotischen Gewürze spielt auch in der erotischen Literatur eine Rolle – von Schweinepornos über heftige S/M-Romanzen bis hin zur Vanille- und Mütterleinerotik. Die Frage ist nicht, was erlaubt ist, sondern wonach die Psyche giert, was sie erwartet und erträgt.

Frauen – so hat uns ein vorwitziger Wissenschaftler erzählt, sind niemals heterosexuell. Was man umdeuten könnte in: Frauen sind immer auch ein wenig lesbisch. Das ist zwar absoluter Unfug, ging aber durch alle Zeitungen. Allerdings steckt dahinter eine Beobachtung: Frauen reagieren auf wesentlich mehr sexuelle Reize als Männer – beispielsweise auch auf den Geschlechtsakt von Zwergschimpansen.

Liebe und lesbische Neigungen in erotischen Romanen

Autorinnen sollten, wenn sie demnächst wieder die Tastatur berühren, möglicherweise mehr auf die erotischen Signale achten, die ihre Heldinnen von – nein, nicht Zwergschimpansen – sondern von Frauen empfangen. In nahezu allen Liebesgeschichten zwischen Frau und Mann lassen sich vorausgegangene bisexuelle Erfahrungen wundervoll einbauen. Stellen Sie sich vor, die Heldin schläft das erste Mal mit ihrem neuen, überaus potenten Lover und denkt dabei daran, wie verlockend die Schenkel ihrer Verführerin waren. Übrigens finden Sie bei einem kleinen Ableger der Liebeszeitung, dem Magazin „Sinnlich Schreiben“ alles, was Sie wissen müssen, bevor Ihre Fingerspitzen über die Buchstaben huschen und ihre Wangen dabei erröten.

Sex-Seuchen durch Dating-Apps?

Im Mittelalter bezichtigt, die Syphilis zu verbreiten: Badehäuser, Bademägde
Sex-Seuchen, besser bekannt als Geschlechtskrankheiten oder sexuell übertragbare Erkrankungen, werden – wie kann es anders sein – überwiegend durch den Geschlechtsverkehr übertragen.

Einstmals waren es die Badehäuser, die angeblich die Syphilis verbreiteten

Im Mittelalter wurden Badehäuser bezichtigt, für die Ausbreitung der Syphilis, die man damals bezeichnenderweise „Franzosenkrankheit“ nannte, verantwortlich zu sein. Das lag nicht daran, dass man sie sich beim frohen Baden und Zechen ansteckte – wir erinnern uns, dass Frau und Mann damals durchaus gemeinsam nackt badeten und dabei auch Mahlzeiten zu sich nahmen. Vielmehr waren dafür die Bader verantwortlich, die sich neben den Bademägden für die Bedienung am Zuber auch solche hielten, die für die Bedienung geneigter Herren in bereitgestellten Betten zuständig waren.

Die Angst vor "Geschlechtskrankheiten" und die Huren

Anti-Prostitutionsplakat für Soldaten
Seither bezichtigt man entweder Huren oder aber „lose“ Frauenzimmer, die Syphilis und andere Geißeln des Geschlechtsverkehrs zu verbreiten und warnt davor, die Orte zu besuchen, an denen dies möglich ist.

Heute gibt es virtuelle Orte, an denen den Geschlechtsverkehr verabredet wird. Und zu den Huren und „losen“ Frauenzimmern sind nun auch ganz gewöhnliche junge Frauen gestoßen, die den Geschlechtsverkehr schon nach einer recht kurzen Kennenlernphase mehr oder weniger spontan ausführen. Und heute sollen diese Orte, die man jetzt Dating-Apps nennt, angeblich verantwortlich für die Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten sein.

Wer etwas naiv ist, dem wird die Formel, die gerade verbreitet wird, eingängig sein: Je schneller das Vögel-Karrusell rotiert, umso rasanter wird die Bevölkerung durchseucht. Und die Horrorversion wäre die, die ein junger Mann der BBC sagte:

Du kannst es jedenfalls mehrfach am Tag tun, mit beliebigen Leuten, und du weißt nie was sie haben und was sie dir verbergen.


Die angeblich unaufhaltsame Verbreitung von STDs durch Apps

Natürlich nicht echt - der "Wink mit dem Zaunpfahl"
Angeblich spricht die Statistik dafür, dass sich die Geschlechtskrankheiten mit Unterstützung der Apps rasant verbreiten. Bei Steigerungsraten der Gonorrhoe von 19 Prozent und der Syphilis von angeblichen 33 Prozent allein im Jahr 2014 kann der Bürger schon mal erbleichen, nicht wahr? Und an allem sollen die Apps schuld sein?

Man muss genau hinschauen, wenn man diese „Tatsachen“ bewerten will, die natürlich durchaus bewiesen werden können – allerdings nicht für die Gesamtbevölkerung. Denn die Neuerkrankungen mit Syphilis waren 2014 bei den Frauen in England auf einem der niedrigsten Stände seit 2005 – und fielen seither fast auf die Hälfte. Lediglich bei der Gonorrhoe ist auch bei den Frauen seit 2011 ein permanenter Anstieg zu verzeichnen, für den es keine hieb- und stichfesten Ursachen gibt.

Heizt der Datenverkehr den Geschlechtsverkehr an?

Möglich wäre s also schon, dass Apps nicht nur für mehr Datenverkehr, sondern auch für mehr ungeplanten Geschlechtsverkehr sorgen. Allerdings darf man dann nicht die Dating-Apps alleine sehen, denn auch andere Kommunikationswege berücksichtigen, wie die „ganz normalen“ sozialen Netzwerke des Internets und schnelle Kommunikationsdienste, die Sexting und Spontan-Chats erlauben.

Und schließlich bekommt man STDs nicht vom Smartphone und nicht von Apps, sondern von Menschen – und hier vor allem von Menschen, die gar nicht daran denken, Kondome zu benutzen. Wobei mir nur dies einfällt: Bessere Aufklärung und der Gebrauch von Kondomen sind die Voraussetzungen dafür, dass Menschen gesund bleiben, die aus Vergnügen vögeln wollen.

Mehr bei der BBC.

Drei einfache Tatsachen zum Dating

Eine einfache Weisheit gefällig? Ich habe sie aus einer Quelle gezogen, die normalerweise zu „scharf“ zum Verlinken ist. Aber es ist wirklich alles richtig, was der Kollege (die Kollegin?) schreibt (alles gekürzt und etwas angepasst).

Über dein Profil

Sei du selbst. Aber wenn du es versuchst, ist es auch nötig, daran zu denken, dass du dich selbst vermarktest. Nimm ein schmeichelhaftes Foto als Profibild. Schreib etwas Positives aus deinem Lebenslauf. Denke dran, dass du nur ein kleiner Fisch in einem großen Teich bist, und stelle dich als interessante Person heraus.

Über E-Mail-Kontakte

Du versuchst mit deinen Kontakten, Dates zu bekommen – keine Brieffreunde. Wenn du an jemandem interessiert bist, sag ihr, welches Interesse du an ihr hast oder welches sie an dir haben könnte (aufgrund ihres eigenen Profils). Wenn du dann etwas Positives von ihr hörst, frage sie nach einem Date.

Über Sexting

Der Kollege sagt: Nein, niemals! Es sei der sicherste Weg, den anderen zu vergraulen. Für Männer ist Sexting sowieso Mist. Und Frauen? Keine Frau macht dich mit Sexfotos an, die noch alle Tassen im Schrank hat. Tut sie’s trotzdem, ist sie entweder notgeil oder eine Betrügerin.

Eigentlich alles ganz einfach, oder?

Formeln zum Sexting

Mutige Frauen und Männer (über 18, versteht sich), sollen ja ab und an Sexting betreiben. Wie bekannt, ist das saugefährlich, und weil’s so ist, machen es ja so viele.

Also – was empfiehlt die Fachfrau?

Natürlich: Lasst es bleiben! Aber das tut ihr ja sowieso nicht. Deshalb die ultimativen Tipps von mir und von hier.

- Die Polizeiformel – besser Rotlicht als Baulicht!
Wenn schon Sexting, dann solltest du nicht Scheiße aussehen, und richtig gut aus siehst du nur bei gutem Licht. Da gilt der alte Polizeiwitz: Rotlicht ist schicker als Blaulicht. Also: Kunstlicht, kein Blitz, nicht am Strand.

- Die Putzfrauenformel – lass nichts liegen!
Wenn du dein Gesicht wegdrehst oder sonst wie unkenntlich machst, ist meistens noch was zu sehen: das Foto der Eltern oder der kleinen Yasmin, die tolle Tätowierung … und noch viel schlimmere Dinge. Unordnung, zum Beispiel, oder Dessous, die schlampig herumliegen. Auch Tampons und gebrauchte Kondome machen sich nicht gut.

knie sind selten schön
- Die Doktorformel – zeig nur das, was schön ist!
Wenn du schon deinen Körper zeigen musst, zeig deinen Penis nicht (wenn du ein Mann bist) und fotografier nie in deinen offenen Schritt hinein (wenn du eine Frau bist). Du bist dort zu 90 Prozent nicht wirklich schön, sondern alles sieht versaut aus - mit Haaren und ohne.

- Die Zauberformel – zeig wenig, rege seine (ihre) Fantasie an!
Was hast du davon, wenn er zwischen deine Beine blicken kann oder wenn deine Brüste hervorquellen? Nichts. Also – mach das Bild so, dass seine (ihre) Fantasie angeregt wird – schicke Dessous bei Frauen, Muskeln und knappe Boxerpants bei Männern wirken sexy.

Im Spiegel - immer ohne Blitz!
- Die Aliceformel – nimm einen Spiegel, aber Blitz nicht herein
Wenn du so blöd bist, einen spiele anzublitzen, bist du auch zu blöd zum Sexting. Guck vorher in den Spiegel, wie du aussiehst, und dann mach das Bild – ohne Blitz, wenn du kannst.

- Die Schlafzimmeraugenformel – guck nicht wie eine Hure!
Falls dien Gesicht unbedingt mir drauf muss – guck nicht in die Kamera wie eine Hure. Locker und natürlich wirkt am besten –schickes Lächeln ohne Kussmaul, wenn es geht.

- Die Schlampenformel – fotografier dich nicht besoffen!
Besoffen siehst du nicht Klasse aus – wirklich nicht. Sogar mit Höschen dran – und erst recht mit Höschen runter. Wenn du mal solche Fotos brauchst – nimmt sie mit einer normalen Digitalkamera auf – nicht mit dem Handy.

- Die Anti-Pornoformel – werde nicht zum Sexstsar

Blöde Heinis und doofe Zícken gibt es überall, aber auch besonders schmierige Bildersammler(innen), die dir an den Kragen wollen. Mach‘ nur solche Bilder, die du notfalls noch im Internet ertragen könntest – selbst wenn du gegen die Schweine vorgehen kannst, die deine privaten Bilder ins Internet stellen: Es ist immer wahnsinnig kompliziert, vor allen Dingen, wenn die Sache mal auf Auslandsservern sind.

- Und abseits vom Sexting
Wenn du dich mit irgendjemandem in irgendein Bett legst, lass dich nicht fotografieren - nicht mit Beinen breit und nicht mit Beinen zusammen, und erst recht nicht, wenn du betrunken und geil zugleich bist, Na, und nicht vorher, nicht dabei und vor allen Dingen nicht nachher.

Alles klar? Dann wie immer – eure Ina.